Ich bin am Ort das größte Schwein …

… hab‘ Waffen dort bei mir daheim! Diese Abwandlung eines bekannten Spruches aus der unseligen NS-Zeit ist mir spontan in den Sinn gekommen als ich von der höchst fragwürdigen Aktion einer amerikanischen Zeitung gelesen habe.

„The Journal News“ aus dem US-Bundesstaat New York hat – eigenem Bekunden zufolge aufgrund des Massakers in Conneticut im vergangenen Dezember – eine interaktive Karte mit allen Inhabern waffenrechtlicher Dokumente in einzelnen Bezirken veröffentlicht. Das sieht so aus:

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Man kann in diese Karte auch hineinzoomen, wenn man einzelne Punkte anklickt erhält man den Namen und die Adresse der einzelnen Waffenbesitzer, zum Beispiel hier (Nachname und Adresse von mir entfernt):

map2

Rechtlich geht das in Ordnung, die Daten von Inhabern waffenrechtlicher Dokumente sind laut Gesetz des Staates New York öffentliche Information, somit ist die Veröffentlichung so Rechtens.

Es stellt sich aber sehr wohl die Frage ob alles, was dem Recht entspricht auch moralisch in Ordnung ist, ebenso, was diese Veröffentlichung persönlicher Daten unbescholtener Bürger (und das müssen sie als Inhaber eines waffenrechtlichen Dokuments ja wohl sein) bringen soll. Eigentlich leistet das ja nur dem Verbrechen Vorschub, einerseits wissen Kriminelle nun in welchen Heimen sie bei Anwesenheit der Bewohner mit bewaffneter Gegenwehr rechnen müssen, andererseits wissen sie jetzt natürlich auch wo sie – diesfalls bei Abwesenheit der Bewohner – „leichte Beute“ machen können.

Doch davon abgesehen: Was soll diese Stigmatisierung gesetzestreuer Bürger? Was ist der nächste Schritt? Schilder vor den Häusern von Waffenbesitzern? Mit Wattebäuschen „bewaffnete“ Mahnwachen ebendort? Öffentliche Anprangerung der waffenbesitzenden Nachbarn?

Ich selbst besitze mehrere Waffen, das kann gerne jeder wissen, als Jäger und gelegentlich in der Lokalpresse erwähnter Sportschütze könnte (und wollte) ich das auch gar nicht verheimlichen. Das ist aber meine Entscheidung, wenn ich das wollte müßte ich halt das Haus „in Zivil“ verlassen, die Waffe halt in einem Gitarrenkoffer ö.ä. – wäre mir zu blöd, wenn es aber einer so halten möchte dann ist das sein gutes Recht, da hat kein Schmierenjournalismus sich einzumischen!

Überhaupt: Was hat das eigentlich mit Journalismus zu tun? Die Veröffentlichung einer Liste ist wohl nur schwerlich mit öffentlichem Interesse in Einklang zu bringen, das ist nur billige Hetze.

Könnte so etwas auch bei uns passieren? Rechtlich nicht, das neu eingerichtete Zentrale Waffenregister geht die Öffentlichkeit nichts an und auch Journalisten dürfen darauf keinen Zugriff haben. Was aber gewissenlose „Hacker“ aus elektronischen Registern herausholen können ist spätestens sei der Entwendung von Krankenkassendaten oder von Daten von 25.000 Exekutivbeamten durch „Anonymous“ im Jahr 2011 bekannt. So eine „Karte“ könnte also durchaus auch bald etwa in Österreich oder Deutschland bequem im Netz abrufbar sein.          Cui bono?

149 Antworten zu “Ich bin am Ort das größte Schwein …

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  3. @ Jörg und Julius
    Ihr Beide belegt hier sehr schön, daß ihr lieber gegen das, was ihr als „rechts“ verortet auskeilt, statt für den Waffenbesitz einzustehen. In der Öffentlichkeit erlebe ich immer wieder, daß die Leute, die sich links oder mittig verorten sehr selten zu ihrem Waffenbesitz stehen.

    Statt dessen fordern sie von den „Rechten“ links zu werden, weil man sonst nicht mit ihnen zusammen arbeiten kann – wie absurd ist das denn? Lieber lamentiert Ihr, daß alles besser wäre, wenn es nach Eurer Vorstellung liefe. Ich warte immer noch auf konstruktive Vorschläge. Statt dessen lese ich Gejammer über den Status quo und die bösen unbeweglichen „Rechten“ und deren Ansichten die ja so ein falsches Bild in der Öffentlichkeit ergeben.

    Wo sind denn die ganzen mitte/links Waffenbesitzer? Ich kenne sehr viele – bin ja selber einer. Aber kaum einer von denen macht das Maul auf um das öffentliche Bild mal gerade zu rücken. Lieber ergehen sich diese in fruchtlosen Grabenkämpfen.

    Sowohl links als auch rechts wollen die Deutungshoheit, was jetzt gut und richtig ist. Autoritär und kollektivistisch sind beide Seiten. Ich sehe keine Änderung, weil sich niemand bewegen will. An Euch Beiden sieht man gut, daß ihr auch nicht besser seid als die „Rechten“. Die Fronten sind festgefahren. Und genau da setzen unsere Gegner an und spalten.

    Teile und herrsche – das machen wir unseren Gegnern leicht. Waffenbesitzer müssen mit einer Stimme sprechen, wenn es um den Besitz geht. Sie müssen aber nicht dieselben Gründe dafür haben. Euch gefallen die Gründe anderer Waffenbesitzer nicht. Muß ja nicht. Ihr könntet das Bild ändern, aber nicht, indem ihr auf Eure politischen Gegner einschlagt, sondern indem ihr selbst pro Waffenbesitz aus Eurer Sicht argumentiert. Warum tut Ihr’s nicht?

    Ich bin in der Piratenpartei und arbeite in der AG Waffenrecht mit. Alle die da mitmachen (müssen nicht mal Parteimitglieder sein) sind linksliberal. Wo seid Ihr? Hockt Ihr im Sessel und mault per Tastatur rum, oder unternehmt Ihr auch aktiv was? Geht Ihr auf die Straße, sprecht mit Leuten, organisiert Ihr Infoabende, macht Ihr Öffentlichkeitsarbeit? Was Ihr gerade treibt, ist kontraproduktiv.

    Mit beleidigten Kommentaren auf einem Blog bewegt Ihr gar nichts. Also tut was für die Außendarstellung von Waffenbesitzern … und das bitte schnell und intensiv. Euer Zug ist sonst nämlich abgefahren.

    • Die AG Waffenrecht hat wirklich hervorragende Arbeit geleistet. Diese Ausarbeiitungen sind beispiellos gut. Ich fürchte aber, daß die Piraten das torpedieren werden. Wir werden sehen.

      • Wäre egal. Die Daten haben wir schon mal und damit können wir überall argumentieren. Allein, daß die Piratenpartei uns diese Arbeitsplattform bietet ist schon Gold wert. Ich hoffe, daß wir auch mit dieser bescheuerten radikalen Minderheit fertig werden, die derzeit die Außenwahrnehmung bestimmt.

    • @lawgunsandfreedom :

      Wir fordern gar nicht von Rechten dass sie links werden aber wir würden uns in einem Waffenblog etwas mehr Zurückhaltung wünschen was dumpfen Ausländerhaß und Relativierung von Naziverbrechen betrifft.
      Ich persönlich würde auch gerne paar andere Themenschwerpunkte lesen und kommentieren als die ewige neurotisch anmutende Selbstverteidigung gegen Einbrecher oder die permanente Klage dass ein Ali oder Achmed was gemacht hat während ein Meier oder Müller nicht erwähnt wird.
      Schießsport hat viele Facetten.Wo bleibt die Phantasie und Kreativität ?

      Wenn Waffenblogs als Plattform für rechtes Geschrei herhalten müssen werden diese auch als solche wahrgenommen und genau darum poste ich hier trotz aller Widrigkeiten (noch ) mit um dieses Bild etwas bunter zu machen.Noch habe ich die Zeit und die Nerven dazu und auch Spaß daran wider dem Stachel zu löcken.
      Die Welt hat viele Farben auch rot ,grün, blau und nicht nur braun ,grau und schwarz.
      in anderen Foren hat man den Biotop erhalten wollen und mich gesperrt,auch wenn es kein Problem wäre wieder reinzukommen bleibe ich fern.
      Ich rechne es ja Dargaser hoch an dass er andere Meinungen ertragen kann wenngleich das Zähneknirschen unüberhörbar ist.

      Du ( darf ich sagen ?) beklagst Grabenkämpfe, aber keiner der gegen Ausländerhetze ist wird stillschweigend sich vereinnahmen lassen und Zustimmen durch Schweigen erzeugen.
      Manches ist so plump und billig und den Neonazis ähnlich dass es Widerspruch geradezu herausfordert.Ich darf nur an abfällige Bemerkungen über Türken erinnern, pauschal ,dämlich und gefährlich.

      Deshalb fordere ich dass Waffenrecht von Ideologien abgetrennt werden muss, wir müssen klar machen das Legalwaffenbesitzer weder den extremen linken Spektrum noch dem rechtslastigen Spektrum angehören und somit die Mitte des Volkes sind. Niemand hat Anspruch darauf die Sorgen um den Legalwaffenbesitz für sich zu vereinnahmen und es als Vehikel zum Transport von Ideologie zu verwenden.

      Man kann über allgemeine Politik gern diskutieren über Merkel, Steinbrück, oder österreichische Poltitniks Steuern, EU,Geld,Auslandseinsätze… usw aber wenn es sofort auf eine kommunistische Weltverschwörung hinausläuft und bei Stalin endet ist das wieder sinnlos.Bitte dann mit Fakten und weniger Schaum vorm Mund.

      Nur wenn wir in der Mitte bleiben werden wir nicht abgedrängt und in eine Ecke kalt gestellt und nur dann werden wir als „normal “ akzeptiert.
      Wenn wir rechtslastig oder linkslastig werden dann bekommen wir auch die Menge der Wählerstimmen für diese Splittergruppen, ganz einfach.

      Was ich persönlich tue? Ich argumentiere in anderen Foren mit, derzeit gerade intensiv bein SPON oder Welt. Die Umgebung ist dort nicht einfach .
      ich versuche mit SPD -Parteimitgliedern und Mandatssträgern zu reden, sie informieren und aufzuklären,sie gewinnen und Irrtümer beseitigen in diversen SPD internen Blogs gegenhalten. Mehr kann ich nicht tun.

      Die Piraten waren mir übrigens mal ganz sympatisch als ich erste Entwürfe ihrer Parteiprogramme gelesen habe dachte ich „Super “ endlich eine Alternative , was Neues und auch die AG Waffenrecht ( Katja Triebel kenne ich ) hat meinen vollen Respekt, macht weiter so, bleibt dran.

      Ich dachte auch die Piraten sind eine bessere Variante der FDP und eine echte liberale Alternative , aber im Moment weiß ich nicht mehr so recht wie ich die einordnen soll. Zu verworren, zu diffus.Gegen alles und für alles.

      Aber wetten dass jetzt einer kommt und sagt die wären von Linken,Kommunisten und GrünINNEN unterwandert weil es keine rechte wahrhafte neue deitsche freiheitliche Volkspartei geworden ist ?
      Damit sind wir wieder beim Thema.

    • Wir haben es beide einige Male geschrieben, und ich wiederhole es gerne für dich noch einmal: Es geht darum, Waffenbesitz und Ideologien voneinander zu trennen. Waffenbesitz – speziell das Auftreten von „Vertretern“ von Waffenbesitzern – hat einfach eine gewisse rechtsnationale Konnotation, die den Interesessen des Waffenbesitzes an sich schadet.

      Gegen „Rechts“ zu sein bedeutet noch LANGE nicht, selbst Links zu stehen – auch wenn genau das dann vom rechten Lager vorgeworfen wird. Extreme denken anscheinend extrem, anders kann ich mir das nicht erklären. Wo bitte fordern wir bitte, dass „Rechts“ zu „Links“ wird? Erfinde nicht irgendwelche Sachen – davon mal abgesehen, dass das diese Aussage einfach nur sinnlos ist.

      Anders gefragt: Ist Waffenbesitz alleine leicht ein „Way of Life“? Ich denke nicht! Man besitzt einen Gegenstand, der Löcher irgendworein machen kann. Sollte man darauf jetzt irgendwie besonders stolz sein oder das jetzt als besonders empfinden?
      Wenn jemand Jäger ist – ja klar, Weidwerk, Tradition, super Sache – ja, das ist wirklich was, worauf man stolz sein kann. Oder Sportschützen: Ja, das sind SPORTLER. Ja, da kann man darauf stolz sein, das ist etwas.
      Aber schlichter Besitz von Waffen? Das ist bitte nur ein Faktum, mehr nicht, begründet überhaupt keine Einstellung, nichts. Damit muss man nicht hausieren gehen. Man geht ja auch nicht damit hausieren, Topfpflanzen zu haben. Und hier kommt dieses ewig dämliche rechts – nationale Weltbild ins Spiel. Auf einmal begründet schon der alleinige Besitz einer Waffe ein gewisses Weltbild. Zum Schutz vorm Staat. Zum Schutz gegen Einbrecher. Gegen Ausländer. Gegen Asylanten. Und genau hier fängt das Problem an – weil man sich damit in der Öffentlichkeit ins Abseits stellt.

      Ja, Waffenbesitzer sollten mit einer Stimme sprechen, denn gemeinsam ist man stark – aber diese Stimme sollte gefälligst weder „rechts“ noch „links“ eingefärbt sein – sondern rein sachlich orientiert sein.

      • Gutes Posting sehr schlüssig ,doch nicht einfach umzusetzbar.

      • Die Ideologie, gegen die du bist, ist nicht „rechts“ sondern der Liberalismus. Keine andere Ideologie steht konsequent für privaten Waffenbesitz.

        Sportschießen und Jagd könnte man theoretisch auch noch mit staatlich abgezählter Munition und behördlich ferngesteuerter Sperre ausüben …

        • Liberalisten befassen sich nicht gebetsmühlenartig mit Ausländern, Asylanten und „Brunnenvergiftern“ und sie sind so im Allgemeinen auch nicht unbedingt die, die Kommentare a la „vor 45 wars besser, seitem wirds nur noch schlechter“ ablassen.
          Der Liberalismus gefällt nur so mancher Person aus besagten Kreisen, weil sie „liberal“ mit „alles ist erlaubt und darf gemacht“ werden verwechseln – individuelle Freiheit all das zu tun, was eigentlich verpönt ist, keine Kontrolle, keine Rücksicht auf andere. Liberalismus hat zuerst einmal nichts mit Waffenbesitz zu tun – und er steht auch nicht dafür (egal was manche Leute sich da einreden). Beim Liberalismus gehts um ein wenig wichtigere Fragestellungen als den Waffenbesitz ^^

        • Echte Liberalität ist liberal gegenüber allen also eben auch Ausländern zum Beispiel oder politisch Andersdenkenden.

          http://de.wikipedia.org/wiki/Liberalismus

          • „Liberalismus mit einem Wort: das ist Eigentum“, sagte Ludwig von Mises. Aus meinem Wohnzimmer kann ich z. B. beliebige Menschen ausschließen (was übrigens ein viel größerer Sicherheitgewinn ist als der Waffenbesitz). Solange es einen Staat gibt, sollte dieser ungebetene Gäste von uns fern halten. (Ohne Staat tun das die Straßenbesitzer.) Das ist ein klarer Unterschied zu nationalen Sozialisten, die sagen, die Ausländer nähmen uns die Arbeitsplätze weg. Ein Ausländer in Arbeit ist aber buchstäblich „gebeten“ – von seinem Arbeitgeber.

            Ausländer sind daher keine Menschen zweiter Klasse. Die staatliche Zuwanderungspolitik führt aber zu einer „erzwungenen Integration“ – wie Hoppe sagt. Ein Einwanderer muss für ihn Wohneigentum erwerben, bevor er die Staatsbürgerschaft annehmen kann und nicht mehr von Abschiebung (nach einer Kündigung bzw. ohne Gastgeber) bedroht ist:
            http://mimiandeunice.minimalstaat.de/content/multikulti

      • Danke, besser hätte ich das auch nicht formulieren können.

      • Waffenbesitz ist der Ausdruck der Freiheit. Wo ist da rechts?

        • Waffenbesitz kann dazu gehören, ja – aber er ist so ziemlich das Unwichtigste überhaupt im Vergleich zu anderen Dingen. Und diese anderen Dinge, die sind Liberalismus, nicht Waffenbesitz uns schon gar nicht unkontrollierter, uneingeschränkter Waffenbesitz ohne Auflagen und Beschränkungen – und das verstehen manche unter „liberalem“ Waffenrecht.

          Was rechts dabei ist? „Rechts“ ist, wenn man ein Weltbild transportiert und vertritt, das ganz genau weiß, wem die Schuld zu geben ist (Ausländer, Asylanten, Linke, Grüne), wer der Feind ist (Staat, System) und wie man sich davor „schützen“ kann (Waffen). Und als besondere Würze kommen dann noch ein paar geschichtliche Neuinterpretationen dazu – Nazis waren plötzlich „Linke“, vor 45 war alles besser,…. . DAS ist rechts. Sehr weit rechts sogar.

          • Wenn ich aus der täglichen Berichterstattung in vielen Medien erfahre das sich immer mehr Illegale Verbrecher im Land herumtreiben .Türkische und Tschetschenische Mitschüler meinen Kindern Schutzgeld abpressen.Junge Türkische Mädchen aus Angst vor Schlägen Vergewaltigung und Zwangsverheiratung mit 14 Jahren damit der Onkel in Österreich Aufenthaltsrecht bekommt aus Fenstern springen dreht sich mir der Magen um.Wenn ich „Rechts“ bin ,wenn es mir Wiederstrebt zu akzeptieren das Ostbanden mein Auto über die unbewachte Grenze verbringen im Umkehrschluss jedoch Illegale zu tausenden ins Land bringen unsere Regierung (insbesondere das BMI)
            Nichts dagegen unternimmt ! Na da gründ ma halt a SOKO zur Volksberuhigung ( ja klar wir haben ja dank Strasser und anderer sooo viele Beamte)dann bin ich Rechts ?Willst du etwa bestreiten das 70% des Drogenhandels in Wien in der Hand von Schwarzafrikanern liegt
            Willst du in Abrede stellen das es vor Öffnung der Grenzen das alles nicht gab ?
            Wenn man Rechter Gesinnung sein muss um diese Tatsachen zu erkennen ja dann hast Du recht !!
            Dann bin ich SEHR weit RECHTS
            PS
            Und was hat das mit Legalwaffenbesitz zu Tun?

            • Nachtrag zu Ihrer Aussage
              Was rechts dabei ist? “Rechts” ist, wenn man ein Weltbild transportiert und vertritt, das ganz genau weiß, wem die Schuld zu geben ist (Ausländer, Asylanten, Linke, Grüne),
              Der 37- jährige Kroate – selbst süchtig – hatte den elektronischen Hausarrest für Dealergeschäfte ausgenutzt. (quelle Krone.at)
              Ich weis eh „Bedauerlicher Einzelfall“ eines Gutintegrierten Mitbürgers
              Erschütternd das Sie anscheinend an Ihre Multikultimärchen glauben!

            • Ein Großteil der Verbrecher ist „illegal“. Tatsachen erkennen ist eine Sache – wie man darauf reagiert eine völlig andere. Und genau da entscheidet sich, ob jemand „rechts“ ist oder nicht – Hetzen,Generalisierungen, Ankündigen, was passiert wenn… – das ist völlig etwas anderes.
              PS: Ein wenig mehr als einen Beitrag lesen, dann ist es offensichtlich.

              • Ein Großteil der Verbrecher ist “ Nicht illegal” Nur schreiben die Gutmenschzeitungen wegen der Presseförderung oder der „Liberalen Grüninnen Gesinnung“der Redakteurin im Gegensatz zu anderen Medien eben nicht
                Der ?? Jährige Asylwerber Ali M.sondern maximal Wiener mit Migrationshintergrund.Warum verheimlicht wohl die Krone Angaben
                zur Person im Zuge von Verbrechen !Ausser es war ausnahmsweise ein „Echter Wiener “ den gibts mit Namen und Klageheul wie schlimm seine Taten sind
                Wenn manche Bamte mit dem selben Einsatz Ausländische Straftäter verfolgen würden anstatt Rechten Geistererscheinungen die sie überall vemuten nachzuschnüffeln hätten wir viele Probleme weniger!

                • Dieses krampfhafte Dagegenschreiben führt genau zu solchen Lachnummern 😀
                  Ich schätze ,du weißt noch nicht mal, was du geschrieben hast 😀

                  • Was solls “ Wer hier der Realitätsverweigerer von uns Beiden ist können ja unsere Mitleser besser Beurteilen!Genauso die Qualität deiner Postings.Wer von uns Beiden die Lachnummer ist zeigen ja deine Bewertungen die du schon so „Beweint “ hast

                    • Eigentlich hast nur du die Bewertungen thematisiert ^^ Mir sind die völlig egal.
                      Hilft ihm mal wer da raus?

                • Die NSU mit ihren 10 Morden an anständige türkischen Familienväter , und eine beklagenswerte Polizistin bezeichnen Sie also als „Geisteserscheinung“ ? Mölln, Rostock Lichtenhagen usw usf…?
                  Was brauchen wir noch ? Noch ne Reichskristallnacht ?

                  Die Ausländerkriminalität muss bekämpft werden , sie darf aber nicht von rechten Trittbrettfahren für ihre Ideologie verwendet werden und noch lange nicht denen ein Recht geben außerhalb der Gesetzte tätig zu werden.
                  Erstaunlich ist ja wenn Ausländer den Dreck wegräumen, Gemüse verkaufen oder beim Fußballverein Tore schießen, oder Arbeitsplätze schaffen die sind gut was ?
                  Dann kommen ein Haufen Blöde um die Ecke marschiert und krakeelen „Ausländer rrraus“

                  • Die angeblich 10 Morde sind halt noch immer nicht bewiesen.
                    Und einen Ausländer, der seinen Dreck selber wegräumt, habe ich noch nicht gesehen, auch keinen Arbeitsplatz, den die geschaffen haben. Vielleicht Gefängnispersonal.

                    • So ein Kommentar einer breiteren Öffentlichkeit dargebracht und der IWÖ und alle Organisationen/Plattformen, auf denen sie tätig sind, sind sehr schnell persona non grata. Mal ganz davon abgesehen, dass es da noch ganz andere Folgen haben könnte.

                      Man darf sich nicht wundern als Waffenbesitzer schief angeschaut zu werden, wenn solche Leute in Anspruch nehmen, unsere Interessen zu vertreten.

                    • Wie bitte ?

                      Die haben selber ihre Opfer fotografiert, haben geprahlt von Ihren Taten und eine Herr Z. vom IWÖ schwingt sich als Verteidiger auf ?

                      Ihr Beitrag ist so polemisch und primitiv da schämt man sich als Legalwaffenbesitzer von Ihnen vertreten zu werden .
                      Ausländer räumen IHREN Dreck weg , schauen Sie sich an wer bei der Müllabfuhr arbeitet, sie investieren hier in D (und wahrscheinlich auch in Österreich.
                      Mich hat im Krankenhaus ein türkischer Arzt behandelt,ein feiner und netter Mann.

                      http://www.loester.net/fakten1.htm

                      oder die konservative WELT um nicht in Verdacht zu geraten wegen „linke Postille“ http://www.welt.de/wirtschaft/article9598445/Auslaendische-Existenzgruender-schaffen-150-000-Jobs.html

      • Waffengegnerschaft ist aber reine Ideologie. Da muß man etwas dagegensetzen. Unsere Ideologie ist eben die Freiheit.

        • Ich würde dringend vorschlagen, sich mal darüber zu informieren, was eine „Ideologie“ ist.

        • Befreiung von jedem Sachverstand ist auch eine Freiheit, in der Tat.

          Wenn man einer Ideologie mit einer Ideologie begegnen will kommt selten etwas Gutes dabei heraus.Die Geschichte ist voll mit gescheiterten Ideologen.

          • Falsche Ideen muss man mit richtigen Ideen bekämpfen. Und nicht dadurch, dass man gar keine Ideen vertritt.

            • Waffenrecht ist keine Religion und keine autonome Politik oder eine Ideologie sondern ein Sachthema wo knallharte Fakten abgewogen werden müssen.

              Wenn daraus eine Ideologie gemacht wird oder das mit einer Ideologie verkuppelt wird, dann werden wir scheitern weil nicht jeder dem folgen wird.
              Man kann auch nicht aus dem Motorsport den Traum vom grenzenlosen Rasen als Freiheit verkaufen und glauben alle laufen dem nach.

              • Aus meiner Sicht gibt es da nichts abzuwägen: Die Aggression geht von den Waffengegnern aus, während die Waffenbesitzer Waffen als ihr Eigentum verteidigen.

                Wenn Ängste ein gültiges Argument sind, um andere zu entrechten, ist alles möglich.

              • Waffenbesitz ist ein Lackmus-Test für die freiheitlich-demokratische Grundordnung eines Staates.

                “Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.”
                Niccolo Machiavelli, 1513, italienischer Staatsphilosoph

  4. Von wegen der Angst, dass mich einer als Waffenbesitzer einstuft.
    Auf meiner Wohnungstür ist seit 10 Jahren der große Aufkleber einer Beretta und der Kopf meines Dobermannes zu sehen.
    Polizisten, Zeitungsausträger, Postler, Zeugen Jehovas, Lieferanten und sonstige Besucher die das Haus betreten oder absichtlich bei meiner Wohnungstür klingeln oder vorbeigehen , können sich so vorstellen, was sie ev. erwartet und mich so richtig einstufen!
    Alles andere ist Quatsch, was ich da über die Ängste vieler Poster lese.

  5. Übrigens: Wer private Waffen verbieten oder einschränken möchte, ist entweder ein Kommunist oder ein Nazi. Sozialist geht auch und die Grünen sind ohnehin eine Mischung von Nazis und Kommunisten.

    • Sehr geehrter Herr Dr. Z!

      Ich muss Ihnen da vehemenstest widersprechen! Die GrünenINNEN sind keine Mischung aus Nazis und Kommunisten – Die sind eine Mischung aus Maoisten, Stalinisten, Rote Khmer Faschisten und SS! Kummerl und Nazis allein sind den GrünenINNEN zu weit rechts!

    • Was in etwa zeigt, auf welchem intellektuellen Niveau man sich bewegt… ^^

      • Julius, die Leute sind manchmal bescheiden in Ihren Ansprüchen.

        Ich lese das nur noch mit Belustigung aber der Imageschaden für uns Waffenbesizter ist sicher gewaltig wenn man bedenkt dass noch das IWÖ hier vertreten ist.
        Man kann wirklich nur hoffen dass nicht allzuviele hier mitlesen.

        • Es lesen hier sehr viele mit und der Imageschaden für die Waffengegner ist daher gewaltig. 164.000 Seitenaufrufe ist ja nicht wenig. Bei mir sind das über 300.000 im Monat, bei der IWÖ über 2 Millionen monatlich.

        • Spätestens die Zustimmung bei dem geistigen Erguss eines Users hier, vor 45 wäre alles besser gewesen, nachher alles schlechter, ist ein absoluter Alptraum für das Bild der Waffenbesitzer in der Öffentlichkeit. Die Tatsache, dass hier ZUSTIMMUNG und KEIN Widerspruch gekommen ist, keine Distanzierung, absolut nichts… das ist bedenklich.

          Es bedeutet, dass solche Meinungen, solche Aussagen nicht nur geduldet, sondern sogar geteilt werden. So etwas ist öffentlich nicht zu vertreten und wirft Fragen hinsichtlich der Gesinnung und Stoßrichtung dieser Plattform und des IWÖ auf.

          Mehr Rechte fordern, gleichzeitig aber ein bedenkliches Weltbild vertreten und den Staat als solchen abzulehnen… das wird nicht gut gehen.

          • ich finde jegliche Form von Extremismus vollkommen daneben. Ob jetzt Faschismus (Mussolini), Stalinismus mit 20 Mio Toten, oder den Nationalsozialismus. Alle diese Ideologien sind der Freiheit des einzelnen abträglich, sind im wahrsten Sinne des Wortes mörderisch und einfach nur verabscheuungswürdig.

            Fakt ist aber auch, daß wir in Deutschland mehr linke Schlägertrupps haben als rechte, und daß die Grünen sich großteils aus dem kommunistischen Bund, einer Kaderorganisation der SED, rekrutiert haben. Kontakte zur damaligen RAF (die den Palästinenser-Terrorismus, München 1972, etc) gefördert hat, bestanden bis in die Parteispitze der Grünen (und der SPD).
            Da ich PRO Israel eingestellt bin, habe ich ein Riesenproblem mit dem stalinistischen Antisemitismus der Linken und Grünen.

            • Saskia, fällt dir auf, was du machst? Einerseits sagst du zwar, beide Extreme sind schlecht – BETONEN tust du aber die 20 Millionen Toten im Stalinismus.

              Dann redest du weiter von den LINKEN Schlägertrupps (die nur irgendwie keine Asylantenheime abfackeln oder Ausländer töten…), setzt „Grün“ mit „Links“ gleich (mal ein wenig nachschlagen, was „Grün“ eigentlich ist kann ich nur empfehlen – mit „links“ haben die „Grünen“ nicht viel zu tun… haben auch eine völlig andere Grundlage und Entwicklung).

              Du bist nicht wirklich überzeugend, um es mal ganz sanft auszudrücken. Dasselbe hört man immer wieder.

            • Saskia, im ersten Abschnitt folge ich dir noch.
              Ich habe selber leibhaftigen Stailinismus in abgeschwächter Form erleben müssen, Willkür, Enteignung.. musst mir nichts erzählen.
              Ich habe es satt.
              Allerdings werde ich auch nicht dem anderen Extrem nachlaufen oder es verharmlosen. Der sinnlose Krieg hat auch bei uns Opfer gefordert, es sind Angehörige draussen geblieben.
              Deshalb kotz es mich an wenn heute wieder Dummköpfe die gleichen Parolen schreien und naive Idioten die nachplappern.
              Noch nichts gelernt !
              Ob wir mehr linke als rechte Schlägertrupps haben bezweifel ich.Hier sind schon ganze Städte „ausländerbefreit “ von selbsternannten braunen Dumpfbacken. Die linken Chaoten sehe ich mehr auf Demos.

              Die linke RAF ist aber Geschichte die sitzen im Knast oder sind tot, das aktuelle Problem heißt heute NSU ( und ihre Verharmloser)

              Die Grünen im Westen kenne ich nicht, aber die aus dem Bündnis 90 (Ost) kamen waren eigentlich die erste Widerstandsbewegung in der DDR, insofern tut man ihnen Unrecht sie mit der SED die sie bekämpft haben gleich zu setzen.

              Und zu Guter Letzt:
              ich bin auch pro Israel , auch Gysi ist das und die heutigen Linken sind das ( es gibt ein schönes Interview), es darf aber immer die Politik der derzeitigen israelischen Regierung kritisiert werden und nicht mal alle Israelis sind mit dieser einverstanden.

              • Jörg,

                leider wurde Eure Widerstandsbewegung (vor der ich durchaus Respekt habe) von den westdeutschen Kommunisten unterwandert. Ich habe ein Problem damit, daß diejenigen, deren Rolle in Stammheim noch nicht geklärt ist (Ströbele, z.B.) nun hochangesehene Politiker sind. Ich hab auch ein Problem mit steinewerfenden (Ex) Außenministern oder pädophilen Europaparlamentariern. Meiner Meinung nach müßten die gleichen Zuverlässigkeitskriterien, die von Waffenbesitzern gefordert werden, auch für Politiker gelten.

                Ich mag auch überhaupt keine Schlägertrupps. Nur um es nocheinmal ganz klar zu stellen: 6 (geschätzte) Millionen Tote durch Hitler, 20 Mio durch Stalin, ebenso viele durch Mao – jeder einzelne ist einer zu viel. Eine Wiederholung, gleich welcher Coleur, darf es nicht geben (hierfür sind zu viele GIs gestorben …)

                Linke Schlägertrupps – Antifa z.B. – sind letztens marodierend durch Frankfurt gezogen. Oder durch Hamburg (Schanzenviertel). Oder durch Hannover (Chaostage). Ich mag keine Glatzen – keine braunen Schläger. Ich mag genauso wenig schwarz vermummte Schläger. Ich mag überhaupt keine Schläger. Ich will in Ruhe meinen Hobbies nachgehen können, meinen Beruf ausüben,mich um meine Familie kümmern, und das in einem Land, wo ich nicht befürchten muß, daß mir irgendjemand mein Denken und Handeln vorschreiben will (ich denke, das hattet Ihr im Osten lang genug und müßt wissen, wie sich das anfühlt).

                Bezüglich der Linken und ihrer Einstellung zu Israel: das bezweifle ich. Da war letztens eine Abordnung auf dieser Gaza-Blockadebrecherflotte, um die Hamas zu unterstützen. Die Hamas ist eine Terrororganisation, die letzten Monat über 900 Raketen Richtung Israel geschossen hat. Die Hamas hat das Existenzrecht Israels nicht anerkannt. Mach dich bitte dazu schlau.

                Ich finde die ganze Verbotsdiskussion in Deutschland widerlich. Früher konnten Kinder draußen toben, Cowboy und Indianer spielen, heute verstoßen sie dabei gegen das Waffengesetz, spielen dafür Killerspiele, hocken vor Fratzenbuch und können nicht einmal mehr einen Hasen von einem Kaninchen unterscheiden. In dieser Gesellschaft läuft einiges falsch. Und das geht teilweise von denen aus, die anderen aufzwingen wollen, wie sie zu leben haben.

                • @ saskia :

                  Hitler war Urheber und Initiator des zweiten Weltkrieges und des Holocaust und es gehen 50 MIo Tote auf sein Konto. Die 6 MIo die Du meinst waren Deutsche.
                  Dass Stalin und Mao gemordet haben macht seine Schuld nicht kleiner und deshalb bleibe ich dennoch sehr kritisch gegen jedem der das heute glorifiziert oder verharmlost.

                  Es kommen bei den Grünen immer wieder gebetsmühlenartig Ströbele,Fischer ( ein weltweit anerkannter und beliebter Außenminister) und wahrscheinlich meinst Du Cohn-Bendit.
                  In allen Foren, man könnte es per Copy einfügen…

                  Ströbele war Pflichtverteidiger der RAF. Ein Verteidiger muss seinen Mandanten helfen, aber er muss sich nicht mit deren Ziele identifizieren.
                  Der Verteidiger eines Mörders wird auch nicht Mord gutheißen.
                  Ich mag Ströbele auch nicht wegen seiner Arroganz aber die RAF Prozesse sind legale Tätigkeit eines Anwaltes.Einer mußte es tun.

                  Fischer hat als junger Mann Steine geworfen, das lag 30 Jahre zurück. wer war in seiner Jugend immer tugendhaft ? Selbst die Zielscheibe von damals, der Polizeibeamte, hat ihn verziehen.

                  Und CohnBendit hat in der Tat eigenartige Bemerkungen zum Sex mit Kindern gemacht – aber den Nachweis dass er etwas getan hat den kann keiner erbringen.Oder wurde er verurteilt ?

                  Über Israels Politik kann man geteilter Meinung sein,Ich sehe aber beide Seiten.Bis heute hat Israels palästinensiches Gebiet besetzt und nicht umgekehrt und die humanitäre Situation in Gaza durch die Blockade ist eine Schande für einen Kulturstaat wie Israel .Keine Bange ist mach mich schon schlau, ob das reicht kann ich nicht sagen, zumindest aber sind es auch andere Quellen.
                  Zum letzten Absatz kann ich Dir uneingeschränkt zustimmen aber das ist eine Folge der modernen Mediengesellschaft wo Kommerz und nicht Bildungswerte an erster Stelle stehen.
                  Aber der Staat darf ja nicht korrigierend einwirken, und die Kirche hat ihre Basis verloren und verlassen.

                  • JÖRG !!!

                    Zitat Kriesky: Lernens Geschichte!
                    Amikaler Rat Porscheraser: Aber nicht von den umgeschriebenen Meinungsdiktaten der Genossen Professoren, sondern von den historischen (gott sei dank noch immer verfügbaren) Quellen. Abkommen zw. Stalin und Hitler usw…….)

                    • Den Hitler Stalin Pakt kenne ich im Groben… und was sagt uns das ?
                      Hitler war ein Guter oder was ?

                  • Es wurde auf die Strafanzeige gegen Cohn-Bendit ja nicht mal ein Ermittlungsverfahren eröffnet, mit dem Verweis auf seine Politikerrolle (Staatsanwaltschaft Koblenz). Ob ich den Schrieb noch hab, weiß ich nicht.

                    • Strafanzeigen auf Verdacht kann jeder machen, Die Frage ist ob etwas Belastendes gefunden wurde. Ist Dir was bekannt ?

                    • Nun ja, es gibt sein Video, in dem er selbst damit prahlt. Das Video ist im Netz.

                • Deine Zahlen sind etwas sehr niedrig angenommen, bei jedem der Verbrecherregimes ^^.

                  Und WIEDER machst du es. Was soll das „geschätzte“ vor der Zahl der ermordeten Juden? Deine Kritik an „linken Schlägertrupps“ – ja, Rechte gibt es auch, soviel gestehst du noch gerade zu, aber so richtig schlecht kommen die bei dir nicht weg. Woher bei dir der Wind weht ist ziemlich klar.

                  Das offizielle Ziel dieser Blockadebrecher – Flotte war, Hilfsgüter für die Zivilbevölkerung zu bringen. Natürlich war es eine Provokation – nur ist das Ding geentert worden, Waffen wurden keine gefunden. Bei keiner der bisher aufgebrachten Schiffe. Humanitäre Hilfe= Antisemitismus?

                  • das ist (eigentlich gar nicht) witzig, daß du mir Nazi-Tendenzen unterstellst, bei der jüdischen Herkunft meines Ehemanns.
                    Und das „Nie wieder“, was Credo des Staates Israel ist, hast du auch nicht verstanden. Die Blockadebrecher haben als erste die Soldaten tätlich angegriffen. Palästinenser haben hinreichend häufig Israelis umgebracht. Und nicht nur Israelis, sondern auch vollkommen unbeteiligte.
                    Warum sollte ich Mitleid gegenüber einer Terrororganisation haben, die etliche Flugzeuge entführt, Passagiere in ihre Gewalt gebracht und gequält und sich im Libanon wie die „Herrscherrasse“ aufgeführt hat ?

                    Es ist in Deutschland inzwischen so, daß jeder, der in irgendeiner Weise etwas sagt, was vor 20 Jahren noch als konservativ galt, inzwischen als Nazi gebrandmarkt wird. Die Grünen sind die ersten, die andere Meinungen als rechtsradikal darstellen. Ich heuchle nicht rum und verharmlose den Massenmord, der durch die Nazis begangen wurde. Ich verharmlose aber auch nicht die Massenmorde, die durch die linken Unrechtsregimes begangen wurden.
                    Beides darf sich nicht wiederholen.
                    Wo hast du jetzt das Problem ?

                    • Die jüdische Herkunft deines Mannes hat dich jedenfalls nicht dazu veranlasst, einem User zu widersprechen, der die Zeit vor 45 für ziemlich supa hält und alles danach für schlecht hält.
                      Ja, die haben sich tatsächlich gegen das Entern gewehrt – getötet worden sind trotzdem nur Blockadebrecher und mehr als Lebensmittel und Medizin wurde auch nicht gefunden. Nicht, dass übrigens ein einziger Palistinänser an Bord gewesen wäre. So ganz nebenbei mal. Mitleid gegenüber der Zivilbevölkerung kriegst du aber schon zusammen, oder? Denn um die ist es gegangen. Keine Ahnung, was du dir da zusammenbaust, stimmen tuts jedenfalls nicht.

                      Schau, es ist einfach schon auffällig, wenn sich jemand auf die Regime konzentriert, die nicht im eigenen Land gewerkt haben und zu denen eigentlich kein direkter Bezug da ist – dafür aber die Ideologie, die ebenso schlimm war und im eigenen Land aktiv war… und heute noch ist, mal so eben irgendwie völlig ignoriert. UND dabei immer wieder auf „die“ deutet… und dann noch kein kritisches Kommentar bei Usern findet, die die Zeit da eigentlich für ganz supa gehalten haben.
                      Ja, das ist seltsam.

          • Nicht nur das , es wird unter Umständen Konsequenzen haben wenn in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt wird dass Waffenbesitzt eine Domäne rechtslastiger Zeitgenossen ist und Sport ,Jagd und SV nur ein Vorwand ist um den „Staat zu schützen “ oder passend umzukrempeln, zu säubern was sonst noch alles….Zumal ja hier imer noch eifrig auf den Widerstandsrecht der Bürger geschworen wird.
            Es muss nicht so sein , es reicht wenn der Eindruck ist da.

            • Der Eindruck ist schon längst Konsens in großen Teilen der Bevölkerung. Waffenbesitzer gelten allgemein als wertkonservativ und rechtslastig. Da kann ich noch so häufig drauf hinweisen, daß meine Einstellung linkslibertär ist – das interessiert die Leute nicht. Die haben Meinungen und Überzeugungen, von denen sie auch angesichts von Tatsachen nicht lassen werden.

              • Wenn du dir die Partie hier mal so anschaust und du dir die Kommentare liest… kannst du den Leuten der breiteren Öffentlichkeit diese Meinung verdenken?

                • Eben und die hier posten merken nicht mal dass sie am eigenen Ast, nämlich das Vertrauen ,sägen .

                  • Ein Vertrauen, das von Medien, Politikern und radikalen Waffengegnern (die in den Medien breit zitiert werden) schon seit Jahrzehnten systematisch zerstört wird? Sind Dir die Mechanismen der Manipulation tatsächlich noch nicht aufgefallen?

                    Wie wäre es mal mit einem Vorschlag von Dir, wie man Deiner Meinung nach Vertrauen schaffen könnte? Erfahrungsgemäß wird alles, was aus dem Mund von Waffenbesitzern kommt, gegen diese verwendet. Das kann noch so „politisch korrekt“ sein. Die Gegner wollen keine Waffen und keine Waffenbesitzer – kompromisslos.

                    Auch Du wirst in die Gruppe der rechts-konservativen Bürger eingeordnet – einfach deswegen, weil Du eine Waffe hast. Es spielt weder für Politik noch für die Medien eine Rolle, wo Du wirklich stehst. Der Waffenbesitz alleine bedeutet schon, daß Du in diese Schublade gesteckt wirst.

                    Den Nachbarn dürfte es weitgehend egal sein, ob Du Schütze bist. Aber die Meinungsmacher haben über die Jahre ein extremes Bild entworfen. Dieses Bild haben die Leute irgendwann fest im Kopf. Davon lassen sie sich dann beeinflussen.

                    Erzähl‘ mal, wie willst Du dagegen ankommen?

                    • Und wieder die Frage: Angesichts der Posts hier – erwartest du irgendeine andere Reaktion? Wenn sich eine Gemeinschaft – noch schlimmer, deren selbsternannte „Vertreter“ – auf eine Art und Weise mit Themen beschäftigen, die Stammtischniveau und starke rechte Töne hat, wenn gegen eindeutige rechte Tendenzen aus dieser Richtung nicht reagiert wird, wenn ein Einmauern und eine Dialogsverweigerung existiert, wenn gemäßigtere Töne aus der eigenen Reihe lächerlich gemacht werden – was erwartet man sich von der Öffentlichkeit und von seiten des offiziellen Staates?

                      „Hurra, hey, die vertreten zwar eine bedenkliche Ideologie, sind gegen den Staat, haben etwas extreme Vorstellungen von Sicherheit, anscheinend wollen sie alles mit Waffen lösen und sind anderen Zugängen gegenüber nicht offen, Ausländer und Asylanten sind für sie generell mal Verbrecher, die sagen schon vorher, dass sie nie einen Schritt von ihrer Position abweichen werden, so richtig Distzanzieren ohne gleichzeitige Relativierung von gewissen Dingen schaffen sie auch nicht, Verschwörungstheorien haben sie auch so einige – JA, denen kommen wir entgegen, die unterstützen wir, von denen lassen wir uns was sagen!“

                      Glaubst du, so wird die Reaktion jemals aussehen? Oder glaubst du tatsächlich, da wird auch nur ein kleiner Vertrauensvorschuss gewährt?

                    • Nun denn ich bin das lebende Beispiel dass auch unter „Linken “ ( wenn man das mal so sehen soll) Schützen und Jäger sind und es sind wenn ich mich im Verein umhöre – viele.

                      Wir selber sagen doch wir wären ein Querschnitt der Bevölkerung, also umfaßt dieser Querschnitt auch die meist überwiegende Wählerschicht links der Mitte. Wer sagt denn dass dort nicht genau soviel Legalwaffenbesitzer sind und wer nimmt sich denn in Anspruch der Schütze hätten gefälligst rechtskonservativ ( heimatverbunden , deitsch loyal, national), zu sein.
                      Wo steht denn das ? Wenn linke Parteien und Spitzenpolitiker gegen Waffen sind , heißt es doch nicht dass automatisch alle Linkswähler auch dagegen sind nur leider gibt es bei Wahlen noch viel wichtigere Kriterien so dass man auch abwägen muss.

                      Statt dessen werden sie als Dummköpfe und Blöde verunglimpft ,die nicht richtig denken können, eigene Schützenkameraden wohlgemerkt, deren Unterstützung man eigentlich gewinnen soll.
                      Statt dessen werden sie verprellt, wenden sich mit Grausen ab und nicht jeder hat so viel dickes Fell in solchen Foren die in der Regel immer von den Selben dominiert werden, mitzuposten um sich anmachen zu lassen und zu ärgern.

                      Tun sie es doch werden sie verbissen, gesperrt, beleidigt, die guten Rechten wollen nicht gestört werden ( oder mit Gift bespritzt werden wie man formuliert ) ,finden andere Meinungen unangenehm, unerträglich und sich selbst natürlich über jede Kritik erhaben, kennen die richtige Richtung obwohl das Magnetfeld längst weitergewandert ist ( ja Herr Z:) Sie wollen unter sich bleiben, in ihren virtuellen Biotop, dem Tümpel.
                      Alles andere sind Kommunisten,Stalinisten oder Mao-Anhänger die millionen Tote auf dem Gewissen haben.

                      Auf diese Weise ziehen wir nie an einem Strang, nicht so wenn es Leute gibt die das Schützenwesen für ganz andere und vor allem politische Zielrichtungen nutzen wollen. Linkswähler unter den Legalwaffenbesitzern lassen sich eben nicht in Ausländerhaßtyraden einspannen . Sie gehen solchen Parolen aus dem Weg, meiden das und sie lassen sich auch nicht in militaristische und chauvinistische Parolen einspannen, sie wollen nichts weiter als Schießsport und Jagd ohne Uniform und Nationalgedödel und olle Militärtraditionen von 45 abwärts.
                      So wird das nichts mit Einigkeit der Sache wegen.

                      Und so isoliert ihr euch und uns dazu und wie mit Außenseitern umgegangen wird das kennt ihr ja am Besten selbst, nur dass ihr mal die Opfer werdet.

                      Wenn das Bild vom rechtszugewandten Schützen mit Burschenschaften und Altnazitreffen sich noch mehr etabliert werden die Grünen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen wollen und wir liefern denen noch die angebliche Begründung für Waffenrechtsverschärfungen frei Haus.Ihr macht ja die beklagte Medien.-Manipulation noch leicht, liefert doch noch Munition.
                      Rechtsradikale unterwandern Schützenvereine um an Waffen zu gelangen- die Schlagzeilen hatten wir schon.

                      Wenn wir aber klar machen dass da auch Grünwähler oder SPD /SPÖ (Jäger und Naturfreunde zum Beispiel) dabei sind ( und das sind sie !) die sie dann verprellen, könnte es sein dass man dort nachdenkt.Wenn wir uns abgrenzen wird es ihnen leichter fallen als wenn wir politisch breit aufgestellt und neutral sind.

                      Ich weiß ja dass ich hier niemanden umstimmen werde, ich gönne auch jedem seine Meinung und ich will auch niemanden missionieren und als Parteimitglied gewinnen, aber ich wünsche mir ein wenig mehr Respekt und mehr Sachlichkeit in den Diskussionen.Das gleich gilt Julius gegenüber der wirklich sehr informativ ist.

      • Um ein intellektuelles Niveau zu erreichen, daß dem von Julius entspricht, muß man also Medikanente nehmen? Verstehe!

        • Sie nehmen nach Ihrer Aussage keine , sind also offensichtlich ein Naturtalent das dies mit natürlicher Begabung erreicht mit dem Posting beweisen Sie es .

        • Herr Dr. Z!

          Ich denke dass Julius meint, dass man diese Medikamete jahrelang rauchen muss um auf ein solches Niveau zu kommen……

    • hmm. Diese Polemik find ich etwas hart.
      Wie wäre es mit: Waffenverbote waren historisch bedingt immer das Kennzeichen repressiver Regimes, deren Kennzeichen die Unterdrückung, Verfolgung und Ermordung Andersdenkender war ?
      Beispiele: Nazi-Deutschland, Stalin-Rußland, Mao-China, Kambodscha, DDR ?

      • Hast du das Gefühl in Nazi-Deutschland zu leben? Oder In Stalin-Rußland? oder in Mao-China?
        Die Historie „bedingt“ überhaupt nichts. Menschen tun das. Wenn sich jemand nach der Zeit vor 45 zurücksehnt und uneingeschränkte Zustimmung bekommt, kein Wort des Widerspruchs – ja, DAS ist bedenklich. Weil die Menschen nichts aus der Geschichte gelernt haben und an Realitätsverweigerung leiden. Ein Waffenverbot sagt zuerst einmal überhaupt nichts aus. Nicht, dass es ein solches gäbe…

  6. Ich habe mir oft die Frage des „WAS währe wenn “ gestellt als vor ca 2-3 Jahren bei uns im Grenzgebiet sich die Haus und Wohnungseinbrüche schlagartig vermehrten!Da aber meiner Meinung nach kein normaler Mensch dauernd eine geladene Waffe griffbereit haben kann und in meinem Fall ich das auch nicht will habe ich mich für eine Alarmanlage und einen 2ten Hund entschieden! Bei uns vergeht keine Woche ohne das Schrottfahrzeuge mit ungarischen Kennzeichen und riesigen Anhängern in den Gemeinden im Schrittempo herufahren.Meinem Nachbarn wurde sein Rasenmäher während dem Ölwechsel aus der Einfahrt gestohlen Vor den Supermärkten verschwinden Kinderwägen Fahrräder usw Meinem Sohn wurden 2 Mopeds gestohlen usw usw .Wir haben in der Ortschaft einen Polizeiposten mit 5 sehr netten Beamten die sich redlich Bemühen aber für die müsste der Tag 48 std haben.Sind hoffnungslos Überfordert zu viele Delikte in zu kurzen Zeitabständen und dann auch noch die Kontrolldienste auf der jetzt ausgebauten Ostautobahn! Hier ist eindeutig die Politik gefragt.
    Doch die lässt uns wie immer im Stich
    „Leider“

    • Deshalb währe mir so eine „Karte „unserer Gegend gar nicht so unangenehm.Währe interessant in einem Jahr die Einbruchsstatistik zu betrachten,möglicherweise könnte man eine verlagerung der Delikte in „unbewaffnete“ Haushalte feststellen. Ich kann mir aber nicht vorstellen das diese von Behördenseite publik gemacht weden würde !
      Da müsste man ja die Verfehlungen in der Waffengestzgebung der letzten Jahre zugeben.

    • Im Grenzgebiet Deutschland zu Tschechien und Polen haben sich schon Bürgerwehren gegründet, da es nicht mal mehr Polizeistationen dort gibt. Da wurden schon komplette Maschinenparks von Landmaschinenhändlern über Nacht abtransportiert.

      Die Politik tut gar nichts. Die Polizei würde gerne, kann aber nicht, weil Leute, Material und Polizeistationen fehlen. Die Bürger helfen sich selbst mit abwechselnden Streifendiensten. Aber wenn ein Polizeifahrzeug 20-30 Minuten bis zum Tatort braucht … wie soll man eine Tat gegen möglicherweise bewaffnete Täter verhindern, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

      Wir zahlen Steuern dafür, daß die Polizei den Kopf für uns hinhält. Aber grade in den Grenzgebieten und vermehrt auch im „Inland“ werden Beamtenstellen und Polizeiwachen aus Kostengründen abgebaut. Statt dessen kriegt man den „Profitip“ Überwachungskameras aufzustellen. Ich habe da immer so eine Zeitungskarikatur vor Augen, wo eine Überwachungskamera einem Einbrecher auf die Schulter tippt und sagt: „Ich sehe Sie …“

      Vor ein paar Jahren habe ich mal einen Typen im Haus erwischt und verjagt, der gerade versuchte, die Wohnung von meinem Stockwerksnachbarn aufzubrechen. Am hellichten Tag, mitten in Deutschland – und das, obwohl erkennbar, mindestens 3 Parteien in einem 8 Parteien-Mietshaus zuhause waren …

      • Tja, wenn die Kostensenker in den Landtagen sparen weil sparen so modern ist dann fahren im ganzen Landkreis nur noch zwei Streifenwagen herum und die können nicht überall sein.

  7. Pingback: Wochenrückblick 2/2013 | dagarser

  8. Ich bin ein totaler Gegner dieses Registrierungswahns und der daraus abzuleitenden bevorstehenden Nachteile wie: SEK Besuch bei einer Anzeige oder Steuerbescheid für Waffenbesitz.
    Könnte es vielleicht aber sein, dass ich meine Munition kaufen kann, ohne das Waffendokument dabei zu haben? – wäre fast ein kleiner Trost.

  9. Leider ist unser ZWR alles andere als sicher. Vor allem die Verbindung vom registerierenden Händler zum ZWR ist nicht verschlüsselt und daher ganz leicht zu knacken. Ich habe das im BMI mehrmals moniert, hat aber nichts genützt. Mein Eindruck, daß es dennen vollkommen egal ist, was mit den Daten passiert. Außerdem geht das über USP – jede staatliche Stelle kann da hineinschauen. Wenn da nichts passiert, wird es mich wundern.

    Ich empfehle daher mit dem Registrieren zuzuwarten. Ist ja noch Zeit.

  10. „Könnte so etwas auch bei uns passieren? Rechtlich nicht, das neu eingerichtete Zentrale Waffenregister geht die Öffentlichkeit nichts an und auch Journalisten dürfen darauf keinen Zugriff haben. Was aber gewissenlose “Hacker” aus elektronischen Registern herausholen können ist spätestens sei der Entwendung von Krankenkassendaten oder von Daten von 25.000 Exekutivbeamten durch “Anonymous” im Jahr 2011 bekannt. So eine “Karte” könnte also durchaus auch bald etwa in Österreich oder Deutschland bequem im Netz abrufbar sein.“

    Entgegen der Darstellung durch die Medien wurde das BMI Netzwerk niemals von „Anonymous“ gehackt. Das ist physisch nicht möglich. Korrekt ist, dass „Anonymous“ besagte Daten gegeben wurden, die sich ungeschützt auf einen externen, Datenträger befanden, und dass die Daten Personaldaten waren. Unter anderem Personaldaten von Polizisten aus der 1. Republik.
    Bedenklich ist der Umstand, dass überhaupt Daten nach Außen gekommen sind. Sachlich gesehen waren sie unwichtig. Und ja, „Hacken“ hat einfach so etwas … faszinierendes, respektables an sich. Besser man nennt es „hacken“ als „abkaufen“. Oder „finden“.

    • jegliche Weitergabe solcher Daten ist m.E. auf das Schärfste zu verurteilen und die Täter wegzusperren. Nicht nur, daß es Personen potentiell gefährdet – es ist einfach ein Unding, daß auf diese Art und Weise vertrauliche Daten in Umlauf gebracht werden.

    • Abend Julius
      Wie meine Daten-(und Daten mir bekannter Exekutivbeamter)bis auf das Geburtsdatum ins Netz gelangt sind, würde auch mich interessieren. Die Erklärung in der Sache durch das BMI war fadenscheinig, über ein positives Ermittlungsergebnis wurde ich bisher nicht informiert. Wie aber einmal kurz durch das Ministerium erklärt wurde, seien die Daten über die IPA an die Öffentlichkeit gelangt. Egal für mich, wo letztendlich die undichte Stelle ist, sie zeigt mir, dass ich damit zu rechnen habe. Und wie leicht jede Information zu besorgen ist, hat ja der Staatspolizist aus Wien, Erwin Kemper in seinem Buch – Verrat an Österreich- anschaulich beschrieben. Denn, was rechtlich nicht möglich ist, wird am unrechtsmäßigen Weg möglich gemacht. Und dafür gibt es sogar in Österreich eine Vielzahl von Beispielen. Und das, was du unter „Korrek ist“ beschreibst, kann stimmen, aber muss es dies auch. Und warum ich immer dann, wenn offizielle Erklärungen etwas als die reine Wahrheit bezeichnen mißtrauisch werde, liegt wohl daran, dass mir als Kriminalbeamter von der ersten Stunde an der Leitsatz – niemand trauen, selber schauen. Sich selbst nicht trauen, immer wieder schauen eingehämmert wurde. Und die einzige Wahrzeit die ich sehe ist die, dass nichts sicher ist. Wie hätten sonst die von dir im ersten Absatz angeführten Lücken im Sicherheitssystem vorhanden sein können.

      • Nachdem ich selbst Penetration Tests durchgefuehrt habe, traue ich kaum einem System, welches ich nicht selbst gebaut und per Peer Review getestet habe. 300 000 Personen mit Zugriff auf das ZWR, das ist ein schlechter Witz …

      • Drücken wirs mal so aus – wenn es jemand tatsächlich schafft, sich in das BMI Netzwerk zu hacken, warum Personaldaten von Beamten herunterladen, die zum Teil im Ruhestand oder verstorben sind? Die schon zig Jahre überholt sind? Warum keine aktuellen Daten? Warum nicht Schriftverkehr, Dienstanweisungen usw? Wenn man drinnen ist, wäre das alles kein Problem… und eigentlich viel interessanter. Und wenn wir schon bei Daten sind… warum nicht Passfotos + Namen?

        Davon mal abgesehen, dass du genausogut wie ich weißt, dass man mit einem einfachen Internetzugang keine Chance hat, in dieses Netzwerk überhaupt reinzukommen.

        Kein System ist jemals 100% sicher. Aber man kann der Spur durchaus zurückfolgen… und in dem Fall war es eine Weitergabe von Daten, kein Hackerfolg.

        • auch „social engineering“ gehört zum Hacken dazu. Oder das „ich drück einer Putzkraft einen Keylogger in die Hand und bitte sie, den an einer bestimmten Tastatur anzustöpseln. Oder … Gerade Funknetze kann man prima abhören.
          Details nicht hier.

          • Funknetze abhören ist jetzt nicht wirklich ein Geheimnis. Jeder respektable Journalist könnte das machen. Wenn er wollte. Würde natürlich nieeee jemand machen^^.

            Gehört das Finden von 10, 20 Jahren alten Daten auf einer CD dann auch zum Hacken? Naja, dann verneige ich mich vor der technischen Versiertheit von „Anonymous“.

            • Gut Julius, ich bin gespannt. Zeig mir, wie ein Journalist ein GSM Netz abhoert. Oder in Firmennetze eindringt und Forschungsdatenbanken anzapft (von aussen natuerlich). Ich habe nichts mit Anonymous zu tun. Ich hege keine Sympathien fuer sie. Allerdings unterschaetze ich sie auch nicht.
              Kamamur weiss denke ich, wovon ich spreche. Julius mit Sicherheit nicht. Fuer ihn scheinen alle andersdenkenden bloed zu sein.

              • Von Wien mal abgesehen hat die Polizei in Österreich kein GSM Netz. Du bist dran.

                • Abstraktionsfähigkeit haste wohl keine ?

                  • Deine Frage war, wie ein Journalist ein GSM Netzwerk abhört. Meine Antwort war, dass es – außer in Wien – kein Polizei GSM Netzwerk gibt. Ich bin kein Techniker und es ist mein Fachgebiet, aber die Logik sagt mir, dass ein Journalist nicht in der Lage sein muss, ein GSM Netzwerk abzuhören, wenn es kein GSM Netzwerk gibt, das er abhören könnte. Liege ich da falsch?
                    Ich gebe nicht vor, ein Softwareexperte oder ähnliches zu sein. Wenn du etwas zu sagen hast, das sachlich etwas beizutragen hat, tu es. Aber stell dich nicht auf ein hohes Ross und spiele „schnippische Frau“.

                    • Zitat Julius:
                      Funknetze abhören ist jetzt nicht wirklich ein Geheimnis. Jeder respektable Journalist könnte das machen. Wenn er wollte. Würde natürlich nieeee jemand machen^^.

                      Meine Frage war nicht, wie ein Journalist ein GSM Netzwerk abhört, sondern die Aufforderung, mir zu zeigen, wie ein Journalist Funknetze wie zum Beispiel GSM / UMTS, meinetwegen auch gesicherte WLANs oder verschlüsselte militärische Kommunikationsstrecken abhört. Soll ja kein Geheimnis sein, also bitte sehr.
                      GSM war als ein relativ leicht zu penetrierendes Beispiel gedacht, ich hätte also gerne den Beweis, daß es so einfach ist, sich in solche Kommunikationsstrukturen einzuhacken, daß jeder respektable Journalist das kann. Und damit meine ich nicht „Polizeifunk“ mit illegalen Empfängern abhören.

                      Bitte also den Beweis, ich warte !

                      Alternativ: wie wäre es mit dem Abhören eines geschlossenen Raumes ohne Wanze über die Vibration des Fensterglases ? Bitte mach es mir vor, wenn das so einfach ist ?!

                      Nur soviel zu dem Thema: alle Hacker sind blöd … und natürlich braucht man zum Hacken eines an das Internet angeschlossenen PCs auch nur einen Internet-Zugang. Das hat der Hack von RSA und von Lockheed-Martin doch wohl hoffentlich gezeigt.

                      BTW der GSM-Hack wurde von genau den Leuten gemacht, deren technische Versiertheit du hier in Frage stellst (Zitat:Naja, dann verneige ich mich vor der technischen Versiertheit von “Anonymous”.)

                    • Ah, jetzt trumpft sie auf 😉

                      Ich habe mich auf den Polizeifunk bezogen – worauf denn sonst?

                      Ich bin kein Informationsspezialist, ich besitze da kein spezielles Wissen. Technische Details kannst du dir offensichtlich ganz gut selbst beantworten. Die Tatsache allerdings, dass du anscheinend weißt, was alles geht, sagt mir, dass es auch andere Leute mit diesem Wissen gibt. Solche Leute kann man kaufen. Problem solved 😉

                    • Achja, und leg mir doch nicht immer Dinge in den Mund, die ich gesagt haben soll. Diese Form des Lügens ist nicht gerade nett – zitiere mich einfach, dann siehst du ganz genau, was ich geschrieben habe und du brauchst nichts dazuerfinen.

        • Zitat Julius :
          „warum Personaldaten von Beamten herunterladen, die zum Teil im Ruhestand oder verstorben sind? Die schon zig Jahre überholt sind? Warum keine aktuellen Daten? Warum nicht Schriftverkehr, Dienstanweisungen usw? “

          Weil Anonymous zeigen will wie „sicher“ viele Daten sind,und nicht bösartig alles auf den Tisch legen wollen.Wenn die es wollten,würden viele Regierungen,Banken usw. aber sowas von Dumm dastehen.
          Das die auch anders können haben sie in Mexiko gezeigt.Dort hatte ein Drogenkartell ein Mitglied von Anonymous gekidnappt.Daraufhin hat Anonymous gedroht die „Geschäftsverbindungen“ der Drogenbande zu korrupten Polizisten,Behörden und Politikern ins Netz zu stellen.Einen Auszug dieser Liste ließen sie dem Drogenboß zukommen.Kurze Zeit später war der Mann,gesund und munter, wieder auf freien Fuß.
          Genauso agierte schon in den 1980 Jahren der Chaos Computer Club
          (CCC) aus Hamburg,der schon damals darauf hinweisen wollte wie unsicher das Internet,Datenbanken und Server sind.Heute arbeiten sie professionell in Internetsicherheit für Firmen,Bundesregierung und sogar Militär.
          Nicht nur in der USA werden kriminelle Hacker von vielen Behörden,u.a. auch Geheimdiensten „rekrutiert“ !

          Und nun komm mir bitte nicht man kann Netzwerke (BMI) nicht hacken…..

          • Die haben eine Daten-CD GEFUNDEN. Super Hack.
            Anoymous ist nicht gleich „Anonymous“. Die Personen, die besagte Daten veröffentlicht haben, sind keine Superhacker.
            Kannst du von deinem Internet zuhause auf ein gutes, altes Kabel – LAN zugreifen?

            • Das zeigt doch nur, dass es Sicherheitsluecken gibt…

              • Was nicht registriert ist, kann auch nicht gehackt oder mißbraucht werden. Daher bitte noch nicht registrieren, Wahlen abwarten.

                • wir haben in Deutschland leider keine Wahl … unser ZWR umfaßt alles, und Kat C und D erfordern hier eine Erlaubnis ….

              • Sicherheitslücken gibt es immer. Nur ist ein Unterschied, ob diese Lücken im Hardeware/Softwarebereich zu suchen sind oder aber bei den Bedienern.

                • nein. Ist es nicht. Das Ausspähen von Sicherheitslücken bei den Bedienern ist elementarer Bestandteil des Hacking – Ebenso die Analyse von Schwachstellen über Facebook, Kaufverhalten, etc (zum Feststellen, ob das Ziel eines Angriffs erpreßbar oder bestechlich ist).

                  • Wenn das dein Ansatz ist, hat er durchaus eine Berechtigung.

                    Jedoch ändert es faktisch doch einiges, ob jetzt das Hardware/Softwarekonstrukt selbst anfällig ist, oder ob die Lücke durch Bediener entsteht. Die eine Lücke ist nicht strafbar, die andere schon.

                    Um bei den Waffen zu bleiben: Ist die Waffe schuld oder der, der den Abzug betätigt?

          • Geehrter JanCux
            Ich sehe vorausschauend (Julius leider nicht) dass gerade diese Daten, und es wurden ja nicht nur Beamte des Ruhestandes veröffentlicht Verwendung finden können.
            zB. Vernehmung durch Julius, sein Name und Dienstgrad ist ja durch die NS bekannt. Dienststelle auch, da Vernehmungsort bekannt, Verhandlung vor Gericht, möglicherweise weitere Informationen zu Julius. Abgleichung der vorhandenen Daten mit Herold, Evidenthaltung von möglichen Adressen.
            Nun wie damals geschehen Ankündigung der Veröffentlichung von Beamtendaten im Standard. Ab nun ist es ein leichtes, aufgrund der in dieser Veröffentlichung vorhandenen Personendaten, Name samt Vorname und Wohnadresse die von Julius unter einigen weiteren Personen herauszufinden. Und schon steht der beileidigte Straftäter vor der Wohnungs oder Haustüre von Julius. Da er aber keine Freude mit Privatwaffen hat (er kennt auch seinen Angaben in seinem Kollegenkreis niemand, der ständiger Waffenträger ist) wird er sich und seine Familie mit Krav Maga und seinen Argumentierfähigkeiten verteidigen . Klar, dass ich somit den nicht vorhandenen Hut vor ihm ziehe.

            • Keine Sorge Kamamur, ich habe ja auch selbst eine Waffe. Und einen Hund. Hast du eigentlich gewusst, dass Leute, mit denen wir eine Amtshandlung führen, unsere Personalnummer erfahren dürfen? Oder hast du gewusst, dass viele Polizisten in der Nähe ihrer PI parken? Also wer es wirklich will, kriegt die Identität, Wohnadresse usw. auch ganz ohne irgendwelche veröffentlichte Daten raus. So wie wir halt früher ganz ohne Computer Daten ermittelt haben. Da macht man sich etwas vor, wenn man denkt, als Polizeibeamter anonym und unangreifbar diesbezüglich zu sein. Aber was weiß ich schon? Du weißt es natürlich besser 😀

    • Und ja, “Hacken” hat einfach so etwas … faszinierendes, respektables an sich. Besser man nennt es “hacken” als “abkaufen”. Oder “finden”.

      Wie auch immer man es nennen mag – das Ergebnis zählt..
      Natürlich kann man Daten auch „finden“ – etwa in jenem Fall wo im vergangenen Jahr Finanzamtsdaten in einem offenen Container auf der Straße „entsorgt“ wurden. Mißbräuchlich können jedenfalls nur Daten verwendet werden die einmal gesammelt wurden. Umso schlimmer wenn dieses „Sammeln“ von Haus aus komplett unnötig und unsinnig war.

      • Thema war, ob das System gehackt wurde. Das ist nicht passiert. Dass es andere Lücken gibt, ist eine Binsenweisheit.

        • Schön daß Julius wieder einmal deutlich erklärt was das „Thema war“.
          Sie sind nur noch lächerlich, merken Sie das eigentlich nicht?

          • Finde ich nett diesen Kommentar.

            Wenn ich und Julius nicht ab und an paar Diskussionen anstoßen und kontroverse Punkte einbringen über die man diskutieren kann,obwohl uns mit Hähme und Beleidigungen geantwortet wird würde Ihr Forum im eigenen dumpfen Saft voller ultrakonservativer und ewigestriger Parolen ersticken.
            Paar Foristen die sich grunzend gegenseitig auf die Schulter klopfen , sich gegenseitig Zustimmung abholen , vom großen Chef noch paar zustimmendes Lobeshudel und selbstgefällig zufrieden die BILD zeitung unterm Arm eine Runde furzen.

            Sie müssen entscheiden was Sie wollen. Sie können uns beide auch schnell loswerden, dann gibt es keinen Streit, keine Diskussion, kein „Gift“ ( Danke im Wochenrückblick)… und Ihr Forum wird ein toter Biotop ,ein kleiner Tümpel..
            Entweder Sie respektieren uns oder Sie verlieren uns als Gesprächspartner. Auf dieser Basis wird es sicher nicht weitergehen.
            Persönliche Angriffe von Ihnen oder Z. sind nicht die feine Wiener Schule.

        • An Julius
          Bist du tatsächlich in einer Position, wo du mit Sicherheit sagen kannst, dass das System noch nie oder in diesem speziellen Fall nicht angezapft wurde. Oder glaubst du es nur, weil man es dir so vorgekaut hat. Einige Punke gäbe es, die deinen aktuellen Diskussonsbeitrag außer Kraft setzen würden. Aber um es mit einer Betrachtungsweise von Walter Ludin auszudrücken- Wer alles besser weiß, kann nicht eines Besseren belehrt werden. Und da du ja sowieso immun gegen Denkanstöße bist – lebe wohl und glücklich in deiner dir genehmen Welt.

          • Ich sage es so, wie es die Leute erklärt haben, die damals mal geschaut haben, was tatsächlich passiert ist. Da du zwar außer Dienst bist, aber anscheinend über alles sehr viel besser und aktueller informiert wirst (meiner Meinung nach ein interessantes Thema übrigens…) ….

            • Das wäre es, wenn du offen für Denkanstöße, die ich dir schon zuhauf gegeben habe wärst.

              • Es tut mir leid, aber du überschätzt einfach die Bedeutung, die ich dem ganzen Geplänkel hier zugestehe. Ich kann die wichtigen und gut informierten Leute aus allen gesellschaftlichen Bereichen, die Wissen haben, das andere nicht haben, gut informiert sind usw., die ich im Internet treffe, gar nicht mehr zählen. Der eine wichtiger und richtiger als der andere. Kryptische Andeutungen und offensichtliche Hinweise mal gar nicht gezählt.
                Wirklich wichtige und bedeutsame Leute sind nicht auf diese Art und Weise im Internet unterwegs.

        • ich habe weniger Angst vor einem technischen als einem sozialen Hack (social engineering), bei dem ein bestechlicher oder erpressbarer Beamter oder Polizist entweder aus Geldgier oder aus Sendungsbewußtsein heraus die Daten extrahiert und verkauft.
          Es ist ja nicht so, als daß das nicht schon vorgekommen wäre. Und bei 350000 Leuten, die darauf Zugriff haben, ist die Wahrscheinlichkeit, daß es darunter einen korrupten Polizisten oder Beamten gibt, recht groß. Es gibt ja auch genügend Straftäter unter ihnen.
          Siehe
          http://www.weser-kurier.de/news_artikel,-Stadt-beurlaubt-Rathausmitarbeiter-nach-Waffenfund-_arid,464551.html

          • Ich frage mich immer wieder, warum die Geheimhaltung der Waffen so ein großes Thema ist. Es gibt ja genug hier, die die Ansicht vertreten, Waffen verhindern Verbrechen – schon, wenn sie nur anwesend sind (gibt ja da einen User, der ganz Stolz auf sein Waffenplakat + Hundeplakat auf der Tür ist).

            Gut, wissen halt die bösen Jungs, wo sie besser nicht hingehen sollten… oder habe ich da was verpasst?

            • Der Punkt ist, daß man zumindest in Deutschland die Schußwaffe nicht führen darf, um sich ggfs gegen einen Überfall zu wehren. Und damit ist man leicht Opfer – man hat etwas begehrliches im Schrank, aber keine Möglichkeit es zu schützen. Anders wäre es mit z.B. Waffenpaß.

              • In Deutschland führt man eine Waffe also auch dann, wenn man sie in Wohn- oder Betriebsräumen oder eingefriedeten Liegenschaften bei sich hat? Interessant. Wo steht denn das im Deutschen Waffenrecht? Ich bin aus Österreich, da kannst du mir sicher helfen.

                • wenn man keinen Waffenschein (vergleichbar Waffenpaß) hat, benutzt man sie dann nicht zum „vom Bedürfnis umfaßten“ Zweck. Damit verstößt man gegen die Aufbewahrungsbestimmungen und begeht damit eine Straftat. Offiziell darf ich zwar in den eigenen Räumen die Waffe z.B. reinigen, warten, oder auch Trockentraining machen, allerdings sollte ich mich damit nicht von Nachbarn sehen lassen, denn dann stürmt mir das SEK die Wohnung.

                  Kurze Antwort: Nein, man darf sie nicht präventiv dabei haben, um Straftaten abzuwehren, es sei denn, man hat einen Waffenschein.

                  • Das ist fast richtig aber dennoch falsch. Bei einem berechtigten Notwehrfall im eigenen Haus wird das nicht als strafbar gewertet weil ja Notwehr auch die Verwendung ansonsten rechtswidriger Mittel zuläßt.
                    Wer ein höherwetiges Recht schützt kann ein niederwertiges Recht ( hier Waffengesetzt ) straffrei verletzen.

                    Weiterhin kann man sehr wohl auch im eigenen Grundstück Waffen führen ,sogar geladen .Es ist nicht verboten, ( deutsches Recht)

                    Was Du zitiert hast gilt für das Führen in Wohnungen und Geschäftsräumen anderer mit deren Zustimmung, aber unter der Bedingung dann „Bedürfniss umfaßter Zweck oder im Zusammenhang“
                    Die wollten damit bewaffnete Türsteher in Diskos verhindern, wie oft das vorkam ist unbekannt.

                    Für die eigene Wohnung gilt diese Einschränkung mit dem Zweck nicht, man könnte das auch gar nicht kotrollieren.
                    In der eigenen (!) Wohnung kannst Du das präventiv dabei haben, mußst nur darauf achten dass kein Unbefugter Zugriff bekommt (Famillenangehörige,Gäste)

                    § 12 WaffG…..

                    (3) Einer Erlaubnis zum Führen von Waffen bedarf nicht, wer
                    1.
                    diese mit Zustimmung eines anderen in dessen Wohnung, Geschäftsräumen oder befriedetem Besitztum oder dessen Schießstätte zu einem von seinem Bedürfnis umfassten Zweck oder im Zusammenhang damit führt;

                    Mit dem SEK hängt davon ab wie gut man mit den Nachbarn steht und das machen die auch nur einmal…..

                    • Und inzwischen sind mehrere Personen verurteilt worden, weil sie ihre Kanone innerhalb ihrer Wohnung dabei hatten, als z.B. die Kontrolettis kamen. Sich auf das Gesetz zu berufen, gilt dann als „Schutzbehauptung“ zur Verschleierung eines Verstoßes gegen die Aufbewahrungspflichten. Schau dir mal die Rechtsprechung dazu an.

                      Wenn das SEK kommt, kannst du froh sein, wenn du es halbwegs unbeschadet überlebst. Hast du dann eine Waffe am Körper … viel Spaß. Und du hast einen Schaden von ein paar tausend Euros. Und hast danach unheimlich Probleme am Arbeitsplatz, weil du im ganzen Dorf als Verbrecher da stehst.

                      Und nun sag nicht, daß die Polizisten in Deutschland sich mit ihren Aussagen nicht gegenseitig decken würden. Denn wenn du versuchst, den Schaden geltend zu machen, hast du eine Betrugsanzeige seitens der Polizei am Hals. Schließlich waren die mehrere und sagen aus, daß es keinen Schaden gegeben habe. Alles schon erlebt.

                    • @saskia:
                      Die Personen die von den Kontrollettis erwischt wurden hatten die Waffen nicht gesichert vor unbefugter Wegnahme.
                      Wahrscheinlich irgendwo abgelegt während noch andere im Zimmer waren.Das war der Fehler.
                      Wenn du Waffen am Körper führst hats Du immer die Gewalt über diese, wenn Du sie aber weglegst und gehst raus , dann nicht.
                      Auch nicht wenn Du schläfst und das Teil liegt unter dem Kopfkissen hast Du keine alleinige Gewalt darüber sofern noch jemand im Bett liegt.

                      Das mit dem SEK kann man vorbeugen – Vorhänge zuziehen oder gutes Verhältnis zum Nachbarn. Eventuell den mal mit zum Schießen nehmen….

                • Steht nicht drin. Definition des Führens laut Waffengesetz (WaffG), Anlage 1, Abschnitt 2, Ziffer 4 :

                  Eine Waffe führt, wer die tatsächliche Gewalt darüber – außerhalb der eigenen Wohnung, der eigenen Geschäftsräume, oder des eigenen befriedeten Besitztums – ausübt.

                  allerdings darf man nicht mehr bei Gastgebern mit auch dessen Zustimmung führen wenn es nicht vom Bedürfnis umfaßten Zweck gedeckt ist, als als Jagdgast oder Treff zum Schießtermin…

                  Das meint Saskia:

                  Ausnahmen gemäß §12 Abs. 3 …

                  …Ziffer1 WaffG.: Keinen Waffenschein benötigt man, wenn man in der Wohnung, den Geschäftsräumen oder innerhalb des befriedeten Besitztums oder der Schießstätte eines anderen eine Waffe führt und die Zustimmung des Hausrechtinhabers hierzu vorliegt. – Dies darf allerdings nur zu einem vom Bedürfnis des Waffenbesitz umfassten Zweck oder im Zusammenhang damit geschehen.

                  gucks du hier:

                  http://www.muzzle.de/Recht/Die_Waffe_als_Begleiter/die_waffe_als_begleiter.html

                  • ich weiß wo es steht und wie es ausgelegt wird. Je nach Wohnort wird die Behörde alles daran setzen, einen Verstoß gegen das Waffengesetz zu konstruieren und die Zuverlässigkeit zu entziehen. Du weißt auch, daß das Besitzen einer Waffe zur Selbstverteidigung in Deutschland kein sozial angemessener Zweck ist. D.h. Eigentlich darfst Du in der Wohnung, wenn sichergestellt ist, daß niemand anders die Waffe befingern kann, du sie niemals aus der Hand oder ablegst, … Wenn Du aber Besuch bekommst, hast Du ein Problem. Wenn Du gesehen wirst, hast du auch ein Problem.

                    Gibt genügend Beispiele, einfach mach googlen.

                    • Ich gebs auf…

                      Die Behörde kann nichts konstruieren , sie muss beweisen .
                      Der Verfolgungswahn wird ja nun auch skuril hier.
                      Mein SB ist übrigens selbst Sportschütze.

                      Es gibt einen Bedürfnisgrund SV „gefährdete Person“

                      § 8 Bedürfnis, allgemeine Grundsätze
                      Der Nachweis eines Bedürfnisses ist erbracht, wenn gegenüber den Belangen der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung
                      1.
                      besonders anzuerkennende persönliche oder wirtschaftliche Interessen, vor allem als Jäger, Sportschütze, Brauchtumsschütze, Waffen- oder Munitionssammler, Waffen- oder Munitionssachverständiger, gefährdete Person, als Waffenhersteller oder -händler oder als Bewachungsunternehmer, und
                      2.
                      die Geeignetheit und Erforderlichkeit der Waffen oder Munition für den beantragten Zweck
                      glaubhaft gemacht sind.

                      Es wird nur restriktiv angewendet.
                      Wenn Du aber eine Waffe hast aus einem anderen Grund kannst Du sie verwenden wenn es erforderlich ist, no Problem.Deckt das Notwehrrecht. Man hat sogar die gezielte Anschaffung einer illegalen Waffe straffrei gestellt als sich eine offensichtliche reale Bedrohung anbahnte.( BGH)

                      Führen in eigener Wohnung : Du allein und gegenwärtig – no Problem .
                      Kannst sie auf dem Tisch liegen lassen.
                      Noch jemand da ( der nicht berechtigt ist), dann Du dafür sorgen dass er keinen Zugriff darauf erhalten kann – also entweder am Mann ( oder an Frau) oder wegschließen.

                      Das Waffengesetzt verlangt lediglich dass Du jederzeit die alleinige Gewalt über Deine Waffe hast in der Wohnung.

                    • ach Jörg, wie viele Waffenscheine gibt es in Deutschland ? In unserem Regierungsbezirk nicht einen einzigen für Privatpersonen. Sehr restriktiv heißt: wird nicht an Privatpersonen ausgegeben. Was im Gesetz steht und wie es ausgelegt wird, sind immer zwei paar Stiefel. Schau Dir die Sache mit dem Schalldämpfer an. Würde in mancher Hinsicht (z.B. Jagd) für Langwaffen Sinn machen. Auch für Sportschützen, denn er würde den Mündungsknall von ca 160 db auf 140 (bei meiner .300 WinMag) reduzieren (immer noch laut genug). Gibt es aber nicht, da gibt es eine interne Anweisung des BMI. Gesetz und Rechtsauslegung und Handhabung sind fast nie deckungsgleich.

  11. ……von der beabsichtigten Stigmatisierung, bleibt vermutlich nicht viel übrig,denn die NRA ist da sehr agil…..aber auch bei uns, sollte man unermüdlich darauf hin arbeiten, Waffenbesitz als etwas selbstverständliches zu sehen, was die Sicherheit einfach dramatisch erhöht….
    Mehr Augenmerk wäre auf „Psycherln“ unter Dämmdrogen zu legen, aber das ist ja nicht opportun….

  12. Könnte sein dass das fü die Waffenbesiter positiv ist weil Kriminelle nun wissen wen sie zu meiden haben.
    Manch einer hatte sich ja sogar ein Schildchen oder Piktogramm mit einer Waffe an die Tür geklebt etwa “ wenn du nachts hier angetroffen… “ oder ein S&W – Bild mit „Hier wache ich“.Nun nicht mehr nötig.
    Könnte auch sein dass Nichtwaffenbesitzer sich nun über erhöhte Aufmerksamkeit und Zuwendung beklagen, aber meinetwegen doch.

    Trotzdem ist das eine Stigmatisierung, eine Brandmarkung.
    Was kommt als Nächstes ? „Jude “ an der Fensterscheibe oder Hauswand ?

    • Sorry, wenn ich als gefährdete Person meine Adresse im Internet lesen kann, werde ich ganz schnell sehr nervös.

      Und ja, genau diese Art der Stigmatisierung wird kommen. Wir haben sie doch schon täglich in den Medien, wo wir als Waffennarren, etc beschimpft werden.

      • Warum? Adressen stehen auch im Telefonbuch. Macht dich das auch ganz schnell ganz nervös? Oder die Leute, die drinnen stehen?

        Oder ist die Logik leicht bei den bösen Menschen „Die Adresse hat eine Waffe, da gehe ich hin“? Widerspricht der Ansicht mancher Leute hier, dass alleine die Anwesenheit einer Waffe die Sicherheit erhöht.

        Aber erklärs mir.

        • Julius schreibt:
          Warum? Adressen stehen auch im Telefonbuch. Macht dich das auch ganz schnell ganz nervös? Oder die Leute, die drinnen stehen?

          Nein, meine Adresse steht nicht im Telefonbuch. Sie steht auch nicht in der Meldeauskunft, meine Telefonnummer ist eine Geheimnummer. Ich habe keinerlei Interesse daran, daß meine gesamten Daten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

          • Ah, du hast also die Meldeauskunft gesperrt meinst du. Drinnenstehen tut sie sehr wohl 😉
            Also, es ist zwar kein Problem bei Waffenhändlern und auf Schießplätzen Kopien von WBK u.ä. zurückzulassen, beim Einkaufen mit Bankomat zu zahlen, Kreditkarte zu haben, Post zu bekommen, Internet zu benutzen, Freunde zu haben, die die Adresse haben, im Ort bekannt zu sein, im Grundbuch drinnenzustehen usw. (nur ein paar Beispiele, wirklich) – daraus und in Kombination kann man so ziemlich alles herausfinden was man will, und da muss man meist nicht viel mehr tun als offene Augen haben und ein wenig fragen… aber das ZWR, nein also DAS ist jetzt die Gefahr?

            Naja, wenn ihr meint 😀

        • Was von mir irgendwo steht, möchte ich selber entscheiden, ich ganz allein. Kein anderer soll meine Daten veröffentlichen dürfen, wenn ich es nicht will. Das ist der Punkt und nichts anderes.

          • Im Melderegister und in der Verkehrsünderleindatei stehen Sie auch drin ohne zu wollen und wenn etwas rot aufblitzt am Straßenrand schaut auch einer nach was sich unter Ihrer Autonummer befindet und manchmal wird das sogar automatisch ohne Blitzen und Ihren Einverständnis geliefert,und Daten abgeglichen so im ach so liberalen schwarzregierten Hessen, Bayern und Sachsen.
            Jaja die Welt ist doch ungerecht…..

            Ich sehe zwar keinen Nutzen im ZWR aber die Daten die über uns schon im Umlauf sind , die sind genug.
            Die Schwarzen und Gelben in Deutschland hatten ja sogar einen Gesetztesentwurf eingebracht nachdem Einwohnermeldeämter ohne Zustimmung der Bürger und sogar ohne deren Information Daten an Firmen hätten verkaufen dürfen.
            http://www.focus.de/politik/deutschland/chip-online-exklusiv-bundestag-erlaubt-meldeaemtern-die-herausgabe-von-daten_aid_778243.html

            Aber keine Bange, auf die roten Vaterlandsveräter und Sozialisten war Verlaß – sie haben das im Bundesrat gestoppt.

  13. Dass so eine Aktion keine Einbahnstraße sein muss, zeigten die jüngst veröffentlichten Daten der Herausgeberin der Zeitung, bestimmt lernt sie jetzt viele interessante Leute kennen 😀

  14. Ein lustiges Detail am Rande. Seit die Karte veröffentlicht wurde, soll angeblich die Einbruchsrate (bzw. – je nach Quelle – die Verbrechensrate) in den Gegenden, in denen registrierte Waffenbesitzer wohnen, stark gesunken sein. Leider gibt es noch nichts offizielles dazu. Das habe ich nur aus diversen Blog-Kommentaren entnommen und da muß man vorsichtig sein.

    Sollte das stimmen, dann wird früher oder später eine Studie oder eine Statistik dazu auftauchen. Man sollte danach Ausschau halten.

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