Wochenrückblick 2/2013

In der vergangenen Woche habe ich die berührende Geschichte einer Frau aus den USA vorgestellt und eine beunruhigende Entwicklung – ebenfalls in den USA – kommentiert:

  • Man muß sich das einmal vorstellen: Man geht ganz harmlos in ein Café und wird dort beinahe zum Opfer eines geisteskranken Attentäters, die eigenen Eltern kommen ums Leben. Natürlich ist man dann wütend, aber auf wen? Suzanna Hupp hat das erlebt, sie beantwortet diese Frage ganz klar. Nachlesen kann man das in meinem Artikel vom Mittwoch, Waffenkontrolle aus Opfersicht
  • Auf eine (vermeintliche) Minderheit hinzuprügeln ist immer leicht, das wußten schon die Nazis. An-den-Pranger-stellen, terrorisieren und stigmatisieren – so gehen totalitäre Systeme mit ihren Kritikern und potentiellen Gegnern um, eine ganz alte (aber deswegen nicht weniger widerwärtige) Geschichte. Sind wir schon wieder so weit? Diese Frage habe ich am Freitag gestellt, vor allem aber: Wem nutzt das? Nachzulesen unter „Ich bin am Ort das größte Schwein …

Das war eine wenig produktive Woche, dafür habe ich aber sehr gute Gründe und ich kann und will nicht versprechen daß ich gleich wieder zur „Hochform“ auflaufe. Was ich aber schreibe wird – wie gewohnt – „Hand und Fuß“ haben!

Trotz (oder wegen?) der weitgehenden Absenz neuer Themen ist es im Kommentarbereich doch ziemlich „rundgegangen“. Das freut mich, wenngleich mir diverse Wortmeldungen – so ich diesbezüglich sensibel wäre – Magenweh verursachen könnten. Ich schätze die Meinungs- und somit logischerweise auch die Redefreiheit sehr, deshalb lasse ich hier auch Kommentare von Leuten zu die diese Werte ganz offensichtlich nicht teilen. Vor dergleichen Gestalten graut mir persönlich zwar, aber man soll nicht die Augen davor verschließen daß es so etwas gibt. Deshalb sollen sie ihr Gift ruhig weiter verspritzen, es fällt ohnehin auf sie zurück. Gut so!

Ich wünsche ein schönes Wochenende!

12 Antworten zu “Wochenrückblick 2/2013

  1. Zitiere Julius: – ……..Da du zwar außer Dienst bist, aber anscheinend über alles sehr viel besser und aktueller informiert wirst (meiner Meinung nach ein interessantes Thema übrigens…) ….
    Zwar listig von dir gedacht und vorgebracht, doch nicht wirklich durchdacht. Ich lese aus deinem Kommentar sowas wie – mal schauen, ob da nicht etwa das Amtsgeheimnis verletzt wird- heraus. Richtig recherchiert sind dir viele Wege für entsprechendes Wissen offen. Allerdings darfst du da nicht durch eine Parteibrille blicken. Also, Rechts und Links sollte gleich kritisch beäugt werden.

    wieder Zitat Julius-….. mit links haben die Grünen nicht viel zu tun. Schau dir mal den Werdegang von zB. Jean „Hans Schani“ Margulies-früherer Landtagsabgeordneter und Peter Pilz an, beide sind Urgesteine der Grünen. Glaubst du ernsthaft, dass sie sich von ihrer politischen Heimat verabschiedet haben und dass ihre damalige Überzeugung sich nicht in ihren politischen Bemühungen bemerkbar macht. Schau dir dazu GRM/SOAL an,-dieser Zweig war in den 70ern eine der stärksten Organisationen der radikalen Linken.

    Zitat Julius:….. dieses krampfhafte Dagegenschreiben. Bleib bei deinen Leisten Julius. Seitdem ich mit dir Dialoge führe, praktuzierts du diese Form des Meinungsaustausches.
    Dazu meine Einschätzung. Du entgegnets..ich stehe weder links noch bin ich grün. Zu meiner damaligen Andeutung – du stehtst der ehemaligen Arbeiterpartei (mittlerweile hat sich die SPÖ ideologisch weit von so einer entfernt) äußerst du dich nicht, umschiffst unangenehmes fast immer, möglichlicherweise deshalb, da ich ja den damaligen Innenminister Einem mit der linksextremen Szene in Zusammenhang gebracht habe. Und warum ich glaube, dass du der SPÖ zuordnen bist (wenn es deine Überzeugung ist, ist das ja nicht schlecht und in Ordnung), lässt sich aus deinen zurückliegenden Kommentaren ja leicht ablesen.

    Und zu allerletzt möchte ich dich davon in Kenntnis setzen, dass ich trotz meines Ruhestandes um die Bedeutung einer Dienstnummer schon noch bescheid weiß, doch mit zB.4711 kann man weniger anfangen als mit dem beinahe vollständigen Nationale. Und das die Kollegen ihre Pkws im unmittelbaren Bereicht ihrer PI parken, soll so sein. Wenn es einmal beschädigt wird , wird ja ein Umdenken stattfinden. Bei Dienstfahrzeugen hat man da ja schon reagiert. Also , Argument nicht einfach wegwischen, darüber nachdenken kann dir (das gilt für alle Lebenslagen) so manchen Ärger ersparen.
    Werte es nicht als Belehrung , ich schöpfe lediglich aus dem reichen Schatz meiner Erfahrung (Selbstironie, aber das kennst du ja aus deinem Kommentar) .

  2. Es zeigt von Weitsicht und Demokratieverständnis andere Meinungen zuzulassen auch wenn sie dem Einen oder Anderen nicht angenehm sind!
    Manche versuchen jedoch Ihre Ansichten mit Unterstellungen und Verdrehungen unter die Leute zu bringen.
    Noch leben wir in einer Gesellschaft in der die „Freie Meinungsäusserung“
    ein Grundrecht darstellt.Auch wenn das einigen Wenigen anscheinend Kopfweh bereitet.Vorallem scheinen einige in der „Sportart“ schwingen der Nazikeule wenn keine Links oder Asylantenfreundlichen postings kommen sehr bewandert zu sein .Das lässt tief Blicken ist aber in „Gewissen Kreisen“ keine Seltenheit

  3. Und nun das Wort zum Sonntag :

    „Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.”

    Niccolo Machiavelli, 1513, italienischer Staatsphilosoph

  4. Ja das tun Sie in der Tat, das merken wir.

  5. Danke für diese Woche! Man soll wirklich all den Unsinn stehen lassen, er verurteilt sich ja von selbst, Ich mache es bei mir nicht anders.

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