Sprachlos

Sprachlos findet man mich selten, heute ist es aber wieder einmal soweit. Gerade wurde im Radio die ÖVP-Bundesliste für die heurige Nationalratswahl vorgestellt, die ersten drei Listenplätze sind nicht weiter überraschend:

Platz 1 hält natürlich die innen- wie außenpolitische Lichtgestalt Spindelegger, auf ihn folgt eine Raiffeisen-Managerin und dann gleich der jugendliche Messias der ÖVP, der Herr Kurz. Soweit, so klar und so unspektakulär.

Auf Platz 5 der Bundesliste scheint schon der Obmann der JVP-Salzburg auf, an sich keine große Sensation, soll sein. Der gute Mann heißt Asdin El Habassi – und ist ein Moslem!

Die ÖVP hat also ihre christlich-sozialen Wurzeln zu Grabe getragen. Am besten sie legt sich gleich daneben!

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51 Antworten zu “Sprachlos

  1. An Salzkammergutler
    Gerne nenne ich nur drei „Quellen“ aus einer Vielzahl von im Netz abrufbaren Datensätze.
    -Grüner Klub im Parlament-Bericht der Grünen über die Ergebnisse des Untersuchungsausschusses zur Klärung von Korruptionsvorwürfen/Nov.2012
    -Dossier, Verein zur Förderung des investigativen und des Datenjournalismus
    -Laurenz Ennser Jedenastik- schreibt Dissertation über Postenschacher in Österreich.
    Diesen dreien kann man nach eingehendem Studium der Angaben nicht anlasten, rechtsgerichtete Sichtweisen zu verbreiten. Jedoch zeigt sich in den jeweiligen Inhalten deutlich, dass sich Korruptheit, Angepasstheit udgl. nicht nachteilig auswirken. Und ich denke nicht, dass ich die Begriffe wie Meinungsterror/kritische Betrachtungsweise und deren Zusammenhang mit praktizierter Vorgangsweise durch unsere Regierungsparteien samt deren Vorfeldorganisationen näher begründen muß – Augen auf und nach allen Richtungen hin Vergleiche ziehen.
    Um es aber abzurunden sei angemerkt, dass sowohl beiden extremistischen Strömungen entsprechendes Augenmerk zugewendet werden sollte. Leider zeigt die Erfahrung, dass am linken Auge eine starke Sehschwäche zu bemerken ist. Nur sehe ich für mich keinen Sinn, alle und jeden mit den immerhin ausreichend vorhandenen Belegen zu versorgen.
    Mit etwas guten Willen und wie schon einmal bemerkt, ohne politische Barriere im Kopf kann sich jeder im Netz informieren und sich dann seine eigene Meinung bilden.

    • Salzkammergutler

      Was denken sie, wieviele Leute lesen all diese verschiedenen Quellen? Nicht viele. Man betrachte nur einige Kommentare hier, die mit Sicherheit nicht einer ausgewogenen und kritischen Betrachtungsweise entspringen. Oder sind Sie da anderer Ansicht?

      • Guten Morgen, Salzkammergutler
        Mich reizt besonders, Halbwahrheiten ins rechte Licht zu rücken oder durch eine Entgegen dazuzulernen.
        Daher komme ich gleich zum Thema:
        Teil ihres Kommentares v. 24.6. -Marx und Hitler vertraten nicht einmal im Ansatz dieselben Ideologien-.
        Beide Ideologien waren zumindest menschenverachtend.
        zB. Hitlers/Himmlers Projekt Lebensborn/Züchtung des reinrassigen Übermenschen
        Zum sozialistischen System anbei der Link-
        http://www.desdev.de/pdf/lab_sowjet.pdf‎
        Hier wird ausführlich dargelegt, wie die Sowjetunion mit Hilfe von Deutschamerikanern(Hermann Joseph Müller/Nobelpreis) Pläne zur Züchtung eines neuen Menschen verfolgt hat, die die Rassenhygiene der Nationalsozialisten bei weitem übertreffen sollte(Seite13). Seite 14 beschreibt die Versuche, eine Kreuzung zwischen Menschen und Affen zu erreichen, dabei wurden sowj. Frauen mit Affenspermien besamt. . Doch darüber schweigt man und ich will nicht glauben, nur aus Unwissenheit.
        Doch kritische Geister sind nach allen Seiten offen und durch Desinformation(Verschweigen/Verfälschen) a la DDR nicht davon abzubringen, mehr an Information zu erhalten, als die Parteien und die Medien zu geben bereit sind.

        • Salzkammergutler

          Guten Morgen!
          Wenn ich von Ideologien rede, dann von den zugrunde liegenden. Natürlich, Absolutismen haben Schnittmengen, aber das macht sie noch lange nicht gleich – nicht, wenn man sich ein wenig damit beschäftigt 😉

          Ganz so einfach wie Sie es hier darstellen oder wie es diese Seite macht, ist es nicht 😉 . Ich kann ihnen nur raten, bei wirklich Interesse und entsprechender Freizeit eine professionelle Fortbildung ins Auge zu fassen – Vorlesungen an einer Universität absolvieren, sich dort wirklich eingehend selbst mit Inhalten beschäftigen… und nicht auf Kommentare aus dritter oder vierter Hand angewiesen zu sein.

          Das Internet ist für Leute, die schnell irgendetwas wissen wollen – aber um wirkliche Bildung führt es nicht herum. Ich etwa habe erst vor einem Jahr einen dieses neuen Master – Studien abgeschlossen… das geht auch neben dem Beruf (und man kann so ganz gut Titel sammeln 😉 )

          • Können sie ja nicht wissen, aber aufgrund meines doch schon fortgeschrittenen Alters wage ich keck zu behaupten, dass ich ausreichend oft an der Uni bei Vorlesungen und Seminaren zugegen war. Und wen sie aufmerksam meine Kommentare gelesen haben zeigt sich das auch manchmal hintergründig an meinen Argumenten.

            • Salzkammergutler

              Also haben Sie studiert?

              Was genau hat das mit dem Alter zu tun? Alt wird jeder, das ist keine Qualifikation 😉

              • Na, dann sehen sie sich mal die Todesanzeigen an. Viele junge Menschen darunter- soviel zu „Alt wird jeder“. Und das nach Erreichtem das Alter in meinem Fall eine Rolle gespielt hat, liegt wohl daran, dass Eifer und Vorwärtsdrängen dem Ruhebedürfnis gewichen ist. So habe ich wenigsten Muse, mich auf diesem Wege mit ihnen auszutauschen.

  2. Hm – es gibt wohl kein Bundesland , wo nicht schon etwas an die Wand gefahren wurde. Frage mich nur , warum jeder auf Kärnten herumreitet?
    Was ist mit den anderen Bundesländern – speziel mit Wien? Pratervorplatz –
    den Wienern wird vorgemacht “ Unsere Wiener Linien“ Sie gehören aber einem amerikanischen Konsorzium. An jene verkauft und über 30 Jahre Rückgeleast , nach zu lesen in Wikipedia. Oder was ist mit den 1,7 Milliardendeal der Frau Brauner ? wo nur circa 350 Millionen vorhanden sind ? von circa 1,4 Milliarden weiß man nicht wo sie geblieben sind .Wenn man alles zusammen zählt , was zum Beispiel in Wien in den letzten 15 Jahren vermurkst wurde , ist die Hypo Alpe Adria ein “ Lärcherl“ dagegen. Also bitte auf dem Teppich bleiben. Es ist nicht immer leicht mit großen Summen , mit vielen Nullen um zugehen , wen die Akteure auch „Nullen“ sind.

  3. würd mich interessieren was che unter rassismus so versteht. nehme an jeder der gegen eine globalisierung ist, ist ein rassist, jeder der für sein land steht ist ein rassist, jeder der gerne unter seinesgleichen ist, ist ein rassist, jeder der gegen die zerstörung von heimatländern und deren kultur ist, ist ein rassist ……….da bin ich gerne ein rassist punkt

    • Salzkammergutler

      Wenn man nicht gerade auf die klassische Interpretation von „Rassismus“ geht – also einer Ideologie, der der „Rassenlehre“ entspringt, versteht man unter Rassismus die Herabwürdigung, Diskriminierung und Verunglimpfung von Menschen aufgrund deren Herkunft oder Religion.

  4. …..zum Thema Wahl: Eigentlich ganz einfach, meine ich.
    Wenn man mit der Leistung zufrieden war, dann wählt man sie wieder.
    Wenn nicht, dann die Anderen.
    Eine britische Weisheit, durch lange demokratische Tradition, meint ganz locker: Wissen die, dass du sie immer wieder wählst, dann schwitzt du….wählst du sie aber nicht immer wieder, dann schwitzen die…..
    Trotz der FPK – ein gottseidank abgewählter Club von Bereicherern die eher vor Gericht gehörten – eine Schande für die freiheitliche Bewegung, fällt mir als Partei zum Wählen nur die FPÖ ein….KH Strache ist ein grundehrlicher Typ, mit Handschlagqualität – eine seltene Spezies bei heutigen Politikern, die eher Windfahnen gleichen….

    • Salzkammergutler

      Strache? Handschlagqualität? Du müsstes den Mann mal auf einem NLP Seminar erleben 😉 Da änderst deine Meinung

  5. …..nun, Moslem ist nicht Moslem – das sah man an den durchaus vernünftigen Aussagen eines türkischstämmigen Grünabgeordneten im Bundesrat, aber er äusserte haargenau jene Bedenken, welche Österreicher Moslems gegenüber haben: Sie wollen uns ihre muslimischen Grundwerte aufzwingen, sobald sie die Mehrheit erlangen könnten…..das ist Religionsauftrag im Islam, auch mit Feuer und Schwert….
    Da bleibt Moslem, Moslem!!!!
    Ob jener Mensch um den es hier geht, solcherart ist, kann ich nicht beurteilen.

  6. In Mexiko, in der Stadt Xalapa kandidiert der Kater „Morris“ zur Bürgermeisterwahl.
    Die Fans von Morris haben einfach „keine Lust mehr, Ratten zu wählen“, heißt es.
    Mir wäre ein Kater (Rasse EKH) auch lieber, als Spindelegger und El Habassi.

  7. Wie nennt man das? Rassismus.

      • Nein, grob fahrlässige Dummheit, gepaart mit Rassismus, den man so nur im Stammtisch erlebt.

        Und wer sich „christlichsozial“ nennt, muss nicht unbedingt , einen „Stock im Arsch“ haben. Übrigens, die Bezeichnung „christlichsozial“ führt sich schon dadurch ad absurdum, dass die ÖVP schon seit jeher eine Partei der Wirtschaft(er) ist.

        • Ich teile Ihre Meinung nicht, dennoch sei sie Ihnen unbenommen.
          Ich halte Sie deshalb nicht unbedingt für dumm, selbst wenn ich das täte würde ich es nicht so schreiben.
          Wenn Sie hier auch weiter mitdiskutieren wollen lege ich Ihnen bessere Manieren nahe!

    • Wieso sind die von der ÖVP Rassisten? Und wieso sind Türken eine Rasse? Haben wir wieder Rassen eingeführt? Die gibts doch angeblich gar nicht?
      Die von der ÖVP sind höchstens politische Trotteln, Rassisten nicht.

  8. Salzkammergutler

    Hab mal gegoogelt – Marrokaner zweiter Generation, spricht perfekt Deutsch und ist zweifelsohne Österreicher.
    Gibt ja nicht nur römisch – katholische Österreicher, sondern auch evangelische, orthodoxe, jüdische, buddhistische, Zeuge Jehovas und was es sonst noch alles gibt. Es sollte doch die Person beurteilt werden und nicht die Konfession – es unterstellt ja auch mir als Katholik niemand, Gedankengut von Deus Dei zu vertreten 🙂

    Also mal die Kirche im Dorf lassen gg

    • Gemeint war wohl Opus Dei, aber egal.
      Was bleibt ist eine Bankrotterklärung der ÖVP. Punkt.

      • Salzkammergutler

        Stimmt, Opus Dei 🙂

        Eine Bankrotterklärung weil man es wagt, einen Moslem in der Partei zu haben? Und ein Jude vielleicht mal als Finanzminister? Zustände, aber echt 😀

        • Von mir aus können’s auch eine Kongoneger zum Parteivorsitzenden machen, das wär‘ dann wenigstens ein echter „Schwarzer“. Es ist mir auch völlig egal ob das dann ein Jude, Moslem, Voodoo-Anhänger oder sonstwas ist – eine christlich-soziale Partei ist das dann nicht mehr!
          Aber auch kein Problem, schließlich muß ich die ja nicht (mehr) wählen. Ich mache mir aber Gedanken um diejenigen die das noch machen.

          • Mohammedaner geht aber wirklich nicht in einer demokratischen Partei.

          • Salzkammergutler

            Ist ja auch eine gute Sache wenn man sich Gedanken macht. Allerdings sollte man Menschen und Gruppen an ihren Taten beurteilen, nicht, weil irgendjemand das Falsche „glaubt“.

            Da mache ich mir viel eher Sorgen um BZÖ und FPÖ Wähler – nicht weil die was spezielles glauben – sondern weil sie Kärnten und die Hypo mit Vollgas gegen die Wand gefahren haben, weil da Staatsbürgerschaften verkauft werden… also wie man das dann noch wählen kann ist mir rätselhaft. Da wählt man lieber weiß 🙂

            • „Weiß wählen“ ist meines Erachtens nach dumm, aber das kann (und darf!) jeder handhaben wie er möchte. Gut so.
              Daß bei FPÖ/BZÖ auch nicht alles Gold ist was glänzt weiß ich selber, aber was willst‘ machen?
              Was bleibt? Die Volksverräter weiter unterstützen? Kann ich nicht, will ich nicht, mag ich nicht.

              „Kärnten“,“Hypo“ , „gegen die Wand gefahren“. Unschön, zweifelsohne.
              Wen soll man aber dann wählen? Die Vollpfosten die das zugelassen haben?

              • Salzkammergutler

                Eben, dashalb sind ja auch FPÖ und ihre Abspaltungen unwählbar. Schwierige Situation, zweifelsohne.

                • Leicht ist anders, keine Frage. Man muß sich halt die Frage stellen was man noch am ehesten ertragen kann.
                  Was bei mir nicht unter diese Kategorie fällt: Sozialisten. Ob jetzt rot, schwarz, grün oder austro-kanadisch (wobei letztere Gruppierung ohnehin eine false-flag-operation ist).

                  In der FPÖ sehe ich nicht den „Heilsbringer“, das wäre auch ein Blödsinn. Eine Wahlentscheidung trifft man aufgrund einer weitgehenden ideologischen Übereinstimmung, alles wird nicht kompatibel sein können.
                  Also nehme ich auch die Linkstendenzen in der FPÖ zähneknirschend hin.

            • Wenn Sie schon die HYPO Alpe Adria ansprechen, dann sprechen Sie BITTE BITTE auch die unrühmliche Rolle des OVP Ex FINANZMINISTERS Josef Pröll an,,,, der durchaus am Desaster der AlpeAdria nicht ganz unschuldig ist…..

              Vermutlich wurde diese Bank ABSICHTLICH in den Ruin getrieben um der FPÖ/FPK zu schaden!

              • Salzkammergutler

                Ich schätze mal bei Ihnen kommen wir noch so weit, dass JEDER außer FPÖ/BZÖ/FPK Schuld an diesem Desaster hat 🙂

                Verantwortung zu übernehmen gehört auch zum Anstand dazu – die Schuld immer den anderen geben … ist für mich Schwäche.

    • Auch ein anderer Salzkammergutler hat gegoogelt und interessantes zum Thema gefunden:
      Der designierte JVP-Chef verkörpert nicht unbedingt den Idealtypus eines Jung-Konservativen am Land. El Habbassi ist praktizierender Moslem, konsumiert weder Alkohol noch Schweinefleisch. Der Vater stammt aus Marokko, seine Mutter entspringt einer konservativen Familie, ist aber zum Islam konvertiert. Fünf Mal am Tag betet El Habbassi zu Allah. Gegenüber dem Wiener Migrantenmagazin biber erklärt der Jungpolitiker, dass er „einen Heidenrespekt“ vor Frauen habe, die das Kopftuch tragen. Seine beiden Schwestern hätten es „drei Tage lang getragen und dann wieder abgenommen, weil sie die Blicke der Menschen nicht mehr ertragen konnten“.
      Zur Volkspartei kam er als Schülervertreter, weil ihn die jungen Schwarzen als Bildungssprecher haben wollten. „Ich sagte zu, weil ich mich mit den christlich-sozialen Werten der ÖVP am ehesten anfreunden konnte“, so der Halbmarokkaner. Eine politische Karriere bei den Konservativen dürfte ihm aller Voraussicht nach verwehrt bleiben. Denn innerparteilich wurde ihm bereits die Grenze aufgezeigt. Bei einem Treffen meinte ein ÖVP-Funktionär: „Du trinkst keinen Alkohol, isst kein Schweinefleisch? Aus dir kann kein österreichischer Politiker werden.“ Auf Dauer will El Habbassi, der in Salzburg ein FH-Studium für Betriebswirtschaft absolviert, aber ohnehin nicht in der Politik bleiben: „Mein Ziel ist die Privatwirtschaft. Ich habe keine Lust, mich hochzudienen.“
      Muslimischer Landesobmann als Glücksgriff für Kurz
      Für den Vorsitzenden der Jungen Volkspartei und Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (25) ist Asdin El Habbassi jedenfalls ein Glücksgriff. „Mit der Jungen ÖVP Salzburg und ihrem Landesobmann Asdin El Habbassi haben die jungen Salzburgerinnen und Salzburger eine kompetente und laute Stimme, die sich für eine nachhaltige Politik einsetzt“, sagt Kurz. Viel wichtiger dürfte aber die integrationspolitische Komponente spielen – der neue Landesobmann passt ideal in das von Sebastian Kurz vermittelte Migrantenschema „jung, fremde Wurzeln, integriert und qualifiziert“. Doch der Salzburger JVP-Vorsitzende hat nicht im Sinn, den exotischen Aufputz für die Integrationspolitik der Volkspartei zu geben: „Ich habe sicher keinen Bock, den Quotenausländer zu spielen.“
      Meine Einschätzung dazu: wenn sich der angehende Nationalrat religionskonform fünfmal am Tag gen Mekka verneigt, so soll mir das recht sein. Wenn aber bereits im Vorfeld zu erkennen ist, dass sich ein Volksvertreter in Lauerstellung eher der Wirtschaft als dem gemeinen Volk im Lande verbunden fühlt, so fehlt mir das Verständnis. Nicht zuletzt deshalb, da wir(Steuerzahler) ja genug hoch bezahlten Politfunktionären ein sorgenfreies Leben zu gewährleisten haben.
      Quelle übrigens die natürlich bedenkliche Seite Unzensuriert at…!

      • Salzkammergutler

        Unzensuriert.at ist tatsächlich eine äußerst bedenkliche Seite des äußerst rechten Randes, die es mit der Genauigkeit seiner Kommentare nicht wirklich genau nimmt – sprich da wird gleißig erfunden und gelogen um Ausländerfeindlichkeit und Rassismus zu bedienen. Der Verfassungsschutz hat die Seite und seine Hintermänner nicht ganz ohne Grund unter Beobachtung.

        • Partei ist organiserte Meinung/Benjamin Disraeli

          Unter diesem Gesichtspunkt sehe ich die vorwiegend veröffentliche Meinung der Medien. Daher beziehe ich mein Wissen aus einer Vielzahl von Informationen, auch aus solchen, dem Mainstraim zuwiderlaufenden Publizierungen, erst daraus entwickelt sich meine Haltung. Und sollten die Beobachtungen des Staatsschutzes zu einem Ergebnis führen, so wird sich das sicher in der Schließung von Unzensuriert niederschlagen. Bis dahin sehe ich keinen Grund, Beweihräucherungsmitteilungen unserer Regierungsparteien samt div. Anhängsel weniger kritisch zu bewerten als Mitteilungen von Unzensuriert. Aber um ein einigermaßen solides Bild unserer Parlamentarier zu erhalten, sind NR-Sitzungen sowie deren Gesprächsprotokolle hilfreich. Erst hier erfährt man, was die Medien parteiengefällig verschweigen.

          • Salzkammergutler

            Um es deutlicher zu sagen – „unzensuriert.at“ lügt, erfindet, ist äußerst rechts eingestellt und zeichnet sich durch rassistische Berichterstattung aus, hat Verbindungen zum rechten Flügel der FPÖ (was schon einiges aussagt) und einige Schreiberlinge sind verurteilte Wiederbetätiger.

            Es ist ja löblich wenn man Berichterstattung jenseits des Mainstreams sucht, diese allerdings am rechten Rand zu suchen ist äußerst fragwürdig.

            • Werter Salzkammergutler
              Bedauerlicherweise habe ich sie überschätzt, sie sind leider nicht in der Lage oder einfach auch nicht gewillt und auf beiden Augen blind, Informationen auf ihren Gehalt zu überprüfen. Den als Lüge bezeichneten Beitrag im Unzensuriert aus dem Biber anbei:
              3 Minuten mit Jung-ÖVPler El Habbassi
              Bild aus dem biber Magazin
              Der neue Chef der Jungen ÖVP-Salzburg, Asdin El Habbassi, betet fünf Mal pro Tag zu Allah und hat einen Heidenrespekt vor Frauen mit Kopftuch. Auf Clubbings hat er auch ohne Alkohol seinen Spaß.
              biber: Wie kommt man als Halbmarokkaner zur ÖVP?
              ASDIN EL HABBASSI: Ich war Schülervertreter und wurde von der jungen ÖVP gefragt, ob ich ihr Bildungssprecher werden möchte. Ich sagte zu, weil ich mich mit den christlich-sozialen Werten der ÖVP am ehesten anfreunden konnte.
              Jetzt kann sich die ÖVP mit ihrer exotischen Herkunft schmücken.
              Ich habe sicher keinen Bock, den Quotenausländer zu spielen.
              Trinken Sie Alkohol?
              Nein.
              Und das in Österreich?
              Das war bis jetzt kein Problem, außer einmal bei einem Treffen, als ein ÖVP-Funktionär zu mir sagte: „Du trinkst keinen Alkohol, isst kein Schweinefleisch? Aus dir kann kein österreichischer Politiker werden.“ Zum Glück war er ein Einzelfall.
              Gehen Sie auf Clubbings?
              Ja, in Wien zum Beispiel in die Gürtelbogenlokale Babu und Kju.
              Wie stehen Sie zum Islam?
              Ich bin praktizierender Moslem und bete auch fünf Mal am Tag. Mein Vater stammt aus Marokko und meine Mutter ist zum Islam konvertiert, dabei kommt sie aus einer konservativen Familie.
              Tragen Ihre Mutter und Ihre zwei Schwestern Kopftuch?
              Nein, meine zwei Schwestern haben es drei Tage lang getragen und es dann wieder abgenommen, weil sie die Blicke der Menschen nicht mehr ertragen konnten. Ich habe einen Heidenrespekt vor Frauen, die das Kopftuch tragen.
              Viele sehen das Kopftuch als politisches Symbol.
              Das ist absoluter Schwachsinn.
              Sehen wir Sie in ein paar Jahren in einem hohen politischen Amt?
              „Mein Ziel ist die Privatwirtschaft. Ich habe keine Lust, mich hochzudienen.“
              Wer ist er:
              Name: Asdin El Habbassi
              Funktion: Obmann der Jungen ÖVP, Salzburg
              Wurzeln: Marokko, Salzburg
              Alter: 25
              Besonderes: Spricht einen Mix aus Spanisch und Arabisch mit seiner Oma in Marokko
              von Amar Rajković und Stevie Klinar

              Wenn sie sich nun die Mühe machen, abseits ideologischen Barrieren Recherchen anzustellen, werden sie sicher die eine oder andere Bereicherung ihres Wissen erfahren.

              • Salzkammergutler

                Wie sehr wohl nachzuvollziehen ist, bezog sich mein Kommentar allgemein auf „unzensuriert.at“, nicht auf einen speziellen Artikel. Ich hoffe das war ein Ausrutscher von Ihrer Seite und ist nicht bezeichnend führe Ihre Argumentationsweise.

                Und dann stellt sich die Frage: Wo genau liegt das Problem bei diesem Interview? Dass er betet? Kein Schweinefleisch ist? Keinen Alkohol trinkt?

                • Die Frage, wo genau das Problem bei dem zitierten Interview liegt, lässt sich aus meinen bisherigen Zeilen leicht ableiten – nämlich dass ich damit keines habe. Wenn überhaupt bereitet mir Kopfzerbrechen, dass alles, nicht ins derzeit übliche Denkschema passende verurteilt und abgelehnt wird. Ich sehe vielmehr einen Ausrutscher in ihrer Argumentation, denn ich lehne strikt Meinungs und Gesinnungzwang ab sobald er mir das Lesen und Verwerten von Informatioen zB. aus Unzensuriert verbieten möchte. Einigermaßen objektive Meinungsbildung geschieht meiner Ansicht nach nicht nur durch Lesen einschlägiger Boulevardzeitungen und Parteinachrichten sondern wie bereits angemerkt auch anderer Quellen. Zum fraglichen Artikel zurückkehrend sollte der Sachlichkeit wegen noch angemerkt werden, dass zumindest dieser Artikel nicht gelogen war so wie sie verallgemeinernd alles von Unzensuriert als Lüge bezeichnet haben. Aber wie ich bemerken muss ist ja differenziertes Betrachten und Bewerten ihre Stärke ja nicht.
                  Um aber dazuzulernen (bin stets bereit) erbitte ich einen konkreten Hinweis, wo ich unbedenkliche Informationen zur politischen Lage in Österreich erhalte.

                  • Salzkammergutler

                    Gut, bleiben wir einen Moment dabei – wo verbietet denn irgendjemand, irgendeine Seite zu lesen oder Informationen zu verwerten? Nirgends.

                    Was aber mehr als nur legitim ist, ist darauf hinzuweisen, aus welcher politischen bzw. Gesinnungsecke bei gewissen Quellen geschrieben wird.

                    Differentiertes Betrachten und verschiedene Meinungen einholen ist ja ganz gut und schön – aber liege ich wirklich so falsch wenn ich jetzt mal behaupte, dass eben diese Betrachtungen und Meinungen unter einem Vorzeichen betrachtet werden, die dann doch die Interpretation derselben auf eine ganz bestimmte Art und Weise bedingen?

                    So wird unzensuriert.at von Ihnen als Quelle angegeben, die die objektive Meinungsbildung unterstützt – obwohl sie klar auf eine bestimmte politische Richtung ausgerichtet ist.

                    Rein objektiv stellt sich da die Frage, wie politisch anders ausgerichtete Quellen berichten – oder ist das dann Ihrer Meinung nach nicht objektiv, wenn man andere Quellen anderer Gesinnungsrichtungen auch betrachtet?

                    „Unbedenklich“? Um Watzlawik zu zitieren: „Man kann nicht nicht kommunizieren“.
                    Unbedenklich ist jede Information, sofern sie von einem geistig und moralisch gefestigten Menschen kritisch konsumiert wird. Wenn eine Gesinnung oder Meinung schon vorhanden ist (keine Moslems in die ÖVP etwa) wird jede weitere Information nur der Zementierung dieser Meinung dienen und niemand wird diese Person jemals von diesem Standpunkt abbringen können.

                    Das macht Diskussionen mit extrem Rechten und Extrem Linken so schwierig – für diese Leute gibt es nur absolute Standpunkte, nur richtig/falsch, moralisch/amoralisch, und nichts, kein Argument, und wenn es 100mal richtig ist, wird daran etwas ändern.

                    Auch kann man davon ausgehen, dass normalerweise jeder, der ein wenig mehr kommuniziert davon ausgeht, er selbst sei geistig und moralisch gefestigt und die ANDEREN, die seine Standpunkte nicht teilen, wären es nicht – oder sie wären „dumm“, „unfähig“, usw.
                    Das macht alles viel leichter – man muss sich nicht mehr mit anderen Standpunkten wirklich auseinandersetzen, da diese ja sowieso minderwertig sind 😉

                    • Guten Tag, Salzkammergutler
                      Zitat: Es ist ja löblich wenn man Berichterstattung jenseits des Mainstreams sucht, diese allerdings am rechten Rand zu suchen ist äußerst fragwürdig

                      Diese, ihre Formulierung beinhaltet unterschwellig die Aufforderung, keineswegs eine solch „fragwürdige“ Seite als Informationsquelle zu nützen. Ich werte das als jenen von mir abgelehnten Gesinnungszwang, es wird damit versucht, mit moralischen Bedenken das demokratische Recht auf freie Entscheidung/Wahlmöglichkeit zu beeinflussen.

                      Zudem beantworten sie in ihrem Beitrag mit „-Unbedenklich ist jede Information, sofern sie von einem geistig und moralisch gefestigten Menschen kritisch konsumiert wird-“ ja sowieso die Frage, warum eine „solche“ Seite kein Problem darstellen kann.

                      Wenn nun nur eine Sichtweise zugelassen werden soll, die einem genehm ist, was ist das anderes als Meinungsterror.
                      Also gehe ich davon aus, dass sie nicht dem Personenkreis moralisch (un)gefestigter angehören. Wenn auch ich mich nun an Watzlawik anlehne sehe ich, dass Kommunikation nur dann funktioniert, wenn ich mich freien Willens, wenn notwendig auch nonverbal mitteilen kann.Kann ich aber in dem Moment nicht, wo mir freies Denken und Handeln durch zB. moralische Vorhalte nachteilig angerechnet wird. Hinweisgebend dürfte für sie als NLP-kundiger Watzlawiks Beispiel für offene Wahrnehmung im theoretischen Kontext zu NLP sein – wahr ist nicht, was A gesagt hat, wahr ist, was B verstanden hat.
                      Schlußendlich lebt ein Dialog von der Gewichtung der vorgebrachten Argumente und es sollte bei eigener Überzeugung keine Probleme bereiten, gegenüber, wie sie meinen schwierigen Diskussionspartnern von Rechts/Links seinen Standpunkt zu vertreten.

                    • Salzkammergutler

                      Die Frage, die sich für mich dann einfach stellt – warum wird von „Meinungsterror“ geredet, von „kritischer Betrachtungsweise usw. – und dann wird von einer ideologisch bedenklichen Seite zitiert? Das kann man drehen und wenden wie man will – ich habe es vorher schon gesagt – jeder sieht sich selbst als gefestigt und moralisch einwandfrei… aber warum dann immer diese rechten Quellen? warum keine linken? keine rein akademischen Betrachtungsweisen? Haben sie darauf auch eine antwort?

          • Salzkammergutler

            Übrigens, da „unzensuriert.at“ etwa von einem Martin Graf ganz wesentlich mitgestaltet und bestimmt wird, ist der Anspruch, dass es sich hier um etwas anderes handelt als ein Medium für Beweihräucherungsmitteilungen – wenn auch für den Rechten Rand und gegen alles links davon – ein wenig… gewagt. Diese Webseite ist ein Sprachrohr für die Rechten Österreichs und mit Sicherheit nicht auf kritische Berichterstattung ausgerichtet – ganz im Gegenteil

            • Kann schon sein (und ist so!) daß „unzensuriert“ kein Regierungsmedium ist. Wird entsprechend auch nicht (wie andere Medien) durch unser Steuergeld subventioniert. Nur so zum Nachdenken.
              (Deshalb verlinke ich diese Seite auch voller Überzeugung, wenngleich ich auch nicht immer 100%ig d’accord gehe)

              • Salzkammergutler

                Dann verlinken Sie eine Website der Extrem – Rechten, die schon ins Braune überschwappt. Ihre Gesinnung sei ihnen vergönnt, aber akzeptieren Sie, dass es Leute gibt, die einem 60 Jahre alten Schreckgespenst in neuem Kleid nichts abgewinnen können und dementsprechend derem Sprachrohr sehr kritisch gegenüberstehen.

                • Guter Mann, nachdem ich öfter in unzensuriert, wie auch in indymedia reinschaue, bin ich dann schizophren?
                  Nein, ich denke, das würden Sie mir sicher nicht unterstellen. Informationsgewinnung ist wie der Abbau und die Weiterverarbeitung von Erz: man hat mit größeren Mengen von Abraummaterial zu tun.

                • ICh kann einem 60 Jahre alten Schreckgespenst auch nits abgewinnen.

                  Deshalb schaue ich nicht auf die Namen einer Organisation, sondern auf deren Taten…
                  Und dies vergleiche ich mit den Taten die Verbrecher im vorigen Jahrhundert begangen haben!

                  Bei diesem Vergleich fallen immer wieder die sog. Gutmenschen auf.
                  Faschistisches Gedankengut wird von den Antifa Faschisten am allerdeutlichsten gelebt! Da gibt es Hetzer die betreiben hetzerische Internetseiten wie z.B. indymdedia oder stoppdierechten…

                  Und man sollte 2 Dinge NIE VERGESSEN:
                  1. Die Nazis haben sich als die besseren Linken gesehen und
                  2. Die linke Idologie hat ca 200 000 000 Ermordete Menschen zu verantworten!

                  • Salzkammergutler

                    Ich denke sie verwechseln da etwas – die Nazis waren keine „besseren Linken“ sondern eine völlig andere, autoritär – nationalistische Ideologie. Marx und Hitler vertraten nicht einmal im Ansatz dieselben Ideologien.
                    Es gibt zwar Geschichtsrvisionisten aus dem rechten Eck, die da seit Jahren eine Umdeutung versuchen – die Nazis als „Sozialisten“ zu deklarieren, allerdings hoffe ich doch sehr, dass solche Dummheiten bei intelligenten Menschen keinen Boden finden

  9. es ist traurig, sehr traurig. die övp ist von allen guten geistern verlassen. ich weiß nicht wer sie berät, aber das ist der anfang vom ende. in einer zeit wo die spö am boden liegt hätte sie eine chance erste zu werden. aber sie haben es sich einfach nicht verdient. die raiffeisengfrieser und die öaabler haben sich wieder durchgesetzt. höhepunkt wäre noch wenn sie den musikant aufgestellt hätten. also bleibt ja doch nur die fpö, obwohl ich den strache auch nicht für den messias halte.

  10. Weit hat es die ÖVP gebracht, jetzt muss sie auch schon den Muselmanen hinten hineinkriechen. Aber ihre Wähler werden das gar nicht merken, denn es kann dort stehen wer will, sie wählen doch immer, ohne zu denken, die selbe Partei. Die einstigen Spitzenleute Figl und Raab und noch andere ÖVP-Ehrenmänner werden sich im Grabe umdrehen. Das aber ist der jetzigen Führung egal, Ehre und Bodenständigkeit haben sie schon lange vergessen, Hauptsache sie bleiben am Futtertrog.

  11. Dies ist nun also die dritte Türkenbelagerung. Was heist Belagerung, das ist bereits die Einnahme Europas. Zum Glück ist meine Lebenserwartung in etwa nur noch 10 Jahre, denn die Zukunft wird fürchterlich. Ein Islamisches Europa. Unvorstellbar.

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