Blick in die USA

Der US-Amerikanische Messias Barack „Yes we scan!“ Obama hat sich ja eine Verschärfung der Waffengesetze in den USA auf die Fahnen geschrieben, unterstützt von Lichtgestalten wie dem New Yorker Bürgermeister Bloomberg. Allein, so wie sich die zwei und ihre Komplizen das vorgestellt haben scheint es nicht zu laufen – eine erfreuliche Nachricht!

Ein schöner Bericht auf der amerikanischen Waffenrechtsseite gunssavelives.net zeigt wie die Verschärfungsbestrebungen in sich zusammenzubrechen scheinen, eine gute Entwicklung. Hier ein Zitat:

According to a POLITICO report, Vice President Joe “Double Barrels to the Sky” Biden delivered subdued remarks to gun control supporters yesterday in a planned event. The best progress he had for them? Some of the president’s watered down executive orders in regards to background check data and gun research had almost been fully implemented. POLITICO also points out that the anti gun groups who had been working so closely with the White House for months were no longer part of the inner loop. Weekly gun control meetings have been canceled for weeks now and supporters weren’t made aware of Tuesday’s event until the general public was.

(Laut einem Bericht von „POLITICO“ hatte Vizepräsident Joe Biden bei einer Veranstaltung nur kleinlaute Bemerkungen für Befürworter von Waffenrechts-Verschärfungen. Der beste Fortschritt den er vermelden konnte? Einige der verwässerten „Executive Orders“ des Präsidenten zu Hintergrund-überprüfungen und Waffenforschung seien beinahe völlig in Kraft. Weiters führt POLITICO aus, daß die Anti-Waffen-Gruppen, die in den vergangenen Monaten so eng mit dem Weißen Haus zusammengearbeitet hatten, nun nicht mehr dem „inneren Zirkel“ angehören. Wöchentliche Treffen der Verbotsbefürworter seien schon seit Wochen ausgesetzt, von obiger Veranstaltung wurden sie auch nicht gesondert, also vor der Öffentlichkeit, informiert.)

Na geh – das ist aber garstig! Die armen Verbotsfanatiker haben sich doch wirklich so viel Mühe gegeben und auf einmal wird ihnen ganz einfach der Strom abgedreht. Dabei meinen sie es doch so gut!

Aber auch Bürgermeister Bloomberg weht schon ein anderer Wind entgegen, seine millionenteure Kampagne gegen Verschärfungsgegener bringt ihm auch schon Widerrede aus seiner eigenen Partei, etwa von Senator Mark Pryor aus Arkansas:

(Der Bürgermeister von New York City hat eine Kampagne gegen mich gestartet weil ich gegen Präsident Obamas Waffenrechtsverschärfungs-Gesetze gestimmt habe. Nichts im Obama-Plan hätte Tragödien wie in Newtown, Aurora, Tucson oder oder auch Jonesboro verhindern können.

Ich sehe mich dazu verpflichtet echte Lösungen gegen Waffengewalt zu finden ohne dabei aber unsere im Second Amendment verbrieften Rechte aufzugeben.

Ich bin Mark Pryor, und ich sende diese Nachricht weil niemand aus New York oder Washington mir zu sagen hat was ich tun soll. Ich höre auf Arkansas.)

Eine gute Nachricht, da sagt er’s seinen Parteifreunden(!) aber ganz ordentlich hinein! Liegt aber vielleicht auch daran daß Pryor nächstes Jahr wieder gewählt werden will und er völlig zu Recht Angst davor hat das ohne die Stimmen der Waffenbesitzer nicht schaffen zu können.

Wäre schön wenn wir so eine Einstellung von Politikern auch in Österreich oder Deutschland zuwegebringen könnten!

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18 Antworten zu “Blick in die USA

  1. Eine weitere gute Nachricht: Einige Bürgermeister verlassen Bloombergs „Mayors against illegal guns“ weil dessen Ziel mittlerweile die legalen Waffen sind.

    Morrissey erklärt. „Der Fokus sollte nicht auf die gesetzestreuen Bürger gerichtet sein. Wir sollten unseren Fokus auf Leute setzen, die kein Recht auf eine Waffe, egal ob verdeckt oder sonst wie, haben. “
    Morrissey sagte auch, dass er sich für das erlaubte verdeckte Tragen (CCW) in Illinois einsetzen wird.
    http://gunssavelives.net/blog/illinois-mayor-leaves-bloombergs-mayors-against-illegal-guns-and-calls-out-the-groups-mission/

    • Salzkammergutler

      Ich finde es ganz amüsant, dass vom Gesetzgeber verlangt wird, sich eben auf jene Leute zu konzentrieren, die außerhalb des Gesetzes operieren. Also: Regulierungen und Repressionen für jene, die sich nicht an Gesetze halten, und gesetzestreue können machen was sie wollen…

      Das Problem dabei: Jene, die nicht gesetzestreu sind, werden sich weder beim Gesetzgeber melden noch sind sie für den Gesetzgeber greifbar. Gesetze sind für Menschen, die sich daran halten und regulieren Themen für jene, die sich an die Regulationen halten.

      Den Fokus auf jene Leute zu setzen, die sich außerhalb des Gesetzes bewegen kommt ja rein populistisch sicher sehr gut bei den Massen an, die lieber ein difuses Feindbild haben als die Gefahr bei sich selbst zu suchen.

      Man sollte aber nicht vergessen, dass der größte Teil der Menschen sich nicht hauptberuflich außerhalb des Gesetzes bewegt. Ein Jäger der nach dem Wirtshaus betrunken mit dem Auto fährt verstößt gegen Gesetze, ist eine Gefahr für die Allgemeinheit und gehört aus dem Verkehr gezogen. Nur als Beispiel, da ja sicher viele Jäger hier sind.

      Niemand wird verlangen oder erwarten, dass die Polizei sich auf jene konzentriert, die über keinen Führerschein verfügen, trotzdem fahren UND dabei noch betrunken sind.

      Bei Waffen anscheinend tut man das doch: Gesetzgebung und Exekutive soll sich auf jene konzentrieren, die kein waffenrechtliches Dokument besitzen, dennoch Waffen besitzen und diese Benutzen. Davor, dass auch ganz normale Leute gegen Bestimmungen verstoßen können und genauso aus dem Verkehr gezogen gehören, werden die Augen ganz fest zugedrückt. Bei denen ist es dann ein Kavaliersdelikt, weil das sind ja keine schlechten Menschen, die werden ja soooo ungerecht behandelt.

      Jaja, so ist das 🙂

      • So ist es eben nicht! Um das Bild weiter zu malen, würde sich dann der Jäger seinen Hochsitz vor die Kuhweide bauen.
        Eigentlich gibt der vorige Post beunruhigende Einblicke: Man muß die rechtstreuen Bürger überwachen, denn sie KÖNNTEN ja irgendwann einmal ein Gesetz übertreten. Da werden die drei Säulen polizeilicher Arbeit auf eine reduziert.
        Am Ende stehen deutsche (oder gar englische) Verhältnisse. Unantastbare Verbrecherclans, No Go Areas und weitgehende Gängelung der Sheeple. Nachdem ich derzeit meinem Broterwerb im Raum Frankfurt nachgehe, kann ich da Lieder darüber singen.

        Ein guter Anfang wäre die bestehenden Gesetze zu exekutieren und das Mitführen einer Waffe beim Begehen einer Straftat entsprechend zu ahnden.

        Und, lieber Salzkammergutler: zu verlangen, daß Gesetzesbrecher vorrangig verfolgt werden, gegenüber der Gängelung der Anderen, Ist nicht nur populistisch, also eigentlich Volkes Wille, sondern auch durch das StGB gedeckt.

        • Salzkammergutler

          Ich denke ich muss das Pferd ganz anders aufzäumen damit Sie mich verstehen 🙂

          Ich probiers mal so: Wenn Sie jemanden verletzen – was sind sie dann, juristisch gesehen?

          Wir tasten uns einfach langsam vor, dann wird das schon was 😉

          • Wann immer ich jemanden verletzt habe fiel das unter Paragraph 3.
            Und jetzt?

            • Salzkammergutler

              Ich habe genau mit dieser Antwort gerechnet 😉

              Naja, warum mit jemanden reden, der nicht reden will?

              • Tief beeindruckt von Ihrer Omniszienz breche ich gerne diesen thread ab.

                • Salzkammergutler

                  Benötigt man gar nicht. Ich habe mir einige ihrer Antworten angesehen – sie kommen immer wieder mit persönlichen Bezügen, die für die Diskussion an sich keinen Wert haben.
                  Es war abzusehen, dass sie auch hier einen schaffen, speziell wenn es um eine Körperverletzung geht (sie scheinen irgend so einer Art Sicherheitsfirma anzugehören).
                  Entweder sie machen das unbewusst oder sie wollen einen bewusst pflanzen. In beiden Fällen erübrigt sich eine Diskussion, da sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit so verfahren werden.

                  MfG

                • Der Salzkammergutler ist hier willkommen, ich könnte aber auch gut auf ihn verzichten. Auf den glockzilla nicht.

      • Das ist genau die Philosophie, die uns ruiniert und bereits ruiniert hat. Der Gesetzgeber konzentriert sich auf die rechtstreuen Bürger und die Verbrecher sind ihm egal. Bravo! Nur weiter so!

        • Salzkammergutler

          Es gibt Menschen, deren Kommentare erstaunen und machen einfach nur sprachlos. Sie haben sich gerade zu diesen dazugesellt 🙂

  2. Auch hier in Österreich sollte man nur solche Politiker wählen, die sich für ein liberales Waffenrecht einsetzen.

    • Salzkammergutler

      Es gibt schon einiges das wichtiger ist als ein liberales Waffenrecht 😉 Und das sage ich als überzeugter und stolzer Waffenbesitzer.

      • Oder, anders formuliert: man sollte nicht jedem Politiker den Arsch entgegenstrecken, der scheinbar für ein liberales Waffenrecht plädiert.

        Und überhaupt mit „Schaumvor’mMund“, sollte man nicht argumentieren, das lässt Waffenbesitzer blöd dastehen und gibt den Gegnern nur noch mehr Munition für ihre Argumente.

  3. Was sich Obama wünscht, soll er zuerst vormachen. Er könnte das Weiße Haus zur waffenfreien Zone erklären und so der Welt zeigen wie sich das bewährt.

  4. POLITICO hat auch herausgefunden, dass Bloomberg New Yorker Steuergelder missbraucht für seine persönliche Anti-Gun Kampagne, indem er Webseiten der “Mayors Against Illegal Guns” Gruppe auf Regierungsservern hosten und durch Regierungsbeamte managen lässt. Auch teilen sie sich z.T. die gleichen Telefonnummern.
    http://www.politico.com/story/2013/06/bloomberg-gun-group-site-registered-to-nyc-93182.html

    Gruppen, die sich als Waffengegner betätigen, erhalten schnell eine Bescheinigung der Gemeinnützigkeit; während Gruppen, die sich für die Rechte der Waffenbesitzer einsetzen, seit Monaten auf den Bescheid warten oder dieser gar abgelehnt werden, da sie sich politisch betätigen. Interessanterweise erhalten die Organisatoren der Waffenrechtsgruppen vermehrt Besuch vom Finanzamt, dies gilt auch für die Unterstützer der Tea Party.

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?

    • In New York wird es so gemacht, wie es in Deutschland und Österreich, in Sachen Politik und Waffenrecht schon lange so gehandhabt wird.

  5. Bloomberg ist ein Wendehals. Er war Demokrat und wechselte 2005 zu den Rebuplikanern. Sein Herz schlägt aber nach wie vor links. Nicht nur in der Waffenfrage.
    In Österreich ist eine ganze Partei um die Jahrtausendwende von mitte-rechts nach links gewechselt. Auch in der Waffenfrage.
    Seither gibt es für sie nicht einmal mehr Berührungsängste mit den Kryptokommunisten.
    Wäre an der Zeit ihnen den rechten Weg zu weisen.
    Wahltag ist Zahltag!

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