Das Leben ist lebensgefährlich!

???????????????????????????????„Das Leben ist lebensgefährlich“ – ein alter Spruch, wahr ist er aber allemal. Keiner von uns ist davor gefeit plötzlich schwer zu erkranken oder Opfer eines Unfalls zu werden, das kann ganz schnell gehen und alles ist aus. Natürlich kann man versuchen sich bestmöglich dagegen zu schützen, gesunder Lebenswandel oder vorsichtiges Verhalten in den verschiedensten Lebenslagen bieten da eine ganz gute Sicherheit – absolut sicher kann man sich aber nie sein.

Anders verhält es sich da aber schon wenn man aktiv die Gefahr sucht, wenn man sich bewußt in Situationen begibt die eben potentiell lebensgefährlich sind. Noch ein alter Spruch: „Wer sich in Gefahr begibt kommt darin um“! Das ist vergangenen Freitag in Wien passiert, drei Gangster haben einen Juwelier brutal überfallen, haben aber ganz offensichtlich nicht mit Gegenwehr gerechnet – ein Fehler den einer der Verbrecher mit seinem Leben bezahlen mußte!

Der Juwelier hat nämlich angesichts der Bedrohung durch eine Faustfeuerwaffe die Nerven bewahrt, seinerseits zur Waffe gegriffen und die Straftäter in die Flucht geschlagen – daß einer der Kriminellen das nicht überlebt hat fällt unter „Berufsrisiko“, mein Mitleid hält sich aber nicht nur in Grenzen sondern ist schlicht und ergreifend nicht vorhanden!

Der Tote hat sein Schicksal selbst zu verantworten, er hat sich in Gefahr begeben und ist darin umgekommen – eigentlich ein völlig normaler Vorgang. Der Juwelier hingegen ist zu beglückwünschen, immerhin hat er eine (nicht selbst gewählte!) Gefahr von seiner Ehefrau und sich selbst abgewehrt, er hat sich nicht in das von „höchsten Stellen“ aufoktoyierte Opferschema pressen lassen sondern hat sein Leben, das Leben seiner Frau, seinen Besitz, sein Recht verteidigt. Ein guter Mann!

Es ist sicherlich nicht leicht auf einen anderen Menschen schießen zu müssen, ihn gar zu töten – wenn aber die Alternative ist sich selbst auf Gedeih und Verderb den Launen eines (bzw. mehrerer) brutalen Verbrechers auszuliefern ist das allemal noch die bessere Variante! Gut nur, wenn man dazu das nötige Rüstzeug hat!

Es ist das „Berufsrisiko“ eines Schwerkriminellen in Ausübung seiner „Tätigkeit“ ums Leben zu kommen und ich sage ganz offen: Gut so! Es war dies der zweite Fall von gelungener Selbstverteidigung in Wien innerhalb eines Monats (siehe dazu auch hier: Gut gemacht!), der zweite Fall der mit dem Tod des Aggressors geendet hat. So darf es weitergehen, ich weine diesem Abschaum keine Träne nach!

Vielleicht spricht es sich ja in Verbrecherkreisen auch einmal herum: „Wer sich in Gefahr begibt kommt darin um!“

28 Antworten zu “Das Leben ist lebensgefährlich!

  1. Pingback: Eine gute Nachricht! | dagarser

  2. Noch so einer, der es wagt seine politisch unkorrekte Ansicht zum Thema auszusprechen:
    http://www.andreas-unterberger.at/2013/07/fusnote-457-ein-juwelier-und-die-oesterreichische-justiz/
    Vielleich liest man wieder von einer Journal- oder KolumnistIn über die Schwierigkeiten jener armen Mitmenschen, die halt durch Kleptobiose ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen. Und einem Juwelier ein paar Schmuckstücke abknöpfen wollten. Hätt ja eh die Versicherung zahlt …

    • Das mit der Versicherung ist leider ein immer wieder hervorgekramtes Argument – vor allem von Waffengegnern – wenn es um Notwehrhandlungen geht, vor allem wenn der Schutz des Eigentums, nicht des Lebens/der Unversehrtheit im Vordergrund steht, um das Notwehrrecht argumentativ zu beschränken. So nach dem Motto: Die paar Steine/Euro sind kein Menschenleben wert, hätten’s halt die Sachen hergegeben, zahlt eh die Versicherung …

      Dabei werden nur zwei Dinge übersehen:

      1. werden Versicherungen teurer, wenn Versicherungsfälle häufiger auftreten, das wird dann wohl an den Konsumenten weitergegeben .. dh. wir alle zahlen dann für die Schäden.

      2. wird die Versicherung nach dem 2. spätestens 3. Überfall/Einbruch die Versicherung kündigen, eine neue Versicherung wird sich für den Unternehmer nicht finden, nach dem nächsten Einbruch/Überfall kann er dann Konkurs anmelden.

      Andererseits wohl ganz im Interesse der Grünkommunisten und Rotfaschisten, dass fällt dann wohl unter den Begriff „Umverteilung“ und soziale Gerechtigkeit.

  3. Auch bei mir gibt’s bleihaltige Luft von mir und/oder meiner Frau für solcheinen. An meinem Klingelschild steht recht unverfänglich: „Hier wohnen treffsichere Jägersleut“. Na dann Gut Schuss!

  4. Ceterum censeo: If a danger should suddenly loom, a .25-auto in your side pocket is going to be a lot more ..useful, than that .357 or .45 you left behind in your gun cabinet
    grüsse
    sousek

  5. Über 25 Jahre war ich International mit dem LKW-Zug unterwegs. In der Wüste Arabiens schliefen wir damals bei offenen Fenstern , den die Saudische Wüstenpolizei , man sah und hörte sie nie , aber immer wieder standen Sie da. Auch NACHTS – dies erlebte ich in Österreich äußerst selten. Wir fühlten uns sicher. Den dort wurde mit solchen Subjekten , die bei uns von sogenannten „Gutmenschen “ , die sich ja auch in den höchsten politischen Reihen befinden , Geschütz werden , kurzer Prozess gemacht wird und wurde! Bei uns wurde in Schrems ein Mädchen 20 Jahre alt , vorige Woche von 3 Türken 2 Stunden lang Vergewaltigt. Täter wurden ausgeforscht , der Staatsanwalt fand es NICHT! für Notwendig , Sie in Untersuchungshaft zu setzen. Ich Frage mich WARUM??? Ist der Staatsanwalt auch Türke ? Das Er so eine Vergewaltigung mit Ladendiebstahl gleich stellt?? Oder denkt Er an ethnische Zustände!? Mir ist aber nicht bekannt , das es in der Türkei normal wäre , eine Frau zu Vergewaltigen , im Gegenteil , die Strafen sind härter und höher als bei uns. Ich finde es als Schande für das Bezirksgericht Schrems , einen solchen Staatsanwalt in seinen Reihen zu haben. Man darf sich dann nicht wundern , wenn es zu einer Selbstjustiz , eines verzweifelte Opfervaters kommt . Da seine Tochter ja quasi von einem Staatsanwalt , meiner Ansicht nach zum „“Freiwild““ unter Anführungszeichen erklärt wurde. Eine Schande für unsere Justizministerin , die dabei tatenlos und Schweigend zu sieht. ist ja Verständlich ,das Mädchen ist nur eine normale Bürgerin und keine VIP-Lady!

    • Salzkammergutler

      So hart es klingen mag, aber unsere Justiz und der Staat sind an Gesetze gebunden.
      Diese gelten für jeden im Staatsgebiet, ausnahmslos.
      Eine erstaunliche Anzahl an Gesetzen existieren zu dem Zweck, Bürger vor Willkür durch den Staat zu schützen. Das mag zwar diese Vergewaltiger davor schützen sofort eingesperrt zu werden, andererseitz schützen sie auch Bürger davor, ausspioniert, auf bloßen einfachen Verdacht hin eingesperrt oder aufgrund von bloßer Weltanschauung, Religion oder politischer Einstellung verfolgt zu werden.

      Gesetze gelten für jeden. Die kann man nicht einfach auf Gutdünken mal einschränken oder ausschalten, so ungerecht das auch erscheinen mag.

      Oder wünschen Sie sich einen Staat, der das macht?

      Bin mal gespannt, wieviele negative Bewertungen dass es hier gibt – Die Wahrheit und ein wenig Besonnenheit kommt hier leider nicht gut an 😦

      • Die Justiz ist an die Gesetze gebunden. Gut so. Gesetze gelten für jeden. Leider anscheinend nur bedingt. In manchen Kreisen scheint die Geringschätzung der Frau“kulturbedingt“ akzeptiert zu werden, sowie aus einem 107 unter Strizzis eventuell eine „milieubedingte Äußerung“ wird.
        Ein Jurist der im o.g. Fall weder Verdunkelungs- noch Flucht- oder Wiederholungsgefahr sieht, spielt mit der Unversehrtheit von Opfer und Zeugen.
        Wir haben es hier mit einem gemeinschaftlich begangenen Gewaltdelikt zu tun, and dem das Opfer sehr lange, vieleicht sein Leben lang, leiden wird. Wenn der Fall so wie geschildert war, gibt der 201er da bis 15 Jahre her.
        Da gegen Personen die über Verbindungen ins Ausland verfügen KEINE U Haft zu verhängen überrascht etwas. In welche Richtung wurde da der Ermessensspielraum ausgelegt?
        Sachlich mögen Ihre Einlassungen hier nicht falsch sein, lieber Salzkammergutler, aber wenn sie Opfer dieses Verbrechens persönlich kennen würden, wäre ihr Text wohl auch besonnen,aber nicht so glatt und gleichgültig ausgefallen.

        • Salzkammergutler

          Werter Glockzilla, wie genau kennen Sie diesen Fall? Haben sie genaue Informationen über die Täter? Über den Ermittlungsstand? Kennen Sie das Opfer persönlich? Was wissen sie um die Umstände, die zu der Entscheidung der Staatsanwaltschaft geführt hat, nicht einzusperren? Wissen Sie, ob die Täter Verbindungen ins Ausland haben?

          Wie SACHLICH sind ihre Ansichten? Sehen Sie, ich kenne die Details dieses Falls nicht. Weder die Beteiligten, noch die Ermittler noch die zuständigen Staatsanwälte. Deswegen habe ich allgemein darauf verwiesen, dass Gesetze eben nicht den momentanen Befindlichkeiten einer unbeteiligten aber moralisch entrüsteten Öffentlichkeit folgen DÜRFEN.

          Wenn sie Details kennen, können Sie ja genauere Angaben zu den Umständen posten. Wenn nicht akzeptieren Sie, dass ich mich nicht in ein selbstgerechtes Türken – Bashing verwickeln lasse.

          • Ich weise auf die Formulierung, „wenn der Fall so wie geschildert war hin“. Es ist mir auch bewußt, daß Recht und Gerechtigkeit nicht immer deckungsgleich sein können.
            Mache Vorurteile sind aber nun einmal die Summe von Erfahrungen.

            • Salzkammergutler

              Sie weisen mit „wenn der Fall so wie geschildert war“ darauf hin, dass Sie eigentlich nichts wirklich wissen und fahren frisch fröhlich fort, Vermutungen loszulassen. Was die Einschränkung irgendwie… wertlos macht ^^.

              Erfahrungen… sind so eine Sache. Sie sind doch so etwas wie ein Söldner, oder? Sie bekommen Geld für das Bereitstellen von Leistungen im Sicherheitsbereich, soweit ich das mitbekommen habe. Würden Sie sagen, die Erfahrungen von Irakern mit Söldnern bedeuten, dass Sie diesem Bild, das Iraker von Söldnern haben, entsprechen? Verstehen Sie, was ich damit sagen will?

              • Ja, ich verstehe. Ich muß es ja trotzdem weder akzeptieren oder mögen. Was ein Söldner ist habe ich schon mehrfach erklärt. Der fortlaufende Massenmord aus religiösen, familiären, aber auch pekuniären Gründen im Irak zeigt, daß man dort wirklich keine fremde Hilfe zum Töten braucht. Uups, schon wieder so ein verallgemeinerndes Vorurteil.
                Nein, ich glaube wir werden auf keinen gemeinsamen Nenner kommen. Wär aber auch fad sonst.

                • Salzkammergutler

                  Der gemeinsame Nenner würde sich bei Ihnen bei der richtigen Summe schon einstellen. Uuups, schon wieder so ein verallgemeinerndes Vorurteil.

                  • Guten Abend Salzkammergutler
                    Nur interessehalber – wird bei einem gemeinsamen Nenner etwa nur ihre Anschauung wertungsfrei und richtig sein oder darf auch mal eine eigene Meinung eingebracht werden.

                    • Salzkammergutler

                      „Wertungsfrei“ kann keine Anschauung sein. Sonst wäre es keine. Und die eigene Meinung bringt hier jeder, soweit ich erkennen kann, ein, oder liege ich falsch?

                      Dann bitte, gönnen Sie mir auch meine Meinung – und die Freiheit, andere Meinungen nicht zu vertreten oder zu aktzeptieren.

                      Das ist liberal und frei – andere Meinungen zulassen und aktzeptieren, ohne mit ihnen einverstanden sein zu müssen. Wenn andere Meinungen und Standpunkte verboten und totgeschlagen werden, dass ist das das genaue Gegenteil von liberal und frei.

  6. Salzkammergutler

    „Wenn Überfälle öfters so nachteilig für die Angreifer ausgehen, wird sich das positiv auf die Kriminalstatistik auswirken.“

    Nur wenn man glaubt, Verbrechen werden allesamt von Berufsverbrechern mit einer Waffe in der Hand begangen 😉
    So einfach ist es leider nicht 😦

    • Nun, solche Überfälle typischerweise schon…….wobei ich jetzt die gesetzliche Definition der Waffe heranziehe.

      • Salzkammergutler

        Nicht dass ich auf diese Überfälle speziell Bezug genommen hätte, aber ok, wenn es Ihnen so wichtig ist das zu sagen…

  7. Im Herbst haben wir die Gelegenheit jenen politischen Parteien, die als „Verbrechensversteher“, auch als „Gutmenschen“ bekannt sind, eine gewaltige Abfuhr zu erteilen. Wir sollten uns endlich einig sein und die Gelegenheit, dazu nützen.

  8. …..als ich die Nachricht in einem Lokal in der Zeitung sah, meine ich spontan, na endlich wehrt sich einer….der neben mir stehende Typ, sah mich befremdend an und meinte: Sie freuen sich darüber? Da starb ein Mensch….
    Lustig finde ich sowas nie, meinte ich darauf, aber allemal besser der Gangster, als der Juwelier – wie so oft….eine Standpunktfrage: Selber betroffen, oder als Zuschauer mit überheblichem moralischen Anspruch, die Obergscheiten in ihrer heilen Welt…..die uns, selbst professionell geschützt, ohnehin als zu vernachlässigende Bauernopfer sehen.
    Wir sind für unsere „Verantwortlichen“Sicherheitspolitiker ohnehin nur Stimmvieh und Kollateralschäden – na ja, die gibt es halt…
    Viel schlimmer für die, ist ein bewaffneter Bürger, denn der könnte ja einmal aufmucken….sie dürften ja selbst genug dafür Gründe kennen, sonst wäre die Angst davor nicht so gross…
    Ob der Gangster auch mit den Worten in das Geschäft gestürmt ist:
    „Her mit dem Zaster, her mit der Marie….“?

  9. Zu den Risiken des Berufsverbrechens gehört eben auch, dass man in manchen Fällen statt Edelmetall nur Blei bekommt und das noch schneller, als man ausweichen kann.
    Wie sagte Ford Fairlane im gleichnamigen Film so treffend:“There are so many assholes and so few bullets!“

  10. Hoffentlich sehen unsere blinden Politiker mal ein, was sie falsch machen. Die Hoffnung stirbt aber zuletzt.

  11. Tja da hat halt einer Pech bei seinem Berufsrisiko gehabt das daß Opfer sich halt gewehrt hat. Richtig so! Das ganze Gutmenschenvolk darf von mir aus weiter die Rübe hinhalten. Bei meinen Nachbarn wird eingebrochen, bei mir gibt es die Hunde und zur Not Blei in beschleunigter Form.

  12. Mich überrascht es nicht, dass immer mehr „Opfer“ bereit sind, sich wirksam zu wehren. „Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott!“.
    Bei der letzten Überprüfung meines WP wurde ich gefragt. „Wozu brauchen Sie eine Schusswaffe?“ Antwort: „Zum Schutz meiner Famile, zu meinem eigenen Schutz und zum Schutz unseres Eigentums“.
    Als Ergänzung zu AlbrechtD: Auch ein 38er kann,wenn auch nur zur Abschreckung, überzeugend wirken (eigene Erfahrung).

  13. … we call 1911, untill we call 911…

  14. Ich kann mich AlbrechtD nur anschließen!

    Die Österreicher sollten viel öfter zur Selbsthilfe greifen. Die Ratschläge der sogenannten Sicherheitsexperten sind nämlich durchwegs „für die Katz.“ Die Polizei ist im entscheidenden Moment auch nicht da. Und das ist gar nicht ihr Fehler.

    Wenn Überfälle öfters so nachteilig für die Angreifer ausgehen, wird sich das positiv auf die Kriminalstatistik auswirken.

    Natürlich werden die „Verbrecherversteher“ aufheulen. Aber um diese verkommenen Subjekte sollte sich der rechtstreue Österreicher nicht kümmern! Die Verbrecherbegünstiger stellen sich selbstgewählt auf die Stufe der Kriminellen. Notwehr ist in Österreich erlaubt (§ 3 Strafgesetzbuch)!

  15. »So darf es weitergehen, ich weine diesem Abschaum keine Träne nach!« Weinen werden nur die Gutmenschen. Bis sie selber mal eine auf die Rübe bekommen… Dann kommen die Verbrecherversteher und versuchen ihnen zu erklären…etc…blabla… Das beste Argument gegen Verbrecher ist nach wie vor cal 9mm Para…(darf – nach Geschmack – auch größer sein)

Hinterlassen Sie einen Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s