Wahrlich ein „Drama“/Teil 2

Ende Juni habe ich unter „Wahrlich ein „Drama“ von jenem „unglücklichen“ Jugendlichen berichtet der – aufgrund eines Raubüberfalls –  in Untersuchungshaft von Mithäftlingen sexuell mißbraucht worden war. Ich hatte damals kein Mitleid und daran hat sich auch nichts geändert, für den jungen Delinquenten hatte diese Angelegenheit aber einen durchaus angenehmen Nebeneffekt:

Während sich seine Komplizen nämlich demnächst wegen des Überfalls vor Gericht verantworten müssen, so ist dies dem armen 14jährigen aus „gesundheitlichen Gründen“ nicht möglich, so berichtet der ORF. Ganz interessant:

(…) Die psychosoziale Prozessbegleitung des Burschen habe das Straflandesgericht davon in Kenntnis gesetzt, „dass eine Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen derzeit nicht zumutbar wäre“, so Gerichtssprecherin Christina Salzborn.

Der 14-Jährige, der seit seiner Enthaftung und der erlittenen Übergriffe in einer betreuten Wohngemeinschaft lebt, befindet sich außerdem derzeit im Ausland, wobei dafür therapeutische Umstände maßgeblich sein sollen. Ihm konnte die gegen ihn gerichtete Raubanklage noch gar nicht zugestellt werden, so dass eine angemessene Vorbereitungszeit auf die Verhandlung nicht gegeben gewesen wäre. (…)

So so – dem Gangster ist es also nicht „zumutbar“ für seine Tat(en) einzustehen, dem damaligen Opfer war es wohl schon „zumutbar“ von einer Bande Halbwüchsiger überfallen zu werden. Verdrehte Welt. Stattdessen bekommt der Täter eine andere staatliche Unterkunft als jene die ihm gebühren würde und darf sich sogar ins Ausland absetzen. Wird wohl ein Verwandtenbesuch sein, das läßt wenigstens Rückschlüsse auf seine Provenienz zu. Immerhin ist er aus „therapeutischen Umständen“ dort und nicht zur Fortbildung…

Diese Geschichte zieht aber noch weitere Kreise:

(…) Das Schicksal des in staatlicher Gewahrsam missbrauchten 14-Jährigen hatte eine hitzige Diskussion um den Jugendstrafvollzug in Gang gesetzt. Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP), (…), hat in diesem Zusammenhang ein 25 Punkte umfassendes Maßnahmenpaket geschnürt, das Verbesserungen bringen soll. Unter anderem soll eine Task Force möglichst rasch Alternativen zur U-Haft für unter 18-Jährige entwickeln (…)

Schön, dieses „Maßnahmenpaket“ war ja scheinbar wirklich ganz dringend notwendig, wahrscheinlich sitzen viel zu viele jugendliche Straftäter ungerechtfertigterweise in Haft, statt in irgendeinem Club von Animateuren betreut zu werden.

Besonders gut gefällt mir aber auch die „Task Force“: So eine „Task „Force“ kann ja unglaublich viel bewegen, außerdem klingt es irrsinnig gut und professionell. Und von etwa einer „Arbeitsgruppe“ könnte man zudem fälschlicherweise annehmen daß sie tatsächlich etwas arbeitet. Wo kamat ma denn da hin?

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50 Antworten zu “Wahrlich ein „Drama“/Teil 2

  1. Jetzt ergibt die Bezeichnung „militante“ IWÖ ja wieder Sinn, Dank Menschen wie Zakrajsek und dem Dagarser kann man die militante Menschenverachtung selbst in Ihren Beiträgen erkennen.

  2. Ich habe mir die Zeit genommen, alle Statements von Salzkammergutler seit Juni zu lesen und zu überdenken. Waren sie anfangs noch geistvoll und durchaus dem sachlichen Diskurs dienlich so zeigt er sich zuletzt immer mehr als Bildungsprotz. Sollte S. tatsächlich neben seinem Beruf einen dieser Masterstudien gesammelt haben (seine Diktion), so hat er dort Gesprächs-und Diskussionskultur sicherlich nicht gelernt. Was bleibt so anderes übrig, als ihn als das zu sehen, was Tucholsky mit –
    Was macht er eigentlich jetzt?
    – Sich wichtig!
    beschrieben hat.

    • Ein Berufsdiskutierer für Minderbemittelte. Hier hat er aber kein Glück.

    • Salzkammergutler

      Ja, es ist vielleicht eine gute Idee, Diskussionskultur von Wahren Könnern wie Kamamur und zakrajsek abzuschauen.

      • Na – hat die Laura (oder der Norbschi?) Sie noch immer nicht ins Wochenende g’schickt?

        • Salzkammergutler

          Wie gesagt – das Umfeld prägt.

          • Darum bin ich Ihnen ja auch gar nicht böse, Sie erwecken vielmehr mein Mitgefühl – in Ihrem Umfeld möchte ich nicht einmal begraben sein!

            Aber wissen sie was? Trollen Sie ruhig weiter hier herum, es nimmt Sie zwar keiner ernst, dafür hebt es den Unterhaltungswert. Eigentlich sind Sie und Ihresgleichen unbezahlbar…

            • Salzkammergutler

              Der Unterhaltungswert einer Diskussion ergibt sich natürlich aus den Beiträgen aller Teilnehmer, und Sie haben absolut recht, es hebt den Unterhaltungswert.

  3. Passt zwar nicht unmittelbar zum Thema – da es aber um unser Erspartes geht ist die seinerzeitige Zusage von BM Fekter (bis € 100.000.– sind Spareinlagen sicher angelegt) in neuem Licht zu betrachten.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/07/14/zwangsabgabe-ab-1-august-steigt-das-risiko-fuer-bank-kunden-erheblich/

    „Zwangsabgabe: Ab 1. August steigt das Risiko für Bank Kunden erheblich…..ab 1. August die Bank-Kunden als erster enteignet werden müssen, wenn eine Bank in die Krise gerät.“

  4. Ich erwarte, daß der Staat für die Sicherheit unserer Bevölkerung sorgt, die Infrastruktur am Laufen hält. Und das war es dann schon. Dafür zahle ich über 50% Steuern direkt, wenn ich was kaufe noch einmal 20%, über 50% Steuern auf Treibstoff und Maut obendrein. Meine Pension habe ich selbst finanziert, da kommt kein Cent vom Staat.
    Und darüber würde ich gerne abstimmen, ich finde wir alle hätten ein Recht dazu.

    • Salzkammergutler

      Und was kostet die Sicherheit, die Infrastruktur, der Staatsbedienstetenapparat (irgendwer soll ja für Sicherheit, Bildungs usw. sorgen), dann gibt es noch die Leute die vom Staat ihre Pension bekommen, Krankenversorgung, Sozialversicherung usw. usw. .

      Ich kenne die genauen Zahlen nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass das alles sehr sehr viel Geld kostet. Irgendwoher muss das Geld kommen.

      Aber gut, man könnte darüber abstimmen lassen. Ob wohl jemand freiwillig Geld für die Allgemeinheit hergibt? Vor allem, wenn er selbst nicht unmittelbar etwas davon hat? Pensionen etwa… oder der Gesundheitsapparat (was interessiert mich der? Ich bin gesund, und wenn ich mal krank werde… kostet zwar was, aber das kann ich mir leisten. Und die anderen sollen schauen wo sie bleiben…)

      Ja, sie haben sich die Pension selbst finanziert – wie genau übrigens, würde mich mal interessieren… sind Sie sicher, dass da wirklich kein Cent vom Staat kommt? Aber was ist mit allen anderen? Glauben Sie wirklich, eine Mehrheit der Österreicher ist in einer so glücklichen Situation? Treffen tut es nämlich die Armen – haben die es verdient keine Pension zu haben? Da tun sich bei Ihnen Abgründe auf… oder stellen Sie sich einfach zu sehr in den Mittelpunkt und sehen um sich herum nichts mehr?

      • Würde mir das Geld, welches mir jedes Monat für meine künftige (?) Pension abgezogen wird, bleiben, könnte ich effizienter Vorsorge treiben, weil ich keinen administrativen Wasserkopf miterhalten muß. Nur so als Beispiel.
        Ob der Staat seinem Auftrag für Sicherheit zu sorgen nachkommt, darüber könnten wir trefflich, ewig lang streiten.
        Aber in einer Sache kann ich den Herrn Doktor beruhigen: DerÖsterreicher wird noch nicht sooo schlimm ausgesaugt wie der deutsche Michel. Ok, schwacher Trost……

        • Salzkammergutler

          Ihnen ist aber schon klar, dass das Geld, das für die Pension abgezogen wird, nicht für sie bestimmt ist, oder?

          • Hatte ich tatsächlich einen Moment vergessen. Hier nennen sie das „Generationenvertrag“. Hilft mir viel wenn ich eines Tages zwangsweise in drei Ländern zum Systemerhalt beigetragen habe und selbst durch die Finger schaue.

      • Ich bin eben der Abgrund. Und der Mittellpunkt auch noch dazu. Ich sehe um mich herum leider viel zu viele Schmarotzer. Es kommt viel zuviel Geld vom Staat und auf dieser Strecke bleibt das meiste hängen. Das muß aufhören.

        • Salzkammergutler

          Also Notar dürften Sie eigentlich ganz gut vom Staat und dessen Regelungen gelebt haben…

          • Nicht vom Staat – für den Staat und seine Rechtsordnung. Der Notar kriegt sein Geld nicht vom Staat sondern von den Klienten und natürlich nur dann, wenn er eine Leistung vollbringt.
            Ohne persönliche Angriffe scheint es beim Sazkammergutler nicht zu gehen. Das ist schäbig.

            • Salzkammergutler

              Und ich dachte immer, es gäbe Sprengel, für die ein Notar zuständig ist. Tja, so kann man sich täuschen…

              • Richtig gedacht, werter Herr. Aber dennoch kriegt der Notar sein Geld nicht vom Staat.

                • Salzkammergutler

                  Er lebt nur von dessen Regelungen. Tja, so ist das eben – ohne diese Regelungen kein Bedarf für Notare. Jedenfalls glaube ich Ihnen gerne, dass sie genug Geld für eine eigene, großzügige Altersversorgung hatten. Für den Großteil der Österreicher gilt das leider nicht – alles Schmarotzer?

                  • Juristen leben unter anderem von den Gesetzen des Staates und wenn es die nicht gäbe, würden sie noch besser leben.

                    • Salzkammergutler

                      Ein Jurist ohne Gesetze wäre etwas… sinnlos. Aber natürlich haben Sie speziell die Steuergesetze gemeint 😉

                      Gerade ein Jurist müsste rein intellektuell um den Sinn von Steuern wissen. Wenn man natürlich das Konzept einer Solidargemeinschaft ablehnt bzw. einem eine ensprechende Loyalität dem eigenen Volk gegenüber fehlt, nützt das nicht viel.

            • „Ohne persönliche Angriffe scheint es beim Sazkammergutler nicht zu gehen. Das ist schäbig.“

              Da kommt die „Warroom“-Schulung so richtig schön durch. Nicht jeder der klüger klingt als die Laura (was aber auch nicht schwer ist) muß das auch zwangsläufig sein!

  5. Natürlich stehen da häufig Vereine, Interessensvertretungen, Parteien, etc dahinter. Schließlich braucht man ja einen gewissen Organisationsgrad um etwas auf die Beine zu stellen.
    Darf ich an 160000 Unterschriften erinnern die von den Mandataren bestimmter Parteien net amoi ignoriert wurden?
    Es wäre schon ein erster Schritt weniger aus dem Elfenbeinturm zu regieren, sondern dem Volk aufs Maul zu schauen. Allerdings bleibe ich dabei, daß mehr direkte Demokratie, also Volksentscheide, eine gute Sache wären.

    • Salzkammergutler

      Bei Grundsatzentscheidungen auf jeden Fall. Bei Entscheidungen, die nicht grundsätzlich alle betreffen sind sie ein Fehler.

      Rein hypothetisch: Ein generelles Waffenverbot wird zur Abstimmung gestellt. 51% der Österreicher stimmen dem zu. Eine gute Sache für die restlichen 49%, die anderer Meinung sind? 😉

  6. Natürlich gehören diese jugendlichen Straftäter nicht ins Gefängnis!

    Ich würde denen einen Erholungsurlaub in Club Steinbruch oder im Clubhotel Bergwerk verschaffen.Animation ohne Ende: Gesundheits betten a la Bundesheer, ebenso auch die wunderbare Küche von diesem Club.

    Wer sein Tagessoll nicht erfüllt bekommt weniger zu essen und die Pausen werden für „Nachschulungen“ genutzt!

    Die Psychos und Guttis die der Meinung sind, dass diese armen Burlis und Mädis nicht artgerecht gehalten werden, sollten auch die Vorzüge eines sochen AbenteuerCamps kennenlernen, damit sie wissen wovon sie überhaupt daherfaseln…….

    • Hört sich gut an!

    • Salzkammergutler

      Sie scheinen es offenbar zu wissen – haben Sie Erfahrung in solchen Einrichtungen gesammelt und empfehlen Sie sie deswegen weiter?

      • Doch recht billig, lieber Salzkammergutler!

        • Salzkammergutler

          Eher eine berechtigte Frage – Strafvollzug (wobei es hier ja eigentlich um Untersuchungshaft geht, nur mal so bemerkt) soll ja doch auch einen gewissen längerfristigen Sinn haben. Also wenn jemand empfiehlt Jugendliche in Steinbrüche oder Bergwerke zu schicken, wo sie für ihre Grundsversorgung arbeiten müssen, dann darf man doch mal hinterfragen, warum diese Person so etwas empfiehlt. Schließlich sind Zwangsarbeit und der Entzug von Grundbedürfnissen klare Verletzungen der Menschenrechte und Grundrechte eines Menschen – uneingeschränkt dessen, was dieser Mensch getan hat.

          Wenn hier zumindest drei Leute offensichtlich der Ansicht sind, dass Grund- und Menschenrechte für jugendliche Straftäter nicht gelten sollen, dann ist es berechtigt nachzufragen, warum das so sein soll.

          • Der Entzug von Menschenrechten ist bei jeder Inhaftierung gegeben. Es ist also nur eine graduelle Frage. Aber interessant ist Ihre Frage nach dem langfristigen (längerfristig finde ich seltsam) Sinn.
            1) Wiedergutmachung des angerichteten Schadens durch Arbeitsleistung.
            2) Abschreckung.

            Gerade lese ich wieder ein paar alte Sachen von Heinlein. Interessante Ansätze.

            • Salzkammergutler

              Allerdings macht eine Inhaftierung einen Häftling noch lange nicht rechtlos – welche Rechte entzogen werden ist sehr genau definiert (speziell das Recht auf Freiheit). Es mag eine „graduelle“ Frage sein, aber diese Abstufungen sind wesentlich – es geht hier schließlich um Grundrechte, welche nicht an Auflagen gebunden sind.

              Das österreichische Strafrecht hat zwei wesentliche Funktionen: Die Generalprävention (was sie als „Abschreckung“ bezeichnen) und die Spezialprävention – das Verhindern der Wiederbegehung einer Tat durch den einzelnen Täter (sei es nun durch dauerhaftes Einsperren oder durch eine gewisse „Nachdenkpause“).

              Auch bringt der Gesetzgeber sehr deutlich zum Ausdruck, dass es Taten gibt, für die keine Wiedergutmachung gelten kann – als plakatives Beispie etwa Mord. Auch ist „Arbeitsleistung“ so eine Sache – wenn es um Wiedergutmachung geht, ist Geld wesentlich direkter und vernünftiger.

              Und Arbeit ist ja gut und schön – aber was, wenn jemand nicht arbeiten will? Gibt es dann Schläge? längere Strafen? Ein wenig Folter und Justizwillkür, nur damit jemand arbeitet? Was sagen Sie dazu Glockzilla?

              • Was sage ich da? Als einfach strukturiertes Gemüt würde ich den Willen zur Wiedergutmachung strafmildernd, die Verweigerung strafverschärfend werten. Was wäre daran willkürlich? Und natürlich braucht jemand der arbeitet mehr und bessere Nahrung. Was dem Häftling über das Überlebensnotwendige hinaus zusteht wäre zu definieren.
                Sie sprechen aber dankenswerterweise ein grundsätzliches Problem an: den „Gesetzgeber“
                Exekutiert unsere repräsentative Demokratie noch Willen des Stimmvolkes und warum wird nicht öfters abgestimmt? Wann immer das Volk befragt wird, scheinen die Antworten ja viele Politiker zu überraschen. Trotzdem meidet man das Plebiszit wie der Teufel das Weihwasser.

                • Salzkammergutler

                  Wo Wiedergutmachung möglich und sinnvoll ist, gibt es sie im Rechtssystem – „Vergleiche“, „Schadenswiedergutmachung“.

                  Es gibt aber eben auch Verbrechen, die nicht wieder gut zu machen sind – Mord, Raub etwa. Oder wäre es angemessen, einen Mörder nach 5 Jahren wieder frei zu lassen, weil er etwas gearbeitet hat? Was genau hat er da „wieder gut gemacht“? Wiedergutmachung durch Steine klopfen? Das ist lächerlich.

                  Wenn es einen einheitlichen Willen des „Stimmvolkes“ gibt, dann bitte ich darum mir zu zeigen, wo man diesen findet. Denn dass ein Volk nur ein oder zwei Meinungen hat (ja/nein) ist ein ausgemachter Blödsinn – oder will mir hier irgendjemand erklären, dass die Interessen eines tiroler Bergbauern denen eines Wiener Managers entsprechen?

                  Wenn Politik auf Volksentscheide reduziert wird, haben wir im Nu einen Bürgerkrieg in diesem Land – es gibt so viele soziale Gruppen, Ebenen und Interessen, dass ein schlichtes ja/nein System von Volksentscheiden nicht funktionieren kann.

                  Volksentscheide sind bei grundsätzlichen Entscheiden wichtig und richtig, aber nicht bei der alltäglichen Regierungsarbeit.

                  Man darf sich auch ein wenig die Konsequenzen seiner Forderungen überlegen…

                  • Ich auch und suche und finde keine Hinweise auf Bürgerkrieg in der Schweiz. Jede Regierungsentscheidung muß dem Volk vorgelegt werden, wenn solches von ausreichend vielen Personen verlangt wird.
                    Nota Bene: Wenn unser hypothetischer Räuber oder Mörder 10-15 Jahre arbeitet (Steinbrucharbeiten sind heute automatisiert, kommen also eher nicht in Frage) wird sich ein Ertrag ergeben. Selbst wenn das Opfer ein Alleinstehender war, gibt es materiell Geschädigte. Uns ALLE. Der Steuerzahler kommt für Prozess- und Haftkosten auf.Warum soll der Häftling also nicht was für die Allgemeinheit tun?
                    Ich hatte zwar ursprünglich nicht in diese Richtung gedacht, aber es gibt sowas schon.

                    http://www.mcso.org/About/FAQ/pdf/Chain_Gangs.pdf

                    • Salzkammergutler

                      „Jede Regierungsentscheidung muß dem Volk vorgelegt werden, wenn solches von ausreichend vielen Personen verlangt wird.“

                      Was etwas anderes ist als direkte Demokratie im eigentlichen Sinn – das ist lediglich eine abgeänderte Form des Volksbegehrens. Und lassen Sie sich nicht irreleiten – schlussendlich wird so etwas nicht vom „Volk“ sondern von Interessensvertretungen initiiert – Parteien, Vereinen usw. .

                      Sie sind mir immer noch die Antwort schuldig, wo man den „Willen des Stimmvolkes“ findet…

                  • Also zum Beispiel bei Steuern. Wieviel will ich bezahlen für die Gegenleistung, die mir da geboten wird? Oder wäre das auch nicht recht?

                    • Salzkammergutler

                      Zählens sie doch mal auf, welche Gegenleistungen Ihnen gegenwärtig geboten werden oder welche Sie sich erwarten.

      • Ja. Ich habe in einem ganz exquisiten Club Erfahrungen sammeln dürfen…… Nahrungsenzug, höchste körperliche Anstrengungen, geistige Anspannung, Schmerzen – und das alles freiwillig!!! Der Club nennt sich ÖBH und hat nichts mit dem zu tun, was Grundwehrdiener dort erleben…..

        Ich wette, dass eine geregelte Arbeit mit Steineklopfenweniger belastend ist, als diese Ausbildung!

  7. Salzkammergutler

    Wie schon damals ein vernünftiger User geschrieben hat – Für die Bestrafung von Straftätern ist immer noch die Justiz zuständig, nicht irgendwelche Mithäftlinge. Vergewaltigung ist meines Informationsstandes nach keine Strafe im Katalog der Justiz, und einem Vergewaltigungsopfer steht Hilfe zu.

    Davon mal abgesehen muss ich noch etwas in Erinnerung rufen, das freiheitliche Funktionäre sonst eher machen: Es gilt die Unschuldsvermutung. Untersuchungshaft bedeutet, dass es Gründe gibt, einen Verdächtigen festzuhalten (nachzulesen in der StPO) – ein Beweis für dessen Schuld ist es aber nicht. Über Schuld oder Unschuld wird in einem ordentlichen Verfahren entschieden, nicht in den Medien und auch nicht hier.

    Was für FPÖler gilt muss auch für jeden anderen Bürger gelten.

    • Ja und? Was folgt daraus? Wer hat hier geschrieben, daß die Vergewaltigung des UHäftlings eine Strafe gewesen ist?
      Und noch was: Was ist denn mit den Tätern passiert? Kein Schwein kümmert sich darum.

      • Salzkammergutler

        Wissen Sie das? Oder vermuten Sie das?

        • Ih weiß das. Aber würde es etwas ändern, würde ich es nur vermuten? Jedenfalls hört und liest man nichts in diese Richtung.

          • Salzkammergutler

            Woher wissen Sie das? Oder denken sie lediglich es zu wissen, weil Sie nichts in dieser Richtung hören oder lesen?

            Ein kritischer Geist hinterfragt – das scheint hier einigen nicht zu passen.

  8. Wir werden ´von gefährlichen Verbrechern oder Idioten regiert. Man kann es sich aussuchen.

  9. Was können wir daraus lesen?
    Für therapeutische Auslandsreisen und die Beschäftigung unnützer, ansonsten nicht zu beschäftigender Absolventen von Orchideenstudienzweigen ist genug Geld da.
    Für vernünftige Gefängnisse mit ausreichendem, gut ausgerüsteten Personal aber nicht.

  10. Immer wieder interessant das diese Jugendlichen (mehrfach) Straftäter in ausländische Erziehungs-Camps verfrachtet werden, wo sie mit 100%tiger sicherheit in ihre Ursprungsländer ohne gewährte Auslieferung verschwinden können. Von dort aus wird dann hönisch das Land, das sie aufgenommen und versorgt hatte beleidigt, verarscht und bedroht.
    Hat jetzt noch jemand Einwände warum ich deswegen stinksauer bin ?
    Migration, Integration ? Wo bitte fängt es an, wo beginnt es überhaubt?
    Sobald sich die Bürger über diese „Mitmenschen“ aufregen und es nur wenige sind,werden die als Nazis abgehandelt. Aber es werden Tag für Tag mehr Bürger die sich aufregen. Dann wird es eine Welle die die Politiker nicht mehr als Minderheit abtun können.
    Die Zeit ist gekommen um unsere Macht, unsere Stimme zu erheben :
    NIEMALS wieder ROT/GRÜN !
    Wählt dieses Pack ab, ohne die leben wir bestimmt besser……

    • Salzkammergutler

      Sie scheinen viel zu wissen, bitte führen Sie genauer aus – welche Nationalität hat denn der Jugendliche? Ist er in einem ausländischen Erziehungs Camp – welchem denn? Ich kenne leider die Fakten nicht, da ich diese bis jetzt nirgends nachlesen konnte, würden Sie mich bitte auf den neusten Stand bringen?

  11. ……herrlich, dieses „Task-Force“….erinnert so an Arbeitskreis uam. und man weiss so überhaupt sofort, was diese Herrschaften dann auch tun: NIX – zumindest nix gscheits….halt schnell muss es gehn….wie schon Qualtinger sagte: I was zwor net wohin i fohr, aber hauptsach i bin schnöll durt…..
    Ja, bei uns wird man leicht zum Zyniker oder Säufer, meist beides, wenn man a bisserl nachdenkt….aber heuer ist Wahljahr, Freunde….

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