Nachwehen der Bluttat von Niederösterreich

Die kaltblütigen Morde jenes Wilderers, der am Dienstag in Niederösterreich drei Polizisten und einen Sanitäter erschossen hat, sind noch lange nicht gänzlich aufgeklärt, zu viele Frage sind noch offen um seriös auf dieses Thema eingehen zu können. Sicher ist vorerst nur daß vier Menschen tot sind, wenn man den Verbrecher dazuzählt sind es sogar fünf – eine Tragödie von unsagbarem Ausmaß, die in dieser Form in der Geschichte der Zweiten Republik einmalig ist, meine innige Anteilnahme gilt den Angehörigen der unschuldigen Opfer.

Es ist völlig unklar was der Auslöser dieser Bluttaten war, was den Mörder zu seinen Taten getrieben hat, man weiß nicht ob und wieviele weitere Straftaten auf das Konto dieser Bestie gehen und mit welchen Waffen er seine Taten gesetzt hat.

Das interessiert natürlich den ORF nicht, so hat sich etwa schon am Dienstag die unsägliche Ingrid Thurnher nicht entblödet in völliger Unkenntnis der Faktenlage eine Frage zu diesem Drama in die Wahlkonfrontation zwischen Werner Faymann und Heinz-Christian Strache einfließen zu lassen, ich gebe diesen Dialog hier wieder:

Thurnher (Th.): Sie haben das sicherlich auch alle miterlebt heute, diese tragischen Vorfälle in Niederösterreich: Ein Mann der legal mehrere Jagdwaffen hat, der völlig durchdreht, vier Menschen erschossen hat – ich bin jetzt im Moment nicht über die aktuelle Entwicklung im Bilde, werden sie sicher, meine Damen und Herren, in der ZIB2 gleich erfahren – und da ist es interessant, Herr Strache, daß wenn man sich das Handbuch ihrer freiheitlichen Politik durchliest man auch auf einen Absatz stößt wo sie sagen das Waffengesetz soll so liberal wie möglich sein und nur so streng wie nötig. Sie haben ja selber auch einmal gesagt in einem Interview daß sie eine Waffe besitzen, finden sie daß es in Österreich so sein soll wie in den USA – jeder der möchte soll eine Waffe tragen?

Strache (St.): Frau Thurnher: Nein, und ich finde das was sie jetzt tun wirklich schäbig, ich sage das ganz offen …

Th.: Wieso ist das schäbig?

St.: … ich wird’s ihnen erklären wieso ich das wirklich …

Th.: … nach einer möglichen politischen Konsequenz aus diesem tragischen Vorfall …

St.: … lassen sie mich kurz erklären wieso ich das was sie jetzt tun wirklich schäbig finde: Das was da heute passiert ist ist ein wirkliches Drama …

Th.: … das ist richtig, da hat niemand Zweifel daran …

St.: … da ist ein Mensch Amok gelaufen, hat vier Menschen umgebracht wo ich größtes Mitleid und größtes Mitgefühl für die Opfer habe …

Th.: … hat jeder Herr Strache …

St.: … und dann kommen sie und versuchen daraus eine politische Debatte hier einzuflechten, also ich sag‘ ganz offen das find‘ ich schäbig, und ich sag‘ ihnen ganz offen die Liberalisierung die wir heute haben in den Waffengesetzen ist eine Liberalisierung und ich werde nicht hergehen und die Jäger jetzt kriminalisieren weil ein Jäger leider Gottes so ein wahnsinniger Verbrecher war. Und das sage ich klar und deutlich! (nachzusehen hier)

Die Opfer des irren Verbrechers waren noch nicht einmal kalt, der Täter zu diesem Zeitpunkt womöglich sogar noch am Leben – und die Frau Thurnher hat nichts Besseres zu tun als hier (reflexartig?) gleich nach „politischen Konsequenzen“ aus dieser Tragödie zu fragen, diese nachgerade einzufordern. Strache hat das als „schäbig“ bezeichnet, mir wären vielleicht noch andere Worte eingefallen.

Jedenfalls hat Strache hier ganz richtig reagiert, sich gegen Anlaßgesetzgebung und die Kriminalisierung einer ganzen Bevölkerungsgruppe aufgrund der Tat eines einzelnen ausgesprochen! (Übrigens hat auch Werner Faymann dazu gesagt: „… ich möchte die Waffengesetze nicht ändern …“, hat mich einigermaßen überrascht)

Der ORF hat aber natürlich nicht nachgelassen, am nächsten Tag war Strache bei „Radio Wien“ zu Gast und wurde gleich wieder nach einer möglichen Verschärfung des Waffengesetzes gefragt, ich habe auch dieses Interview transkribiert:

Reporter (R.): Der Amoklauf von Niederösterreich hat ganz Österreich erschüttert. Dazu meine Frage: Jetzt ist einer dieser Polizisten erschossen worden indem eine Kugel seine schußsichere Weste durchdrungen hat – ich habe gar nicht gewußt daß das möglich ist – wie kann man unsere Polizisten und auch uns alle vor solchen Tätern ihrer Meinung nach schützen?

Strache (St.): Zum einen möchte ich auch hier mein tiefstes Mutgefühl den Angehörigen und den Familienmitgliedern zum Ausdruck bringen, weil es aufzeigt daß jeder Polizeibeamte der tagtäglich unterwegs ist und die Sicherheit der Menschen schützt jeden Tag verletzt werden kann oder sogar sein Leben verlieren kann, und ich denke daß man da einmal grundsätzlich die Wertschätzung gegenüber den Beamten auch zum Ausdruck bringen muß mit höheren Grundbezügen – denn die haben heute sehr niedrige Grundbezüge mit 1.200,- Euro im Monat …

R.: … gut, das hilft ihm aber auch nichts wenn einer auf ihn schießt, ich mein‘ selbstverständlich, aber …

St.: … das nicht, aber ich sage wenn man so einen gefährlichen Beruf hat gehört er auch besser entlohnt und es gehört auch natürlich mehr Schutz und eine bessere Ausrüstung und natürlich auch eine bessere Ausbildung sichergestellt; wir haben ja – wenn die Schutzwesten angesprochen worden sind – es gibt viel zu wenig dieser Schutzwesten und Schutzwesten sind – wie sie richtig festgestellt haben – vor Pistolen ein Schutz, aber natürlich bei Gewehren leider Gottes nicht.

R.: Das scheinbar Irre für mich daran ist ja, daß man für Pistolen und halbautomatische Waffen einen Waffenpaß braucht und für solche Gewehre mit denen gestern geschossen worden ist keinen. Wäre das nicht eine Initiative auch den Erwerb solcher Waffen strenger zu kontrollieren?

St.: Ich glaube grundsätzlich muß man eines festhalten, daß solche irren Verbrechenstaten, und auch der gestrige Amoklauf, auch durch ein Waffenverbot niemals zu verhindern sind, sondern im Gegenteil man eine Entwicklung hier in anderen Ländern kennt wo dann Verbrecher oder auch solche Täter sich illegal Waffen besorgen, das heißt es ist irrig wenn man glaubt alle Messer zu verbieten, daß nicht irgendjemand sich trotzdem ein Messer organisiert und dann leider Gottes auch eine Verbrechenstat begeht. Ich glaube grundsätzlich ist es wichtig daß wir Menschen die mit Waffen zu tun haben natürlich auch immer wieder psychologisch … auch daß es da Tests gibt, daß man da auch dahinter ist …

R.: … genau, zum Beispiel?

St.: … das überprüft und so gut wie möglich … aber man wird das nie ausschließen können …

R.: … das ist richtig. Aber sie meinen auch für Besitzer solcher Waffen die bisher nicht waffenscheinpflichtig waren, auch für Jäger zum Beispiel?

St.: Na in dem Fall ist es ja so daß ich einmal klar und deutlich festhalte daß man bitte jetzt nicht den Fehler macht die irrige Meinung zu vertreten daß die Jäger kriminalisiert werden. Das Problem ist die Jäger haben ja, sind ja auch registriert, wir wissen ja wer Jäger ist, wer diese Berechtigung hat, wer da welche Waffen auch besitzt, das heißt es gibt ja gute Regeln in unserem heutigen Waffengesetz, die sind ja gut, aber man kann nicht verhindern daß einer durchdreht. Ich kann auch nicht verhindern daß vielleicht sogar ein Bundesheersoldat der bewaffnet ist durchdreht, ich kann auch nicht verhindern daß jemand anderer durchdreht, das sind halt leider Gottes Mechanismen in unserer Gesellschaft.

R.: Aber was sie vorher gemeint haben, das wollte ich sie nämlich eh fragen: ob das nicht sinnvoll wäre Psychotests auch für Besitzer …

St.: … die gibt es!

R.: … die gibt es, ja, aber nur bei den Waffen der Kategorie B und eben nicht bei diesen Gewehren, sollte man das nicht auf diese Gewehre auch ausdehnen?

St.: Na selbstverständlich macht das einen Sinn regelmäßig auch die psychologische Eignung zu überprüfen!                                             (nachzuhören hier)

Da hat sich Strache meiner Meinung nach leider in einen Wirbel hineingeredet. Zwar spricht er sich auch hier deutlich gegen eine Kriminalisierung der Jäger (weil die konkret angesprochen wurden, ich unterstelle daß das auch für die übrigen gesetzestreuen Waffenbesitzer gilt) aus, der Reporter hat ihn aber sehr geschickt (muß man neidlos zugestehen) in die „Psychotest-Falle“ gelockt. Das hätte einem Politprofi wie Strache so nicht passieren dürfen!

Man muß aber bedenken daß die positive Grundhaltung Straches zu diesem Thema auch in dieser Stellungnahme deutlich zum Ausdruck kommt, ich hoffe, daß es zu diesem unnötigen „Psychotest“-Sager eine Richtigstellung seitens des FPÖ-Chefs geben wird.

Das wäre nämlich dringend notwendig, schließlich ist die FPÖ – nicht nur in meinen Augen – die einzige ernstzunehmende Partei die das Thema „Waffenbesitz“ bislang nüchtern, vernünftig und bürgerfreundlich behandelt und auch stets die Anliegen der gesetzestreuen Waffenbesitzer gut vertreten hat. Das sollte sie sich – so kurz vor der Wahl – nicht vom ORF kaputtmachen lassen!

Ich werde jedenfalls Heinz-Christian Strache um eine Stellungnahme dazu bitten und diese – so ich sie erhalte – auch hier veröffentlichen. Himmel, das war wieder notwendig…

45 Antworten zu “Nachwehen der Bluttat von Niederösterreich

  1. Man der Typ nennt sich SALZKAMMERGÜTLER=bin schockiert. Die ich kenne lieben die Freiheit, auch gegenüber Brüssel (Vogelfang )und würden diese ggf auch mit der Waffe in der hand verteidigen. Herrgott schau obi.
    Der Test ist reinster Unsinn, kann man locker den Paychologen verarschen.

  2. Lieber Salzkammergutler !

    Ihnen kann nicht mal der beste Therapeut helfen, so krank ist ihr Geist.
    Für Sie ist dieser Blog das Betätigungsfeld ihrer terroristischen Aktivitäten. Hoffen wir, dass die nur auf den Blog begrenzt bleiben.

  3. Warum denkt man nicht einmal darüber nach:

    Ein Aufgebot mit 2 Panzern, 4 Bundesheer Hubschraubern, 200 Polizisten, 135 Cobrabeamte, usw….
    Keine sichtbaren Leichen und keine Blutspuren …..
    Nur zwei Fahrzeuge mit kaputten Scheiben…..
    Kein Kontakt mit dem Schützen……
    Keine Zeugen…..
    Die Polizisten, welche am ersten Tag interviewt wurden klangen sehr verwirrt und wollten keine präzisen Antworten geben….
    Der Schütze verwendete spezielle Munition die Schutzwesten durchschlägt; wie konnte man das so schnell feststellen bei lauter Kopfschüssen……
    Warum hat er beim Wildern so eine Munition dabei……
    Natürlich hat er sich selbst gerichtet und sich dann angezündet (in der reinfolge) damit kann man dem Täter (sollte es einen geben) keine Fragen mehr stellen…..
    Wie konnte das Feuer in einem geschlossenen Bunkerabteil mit wenig Sauerstoff die ganze Zeit brennen….
    Warum zündet er nur den kleinen Bunkerbereich an und nicht das ganze Haus wenn er vor hat sich zu richten…..warum überhaupt Feuer legen…. um Spuren zu vernichten…..wenn ja, von wem……
    Wie wir wissen brennen Leichen nur sehr schwer, da sie zu 70% aus Flüssigkeit bestehen.
    Warum werden die Medien solange vom Geschehen ferngehalten, und es gibt eine Nachrichtensperre…. wollte der Geheimdienst in Ruhe alles vorbereiten……????
    Dem Innenministerium fällt wohl keine bessere Antiterrorgeschichte ein!

    Vielleich alles um der Bevölkerung die Abschaffung von Katiegorie C&D besser verkaufen zu können????

    • Mal hinterfragen was Sie wirklich wissen bevor sie paranoiden Stuss von sich geben?

      • Wäre ein Kriminalist der bei einer Sache hinterfragt auch paranoid?
        Hinterfragung:
        Der Täter durchbricht eine Straßensperre und greift gleichzeitig zu einer LANGWAFFE, erschießt mit einem REPETIERER in voller Fahrt einen Cobrabeamten (Antiterroreinheiten operieren normal in Gruppen) der mit Sturmgewehr und Schusssicherer Weste der Klasse 4 Ausgerüstet war, und gleichzeitig einen Sanitäter der im Auto sitzt, und trifft beide noch dazu sauber in den Kopf……
        Dann lassen sich noch 2 Polizisten mit einem Jagdgewehr direkt in den Kopf schießen.

        Ich weiß nicht wann zuletzt in Österreich ein Cobrabeamter erschossen wurde; sind die nicht ausgebildet worden für solche Situationen – sie wußten, es geht um einen möglicherweise bewaffneten Wilderer.

        Es fällt auf, daß Anfangs einige Dinge behauptet worden sind, welche sich später ganz anders angehört haben.
        Z.B: bezeichnete man ihn als nicht polizeibekannten und ruhigen Bürger, später soll er in Melk einen Jäger mit einem Messer verletzt haben und er soll dabei maskiert gewesen sein. Zuerst wurden 2 Cobrabeamten in den Kopf geschossen, dann war es doch nur einer der dort alleine gewesensein soll, nachdem kritischer hinterfragt wurde hat man sich auf drei geeinigt. Einer davon wurde auf einmal durch die SK4-Weste erschossen. Was machten die beiden Anderen!?
        Von Anfang an waren viele Aussagen der Polizei immer unterschiedlich – nachdem genauer hinterfragt wurde.

      • Wissen Sie mehr?
        Ich weiß nur das was uns die Medien erzählen und die Medien wissen nur was ihnen die Polizei erzählt hat, und das war scheinbar oft unterschiedliches. Die Medien habe ja selber nichts gesehen (zumindest nicht gefilmt), außer eine ganze Kompanie an Polizei die dort scheinbar eine Übung abhielten.

  4. Pingback: Eine Stellungnahme der FPÖ | dagarser

  5. Bevor der seltsame Psychotest eingeführt wurde, befragte man vor Austellung eines waffenrechtlichem Dokuments das örtlich zuständige Polizeirevier zur Person. Zugegeben, im großstädtischen Bereich nicht wirklich zielführend. Aber sowohl bei den Mordfällen in Zöbern als auch Aspang waren Bedenken geäußert worden, welche die ausstellende Behörde ignorierte.
    Dann kam der Test und ein interessanter Fall, wenn ich mich recht erinnere in Köflach.
    Ein junger Mann suchte um eine WBK an und die örtliche PI (damals noch Gendarmerie), schlug die Hände über dem Kopf zusammen. DER doch nicht! Nach bestandenem Psychotest erwarb der Bursche eine CZ75 und die damals noch gängige 25er Packung S&B. Er lud die Waffe und Schoß sich in den Kopf.
    Letztlich immer menschliches Versagen. Absolute Sicherheit gibt es nicht. Wer versucht sie herzustellen sollte sich immer an die Mahnung von Benjamin Franklin erinnern.

  6. ….so traurig der Vorfall ist, stelle ich hier eine einfache Frage?
    Wie hätte es ausgesehen, wenn dieser Täter, wie er es ja glaube ich auch teilweise tat, vier Menschen mit seinen Auto niedergemäht hätte?
    Wären dann auch die Fragen nach Psychotest für Autofahrer und verschärfte Regeln für Autokäufer und Besitzer die Folge gewesen?

    • Sie sollten sich mal das neue FSG anschauen… Überprüfungen der physischen und psychischen Eignung gibt es jetzt in regelmäßigen Abständen für die Fahrer von LKW und Bus… nur mal so nebenbei bemerkt…

      • …..ja, ich kenne es aus beruflichen Gründen, ich habe selbst alle Scheine, aber bin nach wie vor überzeugt, daß diese ganze Psychologen-Manie nur einem dient: Der Beschäftigung von weniger begabten, naturfaulen Langzeitstudenten, welche gerade einmal eines dieser Studien zum Psychologen u.ä. schaffen und man halt auch für diese eine Beschäftigung braucht. Meist kommen die ja ohnehin aus den Reihen der Grünen oder Sozis, welche anstatt was g´scheites zu studieren, lieber demonstrieren – damit die Partei für sie sorge…..

        • Ich kenne genug 70, 80 Jährige, denen der Führerschein nach einem psychologischen Gutachten entzogen wurde – aus gutem Grund. Es ist nun einmal eine Tatsache, dass der Mensch mit dem Alter abbaut. Jemand der mit 19 den FS bekommen hat ist mit 80 einfach nicht mehr derselbe, und da muss man schauen. Und jemand der im Jahr tausende Kilometer mit einem Lastwagen fährt sollte nicht nur mit 19 dazu in der Lage sein, sondern auch noch mit 50 – und das gehört kontrolliert.

          Ihre Ansichten gestimmte Studien betreffend sind verzichtbar – selber machen oder zumindest mal selbst intensiv damit beschäftigen, dann reden. Nur weil sie etwas nicht verstehen – eh schon wissen.

  7. ZITAT: „In diesem Fall hätte gerdade eine Psychoprüfing gar nichts gebracht.“

    Tatsächlich bringt der Psychotest überhaupt nichts. Es handelt sich dabei um eine Momentaufnahme. Der Prüfer kann dem Prüfling exakt bis zu den Mandeln „hineinsehen.“ Aber in seinen Geist kann er nicht schauen. Das sind alles reine Mutmaßungen.
    Die ganze Studienrichtung ist Scharlatanen Egomanen aufgesessen!

  8. Na ja, jetzt liest man wieder jeden möglichen und unmöglichen Unsinn.
    Das dagaser eine Korrektur von Strache erwartet, gehört auch dazu.
    Und zum sowieso lächerlichen Waffengesetz ist zu sagen, dass es das (sagte ja auch „Z“ schon einmal ähnlich) gar nicht bräuchte.
    Verbrechen, um das zu wiederholen, wird man damit nie verhindern.
    Eigentlich sollten Christen gar nicht töten!
    Die haben doch ihre „Gebote“.
    Mir fällt dazu das 6. ein!
    Warum dann mit allen möglichen Mitteln trotzdem gemordet wird, hat nichts mit Verboten, sondern mit der Unzulänglichkeit des menschlichen Wesen zu tun.

    • Warum soll er sich korrigieren? Welches logische Argument spricht denn dafür, dass sich die einen Waffenbesitzer einem psycholigischem Test unterziehen müssen, die anderen jedoch nicht?

    • Lieber Horst,

      Darf ich Sie darauf hinweisen, daß es eigentlich heißt “ Du sollst nicht Morden!“
      Ich bin zwar Atheist, aber ein bisserl was weiß ich über diverse Religionen.

  9. Zitat: (Übrigens hat auch Werner Faymann dazu gesagt: “… ich möchte die Waffengesetze nicht ändern …”, hat mich einigermaßen überrascht)
    Mich auch, aber ich habe es dem Faymann ohnehin nicht geglaubt anbetracht der SPÖ Initiativen seit 1996. Dafür hat mir der Strache im Radio Wien Interview einen kalten Schauer über den Rücken gejagt.
    Ich schließe mich an – Himmel, das war wieder notwendig…

  10. Wenn eine Person, die offensichtlich verrückt ist, durchdreht und vier Menschen tötet, legal Waffen besitzt, MUSS die Frage gestellt werden, wie das sein kann.

    Solche Taten haben immer eine Vorlaufzeit, spontan geschieht das alles nicht – wie etwas der vorbereitete Bunker in diesem tragischen Fall zeigt.

    Waffenbesitzer haben eine erhöhte Verantwortung, ähnlich FS Besitzer. FS Besitzer müssen ab einem gewissen Alter in regelmäßigen Abständen zu Untersuchungen um ihre physische und psychische Eignung bestätigen zu lassen. Natürlich: Wenn diese Voraussetzungen nicht mehr passen, sind sie fü sich selbst und andere eine potentielle Gefahr.

    Warum soll das bei Waffenbesitzern nicht auch so sein? Jemand der in einem Gespräch mit ein paar persönlicheren Fragen unangemessen oder übertrieben reagiert, Äußerungen abgibt, die ein normal denkender Mensch nicht abgibt – solchen Leuten darf man keine Waffe in die Hand geben.

    Natürlich kann man dann wie der Vorposter von „Gefälligkeitsgutachten“ sprechen – wird es auch sicher geben. Aber der größte Teil der Gutachten wird ordentlich gemacht. Und darauf kommt es an.

    Menschen ändern sich. Das ist eine unumstößliche Wahrheit. Wenn man heute einen Menschen vor sich hat, kann es sein, dass dieser in einem Jahr schon ganz andere Einstellungen hat, erkrankt ist usw. . Das gehört kontrolliert.

    • Zitat „Aber der größte Teil der Gutachten wird ordentlich gemacht. Und darauf kommt es an. “
      Eben nicht. Bei solchen Gutachten käme es darauf an, dass ALLE ordentlich gemacht würden. Ohne Ausnahme.
      Wir haben es schließlich nicht mit einer randalierenden Horde von 1 Mio Waffenbesitzern, die mordend um die Häuser ziehen zu tun, sondern mit EINZELNEN Psychopathen.
      Und außerdem, zum 1000sten Mal: Verschärfung der bestehenden Waffengesetze bringt in so einem Fall ÜBERHAUPT NICHTS. Mord ist schon verboten. Polizistenmord ist noch mehr verboten. Mehrfachmord ist am verbotensten. Trotzdem wirds gemacht.

      • Man muss tun, was man kann. Nichts tun kann nicht die Lösung sein. Eine solche Überprüfung wäre noch nicht einmal eine Verschärfung des Waffengesetzes, lediglich eine genauere Überprüfung. Und ja, natürlich sind es nur Momentanaufnahmen. Deswegen sollte man auch öfters schauen….

    • In diesem Fall hätte gerdade eine Psycoprüfing gar nichts gebracht.
      Damit wäre der Täter lediglich die legal erworbenen Waffen losgewesen.
      Die extrem hohe Zahl an gestohlenen Jagdwaffen im Besitz des Täters zeigt nur eins, wenn es legal nicht geht, dann immer illegal.

      Wo ein Wille ist finden die Täter auch Wege!

      • Woher wollen sie das wissen, dass es nichts gebracht hätte? Ein Schuss vor dem Bug hat schon so manchen Schnellfahrer kuriert … .

        • Jaja die Kur, aber bitte nur mit rosaroter Brille!
          Und, dann wärem zwar die 4-5 Legalen weg, aber die 200 illegalen immer noch da.
          Eine Kur ist das nicht, eher ein Bestärken des Unbesiegbarkeitsgefühls.
          Dier Staat kann mir eh nicht….

          • Sind Sie Psychologe dass sie bewerten, was das für Auswirkungen gehabt hätte? Vielleicht hätte es auch einen anderen Effekt gehabt… .

            • Sind Sie, Salzkammergutler, etwa ein Psychologe?
              Schließlich scheinen Sie ja eine ganz genaue Meinung darüber zu haben was solche „Psychotests“ bringen können bzw. müssen.

              Oder beschränkt sich Ihre diesbezügliche Erfahrung auf Ihre eigenen Therapeuten? Würde einiges erklären…

              • Sind Sie Psychologe Garser? Schließlich scheinen Sie ja eine ganz genaue Meinung darüber zu haben was solche “Psychotests” nicht bringen können.

                Beschränkt sich ihre diesbezügliche Erfahrung auf Ihre eigenen Therapeuten? Würde einiges erklären….

                • Ich sehe schon, Sie haben gar keinen Therapeuten, schade, wäre bitter notwendig.

                  Aber vielleicht helfen Ihnen die verhaltensoriginellen Auftritte hier ja auch weiter. Stört mich nicht, schließlich trägt es zur allgemeinen Belustigung bei und wer weiß, womöglich sind Sie sogar irgendwann geheilt. Wäre Ihnen zu wünschen, so zu leben muß ja ganz schrecklich sein…

    • es grüsst die patreipropaganda, zwar niedlich verpackt aber darauf aus was hitler schon wollte: ein entwaffnetes volk um den sozialismus so richtig betreiben zu können. freundschaft an die löwelstrasse

      • Wo sie aus diesem Beitrag den Wunsch nach einem Verbot von Waffen herauslesen erschließt sich wohl nur ihnen.

        • in den moment wo die willkür von systemtreuen psychos mit ins spiel kommt wird es so weit sein.
          aber weitblick war ja noch nie die stärke der…. löwelstrassler….

          • Aha. Also lieber Leuten eine Waffe in die Hand drücken ohne Rücksicht darauf, ob die verlässlich sind und das auch bleiben, nicht wahr? Ihr Weltbild ist schon leicht gestört

            • sind sie zufällig mit dem erst jüngst in deutschland passierten fall vertraut wo ein unschuldiger jahrelang nur wegen falscher gutachten unrechtmässig in einer geschlossen war?
              es ist nun mal fakt dass seit der sozialistischen matura für alle(dumme) gerade psychologie von immer mehr minderbegabten absolviert wird, und das sind dann diese deppen die in der schule haupsächlich jungs mit tabletten vollstopfen lassen. die psychologen gehören gänzlich entmachtet, war schon klar dass sie dieses werkzeug sozialistischer gewalt sehr loben. bei den grünen war es auch klar….

            • und ihr weltbild ist besser? jetzt sind 4 leute durch waffen umgekommen, so weit so schlecht. andere frage: wieviele ehrenmorde haben wir uns importiert? wie viele totschläger die einheimische erschlagen haben ??? warum wird hier nichts von euch gefordert? das war ganz klar die schuld der zügellosen zuwanderung, sind diese toten weniger wert bei euch sozialisten?

              • Geniale Kommentare, auch der vorherige – 100% meine Meinung.

              • Schuld an Verbrechen sind immer noch diejenigen, die sie begehen, und die werden so verfolgt wie es im Gesetz vorgesehen ist. Wieviele Familiendramen hat es gegeben, wieviele Tote, die absolut nichts mit Migranten zu tun hatten? Wieviele Tote und Verletzte aufgrund genau des Ausländerhasses, den sie hier demonstrieren?

                • das war zu erwarten. wie viele hätten verhindert werden können? wie viele autorennen der paschas haben schon unschuldige gefordert. und durch den angeblichen ausländerhasss (war zu erwarten, ich dachte es kommt schon euer lieblingswort HETZE) den ich hier demonstriere (tatsachen sind nämlich mittlerweile ausländerhass, eigentlich eine typische aussage der linksradikalen) wurden schon menschen gemeuchelt? komisch ich bin also ein mörder und dennoch frei?
                  also sie potscherl (das war natürlich lieb gemeint, ganz lieb schau, lol), lesen sie ihren text erneut, laufen sie von mir aus gegen eine wand, aber versuchen sies nicht nochmal, das bringt nichts. so und ich klinke mich wieder aus, das thema ist zu ernst um sich mit ihnen über ihre wirren ansichten und ihre menschenverachtende ideologie zu unterhalten. schade um diesen schönen blog der durch uns zwei so verunstaltet wird, wobei ich hier die schuld selbstverständlich eher bei ihnen sehe.
                  FREUNDSCHAFT und wie immer: wiel spass beim sich im kreis drehen.

                  • Dieser Beitrag sagt mehr über ihr gestörtes Weltbild aus als ich es jemals könnte. Besonders spannend finde ich ja die Revision von Grundbegriffen, die hier betrieben wird… Nazis auf einmal Sozialisten usw. . Und genau deswegen ist dieser Blog das perfekte Anschauungsmaterial bzgl. der rechten Szene in Österreich 🙂

        • Was karl b meint haben Sie wohl seinerzeit nicht mitbekommen oder bereits verdrängt. Die SPÖ lässt nichts unversucht, das Volk zu entwaffnen: Hier nur ein „niedlich verpacktes“ Beispiel aus dem Jahr 2000, aber so eine sinnbefreite Initiative der Roten könnte es spätestens im Oktober 2013 wieder geben: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20001201_OTS0089/aviso-wiener-spoe-frauen-starten-initiative-waffen-weg-fuer-ein-verbot-von-schusswaffen-in-privathaushalten

    • Die Überprüfungen für Führerscheinbesitzer finden aber nur im LKW und Omnibusverkehr statt . Nicht bei PKW.. Es ist schon richtig , das mit zwei paar Schuhen gemessen wird. In diesem Falle wird von Frau Thurnher und ORF politisches Kapital aus dem Tode vieler Menschen eingefordert. Passiert ein Autounfall , wo ein PKW-Besitzer in eine Menschengruppe rast , ist dies diesem Verein und Frau Thurnher nur ein paar Zeilen oder Worte wert. Frau Thurnher zeigte ihre ganze Kälte darin , das Sie den Opfern nicht einmal ihr Mitleid ausdrückte. Hauptsache für Sie ist , einen politischen Gegner mit solchen Untergriffen , schamlos anzugreifen. Pfui Frau Thurnher.

  11. Vollkommen richtig Herr Dipl.-Ing.!
    Alles für die Katz. Nein, für die arbeitslosen Psycho-Studenten. Der Sicherheit dient der Test leider Null-Minus!

  12. Für die linken Medien, den tiefroten ORF, dieser frechen Thurnher(die keine Gesprächskultur kennt) und allen Waffengegnern ist das überaus traurige Ereignis natürlich ein gefundenes Fressen. Da kann man auch gleichzeitig der verhassten FPÖ, die als einzige Partei für ein Recht des legalen Waffenbesitzes eintritt, eins auswischen. Da ja alsbald NR-Wahlen ins Haus stehen, wird natürlich, ganz im Sinne von SPÖ, ÖVP, Grüne und Strohsack, kräftig drauf geschlagen. Es bleibt zu hoffen, dass die „mündigen“ Bürger das schändliche Spiel auch durchschauen.

    • Die Thurnher ist soweit links, gegen die war der Karl Marx schon ein Rechtsextremist. In diesem Sinne – Freundschaft, liebe Ingrid.

  13. Leider entblöden sich auch die Medien unserer Nachbarn nicht von hinkenden Vergleichen zu den USA und zudem mit diesem Psychotestquatsch.
    Genauso, wie es bei einer MPU (Medizinisch-Psychiatrischen Untersuchung) Gefälligkeitsgutachten oder einfach auch nur falsche Gutachten gibt, so würde es diese auch beim Thema Waffenbesitz geben. Sicherheitsgewinn gleich Null!
    Zudem kann ich Menschen nur VOR den Kopf gucken, nie hinein. Gutachten sind reine Momentaufnahmen. Sie werden unnötig Geld kosten, Psychaterstunden binden, die sicherlich anderweitig nötiger wären (in der Gewalt-Prävention zum Beispiel) und sie belasten einen Waffeninteressenten unverhältnismäßig.
    Und das ist der eigentliche Sinn dieser Gutachten: Sie sollen den Waffenbesitz verleiden!

    Wäre ich österreichischer Nicht-Waffenbesitzer, würde ich mir schon aus Trotz eine zulegen! Jetzt erst Recht!

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