Gastbeitrag: Hier spricht Hagen/5

Es ist fast auf den Tag genau ein Jahr her, daß ich zuletzt einen Gastbeitrag von Hagen gebracht habe, irgendwie ist sich das seither nie wirklich ausgegangen. Umso mehr freue ich mich heute, kurz vor der Nationalratswahl, einen Artikel meines lieben Freundes bringen zu können, der kommende Wahlgang ist natürlich auch sein Thema:

Selbstverständlich gehen wir wählen!

Die Wahl wird nicht zur Qual, weil wir wissen was wir wollen und was wir nicht wollen:

Was wir alle wollen: Daß unsere Kinder einen Kindergarten besuchen. Einen Kindergarten, in dem unsere Kleinen spielerisch unsere Sprache, unsere Gedichte, unsere Lieder, unsere Sitten und Gebräuche und die Regeln für unser späteres Zusammenleben erlernen. Was wir alle nicht wollen: Daß unsere Kinder mit fremden Akzenten unsere eigene Sprache „erlernen“, kein „Hänschen klein“ mehr können, kein Muttertagsgedicht in unserer Sprache aufsagen können, kein volkstümlicher Laterndlmarsch mehr stattfindet und unser ureigenes Volk  durch z.B. muselmanische Einflüsse gespalten wird.

Was wir alle wollen: Daß unsere Kinder eine Schule besuchen können in der qualifizierte Lehrer ihr Wissen in unserer ureigensten Sprache vermitteln können. Daß die schulische Erziehung unserem Kulturkreis entsprechend mit unserer spezifischen, abendländischen Kultur in Einklang steht. Daß unsere Schüler streng geprüft und benotet werden um einen möglichst hohen Bildungsstandard zu erreichen. Daß ausländische Kinder, die zwangsläufig das schulische Fortkommen unserer eigenen, nationalen, Kinder behindern gesondert unterrichtet werden. Was wir alle nicht wollen: Daß in Multi-Kulti-Schulen ein verstärktes Lehreraufkommen notwendig ist, daß solcherart gemischte Schulen ein Vielfaches an unserem Geld kosten, daß Deutsch zwangsläufig entdeutscht wird, daß unsere abendländische Kultur durch falsch verstandene Rücksichtnahme auf Ausländerkinder entfremdet wird und daß unsere Lehrer aufgrund politischer Maßnahmen und Fehlentscheidungen gezwungen werden auch mangelndes bzw. nicht vorhandenes Schulwissen positiv zu benoten.

Was wir alle wollen: Daß wir unsere nachschulische Ausbildung Lehrherren übertragen, denen wir auch die Möglichkeit geben, fachspezifisch und erzieherisch einzuwirken. Daß unsere Berufsschulen uneingeschränkt von diversen Muttersprachen ihrer optimalen Ausbildungsfunktion nachkommen können. Daß ein Lehrherr von seinem Lehrling ein Höchstmaß an schulischem Wissen erwarten kann. Was wir alle nicht wollen: Daß durch fehlgeleitete Schulpolitik mit daraus resultierendem nachhaltigen Unwissen und Unkönnen den Lehrherren eine vernünftige Ausbildung ab dem ersten Lehrjahr nicht möglich ist. Daß durch arbeitsrechtliche Maßnahmen ein Lehrling nicht ab Beginn seiner Lehrzeit angemessen gefordert werden darf. Daß die Ausbildung nicht unter fehlgeleiteter Sozialromantik, sprich falsch verstandenem Lehrlingsschutz (vertrottelter Kindesliebe), leidet.

Was wir alle wollen: Daß Besucher unsere Hohen Schulen geprüft und qualifiziert ihrem gewählten Studium nachkommen können. Daß die Ausbildung an den Universitäten für Inländer gratis ist. Daß unser österreichischer Studienabschluß in der Welt wieder jenen Stellenwert erreicht den wir schon erlangt hatten. Daß unsere Studienabgänger ausbildungsgemäß entlohnt werden. Was wir alle nicht wollen: Daß intellektuelle Nebochanten bzw. uninteressierte Müßiggänger Studienplätze versitzen und auf unser aller Kosten ein lustiges und unvollendetes Studentenleben führen. Daß ausländische Studenten aufgrund erleichterter Aufnahmekriterien (und weil’s nix kost‘) für überfüllte Hörsäle sorgen. Daß die Hochschulen für parteipolitische Aktionen, welche auch immer, zweckentfremdet werden.

Was wir alle wollen: Daß das Recht auf Arbeit und Arbeitsplatzwahl selbstverständlich ist. Daß nach erfolgreichem Abschluß einer Berufs- oder weiterführenden Ausbildung eine angemessene Entlohnung erfolgt. Daß junge, erfolgreiche Menschen entsprechend finanziell gefördert werden. Daß einer Selbständigkeit keine bürokratischen Hürden im Wege stehen. Was wir alle nicht wollen: Daß durch sozialpolitische Maßnahmen autochthone Österreicher diskreditiert werden. Daß durch ungezügelte Einwanderung Arbeits- und Lohndumping stattfindet. Daß unqualifizierte Migrationshackler einheimischen Arbeitnehmern die Arbeit nehmen. Daß Sozialschmarotzer jeglicher Provenienz eine bequeme soziale Hängematte zu erwarten haben.

Was wir alle wollen: Daß unsere Familien auch Familien bleiben. Daß unsere Mütter auch unsere Kinder erziehen. Daß unsere erworbenen Werte und unsere Kultur die unsrigen bleiben. Daß unsere österreichische Familienplanung mit österreichischen Kindern gefördert und finanziell abgesichert wird. Daß die Wertigkeit der österreichischen Familie ihren traditionellen Rahmen wiedererhält, sowohl gesellschaftlich als auch politisch. Was wir alle nicht wollen: Daß unsere Kinder unseren Familien durch staatliche Maßnahmen entzogen werden. Daß unseren Müttern durch staatliche oder konsumorientierte Zwangsmaßnahmen ihr Recht auf ihr Mutter-sein verweigert wird. Daß unseren Frauen das Recht auf familienplanerische und berufliche Selbstbestimmung vorenthalten wird. Daß gleichgeschlechtliche Paare Kinder adoptieren dürfen („Wie heißt deine Mama?“ – „Franz“) und somit diese Kinder ein Leben lang darunter zu leiden haben. Daß unsere Familien in ständiger Angst und Sorge bzw. Ausgegrenztheit in Ausländervierteln leben müssen. Daß unsere Familien in unserem Land nicht mehr daheim sind.

Was wir alle wollen: Daß unsere Alten nach ihrem arbeitsreichen und produktiven Leben einen erfüllten Lebensabend genießen können. Daß unsere Pensionisten diesen Lebensabend auch in Sicherheit und ohne Angst davor ein Opfer von Raub und Diebstahl oder gar Mord und Totschlag durch ausländische Banden zu werden verleben können. Daß sie medizinisch, gesellschaftlich und finanziell abgesichert sind. Was wir alle nicht wollen: Daß Alte einfach aus irgendwelchen Gründen abgeschoben werden. Daß die medizinische Versorgung von finanziellen Erwägungen abhängig wird. Daß die ältere Generation in ihrer Heimat nicht mehr daheim sein darf. Daß unseren Eltern und Großeltern ihr Einsatzwille, ihre Arbeitskraft, ihre Erfahrungen und vor allem ihre Leistungen in Kriegs- wie Nachkriegszeiten abgesprochen werden.

Qou vadis, Austria? Diese Frage stellt sich am kommenden Sonntag.

Ich komme wieder! Euer Hagen

8 Antworten zu “Gastbeitrag: Hier spricht Hagen/5

  1. Hagen, der Kommentar ist super. Ich wünschte, er wäre zwei Wochen früher erschienen, dann hätte ich ihn in D (lvor den Wahlen) weiterverbreiten können. Trotzdem, danke.

  2. Heinz Stutterecker BRAVO Hagen! Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, Meine Familie und ich unterstreichen Deine Aussagen.

  3. Exzellent dieser Beitrag von Hagen, besser kann man es nicht formulieren und 100%ig zutreffend, was die Situation anbelangt. 1:1 voll auf D übertragbar, ohne Abstriche. Aber dort wird man, ob solch wahrer Worte sofort mit der „Nazikeule“ diffamiert. Mangels geeigneter Gegenargumente.
    Ich hoffe im Sinne aller legalen Waffenbesitzer, daß die FPÖ größtmöglichen Erfolg erzielt. In D ist die FDP leider nicht über die 5% Hürde gekommen.
    Insofern sehe ich jetzt schwarz für legalen Waffenbesitz in D.
    Hoffen wir das Beste!

  4. Bravo Hagen!

  5. Hervorragend!!! Ich hoffe, dass dies die Wähler am kommenden Sonntag auch bedenken und danach handeln.

  6. …..aber ob das die roten und grünen Nebochanten in ihr Hirn kriegen?

  7. Und wir machen auch am Sonntag ein entsprechendes Kreuzerl!

  8. Hervorragender Beitrag!!! Genau das ist es!!! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen!!!
    Das unterschreibe ich sofort!!!

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