Nationalfeiertag 2013

Heute begehen wir in Österreich wieder den Nationalfeiertag, den höchsten Feiertag der Republik, wie schon im Vorjahr habe ich aus diesem Anlaß auch heuer wieder eine Rede vorbereitet.

Wahrscheinlich wird es nicht jedem gefallen, mir ist durchaus bewußt daß die Wahrheit wehtun kann und sich nicht jeder damit auseinandersetzen mag, dennoch will ich mit meiner Meinung nicht hinter den Berg halten:

Liebe Leser, liebe Freunde vom „dagarser“!

Seit dem letzten Nationalfeiertag 2012 ist jetzt auch schon wieder ein Jahr vergangen, ein Jahr das für viele von uns auf persönlichem Level ereignisreich gewesen ist, ein Jahr jedenfalls das auf zahlreichen Ebenen Neuerungen gebracht, aber auch gute, alte und bewährte Strukturen bestehen hat lassen.

Gerade heute ist es mir wichtig auf den Erfolg der Volksabstimmung über die Wehrpflicht in unserem Land, die im Jänner stattgefunden hat, hinzuweisen: Das Volk hat mit nahezu -Mehrheit für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht gestimmt und so den verlotterten und geschichtsunkundigen Apologeten eines Berufsheeres eine klare und niederschmetternde Antwort zukommen lassen!

Die traurigste und unnötigste Gestalt in der österreichischen Bundesregierung, UMAZ Darabos, mußte bald darauf seinen Hut nehmen und fristet nun als Bundesgeschäftsführer der SPÖ sein fragwürdiges Dasein.

Das hat der SPÖ aber nicht viel genutzt, bei den Ende September abgehaltenen Nationalratswahlen hat die Kanzlerpartei 2,4% verloren und hält nun auf ihrem historischen Stimmentiefststand, ebenso wie ihr kongenialer Koalitionspartner, die ÖVP.

Heute, knapp einen Monat nach diesen Nationalratswahlen, scheint eine neuerliche rot-schwarze Koalitionsregierung zwar unumgänglich, aber dennoch in weiter Ferne zu sein, die Not wird diese zwei Wahlverlierer dennoch zusammenschweißen, mögen sie nach außen hin noch so viel schauspielen und postenschachern. Diese Entscheidung ist längst gefallen, und zwar zu jenem Zeitpunkt als der Wähler es verabsäumt hat diese ewige Mißwirtschaft abzustrafen und ihr die gemeinsame Mandatsmehrheit zu entziehen.

Diese demokratische Entscheidung ist zu akzeptieren, verstehen muß man sie deshalb aber noch lange nicht!

Wir müssen uns also auf eine weitere Legislaturperiode der Parteien „Not&Elend“ einstellen, fünf weitere Jahre das Dauergrinsen des Bundeskanzlerdarstellers ertragen, uns fünf weitere Jahre vorgaukeln lassen daß eine „bürgerliche“ Partei mit Regierungsverantwortung trägt. Hat unser Land, haben wir, das verdient? Offensichtlich.

Doch ist das eigentlich wichtig? Was hat eine österreichische Regierung, was hat irgendeine nationale Regierung in der EU, tatsächlich noch zu sagen? Ist es nicht vielmehr so, daß unsere sogenannten nationalen „Regierungen“ und Parlamente mittlerweile nicht mehr sind als bloße Befehlsempfänger irgendwelcher Brüsseler Eurokraten?

Ist dieser „Friedensnobelpreisträger“ EU nicht mittlerweile auf dem besten Weg dazu uns alle auf dem kürzesten Weg in den Abgrund, in Europas Untergang, mit hineinzureißen? Kann man von dieser „Gemeinschaft“ noch gemeinschaftliche Werte erwarten, oder ist das nichts als ein kommunistischer Moloch der uns nationale europäische Staaten zu verschlingen droht? Mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln?

Das einstige kommunistische Imperium, die UdSSR, ist Ende des vorigen Jahrhunderts auseinandergebrochen, nicht ohne vorher die gewaltsam zusammengeschweißten Völker nachhaltig zu unterjochen und auszubeuten, wie es eben den Kommunisten zu eigen ist. Die hören nämlich nicht auf, bis alle ihre Untertanen „gleich“ sind. Bis nicht alle „gleich viel“, sondern „gleich wenig“ haben. So war es einst in der UdSSR, heute in der „EUdSSR“ ist es ganz genau so!

Es liegt an jedem einzelnen von uns diesen Entwicklungen entgegenzusteuern, jeder mündige, denkende und vernünftige Mensch kann nicht wollen daß wir sehenden Auges geradewegs auf den Abgrund zuschreiten.

Sein wir aufmerksam, sein wir wachsam, sein wir mutig und sein wir bestimmt! Sein wir – unabhängig jeder parteipolitischen Präferenz, ausgenommen wahrscheinlich die „Grünen“ – in erster und vorderster Linie Österreicher! Das ist mein Wunsch, mein Appell, zum heutigen Nationalfeiertag.

Es lebe das Österreichische Bundesheer! Es lebe die Republik Österreich!

Natürlich gibt es auch von dieser Rede wieder ein Video, qualitativ etwas besser als im Vorjahr, wie gut es aber tatsächlich gelungen ist überlasse ich der Bewertung durch meine Leser:

Ich wünsche uns allen einen schönen Nationalfeiertag 2013, ich hoffe inständig daß ich heute in einem Jahr eine bessere und hoffnungsvollere Rede halten werde können!

17 Antworten zu “Nationalfeiertag 2013

  1. Pingback: Wochenrückblick 44/2013 | dagarser

  2. ….und noch immer hat keiner der Mitleser auf „eine ordentliche Antwort“ getippt. Das spricht für den Realitätssinn der Leser.

    • Lieber glockzilla
      Wahrscheinlich macht sich bei mir schon der Alterswahnsinn breit – aber ich überhirn deinen Kommentar einfach nicht (obwohl ich schon die Sitzgelegenheit verrrückt habe). Kannst du mir nicht einen leichten Stupser versetzen

  3. Meine Nachlese zum Nationalfeiertag: Rede von dagarser, Sonne, ein gutes Glas Wein und Martin Grafs neues Buch -Abgerechnet wird zum Schluss- lässt salbungsvolle Worte des BP leichter ertragen.

  4. Der Geist der Treue, der Gottesfurcht, des Gehorsams und der Tapferkeit ist durch mehr als zwei Jahrhunderte Eigentum des Heeres geblieben; auf ihm besteht die Größe und Stärke des Vaterlandes, ihn zu bewahren und zu pflegen ist auch heute noch die heiligste Pflicht der Armee(Wilhelm II.)

    Trotz der aufrüttelnd- und nachdenklich machenden Rede wird sich im Sinne Wilhelm d.II an unserem Heer wenig zum Besseren verändern, solange parteipolitisch die Fäden gezogen werden und von der überwiegenden Mehrheit im Lande Soldaten nur als billige Arbeitskräfte im Krisenfall gesehen werden. Und ob der Geist der Treue usf. den Vaterlandsverteidigern durch das System mitgegeben wird, wage ich zu bezweifeln.
    Anzuerkennen ist die Bemühung dagarsers in der Sache aber allemal.

  5. Hervorragend, danke Richard! Eine treffende Rede- es ist die einzige, welche ich mir mit Begeisterung zu Gemüte führe. Die Rede von anderen, im Besonderen von unserem obersten Landesverräter werde ich meiden, da mich sonst der Zorn packt- und der Fernseher kann ja schließlich nichts dafür…

  6. Bravo Richard! Es wird wahrscheinlich kaum eine andere Rede unserer Politikclowns so fundiert und so kontruktiv sein. Ich gehe jetzt auf den Heldenplatz. Mit leerem Magen – wird besser sein.

    • …..und was Du uns verheimlicht hast ist, daß Du mit Deinem ausgesprochen feschen Sohn in Gebirgsjägeruniform, in Tirol dienend, dort auftauchen würdest….Gratulation!!!
      Solche Söhne richten einem den Magen sicherlich wieder zurecht!

  7. Es lebe dagarser!

  8. …..kleiner Nachtrag: Die ehemalige Steyer Panzerschmiede in Simmering, sollte ja geschlossen werden – da gehen Fachwissen und Aufträge nach Portugal.
    Andere Meldungen sagen, Cap, unser damaliger Verhinderer des Chile Geschäftes mit Kürassierpanzern, soll auch gegangen werden – nach Brüssel.
    Cap gab damals Anstoß zum Niedergang der österreichischen Waffenproduktion mit Produkten von Weltruf und er war auch der Auslöser der Waffen-Weg- Debatte.
    LH-Kery aus dem Burgenland, hatte selbstverständlich zu Hause eine Maschinenpistole (genehmigt natürlich) zum Selbstschutz und kein Mensch, außer dem JUSO-Cap, fand etwas dabei anstößig….sodaß er ihn auf einem Parteitag damit öffentlich anklagte – die berühmten drei Fragen….
    Man kann zu Cap stehen wie man will, aber dumm ist er nicht und seine zynischen Bemerkungen mit Hirn, fand ich immer schmunzelnswert…
    Dieses Hirn ist allerdings bei unserm Bundestaxler nicht mehr erwünscht, weil gefährlich.
    Er soll ja im Parlament die Kammerjäger beauftragt haben, alle Schaben gründlich auszurotten, oder sie nach Brüssel zu schicken, denn es soll keiner mehr Hirn haben wie er….

  9. …..der alte Benja (Gewerkschaftspräsident) – hat einmal im Parlament ausgerufen: Wos glaubts dän Genoussen, warum uns die Leit wöhln? Wegn da Gemeindewohnung und da sichern Orbeit – Verstaatlichte Industrie, war gemeint, mit Rechten, wie Beamte.
    Seit dem Bruno K., ging Österreich den Weg des Schuldenmachens, auf Kosten kommender Generationen und die Meute klatscht noch Beifall dazu
    Wohlerworbene Rechte – trotz Arbeitsleides, nennt man das..
    Die Schwarzen sind da nicht anders und betreiben ihrerseits das selbe Spiel der Korruption – nichts anderes ist das nämlich, halt vorrangig in den Bundesländern.
    Der Österreicher wird mit einem Amtskappl geboren und deshalb findet er die Brüsseler Strukturen auch nicht absonderlich – er kennt das aus seinem Alltag sehr gut…..
    Die österreichische Gemütlichkeit ist Faulheit und Feigheit.
    Daß wir trotzdem einigermaßen gut da stehen, ist nicht unserem Können und Großartikeit zu verdanken, sondern Glücksfällen der Geschichte – in neuerer Zeit beginnend mit der Moskauer Deklaration, welche Österreich als erstes Opfer Hitlers betrachtete – von da ab hatten wir nur mehr Glück und ein paar Leute – Figl, Raab u.a.m. hatten auch Verstand.
    Diese mit heutigen Politkern zu vergleichen, fällt keinem mehr ein.
    Wie diese 30% der RICHTIGE ARBEIT verrichtenden Bevölkerung das schafft, den Rest zu erhalten?
    Eben – geht nicht, daher Schulden machen, Augen zu, Ohren zu und Schwarz, Rot wählen….
    PS.: zum Tag der Fahne!
    Wann werden die endlich die Miliz so aufwerten, daß sie ihre Funktion wahrnehmen kann…
    Lang lebe Österreich!!

  10. Bravo „Sehr kompetent “ gemacht !Aufschlussreiche Sachverhaltsdarstellung.Aber leider fruchtet es nicht bei vielen.
    Die Jägerschaft scheint mir bei Waffenrechtlichen und Parteipolitischen Entwicklungen besonders „Bildungsresistent“zu sein.Zumindest sehr viele dieser Leute werden erst aufwachen wenn Godzilla sie bei der Gurgel packt und sie ihre Flinte am Polizeiposten ausfassen „dürfen“ plus abgezählten Patronen.

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