Wochenrückblick 45-46/2013

Seit dem letzten Wochenrückblick habe ich mehrmals über die Causa „Weisser Ring“ berichtet, einen g’scheiten Kabarettisten kommentiert, eine provokante These aus den USA vorgestellt und schließlich ein Video von einer interessanten Diskussionsrunde gebracht:

  • Nachdem ich auf mein Schreiben an den „Weissen Ring“ bislang keine Antwort erhalten hatte habe ich mir gesagt: „Na gut! Die müssen ja nicht mit mir reden, was soll’s!“, also habe ich am 6.11. ein Schreiben an die zuständige Vereinsbehörde abgeschickt und auch gleich hier vorgestellt.
  • Dabei hätte ich nur noch etwas warten müssen, bald darauf ist nämlich so etwas wie eine Antwort vom „Weissen Ring“ gekommen. Eine bodenlose Frechheit, das war am 8.11. mein Thema.
  • Roland Düringer ist ein guter Kabarettist, darüber hinaus aber ganz offensichtlich auch ein g’scheiter Mensch, eine heute leider schon seltene Kombination. Düringer macht jedenfalls gerade den Jagdkurs und hat zu dem Thema ein paar sehr g’scheite Sachen gesagt, das habe ich am 12.11. gebracht.
  • „Wild Bill“ Finlay meint, daß Waffen in Händen von „Liberalen“ eine schlechte Idee sind, er kann diese Theorie auch untermauern. Zweifelsohne provokant (und auf die USA gemünzt), dennoch lesens- bzw. sehenswert, so habe ich am 13.11. gemeint.
  • Viel schneller als erwartet habe ich Post von der Vereinsbehörde bekommen, man teilt mit daß eine Beurteilung der statutengemäßen Gebarung des „Weissen Ringes“ nicht in deren Kompetenz fällt, sondern vielmehr eine „zivilrechtliche Angelegenheit“ sei. Gut, dann geht’s halt in die nächste Runde, so habe ich am 14.11. festgestellt.
  • Ist der Jäger ein „Unsicherheitsfaktor“? Dazu hat eine hochkarätige Expertenrunde diskutiert, die Aufzeichnung dieser Diskussion habe ich gestern vorgestellt.

Vor ein paar Tage wurde ich via Mail gefragt, weshalb ich mich so auf den „Weissen Ring“ eingeschossen habe, der Verein tue doch so viel Gutes und habe so ein „Bashing“ nicht verdient. Der Einfachheit halber antworte ich hier: Es ist für mich unerträglich, daß ein Verein wie der „Weisse Ring“ Opfer offensichtlich in zwei Kategorien einteilt, nämlich in „gute“, unterstützungswürdige und „böse“, die sich gewehrt haben und nun für diese Herrschaften als „Täter“ gelten. Das darf nicht sein! Es kann auch keiner behaupten, ich hätte dem „Weissen Ring“ keine Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Das wurde versäumt, jetzt frage ich halt andere. Ganz einfach.

Zum Abschluß noch eine erfreuliche Zahl: Am vergangenen Donnerstag konnte ich den 250.000sten Zugriff auf diese Webseite verzeichnen! Dafür danke ich meinen Lesern – bleibt mir auch weiterhin gewogen!

Ich wünsche ein schönes Wochenende!

6 Antworten zu “Wochenrückblick 45-46/2013

  1. Hallo Don Riccardo, i bin imma gspannt, was da „Garser“ so schreibt. Zum Thema wenn es keine Waffen gibt, gäbe es auch keine Verbrechen, war in Wild und Hund vom 17. April 1993 auf den Seiten 8 und 9 eine interessante Abhandlung gedruckt. Wirklich lesenswert, diese Ausführungen „Verhindern Kühe wirklich Verbrechen“. Das Thema ist jetzt über 20 Jahre alt und immer noch ein Dauerbrenner. Aber, d Leut wern halt nicht gscheiter, zumindest manche nicht.
    Weiterhin viele Leser (i bin da sicher dabei) wünscht Jackl

  2. Ein Verein, der eine Bedrohung für die Demokratie darstellt.
    Ein völlig überflüssiger Verein, der noch dazu Weißgeld kassiert!
    Ein Verein der zum Einsatz gegen die menschliche Freiheit gegründet wurde.

    • @ Horst,
      die Grundidee vom Gründer des Weissen Ring, Eduard „Ede“ Zimmermann, wahr Ehrenwert. Was aber seine „Erben“ daraus gemacht haben ist schändlich.
      Nur mal so am Rande bemerkt.

      Und dem dagarser weiterhin viele Klicks, treffende Argumente und geistreiche Kommentare.
      An „Munition“ (dank EU und geistlosen Politikern) dafür, wird es in unseren unsicheren Zeiten garantiert nicht fehlen…

  3. Herzlichen Glückwunsch zum 250.000sten Zugriff – Bitte weiter so!

    Weisser Ring: eine gute Idee die (wieder einmal) von linkslinken Gutmenschiss zum politischen Versorgungs(Entsorgungs?)verein umfunktioniert wurde. LEIDER!!! denn was Egon Zimmermann bezwecken wollte, ist durch so Leute wie Jesionek ins Gegenteil verkommen….

  4. Der Weiße Ring – Udo Jesionek. Den kann man gar nicht genug „bashen“! Einer der übelsten Gegner des privaten legalen Waffenbesitzes. Mitbegründer des Vereines „Waffen weg“. Noch was gefällig? Oder reicht das?

  5. Ich lese immer morgens vor der Arbeit Deine Artikel.
    Manchmal versüssen sie mir den Tag, manchmal nicht aber Lesenswert
    sind sie immer!
    Weiter so lieber Richard !
    Und weiterhin viel Erfolg und noch viele neue Leser wünsche ich Dir!

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