Nachlese der gestrigen Radiodiskussion

Entgegen meinen Befürchtungen war die gestrige Radiodiskussion zum Thema „Waffenbesitz“ kein Fiasko, ganz im Gegenteil, es war sogar eine ausgesprochen gute Sendung in der viele Aspekte zur Sprache gekommen sind und viele Vorurteile ausgeräumt werden konnten.

Ich habe mir das Ganze angehört, bis auf einen waren alle Podiumsgäste durchwegs vernünftige, praxisbezogene und g’scheite Leute.

Eine kurze Zusammenfassung:

  • Zunächst die Moderation: Bemüht, gut und fair. Ich war angenehm überrascht.
  • RA Dr. Kurt Lichtl: Hat die rechtlichen Grundlagen gut erläutert, auch sonst gute Wortmeldungen.
  • Manfred Weitgasser: Hat vernünftige Argumente gebracht, hat besonders für die Jäger gesprochen. Gut gemacht!
  • Manfred Einramhof: Auch sehr gut, hat erklärt daß die Schützen breit aufgestellt sind, vor allem aber hat er hervorgehoben daß Legalwaffen faktisch nicht deliktrelevant sind. Wichtig: Er hat auch die Medien in die Verantwortung genommen und die meist falsche und tendenziöse Berichterstattung angeprangert. Was mir auch sehr gut gefallen hat: Der Verweis auf die verhaltensauffälligen Kinder, die durch den Schießsport und die dadurch erlangte Konzentrationsfähigkeit ihre schulischen Leistungen verbessern konnten.
  • DDr. Severin Renoldner: Der „Quoten-Waffengegner“. Hat mit falschen oder fehlinterpretierten Statistiken operiert, außerdem das übliche weinerliche „wenn nur ein Leben gerettet werden kann“-Gelaber. Aber was erwartet man von einem ehemaligen „Grün“-Politiker…
  • Dr. Werner Beutelmeyer: Auch der Marktforscher war ausgezeichnet, besonders als er Renoldner bezüglich dessen „Statistiken“ in die Schranken verwiesen hat.
  • Ing. Karl Sousek: Nicht auf dem Podium, hat aber durch Wortmeldungen auch viel zum positiven Gesamteindruck der Waffenbesitzer beigetragen. Hat die IWÖ gut vertreten.
  • Auch sonst zahlreiche Wortmeldungen, durchwegs positiv, lediglich ein seltsamer „Tierschützer“ mußte gegen die Jäger stänkern (und ist damit untergegangen).

Alles in allem jedenfalls eine sehr gute Sendung, kann man durchaus als Werbung für den legalen Waffenbesitz hernehmen. Man hat klar gesehen: Wenn alle an einem Strang ziehen, dann geht’s, dann haben auch die Waffengegner keinen „Auftritt“! Darauf sollte man aufbauen!

11 Antworten zu “Nachlese der gestrigen Radiodiskussion

  1. wenn man ein leben theoretisch retten kann, darf man dann faktisch das leben des anderen einschränken?

  2. Pingback: Wochenrückblick 47/2013 | dagarser

  3. Dass auch ein Jahrzehnt nach der heissen Phase der Antiwaffenkampagne (1998 – 2002) – so wie damals – geschlossen gegen die Waffengegner und Täterschützer Paroli geboten wird läßt Hoffnung aufkommen!

  4. Also, für die indoktrinierten Hoplophoben war diese Veranstaltung ein Desaster. Das wird sich der ORF wohl nicht mehr trauen…..
    grüsse
    sousek

  5. „Wenn die Grünen ihr übliches, weinerliches “wenn nur ein Leben gerettet werden kann”-Gelaber ernstnehmen würden“…
    Dann würden sie die Opferseite bei Gewaltverbrechen mit betrachen, ohne Ideologie, und kämen zu em Schluss dass sich mehr als ein Leben durch privaten Waffenbesitz retten lässt, indem dem potentiellen Opfer adäquate Verteidigungswerkzeuge zur Verfügung stehen.

  6. Wenn die Grünen ihr übliches, weinerliches “wenn nur ein Leben gerettet werden kann”-Gelaber ernstnehmen würden wären sie auch für überwachte Grenzübergange. Außerdem würden sie dann ihre Freunde und Kulturbereicherer vor allem aus dem arabischen Raum nicht mehr in diesen Mengen importieren. Wie viele Leben könnten damit wohl gerettet werden?

  7. Hier eine kleine „Hörprobe“ von der Veranstaltung: http://ooe.orf.at/radio/stories/2616048/

  8. Ein Bravo an alle die dabei waren! Sousek super, das Podium auch. Der Gegner lügenhaft wie immer. Sogar ein Landtagsabgeordneter hat sich eingefunden und wirklich gut argumentiert. Solche Politiker brauchen wir und sie sollten mehr sein. Von welcher Partei der Abgeordnete war, brauche ich wohl nicht zu sagen.

  9. …..genau das ist der Punkt: Wenn alle an einem Strang ziehen und sich nicht feige verkriechen, dann geht es – dann geht noch viel mehr!

  10. Und das Ganze bitte nochmal, aber im Fernsehen. Damit man auch die Gesichter dazu sehen kann.
    Aber das werden die sich nicht trauen….

    Dank an Dagarser für den Kurzbericht für uns Nordlichter !

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