Gastbeitrag: „Thema Selbstverteidigung“

Am Dienstag habe ich über die Gewaltbereitschaft der Kriminellen geschrieben, im Kommentarbereich hat der „Michl“ angeboten, eine Zusammenfassung einiger IWÖ-Artikel zum Thema „Selbstverteidigung“ hier einzustellen. Dem habe ich sofort zugestimmt und angeboten, daraus gleich einen Gastbeitrag zu machen. Jetzt ärgere ich mich darüber!

Ich ärgere mich nicht über den Michl, ich ärgere mich natürlich nicht über die IWÖ-Artikel – nein, ich ärgere mich über mich selbst! Denn der Michl hat mir gestern einen tollen Gastbeitrag aus der Feder seines guten Freundes Franz Schmidt zukommen lassen, seines Zeichens IWÖ-Ehrenmitglied, pensionierter Polizeibeamter und ein ganz profunder Kenner der Materie.

Wieso mich das ärgert? Weil ich nicht schon längst selbst auf die Idee gekommen bin, den Franz um einen Gastbeitrag zu bitten, ich kenne ihn nämlich auch schon lange und darf ihn voller Stolz meinen Freund nennen!

Sei dem wie es sei, ich habe dann gestern noch mit ihm telefoniert und darf heute mit seinem Einverständnis den folgenden Beitrag publizieren. Danke Franz – und danke Michl für die Vermittlung!

?????????????????????????????Thema Selbstverteidigung

von Franz Schmidt

Die gesicherte Erkenntnis, daß ein krimineller Gewalttäter nichts mehr fürchtet, als daß sich ein Opfer wirksam zur Wehr setzen könnte, ist so alt wie das gesellschaftliche Bedürfnis nach Schutz vor Verbrechen.

Themen wie „Selbstverteidigung“, „Notwehr“ oder gar „Schußwaffen“ sind absolut unerwünscht. Von Teilen der Politik laufen sogar intensive Bestrebungen über stetige Waffengesetzesverschärfungen, die Österreicher „kalt“ zu entwaffnen. So verhindern sie eine wirksame Selbstverteidigung, obwohl der Gesetzgeber im § 3 des derzeit gültigen Strafgesetzbuches den Bürgern Notwehr und Nothilfe ausdrücklich erlaubt. Vater Staat weiß natürlich, daß er keinen allumfassenden Schutz gewähren kann, deshalb wird den Menschen das Recht eingeräumt, die notwendige Verteidigung selbst in die Hand zu nehmen. Leider sind hier vor allem die Medien, aber auch die Sicherheitsbehörden intensiv bemüht, den potentiellen Opfern jede Gegenwehr auszureden. Nicht wehren, alles hergeben ist das gebetsmühlenartig wiederholte Rezept, das den Betroffenen eingegeben wird. Wer daher gegen die ansteigende Kriminalität auf die Hilfe der Polizei hofft, wird eine Enttäuschung erleben. Der Spruch „Hilf dir selbst, so hilft dir Gott!“ war noch nie so berechtigt wie heute.

Daß Schußwaffenbesitzer eine Gefahr für die innere Sicherheit wären, ist ein Mythos. Ein Blick in die Kriminalstatistik bestätigt das. Gewalttäter sind nicht auf Schußwaffen angewiesen. Die überwiegende Mehrzahl der Bluttaten ereignet sich mit Küchenmesser, Hiebwaffen oder einfach durch Körperkraft.

Verschiedene Arten der Verteidigung

Die wirkungsvollste Verteidigung ist die Schußwaffe. Davon wollen wir hier sprechen. Wer sich eine Waffe zur Selbstverteidigung zulegen möchte, sollte sich aber vorher über Rechte, Pflichten und die Verantwortung die er damit übernimmt, informieren. Insbesondere sollte er sich mit der dafür vorgesehenen Waffe vertraut machen und die notwendige Schießfertigkeit festigen. Die Handhabung der Waffe, das Zielen und das Treffen können gelernt werden. Entscheidend ist, das kann man nicht oft genug wiederholen, daß der Notwehrschuß trifft! Dazu gehört das intensive Erlernen der Grundschießtechniken. Erst dann kann sich der fortgeschrittene Schütze mit den taktischen Regeln eines Feuerkampfes befassen.

Notwehrfähige Güter

Das sind Leben, Gesundheit, körperliche Unversehrtheit, Freiheit oder Vermögen. Die Ehre ist nicht notwehrfähig. Es ist darauf zu achten, daß es zu keiner Notwehrüberschreitung kommt. Ein typisches Lehrbeispiel  für Notwehrüberschreitung ist der Kirschendieb, der vom Besitzer vom Baum geschossen wird. Das darf natürlich nicht sein. Es ist immer auf ein „gerechtfertigtes Maß der Verteidigung“ zu achten.

Notwehrsituation:

Ein gegenwärtiger oder unmittelbar drohender rechtswidriger Angriff auf das Leben  stellt jedenfalls eine Notwehrsituation dar. Hier ist Waffengewalt zulässig und angebracht.  Im Falle der Notwehr kann der Waffengebrauch in Form einer mündlichen Ankündigung (Halt oder ich schieße!) oder durch einen Warnschuß angekündigt werden. Das muß aber nicht sein, weil der Notwehrfall ja erst im Moment unmittelbarer Gefahr eintritt. Eine Verzögerung durch einen Warnschuß  könnte unter Umständen den eigenen Tod oder eine schwere Verletzung nach sich ziehen. Vergessen sie alles, was sie in Krimis diesbezüglich gesehen haben

Verhaltensregeln:

Jede Notwehrsituation ist anders. Deshalb ist es schwer, allgemeingültige Verhaltensregeln aufzustellen.

Gerade die ersten Sekunden einer bewaffneten Konfrontation können für den weiteren Verlauf und Ausgang eines Feuerkampfes entscheidend sein. Im Sport gibt es Fairneß, im Kampf auf Leben und Tod nicht. Mitleid ist fehl am Platz. Ganz wichtig ist z. B.,  daß der Schütze zu jeder Zeit über den Ladezustand seiner Waffe Bescheid weiß.

Trotz des Ernstes der Lage ist Ruhe erforderlich: Waffe ziehen oder besser: die Waffe bereits in der Hand zu haben, bevor die Auseinandersetzung beginnt, zielen und „langsam“ den Abzug durchziehen. Es darf dabei zu keiner Nick-, oder Querbewegung des Laufes kommen. Die Waffe wird mit beiden Händen festgehalten. Die Konzentration ist dabei auf das Zielen und nicht auf das Ziel zu legen. Das Problem für den Schützen besteht im Fokuswechsel. Wenn er die Gefahr erkennt, ist sein Blick auf den Gegner gerichtet. Dann muß er die Sehschärfe auf das nahe dem Auge liegende Korn der Waffe einstellen. Während des Abziehens muß das Korn des Visiers scharf gesehen werden. Zur Beurteilung des Schusses muß wieder das Ziel scharf gesehen werden.  Dieser Wechsel der Sehschärfe von Ziel zu Korn und wieder zurück zum Ziel ist schwierig und muß von Anfang an geübt werden. Ein eilig „hingeworfener“ Schuß trifft meist daneben und das ist gleichzusetzen mit gar nicht geschossen zu haben.

Nach dem Schuß ist ein sofortiger Positionswechsel vorzunehmen (Deckung suchen). Wenn möglich ist das Aufsuchen einer Deckung schon vor dem Schuß durchzuführen. Ist aber der Gegner auch bewaffnet, so ist Notwehr unverzüglich erforderlich. 

Der Durchschnittsschütze sollte sich während des Zielens und der Schußabgabe nicht bewegen. Bewegungen nur in den Feuerpausen. Die aus dem Fernsehen bekannten Techniken sollte man aber nicht anwenden. Der Hollywood-gerechte Hechtsprung während des Schießens könnte ganz schnell die letzte Heldentat gewesen sein.

Wird man selbst Opfer eines bewaffneten Angriffs, so tritt oft das sogenannte „Tunnelsyndrom“ ein. Jim Cirillo, ein New Yorker Ex-Polizist, der wohl der von der Unterwelt meist gefürchtetste „Gunfighter“ war,  beschrieb es so: „Zuerst (falls man nicht sofort getroffen wurde) weigert sich das Bewußtsein wahrzunehmen, daß jemand auf einen schoß. Dann sieht man wie durch eine Tunnelröhre, nur den Angreifer, hört weder Zurufe noch Schreie von weiteren Beteiligten. In aller Eile, unbewußt, zieht man die Waffe und beginnt, das Feuer zu erwidern, solange man noch kampffähig ist.“ Nur wenn sie das, was sie beim Training gelernt haben, instinktiv, also ohne bewußt darüber nachzudenken, vollziehen, dann haben sie die Chance zu siegen. 1

Aufgrund der rechtlichen Vorgaben und der restriktiven Vollziehung des Waffengesetzes wird der durchschnittliche  Waffenbesitzer nur an einem einzigen Ort in die Extremsituation, in der er in Notwehr von seiner Waffe Gebrauch machen könnte, kommen: Im eigenen Haus oder in der Wohnung. Umso besser, wenn man sich mit so einem hoffentlich nie eintretenden Szenario bereits im Vorfeld befaßt. Die Vorteile liegen dabei eindeutig auf Seiten des Bewohners. Dabei ist die wichtigste Waffe das Gehirn!

Wer die Annäherung eines Einbrechers rechtzeitig bemerkt, sollte dem Täter nicht entgegengehen und offen gegenübertreten. Er sollte sich am besten zurückziehen und verbarrikadieren. Außer der Waffe ist die Mitnahme eines Mobiltelefons und einer Taschenlampe günstig.

Sollte es zu einem unvermeidlichen Schußwaffengebrauch gekommen sein, dann ist beim Notruf der Polizei mitzuteilen, daß der Anrufer selbst bewaffnet ist und daß der Angreifer angeschossen wurde. Der Beamte am Notruf wird einem sicher die Aufgabe, die Rettung zu verständigen (dazu ist man verpflichtet!), abnehmen. Beim Eintreffen der Exekutive darf ihr keinesfalls mit der Waffe in der Hand entgegengetreten werden. Wenn möglich ist dem Notrufbeamten mitzuteilen, wie die eigene Bekleidung aussieht. Es könnte sonst zu einer gefährlichen Verwechslung kommen. Noch ein Ratschlag für den Schützen: Nach einer scharfen Schußabgabe ist es wichtig, eine übereilte Aussage zu vermeiden. Es sollte schon bei der Ersteinvernahme durch die Polizei ein Rechtsanwalt beigezogen werden. Das Recht dafür besteht jedenfalls. Die Mitteilung, daß man überfallen worden ist und man in Notwehr gehandelt hat, muß vorerst genügen. Dem Kriminellen werden seitens der Justiz auch allerlei Zugeständnisse eingeräumt. Da sollte man nicht davor zurückschrecken, sich glaubwürdig auf den eigenen Schockzustand zu berufen. Erst nach juristischem Beistand sollte eine exakte Aussage gemacht werden. Trotz des Grundsatzes  der „Mündlichkeit vor Gericht“ wird der ersten Aussage vor der Polizei vom Richter viel Wert beigemessen.

Waffe und Munition:

Eine geeignete Waffe und die passende Munition sind für den Verteidigungsfall Bedingung. Für Faustfeuerwaffen wäre ein Geschoßkaliber von 9 mm oder darüber gut. Es kann aber auch schon ein gezielter Schuß auf eine letale Zone aus einer Patrone im Kaliber .22 long rifle (5,68 mm) tödlich sein. Bei einem Kopfschuß hat man aber sicher Erklärungsbedarf. Sinn der Selbstverteidigung ist nicht, den Gegner zu töten, sondern ihn kampfunfähig zu machen. Als Verteidigungswaffen kommen Kurz- oder Langwaffen in Betracht. Für Kurzwaffen (Revolver und Pistolen) ist eine Waffenbesitzkarte oder ein Waffenpaß erforderlich. Um eine dieser Urkunden zu erlangen, sind ein psychologisches Gutachten (Psychotest), ein Nachweis des sachgemäßen Umganges mit der Waffe (Waffenführerschein) und eine Verläßlichkeitsüberprüfung des Antragstellers erforderlich. Auch die Verwahrung der Waffe wird spätestens alle fünf Jahre polizeilich kontrolliert. Der Aufbewahrungsort muß vor fremdem und unbefugtem Zugriff gesichert sein. Am besten in einem eigenen Waffenschrank.

Wer sich dieser Prozedur nicht unterziehen möchte, für den besteht die Möglichkeit eine Langwaffe der Kategorie C oder D  zu erwerben. Waffen der Kat. C sind Büchsen mit gezogenem Lauf. Waffen der Kat. D sind Flinten mit glattem Lauf. Laut geltendem Waffengesetz müssen auch alle Büchsen (C) und neu erworbene Flinten (D) behördlich registriert werden. Dies geschieht in der Regel durch den Waffenhändler.

Büchsen und Flinten sind gemäß dem derzeit gültigen Gesetz ab 18 Jahre frei erwerbbar. Lediglich eine Dreitagesfrist zwischen Kauf und Ausfolgung durch den Händler ist einzuhalten (Abkühlphase). Das einfachste Mittel bei der Beschaffung einer wirkungsvollen Verteidigungswaffe ist der Erwerb einer Flinte. Dabei wäre einer doppelläufigen Ausführung der Vorzug zu geben. Verschossen können sowohl Schrotkugeln in verschiedenen Größen, als auch Flintenlaufgeschosse werden.  Wer nach einem Schuß mit einer Flinte mit Bleigeschossen, eine Wohnungssanierung vermeiden möchte, kann Gummigeschosse laden und verschießen. Solche kalibergroßen Gummikugeln sind für den Verteidigungsfall sehr effizient. Sie sind laut Herstellerangaben nicht tödlich. Das heißt, es erspart dem Schützen viel Ärger bei der folgenden gerichtlichen Untersuchung des Waffengebrauches. Das Gericht ist verpflichtet, jeden einzelnen Fall auf den Verdacht einer vorsätzlichen Körperverletzung oder gar wegen Mordes zu prüfen. Bei der Verwendung von Gummikugeln kann einem jedenfalls kein Tötungsvorsatz unterstellt werden. Die Wirkung dieser Munition auf kurze Distanz kommt einem „Elefantentritt“ gleich. Es ist kaum anzunehmen, daß ein Angreifer nach einem Treffer mit dieser Munition seinen Angriff fortsetzen wird. Allein der Durchmesser der Laufmündung aus der Sicht des Angreifers, der Schußknall, das Mündungsfeuer und der Aufschlag des Geschosses auf seinem Körper, werden den durchschnittlichen Angreifer paralysieren. Wenn er begreift, daß er noch am Leben ist, wird er nur noch an Flucht denken oder sich ergeben.

Das Gesetz schreibt für Flinten eine Mindestlänge von 90 cm vor. Als Verteidigungsflinte bietet sich eine sogenannte „Coach gun im Kaliber 12 (18,35 mm) an.

 Eine sehr gute und empfehlenswerte Selbstverteidigungswaffe ist auch ein Revolvergewehr (Kat. C). Es hat den Vorteil einer großen Munitionskapazität (Trommel). Diese Waffe gibt es 6-schüssig (38 special oder .357 Magnum) und 9-schüssig (.22 lr). Es gibt davon kurze Ausführungen die zur Selbstverteidigung bestens geeignet sind. Man kann diese Waffe wie ein Schrotgewehr ab 18 Jahren frei erwerben. Es muß aber eine Gesamtlänge von mehr als 60 cm aufweisen.

Schießen lernen, aber wie?

Man kann sich die nötigen Schießfertigkeiten selbst aneignen und die taktischen Grundsätze im „Selbststudium“ erwerben. Es wäre aber sehr vorteilhaft, einen Schießkurs bei einem Fachmann zu belegen. Interessenten können sich an das IWÖ-Büro wenden. Mein Literaturvorschlag: Hans Edelmaier, Selbstverteidigung 2; Milizverlag, milizverlag@miliz.at oder IWÖ-Büro.

Zum Abschluß sei gesagt: Wer nicht wirklich mit seiner Waffe fachgerecht umgehen kann und eine entsprechend gefestigte Persönlichkeit besitzt, der sollte im Zweifel lieber auf eine bewaffnete Selbstverteidigung verzichten.

Wer es aber will und kann, der darf! Kommentare in den Medien, daß man nach einer bewaffneten Notwehr sowieso mit einer gerichtlichen Verurteilung zu rechnen habe, verweise ich ins Reich der Märchen. Es gilt nach wie vor die Grundsatzformel „Das Recht braucht dem Unrecht nicht zu weichen.“

Eine weitere Unwahrheit wird von Journalisten, Politikern und „anderen Sicherheitsexperten“ mit großer Vehemenz verbreitet, sodaß man sich  fragen muß, ob es wirklich nur Unwissenheit oder eine gezielte Desinformation ist, und zwar wird in regelmäßigen Abständen verlautet, daß man Waffe und Munition getrennt verwahren müsse. Mit diesem (Falsch-) Argument soll den Leuten vorgegaukelt werden, daß es ja keinen Sinn habe, sich eine Schußwaffe zur Selbstverteidigung zuzulegen. Das stimmt natürlich nicht! Selbst der Verwaltungsgerichtshof geht in seiner Judikatur davon aus, daß für den Alarmfall eine „rasche und unbehinderte Zugriffsmöglichkeit“ besteht. Die Verwahrung der Waffe darf in geladenem Zustand erfolgen! Anders wäre eine wirkungsvolle und zeitgerechte Notwehr nicht möglich. Ob diese Falschinformation wirklich auf Dummheit beruht oder ein Versuch ist, die Waffenbesitzer zu demoralisieren, ist unklar.

Der Verfasser hat sich die Mühe gemacht, eine Aufstellung von gerechtfertigten „Notwehrfällen mit Schußwaffe“ zusammenzustellen. Nach Angaben von  Linkspolitikern und Waffengegnern soll es angeblich keinen einzigen Fall von bewaffneter Notwehr in Österreich gegeben haben. Komisch, daß alleine ich 51 (einundfünfzig) Fälle gefunden habe. Der Verfasser war 35 Jahre Polizeibeamter und weiß, wovon er spricht.

„Eine Waffe in der Hand ist besser als ein Polizist am Telefon.“

1 Der Kriminalbeamte, 05/1996, Überleben im Feuerkampf von H. Hailwax
Der Artikel ist in den IWÖ-Nachrichten 2/12 erschienen. 

24 Antworten zu “Gastbeitrag: „Thema Selbstverteidigung“

  1. Pingback: Gastbeitrag: "Thema Selbstverteidigung" | GunNews

  2. Pingback: Gastbeitrag: Eine Vorstellung | dagarser

  3. Hat dies auf Waffen – Waffenbesitzer – Waffenrecht rebloggt und kommentierte:
    Besser eine Waffe in der Hand als ein Polizist am Telefon – oder wie die Amis sagen: „When seconds count – police is only minutes away“!

  4. Pingback: Wochenrückblick 47/2013 | dagarser

  5. Letztens in der Reha
    Seebrücke Heiligendamm (eigentlich der Ort, wo sich Leute, die in der Reha-Klinik sind, aufhalten und erholen sollen)
    Ich ward da und wurde von einem Russen angepöbelt, der da meinte, er hätte schon lang keine Polackin mehr gepoppt. Ob ich aus Polen käme.
    Dankenswerterweise hatte ich meinen Zuneigungsverhinderer der Marke Benchmade dabei, mit dessen Hilfe ich dann eine Vergewaltigung verhindern konnte.

    Ohne mein Apfelschälmesser wäre das wohl anders ausgegangen …

    • Super gemacht, alle Achtung, der Verbrecher wir es sich das nächste Mal sicher überlegen, so eine Aktion zu starten. So müssten halt alle bei einem solchen Angriff reagieren.

    • Schön, dass Sie sich wieder in diesem Forum „gezeigt“ haben. Habe Sie etwas vermisst. Zum Ausgang des geschilderten Vorfalls meine Anerkennung. So was freut mich zu hören, wenngleich es Sie und keinen anderen freut in so eine Situation zu geraten. Hoffentlich haben oder hatten Sie daraus keine Probleme rechtlicher Art.

      • Jo, danke. Bin leider derzeit im Job so eingespannt, daß ich zu nichts anderem mehr komme.
        Ich habe seit einiger Zeit grundsätzlich das Benchmade Nimravus Cub oder das große Nimravus dabei. Ab und zu auch noch das Scimibit vom Messer König. Diese Messer wurden von meiner Waffenbehörde als Gebrauchsmesser eingestuft (in DE gilt Messertragen zur SV nicht als sozial adäquat) und sind meine Brotschneide- bzw. Apfelschälmesser.

        Rechtlich passiert da gar nichts. Es wurde niemand verletzt, es ist keine Polizei gekommen und es erfolgt dankenswerterweise auch kein Telefonterror seitens des Weißen Rings, der letztes Mal zwischen 22:00 und 8:00 morgens mindestens 3mal anrief, um sich seine Finanzierung zu sichern.
        Insgesamt ist die Situation glimpflich ausgegangen. Offenkundig wirkt Abschreckung.

  6. ….hoppala!
    Da hat wer etwas nicht verstanden: Ich bin kein Mießling, der Verstorbenen keinen Respekt zollt, so sehr auch unsere Meinungen auseinander gingen.
    Mit, mir entgehen mit dem Nichtkonsumieren der Krone und ORF, die wichtigsten Meldungen, bezog sich das nicht auf die Verstorbene, sondern allgemein auf das Niveau dieser Institutionen….

  7. Hervorragender Beitrag! Bin sehr dankbar dafür!!!

  8. Hat dies auf Katja Triebel rebloggt und kommentierte:
    Der Auto hat sich die Mühe gemacht, eine Aufstellung von gerechtfertigten „Notwehrfällen mit Schußwaffe“ zusammenzustellen. Nach Angaben von Linkspolitikern und Waffengegnern soll es angeblich keinen einzigen Fall von bewaffneter Notwehr in Österreich gegeben haben. Komisch, dass der Autor 51 (einundfünfzig) Fälle gefunden hat.

    Er war 35 Jahre Polizeibeamter und weiß, wovon er spricht.

    „Eine Waffe in der Hand ist besser als ein Polizist am Telefon.“

  9. …..das habe ich davon, weil ich keine Krone lese und nicht ORF sehe:
    Die wichtigsten Nachrichten entgehen mir so….selber schuld…..

  10. OT:
    http://www.krone.at/Oesterreich/Krone-Kolumnistin_Marga_Swoboda_ist_tot-1955_-_2013-Story-383721

    Die Bambischützerin und hoplopobe Marga Swoboda ist tot. Möge sie in Frieden ruhen

    • Menschlich tragisch.
      Abgehen wird sie mir aber nicht.

      • Mir schon! Sie hat mir nämlich immer Material für die Querschüsse geliefert.

      • also, menschlich tragisch sei dahingestellt, denn auf das Ableben dürfen wir uns alle „freuen“.
        Mich freut auf jeden Fall, dass ich solchen Unsinn nicht mehr lesen muss!
        (mal sehen wer da nachkommt)
        Zum Artikel des Herrn F. Schmidt selbst:
        großartig und klar!
        Auch für alle potentielle Bürger, die aus Unwissenheit über ihre Rechte erst gar nicht an den Besitz einer Waffe denken.
        Frage zur Aufbewahrung:
        „Der Aufbewahrungsort muß vor fremdem und unbefugtem Zugriff gesichert sein. Am besten in einem eigenen Waffenschrank“.
        Da werden sich einige fragen:
        darf ich auch den Schrank meines Partners benützen, wir haben ja beide eine WBK.
        Könnte die IWÖ beantworten.

        • Kann ich gleich da machen: Einfach Ja! Ehegattin steht im Runderlaß, damit ist auch ein allfällige Lebensgefährtin gemeint. Bei Kindern natürlich aufpassen (Alter, WBK)

          • Danke für die Information. Das war auch mir neu. So wie ich, als Nichtjurist, es bisher verstand, durfte ich nur auf die in meinen waffenrechtlichen Dokumenten genannte Anzahl von Kat. B Waffen Zgriff haben. In der Praxis aber bei uns sowieso kein Thema, da mehrere Schränke vorhanden sind.

            • Bei der Verwahrung geht das. Wenn man aber die Waffe der Ehegattin auf den Schießstand mitnimmt und damit die Zahl der erlaubten B-Waffen überschreitet, empfiehlt es sich, einen gegenseitigen Tausch vorzunehmen und diesen auch schriftlich festzuhalten. Innerhalb von sechs Wochen muß das ja der Behörde nicht gemeldet werden. Es handelt sich ja dabei immer nur um tageweise Vorgänge.

  11. …..eine hervorragende Zusammenfassung der Fakten!
    Zur Frage, ist es Dummheit oder Desinformation ein Witz: (Wahrheit!!)
    Reporten fägt auf der Straße Passanten: Was ist das Problem der heutigen Gesellschaft – mangelndes Wissen oder fehlendes Interesse?
    Daraufhin der Befragte: „Keine Ahnung und es ist mir auch total egal.“

    Und immer wieder die HAUPTFRAGE: CUI BONO?

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