Wehret den Pflastersteinen!

Subversiv“ bedeutet dem Wortursprung nach ja „untergraben“, zumeist ist damit aber im übertragenen Sinn vielmehr eine hinterhältige, schleichende Unterwanderung gemeint, die Zersetzung der Einigkeit eines Gegners mit dem Ziel, die eigene Agenda voranzutreiben und zu etablieren.

Offener und versteckter Terror, gezielte Fehlpropaganda, Sabotage – die Gesichter der Subversion sind so mannigfaltig wie widerwärtig. Noch selten (wenn überhaupt schon einmal) aber ist mir eine derart gräßliche Form subversiven Handelns vorgekommen wie jüngst in der Stadt Waren im deutschen Mecklenburg-Vorpommern, es ist einfach unfaßbar:

Dort haben sich sinistere (aber sicher nicht linke!) Agitatoren nämlich augenscheinlich straßenbaulicher Maßnahmen bedient um ihre schändlichen Ziele voranzutreiben, hier der Ablauf des grauenhaften Vorgangs:

In Waren (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) gibt es Ärger wegen der Pflasterung einer Straße. Dort sind sogenannte Wellensteine in L-Form verlegt worden. Das Pikante: Einzelne Gäste der Stadt und Einheimische sahen in dem Muster ein Hakenkreuz-Symbol. Tatsächlich kann man bei genauem Hinsehen ein solches Muster erkennen.

(…)

Steine sollen nicht mehr verwendet werden

Auf das Fugenmuster, das dabei entstanden ist, hat offenbar niemand geachtet. Mittlerweile hat die Stadt reagiert und dem Hersteller mitgeteilt, dass auf öffentlichen Straßen diese Art von Steinen nicht mehr verbaut werden soll. (NDR.de, Artikel einschließlich Foto. Achtung: Nichts für zartbesaitete Gemüter!)

Man stelle sich vor: Ahnungslose Bürger, aufrechte Demokraten untadeliger Gesinnung, schlendern ahnungslos über diesen mit geheimen Symbolen unsäglicher Tage befleckten Boulevard, während sich die Urheber dieser rechten Umtriebe im stillen Kämmerlein hämisch vor Vergnügen die Hände reiben!

Gott sei Lob und Dank, daß „einzelne Gäste und Einheimische“ das verruchte Symbol sogleich entdeckt und enttarnt haben, nicht auszudenken, wenn das munter so weitergegangen wäre! Prachtstraßen vom Ellenbogen auf Sylt bis zum Weiler Einödsbach, von Isenbruch bis Neißeaue – allesamt zugepflastert mit dem verhaßten Symbol verwunschener Tage! Nein, es ist schon gut daß es solch kluge und aufmerksame Leute gibt! Weiter so!

Indes gebe ich die Hoffnung nicht auf, daß „einzelne Gäste und Einheimische“ auch in Österreich die Augen offenhalten, zu entdecken und entlarven gäbe es auch hier einiges, z.B. in Wien das Russendenkmal auf dem Schwarzenbergplatz, die Che-Guevara-Büste im Donaupark oder die Stalin-Gedenktafel in Meidling. Wiewohl ich befürchte, daß der berechtigte Aufschrei hier ausbleiben wird…

18 Antworten zu “Wehret den Pflastersteinen!

  1. Pingback: Furcht und Unruhe | dagarser

  2. Tja, egal was man macht, der politisch korrekte Deutsche wird eine Möglichkeit zum Aufschrei finden.

    Das schlimme ist das dann jemand auf sie hört, anstatt mal an den gesunden Menschenverstand zu appellieren.

    Friesische Grüße
    Jens

  3. Pingback: Wochenrückblick 48/2013 | dagarser

  4. Tito gibt auch auf – Erstaunlich at – immer wieder Kostproben seines unglaublich herzlichen Wesens. Sollte er sich nicht mit dem ehemaligen Salzbaron zusammentun und mit ihm gemeinsam den bösen Menschen hier und allgemein die Leviten lesen?

  5. Was genau passt Ihnen am Schwarzenbergplatz nicht?!
    Schon blöd, daß die „Untermenschen“ Wien und Österreich von der Nazischeisse befreit haben, gell…

    • Kommunistendenkmäler sind mindestens genauso widerlich wie Nazidenkmäler.

      • @ dagarser
        Na gottseidank hat mir das jetzt endlich mal ein impotenter, rechter Waffennarr erklärt!
        chapeau;-)

        • Das bedarf keiner weiteren Erläuterung, das (dis)qualifiziert sich von selbst. Brauche ich hier nicht, will ich auch nicht.

          War ein kurzes Gastspiel, der Schaden hält sich in eng absteckbaren Grenzen.

          • Bei den linken Faschisten ist das immer so. Argumente haben sie keine, daher fangen sie gleich zu schmipfen an.

            • Zu: „…Argumente haben sie keine, daher fangen sie gleich zu schimpfen an.“

              Das beweist mir nur wieder, die Aggression kommt von links!

    • Leider sind die Denkmäler für die dreckigen Kommunisten sehr zahlreich, vor allem in Wien. Sage nur Stalin (Wien 12.,), Che (1220,,) oder Schwarzenbergplatz (1030.,). Vielleicht kriegt der Häupl auch mal eines, direkt neben seinem Kumpel im Donaupark! Dann können ja die Tauben auf ihn, aehemm . . ., ich könnte kotzen!

    • Ich bin überzeugt, die vielen bei dieser Befreiung (und auch danach) Vergewaltigten und Ermordeten werden Ihnen für Ihre Worte sehr dankbar sein!!!!

  6. Interessant sind die Leserkommentare zu dem Beitrag.
    Überwiegwender Tenor :
    „Aber sonnst habt ihr keine Probleme?“
    Der Bürger ist nicht ganz so Blöd wie einige Reporter immer glauben…..

  7. Es ist wirklich unfassbar!

  8. Soll ich mir jetzt Sorgen machen, weil ich einige Zeit gebraucht habe um es zu sehen, oder soll ich mich fragen über welch abgründige Assoziatinsfähigkeiten man verfügen muß um sowas zu erkennen?

    • Es könnte sein, daß diejenigen, denen das aufgefallen ist, mir exzessivem Marihuana, Crack- oder LSD-Konsum ihre Assoziationsfähigkeit zu halluzinatorischen Höhen getrieben haben.

  9. Da gibt es nur noch Satire. Was anderes ist nicht möglich. Sonst sind wir gleich weider beim Pflasterwaschen angelangt.

  10. ……da hat wohl jemand zu wenig zu tun, oder, wie kann ich mich als Wurstel wichtig machen – wäre ja auch nicht schlimm, aber meist um unser Geld – siehe Mariahilfer Straße – um nicht nach Norddeutschland gehen zu müssen.
    Wie beschäftige ich die Leute mit Scheiße, um von wichtigen Themen abzulenken – scheint der allgemeine Auftrag der Politik an die gesponserten Medien zu sein…. von unserem Geld….aber ich frage mich schön lange, wann fängt das zahlende Volk, mit diesen Steinen auf die „dafür Verantwortlichen“ zu werfen…..?
    Ach ja – schon ganz vergessen: Deshalb braucht man ja ein entwaffnetes Volk und eine Söldnertruppe der EU…..und NSA ……und deren Zuträger….

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