Wochenrückblick 48/2013

In der vergangenen Woche habe ich von einem vorweihnachtlichen Punschausschank berichtet, kreative Straßenpflasterungen in Deutschland behandelt, ein Video von Michael Moore vorgestellt, einen weiteren Gastbeitrag von Franz Schmidt gebracht und schließlich auf eine neue europäische Initiative aufmerksam gemacht:

  • „O du fröhliche, o du selige, spendenbringende Weihnachtszeit!“, das war wohl das Motto des Punschstandes in der Wiener Rossauer Kaserne. Soll sein, wäre mir auch keine Zeile wert gewesen – wenn da nicht der „Weisse Ring“ seine Finger mit drin gehabt hätte! „Besinnliches“ gab es also am Sonntag.
  • „Die Sorgen und dem Rothschild sein Geld“ – dieser Spruch ist mir eingefallen als ich von den „Sorgen“ einer deutschen Stadt mit ihrer Straßenpflasterung erfahren habe. Hakenkreuze am Gehweg? Wehret den Pflastersteinen!, so mein Thema am Montag. Dazu gab es auch eine recht interessante Leserreaktion, darüber werde ich zu gegebenem Zeitpunkt berichten.
  • Michael Moore ist – ganz nett ausgedrückt – ein seltsamer Kauz, sein „Bowling for Columbine“ war ein ganz abscheuliches Machwerk. Jetzt ist er aber scheinbar draufgekommen, daß in Wahrheit doch nicht die Verfügbarkeit von Schußwaffen ursächlich für Schußwaffenattentate ist. Lang genug hat’s gedauert. Von „A“, über „M“, bis „Z“, so hieß mein Artikel am Mittwoch.
  • Einen weiteren Gastbeitrag von Franz Schmidt habe ich am Donnerstag gebracht, eine Vorstellung seiner Person und die Geschichte, wie er zum Waffenrechtsaktivisten geworden ist. Viele meiner deutschen Leser wollten ihn daraufhin gleich „importieren“ – aber ich bedaure: Wir geben ihn nicht her!
  • Vorigen Samstag habe ich es angekündigt: Die EU, diesmal in Gestalt von Innenkommissarin Malmström, will wieder einmal das Waffenrecht verschärfen. Eine europäische Initiative wird ihr dabei aber gehörigen Gegenwind bescheren, zunächst einmal mit einer konzertierten Briefaktion. Da bin ich natürlich an vorderster Front mit dabei, meine Leser hoffentlich auch! Das war am Freitag mein Thema, wird es aber auch in Zukunft oft sein!

Zum Artikel vom Freitag: Ich wiederhole mich – diese Initiative gehört unterstützt! Mitmachen, teilen, weitersagen! Es wäre doch gelacht…

Gestern habe ich die erste Reaktion auf einen meiner Briefe an die Sponsoren des „Weissen Ringes“ erhalten, na ja. Ganz offen gesagt weiß ich nicht ob ich lachen oder weinen soll! Ich will das meinen Lesern nicht vorenthalten, hier also die Antwort von „CONRAD ELECTRONIC“:

Sehr geehrter Herr Temple-Murray,

vielen Dank für Ihr Schreiben.

Wir finden das Projekt, für das Sie um Spenden werben, außergewöhnlich interessant und wünschen Ihnen viel Erfolg.

Bedauerlicherweise können wir zu diesem Erfolg nicht in Form einer Spende beitragen. Unser entsprechender Etat ist leider schon auf Jahre hinaus ausgeschöpft. Sicher haben Sie dafür Verständnis, dass wir andere gemeinnützige Organisationen bereits zugesagte Mittel nicht umschichten können.

Wir wünschen Ihnen an anderer Stelle viel Erfolg.

Freundliche Grüsse

Ja. Gut. Wäre nett gewesen, wenn sie meinen Brief wenigstens gelesen hätten…  Si tacuisses, philosophus mansisses.

Ich wünsche ein schönes Wochenende und einen friedvollen 1. Advent!

Eine Antwort zu “Wochenrückblick 48/2013

  1. Auch ihnen und ihrer Familie und den Lesern ein geruhsamen 1. Advent.

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