Wochenrückblick 51/2013

In der vergangenen Woche habe ich zweimal von seltsamen Geistlichen berichtet, die neue Bildungssprecherin der SPÖ vorgestellt, die Sinnlosigkeit von Waffenverboten aufgezeigt und schließlich ein paar Beschwichtiger thematisiert:

  • Fünf amerikanische Geistliche bereisen gerade Europa, ihre „Mission“ ist es, die Waffenhersteller davon zu überzeugen biometrische Sicherungen in ihre Neuwaffen einzubauen. Ganz begeistert sind diese (schein)heiligen Könige von der Firma „Armatix“ – na also, endlich irgendwer! „Die hoh(l)e Geistlichkeit“ war am Sonntag mein Thema.
  • Die neue Regierung in Österreich steht, was G’scheites ist dabei bekanntlich nicht herausgekommen. Nun gibt es neben der Regierung aber auch noch das Parlament, auch dort wollen talentierte Politiker mit Posten versorgt werden, ganz klar. Als besonderes Gustostückerl habe ich am Dienstag die neue Bildungssprecherin der SPÖ, die ewige Zukunftshoffnung Laura Rudas, vorgestellt: „Von der Bildung“ – Na bravo!
  • Die zuvor erwähnten amerikanischen Prediger haben auch in Österreich offenbar großen Eindruck hinterlassen, der evangelische Pfarrer Michael Chalupka, nebenbei auch noch Direktor der „Diakonie“, ist ganz begeistert von den Kerlen. Am Mittwoch habe ich ihm einen Brief dazu geschrieben: „Die hoh(l)e Geistlichkeit – Teil 2
  • Ein seit Jahren mit einem Waffenverbot belegter Türke hat seine Freundin mit einer Waffe bedroht und später mit einer Gaspistole auf die einschreitende Cobra gefeuert. Erstaunlicherweise hat er das überlebt, was soll’s. Interessant ist aber, wie er trotz Waffenverbots an die Waffen gekommen ist – hat sich der Kerl etwa nicht an die Gesetze gehalten? „Wie wirksam ist ein Waffenverbot?„, das habe ich am Donnerstag gefragt.
  • Cäcilia (Malmström) hat mir zwar nicht – um mit „Simon and Garfunkel“ zu sprechen – das Herz gebrochen, meine Zuversicht erschüttert sie aber sehr wohl regelmäßig („Cecilia, you’re breaking my heart, You’re shaking my confidence daily…„). Spaß beiseite, die von ihr propagierten Waffenrechtsverschärfungen können für die Waffenbesitzer in Europa verheerende Folgen haben, dagegen muß ge- und entschlossen vorgegangen werden! Kein Verständnis habe ich da für irgendwelche „Beschwichtiger vom Dienst„, das habe ich am Freitag klar gemacht.

Um noch kurz bei der Frau Malmström zu bleiben: Gestern vor zwei Wochen habe ich den Brief an die Dame eingeschrieben aufgegeben (s. „Eine europäische Initiative„), bislang habe ich noch keine Rückmeldung erhalten. Na gut, 15 Werktage haben’s ja Zeit, gefallen wird mir die Antwort sowieso nicht. Ich werd’s also erwarten können.

Dafür habe ich diese Woche Antwort auf einen meiner Briefe an die Sponsoren des „Weissen Ringes“ erhalten, und zwar vom Geschäftsführer der „CC Taxicenter GmbH“, also von „Taxi 40 100“ und „Taxi 60 1 60“: Ein sehr umfangreiches, freundliches Mail, ich bedanke mich auch hier nochmals dafür! Leider bin ich nun genauso gescheit wie zuvor, wie mir mitgeteilt wurde liegt der Firma „nunmehr eine Erklärung des „Weißen Rings“ für dieses Vorgehen vor, die uns absolut plausibel erscheint und die Entscheidung der Opferschutzorganisation besser zu verstehen hilft.“ Diese Erklärung wurde mir aber leider nicht mitgeteilt, in dem Schreiben heißt es weiter: „Entschuldigen Sie bitte, dass wir Ihnen den Inhalt dieser Stellungnahme nicht kommunizieren können, da sie uns als Unterstützer übermittelt wurde. Dass der „Weisse Ring“ bzw. dessen Funktionäre nicht auf Ihre Anfrage geantwortet haben können und wollen wir nicht kommentieren und ersuchen Sie sich dazu an die Organisation wegen einer Begründung bzw. einer Beantwortung Ihrer Fragen zu wenden.

Das ist natürlich zu akzeptieren, es ist ja nicht so daß ich einen Anspruch darauf hätte. Zwei Dinge sind mir aber nun klar(er): Einerseits, daß es offensichtlich doch eine Erklärung für das Verhalten des „Weissen Ringes“ geben muß (wobei ich mir das nach wie vor nicht vorstellen kann), andererseits daß oben genannte Firma Anfragen wenigstens ernst nimmt und auf vernünftige, freundliche Art und Weise beantwortet. Das erhebt sie (zumindest bis jetzt) über die weiteren von mir angeschriebenen Sponsoren, aber auch über den „Weissen Ring“ selbst.

Jetzt, da ich weiß daß es irgendeine „plausible Erklärung“ gibt werde ich wohl nochmals beim „Weissen Ring“ nachfragen. Ich möcht’s doch zu gerne wissen…

Ich wünsche meinen Lesern ein schönes Wochenende und einen besinnlichen 4. Advent, sollte sich schon jemand in die Weihnachtsferien begeben zudem noch ein frohes Weihnachtsfest und womöglich auch schon einen „Guten Rutsch“ ins 2014er-Jahr!

10 Antworten zu “Wochenrückblick 51/2013

  1. Weiter so und viel Erfolg !

  2. Der Kerl namens Sinsin, will auch, wahrscheinlich aufgehetzt, die schon mehr als abgedroschene „Nazikeule“ schwingen, denkt aber nicht, dass sie dabei auch seine eigene, hohle Birne treffen kann. Sein Sager mit dem „Abnehmen“ der 9mm wird wahrscheinlich schief gehen, wie ich dich kenne, Richard. Liebe Grüße und frohe Festtage an Dich und an alle, die mit helfen, um unsere Rechte zu wahren.

    • Sein Sager mit dem “Abnehmen” der 9mm wird wahrscheinlich schief gehen, wie ich dich kenne, Richard.

      Im Falle eines gegenwärtigen rechtswidrigen Angriffs werde ich mich schon angemessen zu verteidigen wissen. Richtig besorgt bin ich aber wegen dieses kleinen Maulhelden ohnehin nicht, anonyme Feiglinge wie es eignen sich nur zum Kleinkinder-Erschrecken, was soll’s also!
      Versuchen kann’s es aber, was stört’s die deutsche Eiche…

      Auch Dir und den Deinen die besten Wünsche, Josef!

  3. @ Dagarser:
    Du kleiner dummer Scheisshausnazi wärst überrascht wie schnell man dir deine 9mm abnehmen kann und dir damit, ohne einen einzigen Schuss abzugeben, die Fresse polieren kann!

    Edit von dagarser: Dieser „Kommentar“ wurde von mir freigeschalten, weil ich mich gerade herzlich darüber amüsiert habe. Da so ein „Witz“ aber nur einmal funktioniert habe ich den Trottel gleich wieder gesperrt.

    • Schön argumentiert. Das sind halt die aufrechten, intelligenten Waffengegner.

    • Das beweist nur wieder jeder der nicht ihrer Ansicht ist, ist ein Nazi! Was anderes kennen die nicht! Wäre ja auch zu viel verlangt!
      Naja, zur Diktion! Was kann man sich von jemanden erwarten, der den IQ einer Eintagsfliege hat!
      Aber solche Leute passen ja genau ins System! Nichts zwischen den Ohren und können daher nur kritiklos weitergeben, was man ihnen eingetrichtert hat!

    • Warum muß ich jetzt an “ Ein Fisch namens Wanda“ denken?
      „You are a true Vulgarian, aren’t you.“

  4. Vorschlag für eine Änderung an einer weiteren Textzeile: Cecilia, I’m begging you please, to go home.
    Weil hier brauch mer die ja wirklich nicht.

    Für den Herrn Doktor, eines meiner Lieblingszitate:

    ,s ist möglich, daß in Sachsen und beim Rhein
    es Leute gibt, die mehr in Büchern lasen;
    allein, was not tut und was Gott gefällt, der klare Blick, der offne, richt’ge Sinn,
    da tritt der Österreicher hin vor jeden,
    denkt sich sein Teil und läßt die andern reden!

    Wir sind nicht unbedingt besser, aber wie ein Brite einmal sagte, wir gewinnen die Schlachten, die eigentlich nicht zu gewinnen sind

  5. Das war wieder eine schöne, interessante Woche, lieber Richard! Wir Österreicher sind ja doch die Besten, wenn man bedenkt, wie wenig Geld wir zur Verfügung haben, Aber dafür rühren wir ganz schön um!

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