Rückblick und Vorschau

Zunächst einmal allen meinen Freunden und Lesern ein kräftiges „Prosit 2014!“, möge das neue Jahr Euch allen das bringen was Ihr Euch erwartet: Gesundheit, Glück , aber auch all die Kleinigkeiten die wir als selbstverständlich ansehen, die es aber oft nicht sind. Ich möchte an dieser Stelle auch gleich ein Jahresmotto für 2014 vorschlagen, wohl wissend daß die überwiegende Mehrzahl meiner Leser sich ohnehin stets daran hält: Honeste vivere, neminem laedere, suum cuique tribuere. (Ulpian, † 223). Vielleicht sollte man das aber dem einen oder anderen weitersagen, kann nicht schaden!

Doch nun erst einmal ein kleiner Rückblick auf 2013, was hat sich hier auf dieser Seite so getan? Doch allerhand:

  • Ich kann mich für knapp 120.000 Seitenaufrufe 2013 bedanken! Das bedeutet zwar gegenüber 2012 einen Rückgang von fast 30.000 Zugriffen, dafür habe ich im vergangenen Jahr aber auch deutlich weniger Artikel als im Jahr zuvor veröffentlicht („nur“ 110 gegenüber 350), das macht das „Minus“ verkraftbar.
  • 71.365 Zugriffe kamen aus Österreich, 39.296 aus Deutschland, 1.709 aus der Schweiz. Die restlichen Zugriffe verteilen sich auf 78 weitere Länder.
  • Die meisten Verweise auf diese Seite kamen von den querschüssen, gefolgt von Facebook und dem IWÖ-Forum (Suchmaschinen nicht berücksichtigt), sowie von ca. 150 weiteren Quellen.
  • Die Top-3-Beiträge 2013 waren „Ein großer Coup„, „Eine europäische Initiative“ und „Das ist einmal ein Polizist!„.
  • Am meisten kommentiert wurden 2013 folgende Beiträge: „Ich bin am Ort das größte Schwein …„, „Recht belämmert“ und die vorjährige „Neujahrsansprache„. An dieser Stelle gleich vielen herzlichen Dank an meine Kommentatoren: Ihr seid das Salz in der Suppe, ohne Euch würde mir das alles hier keine rechte Freude machen! Leider gibt es aber immer wieder auch fragwürdige Gestalten, die hier eine Zeit lang mitdiskutieren, irgendwann aber von links-gutmenschlichem Schreibdurchfall ergriffen werden und dann beginnen den Kommentarbereich zuzuspammen. Die Vögel schmeiße ich dann hinaus, auch wenn sie oft eine dem BMI zuordenbare IP-Adresse haben. So what?

Zu einer aufgezeichneten „Neujahrsansprache 2014“ hat’s heuer leider nicht gereicht, ich hatte zwar ein Konzept im Kopf, zeitlich ist sich das aber nicht ausgegangen. Macht auch nichts, dann bringe ich meiner p.t. Leserschaft eben auf diesem Wege ein paar meiner Gedanken für das neue Jahr 2014 zur Kenntnis:

  • Ein Thema, das mich immer sehr bewegt hat war die Volksabstimmung über die Wehrpflicht, die ja bekanntlich im Jänner 2013 gut ausgegangen ist. In der Folge ist der untragbarste Minister aller Zeiten, UMAZ Darabos, zurückgetreten und gegen Gerhard Klug ausgetauscht worden. Zwar auch ein Roter, aber immerhin hat der Mann gedient. Trotzdem muß man auch 2014 dem neuen Verteidigungsminister ganz genau auf die Finger schauen, eine Schwalbe macht noch keinen Frühling! Die Landesverteidigung ruht nach wie vor in den Händen jener Partei, die sie de facto abschaffen will. Der ÖVP dürfte das egal sein, sonst hätten sie sich bei den Koalitionsverhandlungen ja um das Verteidigungsressort bemühen können – vielleicht im Tausch gegen das neue „Familienministerium“, zumal die neue Frau Minister ja sowieso weitestgehend partei- wie ideologiefrei ist.
  • Das bring mich gleich zur österreichischen Innenpolitik: Ein Scherbenhaufen und eine internationale Lachnummer! Ein Machterhaltungsbündnis zweier ehemaliger Großparteien, ein öffentlicher Selbstmordpakt, wobei die SPÖ den Versuch wohl  knapp überleben wird, die ÖVP aber nicht. Kein Mensch wollte die Fortsetzung dieser „großen“ Koalition, dieser Zustand wird auch sicherlich keine volle Legislaturperiode lang halten: Im Mai 2014 findet die  Europawahl statt, die Direktwahl des Europäischen Parlaments – da werden die Roten, die Schwarzen, und alle ihre Steigbügelhalter erfahren, wie sich nasse Fetzen so anfühlen. Ich freue mich schon auf baldige Neuwahlen!
  • Dabei ist es im Prinzip eh völlig egal, welcher von der EU befehligte Erfüllungsgehilfe gerade am Ballhausplatz residiert – solange wir diese unerträgliche EU-Hörigkeit nicht abschütteln können, solange marschieren wir mit klingendem Spiel geradewegs auf den Abgrund zu! In Wahrheit gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder die Rückbesinnung der EU auf die Funktion der Wirtschaftsunion, also eine starke Positionierung gegenüber den Märkten besonders in Nordamerika und Asien, oder aber eine endgültige Zerschlagung dieser fragwürdigen Werteunion, wo der gläserne Bürger (selbstverständlich unbewaffnet) das erklärte Ziel ist und die Bürgerrechte bestenfalls auf dem Papier bestehen bleiben. Das beste Beispiel für dieses bürgerfeindliche Verhalten der EU sind wohl die
  • Bestrebungen der EU-Innenkommissarin Malmström, EU-weit die Waffengesetze zu „harmonisieren“, also zu verschärfen. Es gibt gegen diesen Wahnsinn bereits eine hervorragende Initiative, nachlesen kann man das hier: „Eine europäische Initiative„! Damit das einmal ganz klar, ganz deutlich und ganz nachdrücklich gesagt wird: Die Zeit der „Beobachtung“ ist vorbei! Die Zeit der „Wachsamkeit“ ist vorbei! Die Zeit der „Rücksicht“ ist vorbei! Angebrochen ist die Zeit des Widerstandes, und zwar mit allen verfügbaren, erlaubten Mitteln! Leisten wir also Widerstand, solange uns diese Mittel noch „erlaubt“ sind – wer weiß, wie lange das noch geht!

Es ist ernüchternd, sich gleich zu Beginn eines neuen Jahres mit der Idee eines „Widerstandes“ auseinandersetzen zu müssen. Was ist aus der Freiheit, in der die meisten von und groß geworden sind, geworden? Wie kommen wir dazu, für unsere Rechte einstehen zu müssen? – Wir sind bequem geworden, wir sind eingelullt worden, wir sind betrogen worden! Und wir haben eines vergessen: Keiner, kein Gott, kein Mensch, keine Regierung, kann uns unsere Bürgerrechte geben wenn wir satt und vollgefressen auf sie verzichten!

Halten wir jedoch an unseren Bürgerrechten fest, stehen wir für sie ein, kämpfen wir für sie – dann kann sie uns auch kein Gott, kein Mensch und keine Regierung wegnehmen!

Kämpfen wir also auch 2014 gemeinsam weiter für unsere Bürgerrechte, zum Abschluß noch ein Zitat von Benjamin Franklin (1706 – 1790): „Yes, we must, indeed, all hang together, or most assuredly we shall all hang separately!“

8 Antworten zu “Rückblick und Vorschau

  1. Pingback: Wochenrückblick 1/2014 | dagarser

  2. EIN GUTES 2014 wünsche ich. Dran bleiben und nicht nachgeben.

    Auch ich habe bis dato keine Antwort erhalten. Denke nicht, dass das aus Friedensstimmung wegen Weihnachten so ist.
    Aber was so9llte sie antworten, das Bla Blka niucmmt ihr ja keiner mehr ab.

  3. Auch ich habe noch keine Antwort aus Brüssel erhalten. Meine Briefe gingen an Malmström persönlich und an die Kommission allgemein – per Einschreiben.

    Werde diese Woche nachlegen und noch einmal 2 Briefe auf den Weg bringen.

  4. Also, ich habe auf meinen Brief vom 05112013 am 24122013 eine Antwort von einem gewissen Fabio Marini (Leiter der Task Force-Schußwaffen) erhalten. Wie erwartet lauter bla, bla und Schwachsinn….Habe am 31122013 einen weiteren Brief (diesmal etwas Schärferen) an ihn gesandt.
    Ceterum censeo: Ein gutes Neues Jahr 2014 und NUMQUAM RETRO!!!
    sousek

  5. Frank-M. Wolf/pancho lobo

    alles Gute für 2014 an Richard, seine Mitstreiter und uns allen…mögen sich die Wünsche der Linken und Gutmenschen nicht erfüllen, und wir noch länger Spass an unseren Lebenwandel haben…Waffenbesitz gehört für freie Bürger dazu!
    Auch ich / wir (waren 5 die Unterschrieben haben) haben noch keine Antwort aus Brüsssel bekommen.
    saludos de pancho lobo

  6. Ich fürchte die Herrschaften in Brüssel denken eher an: Reddite ergo quae sunt Caesaris, Caesari, oder so. Pardon my French.

  7. Prosit 2014.
    @ Tecumseh: Nein, Schweigen im Walde.

  8. Auch Ihnen und allen im Blog ein Prosit 2014!
    Zum von Ihnen erwähnten Beitrag „Eine europäische Initiative“ fällt mir doch glatt ein, daß ich bis heute noch keine Antwort auf meinen Brief an diese Malmström erhalten habe. Hab‘ ich mir eigentlich genau so vorgestellt. Hat jemand eine andere Erfahrung gemacht?

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