Europas Untergang, Akt 1/2014

Im neuen Jahr auch gleich einmal eine neue Rubrik eingerichtet, „EU“ steht ja bekanntlich für „Europas Untergang“. Ich bin vorsichtig zuversichtlich, daß allein in diesem Jahr zahlreiche Akte dazukommen werden. Zum „Einstand“ jedenfalls gleich zwei EU-G’schichteln zum Kopfschütteln:

  • Pleite-Staat Griechenland hat mit 1. Jänner 2014 turnusmäßig die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Na das kann ja was werden, wenngleich sich die Geldverbrenner doch recht sparsam geben: „Einsparungen, Wachstum und die Bekämpfung der illegalen Migration sind die Hauptziele der griechischen Ratspräsidentschaft. Nach offiziellen Angaben wird ihr Eigenbudget mit rund 50 Millionen Euro das kleinste sein, seit es eine EU-Präsidentschaft gibt.“ (Wirtschaftsblatt). Na schau, es geht doch! Woher kommen aber eigentlich die „rund 50 Millionen Euro“?
  • Mit 1. Jänner 2014 ist Kerneuropa aber auch noch gleich kräftig gewachsen, die alten Ur-Europäer von der ostafrikanischen Insel Mayotte sind jetzt nach dem Referendum von 2009 nicht nur Franzosen, sondern EU-Bürger auch gleich! Die Insel ist jetzt eine „Region in äußerster Randlage“, als solche stehen ihr somit natürlich auch ordentliche Fördermittel zu: „Die überseeischen Randgebiete der Union gelten als wirtschaftlich unterentwickelt, sie sollen nach dem Budgetrahmen bis 2020 darum 927 Millionen Euro für die Verbesserung der Infrastruktur erhalten. Auf Mayotte entfallen davon rund fünf Millionen Euro an Hilfe. EU-Kommissar Johannes Hahn überzeugte sich bei einem Besuch im Oktober selbst von der Lage. Die Hilfe für die Insel sei „unerlässlich, um dazu beizutragen, das Leben der Menschen auf Mayotte zu verbessern und die Region wohlhabender zu machen“, sagte er laut einer Mitteilung aus Brüssel.“ (Der Standard) Ja. Gut. Wenn sich der Herr Kommissar selbst „von der Lage überzeugt“ hat und die Hilfe wirklich „unerlässlich“ ist – na dann kann es doch nur gut für uns alle, nicht nur für die Mayottesen, oder wie immer die heißen mögen, sein! (Ach ja: „Wikipedia“ verrät zur Bevölkerungsstruktur von Mayotte folgendes: „98 % der Bevölkerung sind sunnitische Muslime. Amtssprache ist zwar Französisch, gesprochen wird aber vor allem Mahorisch, eine Variante des mit dem Swahili eng verwandten Komorischen„, sowie „Trotzdem kommen jede Nacht Flüchtlinge, die Frauen oftmals hochschwanger, auf der Insel an, da auf Mayotte geborene Kinder automatisch französische Staatsbürger werden. Heute leben über 60.000 illegale Einwanderer auf Mayotte, meist Menschen von den umliegenden Inseln.„) Sind da 5 Millionen Euro nicht viel zu wenig? Angesichts dieser schrecklichen Not in einem europäischen Land?

Ceterum censeo Unionem Europaeam esse delendam.

6 Antworten zu “Europas Untergang, Akt 1/2014

  1. Pingback: Wochenrückblick 1/2014 | dagarser

  2. Man hat die gute Idee, Grenzen in Europa abzubauen, schändlich missbraucht und eine Diktatur geschaffen, die unersättlich ist. Zusätzlich soll eine eurasisch negroide Mischrasse entstehen, die dümmer und diktierbarer wird. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Halbneger in unseren Parlamenten sitzen. Bald sind wir die entwaffneten Sklaven der EU. Gute Nacht EU.

  3. elmar Peschetz

    Untergang – was für ein Wort ! Selbstzerstörung durch Machtgeile und Geltungssüchtige Politiker wäre der bessere Ausdruck. Wen man immer wieder liest , in welch unmögliche Länder unser Geld über die EU fliesst , kann man sich alle Haare ausreisen. Türkei – ein Land mit besserem Wirtschaftsaufschwung als die EU und trotzdem gehen aber Millionen Euro dorthin – für was ? um Erdogans Machtgeilheit zu stützen ? oder etwa Amerikas Leistungen an dieses Land zu verkleinern? Fragen um Fragen. Nun weiss ich auch warum voriges Jahr meine Pensionserhöhung Netto 0,87 € ausmachte. Der Rest ging wahrscheinlich auf Grund unverantwortlicher Politiker und Pensionistenvertreter an die EU und somit in die Betrüger Länder . An der Spitze Griechenland. Bestes Beispiel Wiens Vizebürgermeisterin – Sie zeigt vor wie CHAOS produziert wird. Wie man über Bürger hinweg fährt. Ganz in EU-Manier1

  4. Wenn der alte Cato (d. Ä.) wüsste, wie der ihm zugeschriebene Ausspruch in abgewandelter Form hier wieder in Gebrauch gekommen ist …
    Und im Übrigen bin ich Lauf der Zeit auch zu dieser Meinung gekommen.

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