Wochenrückblick 2/2014

Wieder eine recht „kurze Woche“, ich habe eine gute Nachricht gebracht, mein Antwortschreiben auf einen unmöglichen Brief veröffentlicht und schließlich noch eine weitere Antwort auf diesen Brief als Gastbeitrag gebracht:

  • Es gibt sie ja doch, die gute alte Selbstverteidigung mit der Schußwaffe! Das war und ist zwar allen vernunftbegabten Menschen klar, es gibt aber leider auch viel zu viele andere. Umso erfreulicher also, wenn es dokumentierte Fälle von Selbstverteidigung gibt, die zudem noch staatsanwaltschaftlich geprüft und „für gut befunden“ wurden. Von so einem Fall habe ich am Sonntag berichtet: Eine gute Nachricht!
  • In Zusammenhang mit einem meiner Artikel vom vergangenen Dezember habe ich einen bösen Brief vom Vorsitzenden des FWR, Hans Hermann Keusgen, bekommen. Ist ja durchaus legitim, ich teile aus und habe absolut kein Problem damit, auch einmal Kritik einzustecken – so sie denn vernünftig, sachbezogen und korrekt vorgetragen wird. Das war beim Brief des Herrn Keusgen meiner Meinung nach aber nicht der Fall, deshalb habe ich mich durchaus ein wenig darüber geärgert und entsprechend ist auch meine Antwort ausgefallen. Nachdem ich denke, daß es für alle Waffenbesitzer von Interesse ist, wie manche ihrer vorgeblichen Vertreter so „ticken“ habe ich mein Antwortschreiben am Montag auch hier veröffentlicht: Ungehörige, ungeheuerliche Auslassungen
  • Oben genannter Brief des Herrn Keusgen hatte aber (weshalb auch immer) noch einen zweiten Rezipienten, Dr. Georg Zakrajsek nämlich. Auch Georg hat dem guten Mann eine Antwort zukommen lassen und sie mir dankenswerterweise als Gastbeitrag zur Verfügung gestellt, den habe ich am Donnerstag gebracht: Gastbeitrag zu den “ungehörigen, ungeheuerlichen Auslassungen”

Ich möchte diesen Wochenrückblick auch für eine Klarstellung nutzen: Die zwei Briefe an Herrn Keusgen haben viel Beachtung gefunden, nicht nur hier, sondern auch in den diversen deutschsprachigen sozialen Netzwerken. Trotz vereinzelter kritischer Stimmen war der Grundtenor eher „Endlich sagt’s denen einmal einer!„, oft gepaart mit weiterer, inhaltlicher, Kritik am ganzen FWR.

Das war eigentlich nicht meine Intention beim Abdrucken meines Antwortbriefes, ich muß gestehen daß ich mich bislang für das FWR nie sonderlich interessiert habe, sondern es lediglich als eine weitere deutsche Waffenrechtsorganisation, wenngleich meines Wissens die älteste, wahrgenommen habe. Natürlich wußte ich daß da „was mit Armatix war“, die Vorwürfe der „Geheimdiplomatie“ waren mir bekannt, recht durchschlagskräftig schien mir das FWR auch nie zu sein.

Es war mir aber ziemlich egal, als Österreicher sowieso, und in Deutschland gibt es für interessierte Waffenbesitzer ja schließlich durchaus Alternativen zum FWR – was soll’s also? Wieso sollte ich mich als Österreicher da einmischen? Die Antwort darauf ist einfach: Meiner Meinung (wohlgemerkt: meiner, nicht der irgendeiner Organisation!) nach hat das FWR als etablierte Vertretung der legalen Waffenbesitzer (wenngleich anders organisiert, weiß ich schon) den verheerenden Fehler gemacht, sich von der Frau Kommissarin Malmström bzw. deren Bütteln ein- bzw. weichkochen zu lassen! Weshalb ich das so sehe ist den oben verlinkten Artikeln zu entnehmen, ich glaube nicht, daß ich mich da irre.

Und in diesem Fall habe auch ich als nicht-Deutscher sehr wohl das Recht, derartige Feindpropaganda zu thematisieren und anzuprangern! Schließlich sitzen wir alle – nolens volens – gemeinsam in einem europäischen Boot und da kann es nicht sein, daß die einen fleißig rudern, andere aber gleichzeitig damit beginnen die Planken herauszureissen! Die muß man halt dann über Bord werfen.

Ich wünsche ein schönes Wochenende!

5 Antworten zu “Wochenrückblick 2/2014

  1. Man hat den Eindruck, die Herrschaften in Brüssel warten nur ab, ob sich gegen ihre krausen, linken Schnapsideen Widerstand bemerkbar macht. Da aber bis jetzt von ihren Unterdrückten immer nur jawohl und bitte-danke gesagt wurde, glauben sie, dass sie so weiter machen können. Jetzt auf einmal stehen da einige auf und setzen sich gut fundiert zur Wehr, mit dem haben sie nicht gerechnet, deshalb ziehen sie sich etwas zurück. Es kann aber auch sein, dass dies ein Wahlkampf-Trick ist, denn im Mai sind ja EU-Wahlen. Das heißt für uns, unbedingt und verstärkt so weiter machen, sich nicht alles gefallen lassen, und ganz wichtig, den Feind in den eigenen Reihen erkennen und eliminieren, dann haben wir auch Erfolg.

  2. Zu „…deshalb habe ich mich durchaus ein wenig darüber geärgert und …“

    Zuviel der Ehre!
    Herzliche Grüße

  3. Ich identifiziere mich auf jeden Fall mit diesem Artikel.Wenn die Kommissarin vielleicht doch etwas zurückrudert,haben wir dies sicherlich auch den Artikeln des dagarsers und den darauf losgetretenen,überaus positiven Diskussionsbeiträgen zu verdanken.

  4. Besser kann man es nicht sagen! Danke Richard!

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