Auf zum letzten Gefecht!

War der SPÖ-Provinzpolitiker „Zlatko N.“ etwa auf dem Weg dorthin, als er zuerst erschossen und dann von einer Handgranate zerfetzt wurde?

Wahrscheinlich eher nicht, seltsam ist die ganze Geschichte aber allemal. Zu den Fakten:

  • 2 Menschen sind tot.
  • Einer davon wurde erschossen, der andere von einer Handgranate getötet.
  • Das Schußopfer war österreichischer Staatsbürger und SPÖ-Gemeinderat, er trug den guten österreichischen Namen „Zlatko N.“ (wer den vollen Nachnamen wissen möchte braucht nur auf der Webseite der Marktgemeinde Mondsee nachsehen).
  • Das zweite Opfer war deutscher Staatsbürger und hieß „Waldemar W.“, das läßt immerhin auf eine nicht balkanstämmige Provenienz schließen.
  • Die Leichen wurden im 16. Wiener Gemeindebezirk in einem in Bulgarien zugelassenen BMW aufgefunden (der auf den Fotos für ein Fahrzeug, in dem eine Handgranate explodiert sein soll erstaunlich intakt aussieht)
  • Die Schußwaffe, mit der der SPÖ-Politiker getötet wurde ist noch nicht gefunden worden, laut der „Presse“ gibt es dazu eine amüsante Spekulation: „Durch die Explosion könnte die Waffe in viele Teile zersplittert sein, die sich im Motorraum verteilt haben, so ein Ermittler.“

Bis jetzt weiß man also nicht viel, durch die tödlichen Schußverletzungen des Mandatars ist aber jedenfalls die Unfallversion („er wollte ihm nur die Handgranate zeigen, da ist sie losgegangen“) vom Tisch.

Was bleibt sind zahlreiche Fragen: Wer hat den SPÖler erschossen, wer den Splint der Granate gezogen? Wo ist die Waffe (wenn man nicht an die „Zerbröselungstheorie“ glaubt)?

Mehr noch sind aber die Hintergründe dieser Tat interessant: Wieso sitzt ein SPÖ-Politiker am Steuer eines bulgarischen Autos? Wieso wird er erschossen? Wieso in die Luft gesprengt? Wie kommt er a) selbst an eine Handgranate oder b) in Kontakt mit jemanden, der eine solche besitzt?

Vor allem aber: Wie ist eine solche Tat möglich, wo Handgranaten doch verbotene Waffen sind?

26 Antworten zu “Auf zum letzten Gefecht!

  1. Da hat sich anscheinend wieder ein „Fortschrittlicher“ mit Minus-Vergabe, ohne die Beiträge wirklich zu erfassen, durchgeentert!

    • Macht ja nichts – ganz im Gegenteil, es wäre für mich schrecklich es allen recht zu machen!

      Schade ist aber, daß durch das bloße „Minus-Drücken“ keine fundierte inhaltliche Kritik angebracht wird. Ist aber halt offenbar nicht jedem gegeben…

      • Meinte ich ja! Kritik ist gut, wenn sie konstruktiv ist! Aber das bloße Minusdrücken läßt nur auf den IQ einer Badewanne schließen!

  2. Pingback: Wochenrückblick 3/2014 | dagarser

  3. Neue Überlegungen der „Ermittler“: Es könnte ein Revolver mit Schlalldämpfer gewesen sein. Na dann sucht einmal einen Nagant…. 😀

    • Die sind ja wirklich ahnungslos und plappern halt was daher, wenn ein Journalist etwas fragt. Da der aber auch ahnunglos ist, macht das nichts. Und die Leser, denen man das vorsetzt, haben natürlich auch keine Ahnung. Und uns, die wir was verstehen, fragt man nicht.

  4. Na,
    naiv wie ich bin, glaube ich jetzt, dass es eine eigentlich alltägliche „Mafiageschichte“ ist, die sich zufällig in Österreich abgespielt hat (man hätte sich auch woanders treffen können).
    Das Ereignis sollte man in Österreich möglichst medial herunterspielen, da ein Politiker der SPÖ darin vorkommt. Und da die ja auch gegen privaten Waffenbesitz sind. Legal auf jeden Fall.
    Aber vielleicht weiß der Franz F……. dazu was?

  5. Keine Sorge Liebe Mitbürger! Die Sache verschwindet ja bereits aus den Schlagzeilen. Die Kommentarfunktion war ja bei der Krone eh von Anfang an deaktiviert. Es waren nur eine illegale Waffe (davon kann man ausgehen) und ein militärischer Sprengkörper im Spiel. Da gibt’s nix zu sehen, bitte weitergehen……

  6. Das soll mir der ungenannte „Ermittler“ zeigen, wie eine Schußwaffe durch eine Handgranate so zersplittert sein kann, daß man sie nicht mehr findet. Die halten uns für vollkommen verblödet.

    • Vielleicht eine Splitterhandgranate?

    • Bitte ich weiß was! Vieleicht war es ja die berühmte Glock 7, die Keramikwaffe aus Deutschland, die mehr kostet, als ein Polizist im Monat verdient………Uijegerl, jetzt kennen alle meinen Filmgeschmack.

      • Hoffentlich gehen die Ermittler jetzt nicht ins Kino und schauen sich „Stirb langsam II“ an. Bei einer Handgranate stirbt man nicht langsam.

        • Schließlich heißt es ja im Original auch „Die Hard“. Leider ist mir erst zu spät eingefallen, daß gerade in dem Film eine der blödesten Granatenszenen der Filmgeschichte vorkommt. US Eier mit der 13s Verzögerung einer russischen Limonka, die dann den Flieger in einem Feuerball hochjagen…….es hat mir trotzdem gefallen.

          • Wenn wir schon bei „Die Hard 2“ sind, fällt mir zu der „zerbröselten Waffe“ des nicht näher definierten Ermittlers folgender schöne Spruch ein: „Hey, Carmine, let me ask you something: What sets off the metal detectors first? The lead in your ass or the shit in your brain?“

            • …fußkrank im Kopf, oder shit in there brain….?
              ….irgendwer auf der payroll einer Zeitung, hat den shit verzapft.
              Ein Experte sicher nicht – da muß ich unsere Ermittler in Schutz nehmen…so eine Scheiße, verzapfen nur Journaillisten….aber eh wurscht: Merkt eh kana…

  7. …ja, das Hainfelder Programm, hätte große Chancen auf Wiedereinführung, aber man müßte es auf türkisch und serbokroatisch u.a. übersetzen – Begeisterungsstürme, absolute Mehrheit sicher…..aber die Parteistrategen wissen halt nicht, was die Mehrheit der Basis will – aber was will man von all diesen Zivildienern….und Fußkranken – im Kopf…

  8. Ich habe in meiner Zeit beim ÖBH und da vor allem beim Jakdo viele HaGra zu Ausbildungszwecken geworfen.Also ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen,wie dadurch eine Waffe zerbröseln kann.Haben die Ermittler zu wenig Erfahrung(glaub`ich eher nicht) oder gibt es diesbezügliche Weisungen?(Glaub` ich eher schon…)
    Ferner glaube ich als gelernter Österreicher,daß eine lückenlose Aufklärung politisch seitens unserer „Gutmenschenfraktion“nicht wünschenswert wäre.

  9. Da wird vieles verschleiert, den Leuten wird hanebüchener Unsinn serviert, vielleicht glaubt das jemand. Am ehesten ist anzunehmen, dass die Opfer dubiose Verbindungen hatten, dabei vielleicht irgendwelche Verpflichtungen nicht eingehalten hatten und deshalb einfach hingerichtet wurden. Naja, ein altes Sprichwort besagte, wer sich mit Hunden ins Bett legt, steht mit Flöhen auf…

  10. Und wieder versagt das Zentrale Waffen Register…

    Der Zeitungsbericht trotzt nur von Unkenntnis und Hahnebüchenen Theorien, man mag es nicht glauben.
    Ein mit Kopfschüssen tödlich Getroffener will Handgranate an sich bringen und aus dem Fenster werfen…
    Eine Granate die eine Pistole/Revolver in Kleinteile zerbröselt, aber am Auto sind fast alle Scheiben drin…

    Schlußendlich wird festgestellt das es wegwn der Firmenpleite Selbstmord war. Ermitlungen eingestellt, zu den Akten.

    Man, man, man……

  11. Das sind doch keine Waffen lt. WaffG, für die Balkanesen sind das nur Andenken aus der alten Heimat und die fallen nicht unter §17 und §18 WaffG. Die Handhabung dieser Dinge nennt man bei denen außerdem Folklore.

  12. ….erklärbar ist das nur, dass der SPÖler, das leider nicht mehr aktuelle Parteiprogramm – das Hainfelder nämlich gelesen hat….und wollte sich auf den neuesten technischen Stand bringen…..und halt einmal üben….er war vermutlich für das Bundesheer untauglich – Wehrdienstverweigerer…oder so…
    man wird es erfahren – oder auch nicht – auch wurscht…

  13. Auf diese Fragen wird es nie eine Antwort geben und wenn überhaupt, dann so eine wie -Durch die Explosion könnte die Waffe in viele Teile zersplittert sein, die sich im Motorraum verteilt haben, so ein Ermittler-. Also weiterhin fest Waffenkontrollen bei den gesetzestreuen Bürgern.

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