Ein Sittenbild der Republik?

Oder doch ihre Bankrotterklärung? Die Rede ist hier natürlich von den Ausschreitungen rund um den am vergangenen Freitag in Wien stattgefundenen „Akademikerball“, ein sehr facettenreiches Thema dem man mit einem einzelnen Artikel kaum gerecht werden kann. Einen Versuch will ich aber dennoch wagen:

Der besseren Lesbarkeit halber unterteile ich das in einzelne Abschnitte, all das zusammenzufügen und die Zusammenhänge zu interpretieren will ich abschließend gar nicht auf mich nehmen, das bleibt meinen geschätzten Lesern vorbehalten. Es spricht ohnehin für sich:

  1. Der „Akademikerball“: Der Akademikerball ist eine relativ neue Veranstaltung, er hat heuer erst zum zweiten mal stattgefunden. Es handelt sich dabei um die Nachfolgeveranstaltung des WKR-Balles, der traditionsreichen Tanzveranstaltung des Wiener Korporationsringes. Dieser Burschenschafter-Ball konnte ja 2012 letztmalig in der Wiener Hofburg abgehalten werden, da diverse – bestenfalls randdemokratische – Vereinigungen die weitere Ausrichtung dieses Ereignisses zu verhindern geschafft haben. Der Veranstalter des (neuen) „Akademikerballes“ ist die FPÖ, die drittstärkste demokratisch legitimierte Partei des Landes, zumindest wenn man die letzte Nationalratswahl zugrunde legt – sonst wäre sie  mittlerweile wahrscheinlich sogar die stärkste Partei. Gab es schon in der Vergangenheit Proteste gegen den WKR-Ball, so hat der Terror gegen die Veranstaltung jener Partei, die bei der letzten Nationalratswahl 20,51% der Stimmen (962.313 Wähler) erhalten hat, am vergangenen Freitag einen neuen Höhepunkt erreicht.              
  2. Die Rolle der Burschenschaften: Ganz objektiv betrachtet haben die diversen Burschenschaften, somit auch der Wiener Korporationsring, nichts mit den Ausschreitungen zu tun, sie waren die „Zielgruppe“ einer Ballveranstaltung, wie man es etwa auch vom Ärzte-, Juristen- oder Jägerball kennt. Ein Ballbesuch schändet nicht, das darf in einer Demokratie auch nicht sein!
  3. Die Rolle der Medien (1): Die Rolle der Medien ist in Wahrheit ein einziger Offenbarungseid der sogenannten „freien Presse“, von wenigen Ausnahmen abgesehen. In scheinbar grenzenlosem Haß wurde (und wird!) hier auf harmlose Ballbesucher losgegangen, daß auch die Ursprünge des unabhängigen Journalismus in der Revolution von 1848 gründen wird hier ebenso geflissentlich übersehen bzw. vergessen wie die elementare Rolle, die die Burschenschaften dabei gespielt haben. Der Futtertrog der Presseförderung bzw. der Regierungsinserate ist augenscheinlich weit zu lukrativ, als daß man sich diesem Thema mit der gebotenen journalistischen Sorgfalt und Ethik nähern könnte. Das beginnt beim zwangsgebührenfinanzierten Staatssender ORF, setzt sich über teilweise seriöse Medien fort und endet bei einem Blatt, das den Namen unserer Republik für sein Geschreibsel gekapert hat: So hat etwa ein gewisser Wolfgang Fellner am Tag des Akademikerballes, am 24. Jänner also, auf Seite 4 des periodischen Druckwerks „ÖSTERREICH“ folgendes zu Papier gebracht: „(..) Der Akademikerball in Wien wird immer mehr zu einem skandalösen Ärgernis, das abgestellt gehört. Wenn 500 Burschenschafter einen eigentlich harmlosen Ball bewusst so zur Provokation gestalten, dass er Tausende Demonstranten anzieht (…) dann hört sich der Spaß auf. Fasching sollte nicht mit Terror verwechselt werden. (…) Längst ist eine klare Ansage von Kanzler und (Wirtschafts-, Anm.) Minister überfällig, dass die Hofburg nicht mehr an solche Krawall-Provokateure vermietet wird. Die Regierung hat es in der Hand, dieses rechtsextreme Ärgernis endlich abzustellen. (…) Sonst ist sie für den Krawall verantwortlich.“ Ganz eindeutig legt sich da Herr Fellner, der ehemalige Vermieter des seinerzeitigen Wiener Wohnbaustadtrates Faymann und Herausgeber des – neben der Presseförderung – wohl hauptsächlich von Regierungsinseraten der Regierung Faymann lebenden Krawallblattes „ÖSTERREICH“ ja nicht fest, wer da schon im vorhinein für die Gewalttaten am Rande des Akademikerballes verantwortlich sein soll – die Burschenschafter oder die Regierung? Die linksextremen Gewalttäter hat er jedenfalls nicht auf dem Plan, vielleicht ist er aber auf dem Auge auch blind (oder er drückt es ganz fest zu). Folgt man jedenfalls dieser Fellner’schen Logik, dann erkennt man erst das visionäre Potential dieses „Journalisten“: Verbietet die Banken – keine Banküberfälle mehr! Verbietet die Juweliere – keine Juwelierüberfälle mehr! Verbietet die Frauen – keine Vergewaltigungen mehr! (Im letzten Fall würde die Menschheit zwar bald aussterben, dafür gäbe es dann auch keine Wolfgang Fellners mehr. Ich überlege noch.)
  4. Die Rolle der Medien (2): Auch nach dem Akademikerball und den damit leider verbundenen Ausschreitungen hat die mediale Hetze gegen die gesetzestreuen, harmlosen Ballbesucher nicht nachgelassen, ganz im Gegenteil: Wieder wird den Ballbesuchern, dem Veranstalter, der Exekutive der schwarze Peter zugeschoben, wieder werden die wahren Gewalttäter, das extremistische Gesindel, das zum Teil noch dazu aus dem Ausland importiert wurde, gleichsam entschuldigt. Die Gewaltexzesse der vermummten Verbrecher haben zahlreiche Verletzte und allein einen Sachschaden von geschätzt weit über einer Million Euro zu verantworten, trotzdem wird das auf unerhörte Art und Weise verharmlost:
    (c)"Kronen Zeitung" vom 25.01.2014, Wien-Ausgabe, Seite 12

    (c)“Kronen Zeitung“ vom 25.01.2014, Wien-Ausgabe, Seite 12

    Ah ja – marodierende Horden, die eine Spur der Verwüstung hinter sich zurücklassen nennt man neuerdings „Querulanten“. Muß ich mir merken, sollte ich einmal den unbändigen Drang verspüren irgendwo zu randalieren kann ich mich sicher mit der Ausrede „Ich bin doch nur ein Querulant“ aus der Bredouille bringen – wenn ich mich vorher vermumme.

  5. Die Rolle der Medien (3): Wer am vergangenen Sonntag im ORF die Sendung „Im Zentrum“ sehen konnte, der konnte sich – neben der gewohnt tendenziösen Moderation durch Ingrid Thurnher – auch an den Wortmeldungen des Vorsitzenden der Journalistengewerkschaft, Franz C. Bauer, „erfreuen“. Ein weinerlicher Auftritt der Extraklasse, sollte der Mann nicht nur ein Funktionär, sondern tatsächlich auch Journalist sein, dann wohl höchstens beim „Tatblatt“ unseligen Angedenkens. Vielleicht sieht man dieses große Talent aber jetzt öfter im Fernsehen, idealerweise in einer Doppelconférence  mit Heinz Patzelt von AI. Vorsicht: Verwechslungsgefahr – optisch wie inhaltlich!
  6. Die Rolle der Demonstranten: Es ist völlig legitim gegen etwas, das einem nicht zu Gesicht steht, zu demonstrieren. Das ist ein Bürgerrecht, das darf einem keiner absprechen. Irgendwie ist es aber schon eine Ironie der Geschichte, daß just gegen die Burschenschaften, die durchaus als Wegbereiter der Bürgerrechte angesehen werden können, dieses Demonstrationsrecht zur Anwendung kommt. Ich war am Freitag vor der Demonstration in der Wiener Innenstadt (siehe „Wochenrückblick 4/2014„) und habe mir einige von diesen „Demonstranten“ angeschaut – meiner Meinung nach hauptsächlich dumme, verhetzte Kinder ohne jegliche Ahnung von den tatsächlichen Zusammenhängen. Dankbare Opfer für die Rattenfänger, doch dazu mehr weiter unten unter Punkt 8.) Die gewalttätigen Demonstranten, vielfach auch als „Schwarzer Block“ bezeichnet, sind großteils von den nützlichen Idioten, den oben erwähnten „normalen“ Demonstranten, zu unterscheiden. Sie leben nicht nur für den Terror, sondern sie leben auch davon und sind dabei weitestgehend ideologiefrei. Sie sind gefährlich und die Feinde einer jeden Gesellschaft. Das Gesindel gehört eingesperrt und der Schlüssel weggehaut.
  7. Die Rolle der Polizei: Im Vorjahr, bei den Ausschreitungen anläßlich des ersten Akademikerballes, habe ich mich mit Kritik am Vorgehen der Polizei, aber auch am späteren Auftreten des Polizeipräsidenten Pürstl, nicht zurückgehalten, siehe hier. Das war damals auch angezeigt und richtig, dazu stehe ich nach wie vor. Im heurigen Jahr aber scheint die Polizei besser vorbereitet gewesen zu sein, das verhängte Platzverbot konnte zwar die Ausschreitungen in der Innenstadt nicht verhindern, zumindest aber konnte die akute Bedrohungslage, die sich gegen die harmlosen Ballbesucher gerichtet hat, abgewendet werden. Ein kleiner Erfolg, aber leider halt doch nur die „halbe Miete“: Es darf einfach nicht sein, daß eine – verhältnismäßig überschaubare – Gruppe von Extremisten vor den Augen der Exekutive (!) Straftaten setzt, einen Millionenschaden verursacht und damit davonkommt! Es darf einfach nicht sein, daß Terroristen ungestraft eine Polizeiinspektion angreifen können – das ist eine Bankrotterklärung der Exekutive und somit der Republik! Die Polizisten dort werden doch hoffentlich nicht unbewaffnet gewesen sein? Aber egal, zumindest Wasserwerfer hätte man zum Einsatz bringen können und müssen – bei den vorherrschenden niedrigen Temperaturen hätte mittelfristig wohl auch ein dauernder Sprühnebel den gewünschten Erfolg gebracht. Ach ja: Mittlerweile haben u.a. der VSStÖ und der Grüne mit der Billigwohnung im Gemeindebau, Peter Pilz, Polizeipräsident Pürstl wegen des Polizeieinsatzes rund um den Akademikerball zum Rücktritt aufgefordert. Bei den Feinden wird mir der Mann noch richtiggehend sympathisch…
  8. Die Rolle der Politik: Der Akademikerball wird von der FPÖ veranstaltet, daß das übrige Parteienspektrum darob nicht in Jubelchöre einstimmt ist legitim und normal. Daß durch diverse Wortmeldungen alle Ballbesucher verunglimpft werden ist natürlich nicht legitim, traurigerweise aber in diesem Land inzwischen politische Normalität. Was aber ein Novum in dieser Republik ist ist die Tatsache, daß eine demokratisch legitimierte Partei ganz offiziell Terroristen unterstützt! Jene Terroristen, die brandschatzend und marodierend durch die Wiener Innenstadt ziehen, jene Terroristen, die feige vermummt unsere Straßen unsicher machen, jene Terroristen, die ungeniert Passanten attackieren, jene Terroristen, die auch vor Attacken auf die Exekutive nicht Halt machen. Jene Terroristen, die aus dem Ausland importiert wurden, zusätzlich zu dem geringen „Terroristenstamm“ den wir leider ohnehin hier im Land haben. Die Rede ist hier natürlich von den „Grünen“, namentlich ihrer Jugendorganisation, den „Jungen Grünen“, die die Webseite http://nowkr.at , die Organisationsseite der Schlägertrupps, zur Verfügung gestellt haben. „Unseren Hass den könnt ihr haben„, so der eingängige Slogan auf besagter Seite. Entlarvend, wiewohl nicht überraschend.

Eine Ballnacht in Wien. Die einen tanzen und feiern, die anderen wollen die Stadt in Schutt und Asche legen. Der Ball wird von der FPÖ veranstaltet. Noch Fragen?

30 Antworten zu “Ein Sittenbild der Republik?

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  6. Werter Garser, sooo falsch ist das mit dem Tatblatt wohl nicht. Die Erinnerung läßt nach, aber da war was.

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  8. Die Kultusgemeinde gerät nicht so sehr ins Rampenlicht, wenn sie ihr politisches Kind – die Grüninnen – diese Arbeit machen lässt.

  9. Da haben wir also wieder eineneine DaumenrunterdrückerInn dabei!
    Das heißt m.E. daß derdie die Ausschreitungen, verletzte Polizisten, verprügelte Ballbesucher, grobe Sachbeschädigungen und anderes mehr, gutheißt! Wie sollte man sonst seineIhre Bewertungen verstehen!
    Muß eineine aufrichtigerge DemokratInn sein!

    • Ist doch gut! Das hier sollen ja nicht nur die lesen, die sich ohnehin auskennen. Wer weiß, vielleicht denkt der/die/das eine oder andere daraufhin auch einmal nach…

      • …Grüße aus dem Salzkammergut?
        Jetzt wird auch klarer, warum die Grünfaschisten keine Waffen in der Bevölkerung wollen – sie haben da tolle Vorbilder, Nazis, Stalinisten usw.
        Warum siedelnd sie sich nicht in Nordkorea an???
        Muß doch ein Traumland für sie sein…..

    • An die Genossen
      Gerade wegen der schon wieder vorhandenen Negativbewertungen erscheint es mir notwendig, nochmals auf Wolf Biermann zurückzugreifen
      Teil eines Liedtextes von ihm:
      Was hast du im Schädel
      Dreck oder Stroh
      Sag- bist du so dumm
      oder tust du nur so?
      – geschrieben als Protest gegen DDR und nicht Nazi Terror….. .
      Freundschaft

  10. Genial formuliert. Und zu „keine Fellner(s)“: damit könnte ich gut leben. Österreich (gemeint ist das Qualitätsmedium) würde mir auch nicht wirklich abgehen!

  11. Warum werden die Grünen nicht für den Schaden zur Rechenschaft gezogen ? Und zur terroristischen Vereinigung erklärt ?

  12. Hervorragende Analyse, lieber Richard. Und ein Resumee: Die Grünen sind die neuen Nazis. Das wurde diesmal wieder „schlagend“ bewiesen.

    • Nachdem ich auch alle Kommentare gelesen habe, kann ich nur sagen:
      dem ist nicht viel hinzuzufügen außer:
      „schade, dass die Polizei die grün/roten Verbrecher und speziell die Anführer nicht verprügelt hat.“
      Das sollten wir Österreicher ja von dem von uns bezahlten „Freund und Helfer“ verlangen dürfen, noch dazu wo wir den Schaden über unser Steuergeld bezahlen müssen.
      Sonst müssen wir Bürger für solche Fälle eine Bürgerwehr aufstellen!
      Ich denke, da würden sich schon einige finden, die mitmachen.
      Oder?

  13. Es gibt eigentlich nur eine legitime Maßnahme,diesem Trend zur Desinformation, gewollten Verweichlichung der Gesellschaft, zum geförderten massiven Linksruck durch Teile der Politik sowie ca. 70% der Journaille etc….entgegenzuwirken:das Richtige wählen!

  14. Warum, so frage ich mich, werden die Demos in der Innenstadt genehmigt? Warum nicht auf der Donauinsel?
    Dort könnten die friedlichen Demonstranten gerne demonstrieren. Es wären auch nicht unbedingt Heerscharen von Polizisten nötig.

    Wer friedlich seinen Protest zum Ausdruck bringen will, wird es auf der Insel tun! Es könnten dort auch irgendwelche linksgedrehte Musiker ein Konzert geben…. und alles in Butter.

    Wer sich allerdings in die Innenstadt begibt und dort versucht an die Ballbesucher ranzukommen, der solle sich darauf gefasst machen, dass er (sie) nicht nur Elitepolizisten zum Gegner hat sondern auch eine Anzahl von Jagdkommandosoldaten die Ballbesucher schützt. Und die sind sicher nicht so lieb und nett wie die Polizei… besonders wenn sie sich angegriffen fühlen….

  15. Zur Rolle der Medien Pkt 5 (dagarser)
    entnommen aus Facebook Offensive gegen Rechts:
    1) Offensive gegen Rechts hat Im Zentrums Status geteilt.
    25. Januar
    Leute, es wird immer bizarrer: Im Zentrum möchte morgen über den Ball und die Demos reden. Allerdings ohne die Leute, die die Demos veranstaltet haben. Weder wir noch NoWKR sind als Gäste eingeladen. Als wir mit der Redaktion darüber reden wollte, wurde uns am Telefon das Gespräch verweigert. Das soll eine journalistische Praxis sein, die des öffentlich rechtlichen Fernsehens würdig ist? Wir sind echt baff. Lasst ihnen doch bitte ein Kommentar auf der Seite oder sagt ihnen auf folgendem Wege, was ihr davon hält: imzentrum@orf.at , Tel.: (01) 870 70 30 #imzentrum Themenänderung aus aktuellem Anlass:
    Krawall um den Akademikerball – mit Fragen nach Verhältnismäßigkeit und Verantwortung. Mit Andreas Mölzer (FPÖ), Albert Steinhauser (Die Grünen), Gerhard Pürstl (Polizeipräsident Wien), Rudolf Sarközi (KZ-Überlebender), dem Vorsitzenden der Journalistengewerkschaft Franz C.
    Bauer und Alexander Pollak von SOS-Mitmensch.

    2) Offensive gegen Rechts 25. Januar
    Ok, wir machen das nochmal groß: Ihr seid ein Wahnsinn! Alexander Pollak von SOS Mitmensch hat richtig cool reagiert und uns seinen Platz angeboten. Für die Redaktion von In Zentrum geht das klar und es wird eine Vertreterin von uns morgen bei In Zentrum sein! Danke an Alle, die ihren Unmut geäußert haben

    3) Sendung Im Zentrum am 26.1.2014 – ab ca. 23 Minuten(Mediathek) Thurnher aufgebracht auf den Vorwurf von Mölzer, das anwesende Publikum sei ausgesucht-„diese wußten das Thema gar nicht/wir wissen es erst seit gestern“.
    Sieht man sich die oa. Facebook Eintragungen an wird erkennbar, dass der ORF ohne große Probleme anstatt dem vorgesehenen Pollak Natascha Strobl eingeladen hat. Ebenso leicht müsste es bei entsprechendem Willen möglich gewesen sein, zum Ausgleich einen weiteren FPÖler einzuladen bzw. für die Ausgewogenheit des anwesenden Publikums zu sorgen. Daher muß diese Diskussionsrunde, wie so viele zuvor als durch den ORF gesteuert bewertet werden.

  16. Ich habe einen äußerst aggresiven Mob und eine defensive Polizei gesehen! Ich habe in der Sendung Im Zentrum gehört, wie die Linksgrünen diese Situation heruntergespielt haben und bin zutiefst erschüttert, daß so etwas in unserem Lande möglich ist! Ich habe auch gehört, wie sich die Linksgrünen vor einer Distanzierung zu diesem Geschehen herumgedrückt haben! Mir fehlen einfach die Worte und ich sehe mit großer Sorge in die Zukunft!

    • Wenn sich die politische Situation nicht in den nächsten Monaten um 180 Grad ändert, haben wir keine Zukunft mehr, leider . . .

  17. ….was kommt heraus, wenn man „Rote“ und „Grüne“ Ideen mischt?
    Richtig – Braun!
    Die Sturm-Abteilung der Grünen, hat uns eindrucksvoll gezeigt, warum sie künftig hoffentlich nicht mehr im Parlament vertreten sind und ihre gewaltaufrufenden Führer im Häfn.
    Entgegen meiner ORF-Phobie, habe ich dieses Mal auch „Im Zentrum“ gesehen – also, das war die Flucht vorwärts, von diesen Grünfaschisten und alles spielten dabei noch mit – ich dachte, ich bin im falschen Film – war ich scheints auch….
    Wenn das den Zusehern nicht die Augen geöffnet hat, was da auf uns zukommt…

  18. Die stalinistischen Mördertruppen haben über 100 Millionen Menschen umgebracht und damit mehr Opfer gefordert als der Nationalsozialismus.
    Die von Grün unterstützten Schlägertruppen haben also durchaus Vorbilder, an denen sie sich orientieren.

  19. Salzburger Nachrichten – des weiteren ohne Kommentar:
    Akademikerball, einmal andersrum
    Von Alexander Purger | 28.01.2014 – 06:00

    Wien stand am Freitag im Banne der gewalttätigen Demonstrationen gegen den Akademikerball der Wiener Grünen (WGR). Beim WGR-Ball in der Hofburg finden nach Ansicht der weit rechts stehenden Kritiker Jahr für Jahr „linke Vernetzungstreffen“ statt.

    Obwohl der Ball jedes Jahr für Ausschreitungen sorgt und enorme Polizeikosten verursacht, erklärten sich die Wiener Grünen nicht bereit, ihn abzusagen oder an einen anderen Ort zu verlegen. Das hieße, dem Druck der Straße nachzugeben, argumentierten sie.

    Heuer wurden gleich drei Demonstrationszüge gegen den WGR-Ball angemeldet. Sie waren offiziell überparteilich organisiert, es stellte sich jedoch bald heraus, dass hinter der aggressiven Plattform „No WGR“ in Wahrheit die Jungen Freiheitlichen stehen.

    Die Polizei verhängte rund um die Hofburg eine weiträumige Platzsperre und zog 2000 Polizisten zusammen. Beide Maßnahmen wurden von der FPÖ als gänzlich unnötig bezeichnet, da jede Anti-WGR-Demonstration traditionell völlig friedlich verlaufe.

    Die Polizei hingegen verwies auf Informationen, wonach aus Deutschland sieben Busse mit rechtsextremen Profi-Demonstranten erwartet würden. Aus diesem Grund wurde für die Anti-WGR-Demo ein Vermummungsverbot verhängt. Verfassungsrechtler äußerten Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieser Maßnahme. Die grünen Ballveranstalter hingegen begrüßten sie.

    Die Protestzüge verliefen anfangs in geordneten Bahnen. Die Demonstranten schwenkten blaue Fahnen, skandierten „Grüne verrecke!“ und „Grüne raus aus dem Parlament!“ Viele hielten Plakate hoch, die Grünen-Chefin Eva Glawischnig mit dem kommunistischen Massenmörder Pol Pot gleichsetzten.

    Auf dem Wiener Stephansplatz kam es dann zu schweren Ausschreitungen. Braun vermummte Demonstranten, der sogenannte „Braune Block“, schlugen wahllos Auslagenscheiben ein, zertrümmerten Polizeiautos und verletzten mehrere Polizisten. Auch vor der Hofburg kam es zu unschönen Szenen. Ballgäste der Wiener Grünen wurden von rechten Demonstranten bespuckt und mit Farbbeuteln beworfen.

    Die FPÖ wies jede Schuld an den Ausschreitungen zurück und forderte den Rücktritt des Polizeipräsidenten. Es habe sich um eine völlig friedliche Demonstration gehandelt. Schuld seien die Polizeigewalt und die Sperrzone gewesen. Hätte man die Demonstranten mit ihren Wurfgeschossen näher an die Ballgäste herangelassen, wäre es zu gar keiner Eskalation gekommen, erklärte die FPÖ. Erst drei Tage später verurteilte Parteichef Heinz-Christian Strache die Gewalt und drohte den jungen Freiheitlichen mit Rauswurf.

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