Wien darf nicht Dubai werden!

Na ja – das Geld das die dort unten haben könnten wir zwar gut gebrauchen, wobei das Rote Wien das wahrscheinlich auch verbrennen würde. Es geht aber gar nicht ums Geld, es geht um die dortige Justiz, gerade wieder im Gerede weil ein österreichisches Opfer einer Vergewaltigung in Dubai als Täterin angeklagt wurde.

Mein Mitleid hält sich zwar in engen Grenzen, wenn man als Muslimin in ein muslimisches Land reist, dort dann Alkohol trinkt und sich nach einer Vergewaltigung nicht an die Reiseinformation des Außenministeriums hält („Aufgrund der im Vergleich zu Österreich gänzlich unterschiedlichen Verfahren im Strafrecht wird Opfern sexueller Gewaltverbrechen geraten, vor der Kontaktierung der Polizei und dem Ergreifen jeglicher rechtlicher Schritte die österreichische Botschaft zu konsultieren.„, bmeia.at), dann darf man sich nicht wundern wenn das dort anders gehandhabt wird als in zivilisierten Ländern. Ein klarer Fall von „Don’t go to stupid places!

Wenn ich die Justiz in Dubai also als „nicht zivilisiert“ bezeichne, so hat das unter anderem mit dieser Opfer-Täter-Umkehr zu tun, das ist islamische Rechtsprechung und die hat ja bekanntlich mit Zivilisation nichts zu tun. Aber gut, dort ist das so, wer sich dem freiwillig aussetzt soll sich nachher nicht beklagen!

Was hat das jetzt aber mit Wien  zu tun? Auf den ersten Blick nichts, auf den zweiten findet man aber durchaus eine unschöne Parallele: Die Opfer-Täter-Umkehr nämlich, zwar nicht bei einer Vergewaltigung, sondern bei Delikten wie Sachbeschädigung, Körperverletzung und Landfriedensbruch!

So hat nämlich der Wiener Gemeinderat (der allerdings Gott sei Dank nichts mit der Judikative zu tun hat) mit den Stimmen von „Rot“ und „Grün“ eine „Resolution“ gegen den Wiener Akademikerball verabschiedet, eine bizarre Verdrehung der Tatsachen und ein politischer Skandal der Extraklasse:

„Der in Fortführung des WKR-Balles in der Wiener Hofburg am 24.1.2014 von der FPÖ organisierte ‚Akademikerball‘ hat als internationales Vernetzungstreffen von Rechtsextremen dem Ruf Wiens geschadet. Auch die Ausschreitungen im Anschluss an die zuvor friedlich verlaufenden Demonstrationszüge verursachten eine negative Publizität.“

Deshalb, so die Wiener Regierungskoalition, spreche sich der Wiener Gemeinderat „weiters dafür aus, diese Veranstaltung ‚Akademikerball‘ künftig nicht mehr in der Wiener Hofburg abzuhalten“ (Quelle: Der Standard).

Das muß man sich einmal vorstellen: Da wird auf der einen Seite ein Ball veranstaltet, ein im Wiener Fasching alles andere als einzigartiges Ereignis. In diesem Fall halt von der FPÖ, Zielgruppe sind die „Akademiker“, also auch die Burschenschafter. Andere Bälle in der Wiener Hofburg, am selben Veranstaltungsort also: Ärzteball, Juristenball, Jägerball, TU-Ball, etc.

Nun sind aber in gewissen „Kreisen“ weder die FPÖ noch die Burschenschafter wohlgelitten, deshalb werden Proteste und Demonstrationen gegen diesen Ball organisiert und abgehalten. Zu diesen Demonstrationen werden aber – unter tatkräftiger Mithilfe der Jugendorganisation einer der für obige „Resolution“ mitverantwortlichen Partei – gewalttätige linksradikale Randalierer nicht nur eingeschleust, sondern geradezu offen eingeladen und es kommt wie es kommen muß: Die Lage eskaliert, es kommt zu Ausschreitungen in deren Zuge Menschen verletzt, die Wiener Innenstadt verwüstet und Polizisten und Polizeiinspektionen angegriffen werden!

Durchaus bürgerkriegsähnliche Zustände also, die Wiener Stadtregierung ist in der Tat gefordert dafür Sorge zu tragen, daß sich derartige Ausschreitungen nicht wiederholen können! Aber doch nicht dadurch, daß sie vor dem linken Terror in die Knie geht und die (geplanten) Opfer linker Pogrome kriminalisiert!

„RotGrün“ in Wien ist also wegen „negativer Publizität“ besorgt? Dann sollen sie gefälligst einmal ihren eigenen Augiasstall ausmisten, die Förderer und Wegbereiter des linken Terrors aus ihren eigenen innersten Reihen entfernen!

Aus Wien darf nicht Dubai werden! Und aus Opfern keine Täter!

11 Antworten zu “Wien darf nicht Dubai werden!

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  2. Die Gedankengänge des sind reichlich wirr – da macht Dagarser defacto ein weibliches Opfer zum Täter, in dem er Ihr die Schuld gibt?
    Das lässt tief blicken.

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  5. …..wie trinkfest Griechinnen sind, kann ich nicht sagen, aber das Absegnen des Straßenterrors durch den Indianer Häupl(ing), wird wohl in die Stadtgeschichte als „Grinzinger Beschlüsse“ eingehen….

  6. ….als Muslimin sollte die Dame aber Sitten und Gebräuche kennen. Es kann aber leicht sein. daß dem Vater die angebotene Anzahl von Schafen und Kamelen zu gering war, oder ein Besserbieter auftauchte – wer weiß?
    Ein Angebot aus Ungarn, einem Zigeunerbaron, sollte die Dame einige Hundert Schweine wert sein, andere Länder, andere Währung…..

  7. In Deutschland sieht man ähnliche Fälle: so entbrach nach der Tötung des Daniel S durch angetrunkene Türken eine Debatte über rechte Gewalt und jegliche öffentliche Trauerbekundung wurde in dessen Heimatort untersagt, weil man „Aufmärsche der rechten Szene“ befürchtete.
    Hätten sechs besoffene Deutsche einen Türken mit Fußtritten getötet, würden dort vermutlich bis heute täglich Autos brennen und vermummte Chaoten randalieren.
    Asymmetrischer Rassismus ist kein Zeichen von Toleranz, lediglich von Propaganda und einem erneuten Aufkeimen der Totalitären.

  8. Lieber dagarser, Sie haben 100% recht! Aber Sie, ich und einige wenige “Normaldenkende” stehen auf verlorenem Posten. Viele, die sich jetzt über “dies und das” empören, haben am Wahltag nicht den Mumm, “dies und das” zu ändern. Sonst wäre nämlich Rot-Grün in Wien bzw. Rot-Schwarz im Bund längst Geschichte…

  9. Du hast vollinhaltlich recht! Dem ist nichts hinzuzufügen.Die rotgrüne Demagogie sollte schön langsam Geschichte werden!
    Schönes Wochenende!

  10. …..erst dachte ich ja, der Häupl hätte die Grünfaschisten nur anrennen lassen – und sich die Hände dann in Unschuld zu waschen, so wie mit der MAHÜ, aber das ist jetzt taktisch sehr ungeschickt….na ja, auch nicht mehr der Alte….
    Was Wien und Österreich schadet, hat die Roten und schon gar nicht die Ökofaschisten interessiert, solange es parteipolitisch opportun war…
    Da karren wir aus dem „Altreich“ die „Sturm-Abteilung“ an und behaupten, die Opfer wären schuld – kommt mir sehr bekannt vor, diese Taktik – wurde vom „Stürmer“ auch immer sehr gelobt….

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