So formuliert man eine Absage!

In den USA gibt es ja bekanntlich die unsägliche, vom früheren New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg gegründete, Anti-Waffen-Initiative „Mayors Against Illegal Guns“ (MAIG), einen Zusammenschluß zahlreicher mißgeleiteter US-Amerikanischer Bürgermeister mit dem Ziel, das Recht auf Waffenbesitz weitestgehend einzuschränken.

An die 1.000 Bürgermeister sind dieser windigen Organisation schon auf den Leim gegangen, das langt diesen Feinden der Freiheit aber noch lange nicht und so versuchen sie, immer weitere Amtsträger auf ihre Seite zu ziehen. So auch den Bürgermeister der Stadt Forest Park in Georgia, David Lockhart:

Dear Mayor Lockhart,

I recently invited you to join Mayors Against Illegal Guns, a national bipartisan coalition of mayors from across the country representing more than 68 million Americans to reduce gun violence.  I wanted to follow up to ensure that you saw our letter.  A member of my team will be in contact with your staff to inquire about whether you plan to join our fast growing coalition of mayors.  Additional information on the coalition and instructions for joining are contained in the letter below.  (…)

(Sehr geehrter Bürgermeister Lockhart,

Sie wurden kürzlich eingeladen, “Mayors Against Illegal Guns”, einer nationalen, überparteilichen Koalition von Bürgermeistern aus dem ganzen Land die 68 Millionen Bürger vertreten um Waffengewalt zu reduzieren, beizutreten. Ich wollte nur sichergehen, daß sie unseren Brief erhalten haben. Ein Mitglied meines Teams wird mit Ihrem Büro in Kontakt treten um nachzufragen, ob sie unserer rasch wachsenden Koalition beizutreten gedenken. Weitere Informationen über diese Koalition und  über die Beitrittsformalitäten finden sich im angehängten Schreiben (…)

Soweit also das Schreiben der „MAIG“, nachzulesen hier: Join Mayors against Illegal Guns. Die Übersetzung der angesprochenen „weiteren Informationen“ erspare ich mir, das übliche selbstbeweihräuchernde Gewäsch der Anti-Waffen-Narren halt. Steht alles im Original im angegebenen Link.

Viel interessanter ist da schon die Antwort, die Bürgermeister Lockhart diesem Volk zukommen hat lassen:

I do not support your efforts. I oppose efforts to require private sellers with minimal sales (non-dealers) to perform background checks. I am proud that gun shows are regularly conducted in Forest Park.

If you really want to reduce illegal gun sales, perhaps your energy would be better focused in petitioning the BATF to end its illegal gunwalking. Because of Operation Fast and Furious, Brian Terry was murdered with a weapon sold by our own government.

Your organization claims that the goal is “protecting the rights of Americans to own guns, while fighting to keep criminals from possessing guns illegally,” yet none of your “Coalition Principles” further any such protections. One of the principles is to “keep lethal, military style weapons off our streets.” First, I am awestruck that you would focus on “lethal guns.” It seems that guns’ lethality is the point of their design. That you believe a gun’s “military style” makes it more lethal is asinine, and however you would define such style does not make guns so designed illegal. Your stated goals–protecting legal ownership and eliminating criminals from illegally possessing guns–are belied by your specific objectives. What you propose would convert what is currently legal possession into criminal behavior. You may have fooled other mayors, and you may have other fools who agree with your actual objectives, but you haven’t fooled me.

That your organization was founded by Michael Bloomberg, who criminalized the sale of sodas of a certain size, is telling. It is impossible to believe such a man is really concerned with the protections afforded by our Constitution.

(Ich unterstütze ihre Bestrebungen nicht. Ich bin dagegen, daß Privatverkäufer mit geringfügigen Umsätzen (keine Händler) Hintergrundüberprüfungen durchführen sollen. Ich bin stolz, daß in Forest Park regelmäßig Gun Shows (Waffenmessen, Anm.) stattfinden.

Wenn sie wirklich den illegalen Waffenhandel unterbinden möchten, dann sollten sie ihre Energie vielleicht besser auf das BATF (Bureau for Alcohol, Tobacco and Firearms and Explosives, Anm.) und dessen illegalen Waffenhandel richten. Wegen der Operation „Fast and Furios“ (siehe hier, Anm.) mußte Brian Terry (von der US-Border Patrol, Anm.) durch eine von unserer eigenen Regierung verkaufte Waffe sterben.

Ihre Organisation behauptet, daß es ihr Ziel ist „das Recht der Amerikaner auf Waffenbesitz zu bewahren, während gleichzeitig Verbrecher vom illegalen Waffenbesitz abgehalten werden sollen“, allein bietet kein einziges ihrer „Koalitionsprinzipien“ dahingehende Sicherheiten oder Bewahrungen. Eines dieser Prinzipien ist es, „tödliche, militärwaffenähnliche Schußwaffen von den Straßen fernzuhalten“. Zunächst einmal bin ich ganz ergriffen, daß sie sich auf „tödliche Waffen“ konzentrieren. Mir kommt es nämlich so vor, das die Tödlichkeit von Waffen in ihrer Natur bzw. der Natur der Sache begründet ist. Wenn sie glauben, daß die Tödlichkeit von Waffen durch ihr „militärisches Design“ steigt, so ist dies schlicht idiotisch, außerdem ist es völlig egal wie sie ein Waffendesign definieren mögen, es ändert am Wesen der Waffe nichts und macht sie somit also auch nicht illegal.

Die von ihnen genannten Ziele – Legalwaffenbesitz schützen, gleichzeitig Kriminelle vom illegalen Waffenbesitz fernhalten – werden durch ihre spezifischen Ziele und Handlungen Lügen gestraft. Was sie vorschlagen würde bewirken, daß das, was jetzt völlig legales Eigentum ist, zur kriminellen Handlung verkommen würde. Es kann sein, daß sie andere Bürgermeister getäuscht haben, es kann auch sein, daß es andere Idioten gibt, die mit ihren eigentlichen Zielsetzungen konform gehen, aber mich konnten sie nicht täuschen!

Es ist bezeichnend, daß ihre Organisation von Michael Bloomberg gegründet wurde, jenem Mann der dafür verantwortlich zeichnet, daß der Verkauf von Softdrinks ab einer gewissen Größe kriminalisiert wurde (Bloomberg Soda Ban, Anm.). Es ist unvorstellbar zu glauben, daß sich so ein Mensch wirklich ernste Gedanken um die durch unsere Verfassung gewährten Rechte und Schutzmechanismen macht. (Quelle)

Das sitzt, Bürgermeister Lockhart hat diese Pharisäer nicht ignoriert, er hat sie vielmehr eiskalt abblitzen lassen und ihnen gleichzeitig eindeutig klar gemacht, was er von ihnen hält, bzw. was von ihnen zu halten ist. Ein guter Mann, den Einwohnern von Forest Park kann man zu ihrem Bürgermeister wirklich nur neidvoll gratulieren!

17 Antworten zu “So formuliert man eine Absage!

  1. Pingback: Wochenrückblick 15/2014 | dagarser

  2. Tja……, wir haben hier leider bloß einen Bürgermeister, der nachdem ein Mensch von einer Gruppe türkischer Schläger zu Tode getreten wurde flugs einen “ runden Tisch gegen rechts “ einberuft, der am Jahrestag dieses furchtbaren Ereignisses am Ort der Tötung ein pseudofröhliches “ buntes “ Kaspertheater von lauter toleranzbesoffenen Multikultianbetern aufführen läßt und der keine Möglichkeit ausläßt, alle Bürger die anders denken als er als Nazis zu diffamieren.

  3. Ich habe deinen Artikel zusammen mit dem Original bei Firearms United geteilt: https://www.facebook.com/FirearmsUnited/posts/606794639413214?stream_ref=10

  4. Hat dies auf pwaldi rebloggt und kommentierte:
    Mehr Politiker mit Arsch in der Hose bitte 🙂

  5. Sehr Intelligent Argumentiert. Einfach gut.

  6. Leider kenne ich hier keinen so aufrechten Bürgermeister,aber wir haben wenigstens ein H.C.Strache der sich für den privaten Waffenbesitz einsetzt.

  7. Wir haben keine solche Bürgermeister ? Na ?
    Tja, liebe LWB, dann überlegt mal was bisher schief gelaufen ist….
    Der Herr Bürgermeister Lockhart weiß anscheinend WER und WARUM er gewählt wurde, unsere Knallschoten anscheinend nicht.
    In einen anderen Blog habe ich schon geschrieben :

    „Wer sein Ohr nicht am Volk hat, hat viele Feinde:“
    U.T.

  8. Ernest Wimmer

    So einen Bgm kann man sich nur herbeisehnen…….Wunschtraum?
    Vielleicht ändern sich doch noch die Zeiten,und die Gutmenschen scheitern an ihrer Güte .

  9. Gäbe es bei uns auch nor einen solchen Bürgermeister? Wahrscheinlich nicht!

    • Unser Bürgermeister (einer Bezirkshauptstadt) ist Mitglied im Schützenverein und Glock-Träger … wundert mich, dass die/seine [rote] Partei ihm das noch nicht untersagt hat 😉

  10. Ja, das ist Freiheit.
    Leider ist in Europa, die Furcht der absahnenden Machthaber und ihrer Büttel zu groß..da könnte ja einer aufbegehren…

  11. Mein Gott! Gäbe es nur viele von diesem Bürgermeister Lockhart und hätten wir auch viele davon bei uns!

  12. Pingback: So formuliert man eine Absage! | GunNews

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