Wochenrückblick 15/2014

In der vergangenen Woche habe ich eine Absage an Michael Bloombergs „MAIG“ vorgestellt, eine erfreuliche Nachricht gebracht, von einer gefährlichen Drohung gegen meine Person berichtet und schließlich den eindrucksvollen Brief eines Überlebenden des jüngsten Massakers in Fort Hood vorgestellt:

  • Nur weil einer Milliardär ist heißt das noch lange nicht, daß er von der Politik etwas versteht und sich politisch betätigen sollte. Nein, die Rede ist hier nicht von der austro-kanadischen Sternschnuppe Frank Stronach, sondern vom früheren Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg. Ideologisch ein Fähnlein im Wind (erst Republikaner, dann Demokrat) war Bloomberg während seiner Amtszeit in einem konsequent: In seiner Gegnerschaft zum privaten, legalen Waffenbesitz. So war er auch Initiator der 2006 gegründeten Verbindung „Mayors Against Illegal Guns“, auch heute noch steckt er hinter dieser obskuren Vereinigung. Umso schöner ist es, wenn ein von „MAIG“ kontaktierter Bürgermeister den Beitritt zu dieser „Koalition“ nicht nur ablehnt, sondern das auch noch wortreich und schlüssig begründet. Von so einem Fall habe ich am Dienstag berichtet: So formuliert man eine Absage!
  • Normalerweise bin ich nicht recht euphorisch, wenn ich in der Gratiszeitung „Heute“ einen Bericht lese, am Mittwoch hat mir aber einer dennoch sehr gut gefallen. Immerhin geht es darum, daß die Zahl der Inhaber eines waffenrechtlichen Dokuments in Wien stetig steigt, das macht Freude und entsprechend habe ich auch von einer erfreulichen Nachricht geschrieben. Erfreulich auch die zum „Heute“-Artikel gehörende Umfrage, das war Freitag mittag der Stand: Umfrage_heute_110414Könnte man so stehenlassen…
  • Wenige Vorstellungen sind für mich unerträglicher, als mit allen anderen einer Meinung sein zu müssen. Dennoch ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, anderer Leute Meinung zu respektieren, deswegen muß ich sie ja nicht teilen oder verstehen. Was mir im Traum nicht einfiele, ist andere Leute wegen einer abweichenden Meinung wüst zu beschimpfen und gefährlich zu bedrohen – wo sind wir denn!? Mir ist das allerdings hier widerfahren, die Beleidigungen durch eine anonyme Gestalt sind mir egal, die gefährliche Drohung habe ich aber zur Anzeige gebracht. So geht’s schließlich nicht, immerhin wurde ich dadurch in Furcht und Unruhe versetzt, davon habe ich am Donnerstag berichtet. (Lustiges Detail am Rande: Wegen der gefährlichen Drohung sind wie gesagt Ermittlungen der Staatsanwaltschaft im Gange. Das gestaltet sich nicht so einfach, der anonyme Feigling hat seine Drohungen über ausländische Server (Brasilien, Surinam, …) abgesendet und dem nachzugehen braucht Zeit.  Das zieht sich also schon recht lange hin, mir wurde schon geraten, wegen der Bedrohung doch einen Waffenpaß zu beantragen, da ich doch deutlich mehr bedroht sei als der „Durchschnitt“ und so gute Chancen auf Ausstellung eines solchen Dokuments hätte. Würde mich interessieren ob das wirklich ginge – den WP habe ich aber leider schon seit 15 Jahren. Oft hast a Pech …)
  • Man kann es gar nicht oft genug sagen: Waffenfreie Zonen sind mit die gefährlichsten Bereiche auf diesem Planeten! Die Verbrecher halten sich nämlich nicht an Waffenverbote, genausowenig wie sie sich beispielsweise an das Verbot von Morden, Überfällen und Vergewaltigungen halten. Das muß man verstehen, schließlich sind das ja nicht umsonst Verbrecher. Man muß aber nicht mit dem System der „gun-free zones“ einverstanden sein. Das müssen wiederum die Verbrecher verstehen, schließlich ist man ja nicht so vertrottelt wie jene, die solche Zonen propagieren und verordnen. Das ist natürlich alles höchst theoretisch, deshalb ist es immer gut jemanden zu Wort kommen zu lassen, der aus Erfahrung mitreden kann. Das habe ich am Freitag getan, ein Überlebender des jüngsten Massakers von Fort Hood hat dem US-Kongreß einen Brief geschrieben, ich habe ihn hier abgedruckt und übersetzt: Die Überlebenden und die Heuchler. Erstere sind mir lieber …

Am Mittwoch konnte ich wieder ein kleines „Jubiläum“, eine „runde“ Zugriffsanzahl, verzeichnen. Das ist schön und ich freue mich darüber – in erster Linie möchte ich mich dafür aber herzlich bei meinen Lesern bedanken! 325.000 - Kopie

Am Freitag habe ich auf „Facebook“ eine ganz interessante „Freundschaftsanfrage“ bekommen, jener Traiskirchener Trafikant, der von einem als Kirchenschänder bekannten randalierenden Neger angezeigt worden ist hat sich bei mir gemeldet und mir seine Version von der Geschichte erzählt. Dafür danke ich, lieber Kevin, diese unglaubliche Geschichte wird hier erzählt werden!

Einstweilen wünsche ich ein schönes Wochenende!

3 Antworten zu “Wochenrückblick 15/2014

  1. Wünsche unserem „dagarser“ und natürlich uns allen,die in unserem Sinne wirklich an einem Strang ziehen, ein frohes Osterfest! Lassen wir uns nie unterkriegen in unseren Bemühungen um ein faires,liberales und unbestrittenes Waffenrecht nicht nur bei uns in unserem schönen Österreich,sondern auch EU-weit!
    In diesem Lichte: „numquam retro“!

  2. Pingback: Wochenrückblick 15/2014 | GunNews

  3. Ich freue mich immer wieder auf neue Artikel von „dagarser“- in denen wirklich
    aktuellste Themen zu Wort kommen.Wir Waffenbesitzer müssen an einem
    Strang ziehen und gegen ein generelles Waffenverbot energisch ankämpfen,
    damit wir nicht in einer „gun – free – zone“ landen. Leicht werden die uns
    aber nie mundtot kriegen.Wir beharren auf unser Recht.

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