Andere Länder, andere Sitten

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen – so lautet ein alter Spruch. Es ist aber fraglich, ob jeder wirklich die Gelegenheit haben wird, von seinen Reiseerlebnissen zu berichten. Schließlich lauern in der Fremde mitunter große Gefahren, wer sich mit anderen Kulturen nicht oder nur ungenügend auseinandersetzt braucht sich nicht zu wundern, wenn er seinen Reisebericht womöglich erst vor einer „höheren Instanz“ vortragen kann.

Das ist jetzt natürlich rein hypothetisch, aber stellen wir uns einen einfachen Österreicher, nennen wir ihn Franz, vor: Franz bereist Afrika, er macht eine Fotosafari und will die ihm fremden Kulturen wenn schon nicht kennenlernen, dann doch bestaunen.

Leider ist der gute Franz nicht unbedingt der hellste Stern am Himmelszelt und er leistet sich einen faux-pas nach dem anderen: Zuerst bricht er im Vollrausch in einen Negerkral ein und beginnt dort zu randalieren, er schmeißt die Götzenbilder um, beschimpft die Einheimischen und als diese ihn aufhalten möchten beißt er sie sogar. Das alles wiederholt er ein paar mal, auch die eine oder andere Moschee sucht er mit schlammverschmierten Schuhen heim und zieht eine Spur der Verwüstung nach sich. Zu guter Letzt randaliert er noch in einem Geschäft herum und zerstört die Einrichtung.

Das ist natürlich alles ein Blödsinn, natürlich würde sich das so sicher nicht abspielen: Im ersten Kral würde er womöglich im Kochtopf landen, nach der ersten Moschee am Baukran baumeln, mit viel Glück würde er den Vorfall im Laden überleben und nur im Gefängnis landen – wobei das wahrscheinlich auch nicht erstrebenswert ist. Nein, so ansaufen könnte sich der gute Franz wahrscheinlich auch gar nicht, daß er sich so verrückt verhalten würde.

Merken wir uns also: In Afrika bekäme es mit größter Sicherheit keinem gut, wenn er sich wie die Sau im Porzellanladen verhielte, dortige Sitten und Gebräuche sowie die religiösen Gefühle der Ureinwohner gröblichst verletzte. Das ist ja auch gut und vernünftig so.

Wie sieht es aber im umgekehrten Fall aus? Nehmen wir hier ein reales, kein hypothetisches Beispiel zur Hand: Ein Ghanese, ein Asylant (komisch, in Ghana geht’s – verglichen mit vielen anderen afrikanischen Ländern – eh recht gesittet zu) der es sogar geschafft hat aus dem Flüchtlingslager in Traiskirchen hinausgeschmissen zu werden, ist hier in Österreich zu einer traurigen „Berühmtheit“ gekommen. Er hat in zahlreichen christlichen Kirchen randaliert, Heiligenfiguren zerstört, weiß Gott was sonst noch alles angestellt, bis er schließlich im Stephansdom – wieder im Zuge einer Kirchenschändung – erwischt wurde. Eine der ihn anhaltenden Personen hat er dabei sogar gebissen, bevor er von der Polizei abgeführt werden konnte.

Die Polizei hat den munteren Knaben, Ibrahim heißt er übrigens, allerdings nicht lange aufgehalten: Nach kurzer Befragung (nur zu dem Vorfall im Stephansdom, die anderen Kirchenschändungen waren kolportierterweise nicht „auf dem Tablett“) wurde der arme Asylant dann mit der vollen Härte des Gesetzes auf freiem Fuß angezeigt.

Das ist natürlich unfaßbar, statt den Kerl einzusperren und den Schlüssel wegzuschmeißen – oder, noch besser, ihn stante pede dorthin rückzuexpedieren wo er hingehört, in seine Heimat nämlich – wird er lediglich auf freiem Fuß angezeigt!  Ich sage nur „straffälliger Asylwerber“.

Wobei – wenn es danach ginge, dann dürfte der Kerl schon längst nicht mehr im Land sein. Immerhin ist er ja  schon vor seinen Kirchenschändungen als Gewalttäter auffällig geworden, und zwar in einer Trafik in Traiskirchen: Dort hat er im vergangenen Dezember randaliert, wurde des Geschäfts verwiesen und hat anschließend vor dem Geschäftslokal noch dazu eine Sachbeschädigung begangen. Auch damals wurde er von der Polizei aufgegriffen und mitgenommen, eingesperrt wurde er freilich auch dort nicht. Später hat er dann noch den Trafikanten, als dieser einen Zigarettenautomaten im Flüchtlingslager auffüllte, angegangen, sodaß dieser zu seiner Sicherheit vom Wachdienst zu seinem Auto begleitet werden mußte. Auch das blieb freilich sanktionslos.

Angezeigt wurde hingegen der Trafikant, der gute Ibrahim hatte nämlich bei seiner Einvernahme angegeben, daß „dieser Mann gegen schwarze Menschen“ sei und außerdem „keinen Respekt gegenüber ihm habe“. Das ist dann natürlich ein klarer Fall: Eindeutig eine Diskriminierung iSd Artikel III Abs. 1 Z 3 EGVG! Immerhin wurde wenigstens auch der Trafikant auf freiem Fuß angezeigt, wahrscheinlich sollte er sich da noch glücklich schätzen…

Ich habe den Sachverhalt von dem Trafikanten persönlich erfahren, es gibt noch vieles was ich dazu schreiben könnte. Das werde ich auch tun, nachdem aber sowohl das Verfahren gegen den Asylanten wegen der Sachbeschädigung als auch jenes gegen den Trafikanten wegen der angeblichen Diskriminierung noch offen sind werde ich damit zuwarten, bis das alles zum Abschluß gebracht wurde. Über ein laufendes Verfahren will ich nicht berichten, nicht, daß ich noch einem der Beklagten dadurch schade.

Fassungslos muß man jedenfalls über diese Anzeige wegen der behaupteten Diskriminierung sein: Wenn dieses Beispiel Schule macht, dann kann künftig kein Händler, kein Wirt einen randalierenden Kongo-, Bantu- oder sonstigen Neger so einfach seines Geschäfts verweisen, auch sonst niemanden den er „aus dem Grund der Rasse, der Hautfarbe, der nationalen oder ethnischen Herkunft, des religiösen Bekenntnisses oder einer Behinderung“ diskriminieren könnte – der braucht dann nämlich bei seiner polizeilichen Einvernahme lediglich anzugeben, daß „dieser Händler/Wirt gegen *zutreffendes einsetzen* ist“, dann ist nämlich der wahre, finstere Bösewicht ausfindig gemacht.

Es ist ein Skandal der seinesgleichen sucht, ein weiteres Zeichen der Kapitulation unseres Staates und unserer Gesellschaft vor der blühenden Asylindustrie. Vielleicht sollten wir über Asyl in Afrika nachdenken – dort gibt es dergleichen Perversionen wenigstens nicht …

P.S.: Weil’s irgendwie dazupaßt – und mir außerdem sehr gut gefällt – ein Gedicht aus der deutschsprachigen Missionszeitschrift „Stern der Neger“:

In dem großen Negerkral
gibt es Buben ohne Zahl;
und des Nachts, wenn alle schlafen,
zählen alle zu den Braven.
Doch bei Tag, wenn alle wach,
dann vollbringen manche – ach!
oft die wunderlichsten Sachen,
und dann gibt es nichts zu lachen.

12 Antworten zu “Andere Länder, andere Sitten

  1. Pingback: Wochenrückblick 16/2014 | dagarser

  2. Wieder ein, nicht nur, interessanter Beitrag, danke Richard.

    Die Idee die unmöglichen „Verfehlungen“ von Asylsuchenden und Migranten (deren Aufzählung ich mir jetzt erspare) in gleichen Maße in deren Herkunftsländer zu implentieren, währe eine Studie wert. Mit grosser Sicherheit würde das von der EU finanziell gesponsert ( DAS war jetzt ganz böse Ironie von mir…)
    Einen Freiwilligen, wie der im Beitrag genannte „Franz“, werden wir für dieses Experiment sicherlich nicht finden. Auch kein PC-Medium der dieses begleiten und komentieren würde.
    Aber….wir kennen genug Personen in unseren beiden Ländern, die wir für diesen heroischen Selbstversuch nur allzugerne Zwangsrekutieren würden.
    Zur Dokumentation des selbstlosen Einsatzes der Auserwählten würde ich mich freiwillig zur Verfügung stellen 😉

    SI VIS PACEM, PARA BELLUM ! VIRIBUS UNITIS !

  3. Wie heisst es so schön beim Asterix … in den See, in den See, mit einem Gewicht an den Fuessen …
    in Piefkonien gab es gerade fuer einen Doppelmord den Muselbonus. Durch das Fasten sei die Schuldfaehigkeit eingeschränkt. Ja gehts noch ?!

  4. Wann wachen unsere „Menschen“ denn auf?Wird nur mehr das geschehen,was gutmenschlich und diakonisch gutgeheißen wird?
    Good night Vienna! Nein:good night unsere Tradition.Oder doch nicht?

  5. Verzeiht mir, der letze Absatz ist von meinem PC sabotiert worden, müsste lauten: 2. Der Österreicher ist ein gemütlicher Raunzer: „Man kaun jo net gegn olles sein, a bissl a Toleranz ghert scho hea“.
    Ja, Toleranz ist das letzte Gut, welches sich eine untergehende Kultur leitet.
    R.I.P.

  6. Die Afrikaner brauchen aber nicht einmal §3 Verbots-Verhetzungs- und sonstige Gesetze, Bei denen gibt es nämlich noch das „gesunde Volksempfinden“. Uns ist dies schon längst abhanden gekommen. 1. Durch die „Reeducation“ (Man sehe und staune, ich kann auch „Neusprech“, und 2.
    Ist der Österreicher eher ein gemütlicher Raunzer: „Man kaun jo neois sein, a bissl a Toleranz ghert scho her“,t gegn
    Ja, Toleranz ist das letzte Gut, welches sich eine untergehende Kultur leistet. R.I.P.
    ,

  7. Elmar Peschetz

    Wen ich mir einmal in meinen 25 Jahren im Internationalen Fernferkehr , das erlaubt hätte , was sich Asylanten und Migranten , bei uns „gesetzlich erlauben dürfen“ , wofür ein Österreicher schon hinter Gitter geht , würde ich heute noch in einem asiatischen oder orientalischem Gefängnis schmoren. Ein Asylant , in der Schweiz wegen Verbrechen ausgewiesen ,darf in Österreich Kirchen verwüsten , dazu noch ein Moslem. Was sagt die islamitische Gesellschaft dazu , wenn wir ihre Gebetshäuser und Moscheen in Österreich so verwüsten würden . Es gebe Mord und Totschlag. Die Frage ist , wie lange wird Herr und Frau Österreicher noch zu schauen ? Merkt die Regierung und die politischen Versager nicht , das der Topf langsam über geht? Wan wird unser Bundespräsident munter ? Muss es erst Mord und Totschlag geben ? Es scheint , das wir schon knapp vor einem Religionskrieg in Europa stehen . Europa schaut nach Afrika und in andere Länder , wirkt entsetzt über die Christen Verfolgung durch Islamisten .Merkt aber selber nicht , das es bald auch bei uns so weit sein wird , durch die Multi-Kultipolitik unserer Regierungen. Meine Mutter sagte nach dem Kriege , :“Wehret den Anfängen !“

  8. Da gibt es nur eins:
    Den straffälligen Neger abschieben und unsere Gerichtsbarkeit austauschen! So schauts aus.

    Und ich bin sicher, es kommt die Zeit, wo das Pandel zurückschlägt.
    Die Rabiatemanzen und Genderweiber sind ja schon am Punkt, wo das Pendel sich stark verlangsamt, um bald die Reise in die andere Richtung anzutreten. Es gährt nämlich im Volk, nicht nur in Österreich. Sogar im Land des gutmütigen und umerzogenen Michls.

    Und noch eines: Austritt aus EU und UNO. Wir bleiben neutral.

    • Den Europarat nicht zu vergessen. Der hat sich ja mit dem Stimmentzug für russische Abgeordnete auch deklassiert. Den brauchen wir auch nicht mehr!

  9. Eine der widerlichen Geschichten aus unserem Idioten-Land. Wenn wir uns das gefallen lassen , ist uns wirklich nicht mehr zu helfen.

  10. Neger die im Land der Weißen
    uns hier auf die Köpfe scheißen,
    wird angezeigt auf freiem Fuß,
    ja,Kopf schütteln man da muß.

  11. Pingback: Andere Länder, andere Sitten | GunNews

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