Wochenrückblick 20/2014

In der vergangenen Woche habe ich den skurrilen Ausgang des „Song Contest“ kommentiert, wieder einmal meine „Sonntagssplitter“ serviert, seltsame Hobbies reicher Menschen hinterfragt, auf eine TV-Sendung aufmerksam gemacht und schließlich diese Sendung analysiert:

  • Endlich war es soweit: Österreich (eigentlich der ORF) hat eine seltsame Gestalt, eine Kunstfigur die sich „Conchita Wurst“ nennt und als bärtiger Transvestit auftritt, zum Eurovisions-Song-Contest geschickt, der Song Contest hat seinem Image als „schwulem Schlagerfestival“ voll entsprochen und hat die Blunzn (ist ja auch eine Wurst…) gewinnen lassen. Politisch korrekte (also komplett verblödete) Medien und sonstige Beobachter haben daraufhin gleich kollektiv von einem „Sieg der Toleranz“ halluziniert, von mir aus, soll so sein. Schön kleinweis‘ bekommt man ohnehin das Gefühl, daß mit einem selbst etwas nicht in Ordnung ist, wenn man ganz normal heterosexuell ist und mit bärtigen Frauendarstellern abseits von Jahrmärkten und Kuriositätenkabinetten nichts anzufangen weiß. Dann bin ich aber sehr gerne „nicht in Ordnung“, zum Glück weiß ich mich dabei in bester Gesellschaft; ich habe auch die Hoffnung noch nicht aufgegeben, daß die andere, „tolerante“, Fraktion aus biologisch nachvollziehbaren Gründen irgendwann wieder verschwinden wird. Der Niedergang unserer Gesellschaft rückt jedenfalls immer näher, das Römische Reich hat derartige dekadente Umtriebe letztlich auch nicht überlebt und wir müssen höllisch aufpassen, daß es uns nicht genauso ergeht. Außer man erträgt das, „weil’s eh wurscht is …„. So wie am Sonntag beschrieben.
  • Zeitung lesen kann sehr entspannend und informativ sein, es kann aber auch negative Auswirkungen auf die Stimmung und den Blutdruck haben. Manchmal wundert man sich aber auch nur, Beispiele dafür habe ich am Montag gebracht: „Sonntagssplitter
  • Michael Bloomberg, der frühere New Yorker Bürgermeister, ist eine ganz besonders unappetitliche Erscheinung in der an solchen Gestalten ja nicht gerade armen Szene der Gegner des legalen Waffenbesitzes. Der Betreiber der Seite gunssavelives.net, Dan Cannon, hat Bloomberg einen offenen Brief geschrieben, den habe ich am Mittwoch veröffentlicht, übersetzt und kommentiert: „Die seltsamen Hobbies der Multimillionäre?
  • Wenn das Thema „Waffenbesitz“ in den Medien, besonders in einer quotenstarken Fernsehsendung, vorkommt, dann ist es immer gut, wenn dort auch kompetente Verfechter eines liberalen Waffenrechts zu Wort kommen. Am Donnerstag habe ich erfahren, daß Katja Triebel an der an diesem Abend ausgestrahlten ZDF-Diskussionsrunde „Markus Lanz“ teilnehmen würde, klarerweise habe ich dann gleich eine TV-Empfehlung ausgesprochen in der ich auch gleich ein wenig auf den zu befürchtenden Ablauf dieser Sendung eingestimmt habe.
  • Mit meinen Befürchtungen habe ich leider recht behalten, die Lanz-Sendung war natürlich alles, nur nicht fair, ausgewogen oder neutral. Dennoch hat sich Katja Triebel im Rahmen des Möglichen sehr gut geschlagen, das habe ich am Freitag festgestellt: „Katja Triebel bei Lanz – die Nachlese„. Katjas Auftritt ist zwar vielleicht nicht ganz optimal abgelaufen, wenn ich aber an diverse TV-Auftritte einiger selbsternannter „Sympathieträger“ des Waffenbesitzes hier in Österreich zurückdenke (und da habe ich leider ein Elefantengedächtnis), dann war das nahezu perfekt …

Doch nun thematisch zurück zum ersten Beitrag dieses Wochenrückblicks: Ja, wir sind eh alle irrsinnig tolerant! Ja, wenn der Zauberer beim „Kasperl“ zukünftig „Tuntifax“ statt „Tintifax“ heißt, dann werden wir uns auch noch daran gewöhnen! Ja, solange das Schwulsein keine Pflicht wird, soll schwul sein wer will! Ein jeder nach seiner façon, man muß damit ja nichts zu tun haben, wenn man das nicht möchte.

Ist das aber wirklich so? Muß man damit wirklich nichts zu tun haben, wenn man das nicht möchte? Es sollte so sein, meint man, dann aber wird man mit dem Plakat des diesjährigen „Life Ball“ konfrontiert, einer Veranstaltung, die allein von der Stadt Wien mit immerhin 800.000 Euro gefördert wird:

lifeball-pixel

(Weder bin ich die Gemeinde Wien, noch die „Gewista“ – entsprechend zeige ich dieses „Kunstwerk“ nur verpixelt. Hier kann man es in „Reinform“ sehen – wenn man das möchte …)

Dieser Schund hängt übrigens nicht als Onaniervorlage in den Scheißhäusern einschlägiger Etablissements, sondern ist in ganz Wien plakatiert. Auf den Straßen. An Haltestellen. Neben Schulen. Ist es nicht schön, wie tolerant wir sind?

Ich wünsche (dennoch) ein schönes Wochenende!

14 Antworten zu “Wochenrückblick 20/2014

  1. Ein Schwuler siegt beim Song Contest,
    es war ein Minderheitenfest
    und unser Land in aller Munde
    in der maroden EU -Runde.

  2. Die Warmen machen ja eh schon immer was sie wollen. Meinetwegen sollen sie es, solange sie mich in Ruhe lassen. Aber jetzt, wo sie mich zwingen wollen, daß ich mitmache, werden sie ihre blauen Wunder erleben!!!

  3. Was man nicht alles verpaßt, wenn man zwei Wochen ohne Internet an bzw auf der Ostsee ist.
    Aber die Welt dreht sich noch und jetzt schauen wir einmal, was in den nächsten 14 Tagen noch geht.

    • das komische Poster gibt’s im Dorotheum.
      Naja, wenn Freddy Mercury und Konsorten ihren Dödel nicht so tief in die Auspuffrohre anderer werter Herren gesteckt hätten, würden sie wahrscheinlich noch leben.

      Ich hab nix gegen Schwule, Lesben, Transsexuelle. Die haben wahrlich genug Probleme damit, mit ihrem Kram klarzukommen. Aber so eine Veranlagung (oder ein Schicksal) zum Lifestyle zu erheben, wird m.E. der Sache nicht gerecht.

  4. Ernest Wimmer

    Ad Carolus Sousek:etiam more maiorum numquam retro.
    Beste Grüße!

  5. „…Ja, solange das Schwulsein …“

    Wie geht doch der alte Witz:
    Zuerst war’s verboten, dann hat man’s toleriert und bevor’s Pflicht wird wandere ich aus“

  6. ad Ernest Wimmer:NUMQUAM RETRO!!!
    grüsse
    sousek

  7. Lese gerade im Standard.at, dass unser Spindi der EU Steuermehreinnahmen in der Höhe von 1 Milliarde € versprochen hat. Natürlich nur weil Österreich von den Herrschaften in Brüssel vorher aus Gudgetgründen abgemahnt wurde.
    Das Versprechen, Steuern zu senken, dürfte damit erledigt sein.

    Jedoch: Bald sind alle C-Waffen registriert und da könnte man doch überlegen eine kleine „Sicherheitsabgabe“ einzuheben, was meint ihr?

  8. Katja Triebel bei Lanz.
    Negative Einstellung zum Waffenbesitz – parallel wie in Österreich.
    Vor Jahren war ein Bericht im ORF-Fernsehen über meinen Zeliska-Revolver.
    Bei der Sendung der Aufzeichnung war eingangs folgender Kommentar zu
    hören :
    „Alle Fachleute bestätigen von einer Waffe zuhause geht mehr Gefahr aus
    als sie Schutz bietet.Dennoch sind für viele Ballermänner Waffen vor Frau,
    Kind und Hund die liebsten Hausgenossen“:
    Bei mir als Waffensammler jedenfalls nicht.

  9. Ernest Wimmer

    Der Vergleich mit dem alten Rom ist nicht nur treffend,er weist auch in die leider nicht mehr allzu ferne Zukunft des sogenannten Abendlandes.
    Gott sei Dank gibt es noch das „Häuflein“ Aufrechter,nämlich uns,die unaufhörlich und unverzagt weitermachen….

  10. Pingback: Wochenrückblick 20/2014 | GunNews

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