Wochenrückblick 21/2014

In der vergangenen Woche habe ich Ausschreitungen rund um eine Demonstration in Wien thematisiert, einen Blick auf die kandidierenden Parteien für die Europawahl in Österreich geworfen, ebenfalls in Zusammenhang mit der Europawahl ein Plädoyer wider das Vergessen gehalten und schließlich erörtert, daß man mit Hashtags nichts gegen Terroristen ausrichtet:

  • In Wien hat am vergangenen Samstag eine Demonstration einer „rechtsgerichteten“ Jugendbewegung stattgefunden, Grund genug für den linken Mob eine Gegendemonstration abzuhalten, die – wie bei dem Gesindel ja nicht anders zu erwarten – so ausgeartet ist daß wieder einmal die Polizei die friedlichen Demonstranten, aber auch alle zufällig anwesenden Personen, vor diesen Chaoten schützen mußte. Eine Schande, schlimmer aber noch die Reaktion des Wiener Bürgermeisters Häupl: Statt die – sicherlich zu einem Gutteil aus seinem sozialistischen „Stall“ stammenden – Nachwuchsterroristen zu verurteilen, phantasiert der Mann von einem Verbot der „Identitären“, der harmlosen und gesetzestreuen Demonstranten. Ein Skandal, am Mittwoch habe ich „Von Protesten und Verboten“ geschrieben. (Übrigens berichtet der ORF, daß die „Identitären“ Michael Häupl mittlerweile angezeigt haben. Gut so!)
  • Morgen finden in Österreich ja die Wahlen zum Europäischen Parlament statt, am Donnerstag habe ich das gleich zweimal thematisiert. Zunächst habe ich alle zur Wahl stehenden Parteien angeführt und auch gleich ein wenig kommentiert, gut weggekommen ist dabei – wohl wenig überraschend – nur eine. Ist aber alles belegbar, siehe „Europawahl 2014 – die Parteien
  • Wer hätte gedacht, daß der Song-Contest-Sieg von der/die/das Conchita Wurst auch Auswirkungen auf die Europawahl haben könnte? Ich nicht, der Chefredakteur einer Gratiszeitung aber schon, der hatte nämlich gemeint, daß ob des Triumphs des Transvestiten die diversen Unzulänglichkeiten der eurokratischen Parteien in Vergessenheit geraten würden. Um dem vorzubeugen habe ich am Donnerstag auch noch „Wider das Vergessen“ angeschrieben.
  • Wir alle haben von den entführten Schulmädchen in Nigeria gehört, eine Tragödie, die – da von der muslimischen Terrorgruppe „Boko Haram“ ausgeführt – wieder einmal wenig sympathische Eigenheiten der „Religions des Friedens“ beleuchtet. Den unglücklichen Mädchen, aber auch allen anderen friedliebenden Menschen in Nigeria, muß man aber anders helfen, als eine „Hashtag-Kampagne“ zu starten. Sie wollen sich ja eh selbst helfen, sie dürfen es aber nicht – und das ist das wahre Problem! Am Freitag habe ich über die „Macht der Hashtags“ geschrieben.

Ich muß ja gestehen, daß ich mich mit diesen „Hashtags“ vor dem gestrigen Artikel nie wirklich auseinandergesetzt habe. Meinem Verständnis nach sind das „elektronische Lesezeichen“ die auf ein bestimmtes Thema aufmerksam machen sollen, verwendet habe ich das nie. (Ich behaupte auch nicht, mich mit dem Internet oder mit Computern besonders gut auszukennen – was ich brauche, das kann ich. Das war’s aber auch schon …)

Trotzdem habe ich gestern – rein aus einer Laune heraus – mit dem Selbstauslöser dieses Bild von mir gemacht und an meinen gestrigen Artikel angehängt:

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Gut. Das dann noch bei Twitter und Facebook mit dem Hashtag #FreeArmsFreePeople versehen eingestellt und abgewartet was passiert.

Es hat nicht lange gedauert, bis sich der erste „Nachahmungstäter“ eingestellt hat, stellvertretend auch für alle weiteren bringe ich hier das Foto von Marc Schieferdecker von der German Rifle Association:

#Schieferdecker

Schauen wir einmal, wo das hinführt! Wer weiß, vielleicht ist das ja ein durchaus brauchbares Vehikel, um unser(e) Anliegen zu transportieren! Wer kann und mag soll also bitte auch mitmachen, die GRA hat dazu eine schöne „Anleitung“ geschrieben die ich hier ganz ungeniert verwende:

Derzeit läuft initiiert vom Weblog „dagarser“ eine schöne kleine Facebook Aktion unter dem Hashtag ‪#‎FreeArmsFreePeople‬.
Und so kannst du mitmachen: Schreib den Hashtag auf ein Blatt Papier, mach damit ein Foto von dir und poste es mit dem Kommentar „#FreeArmsFreePeople“, damit es alle darüber finden können. Und wenn auf dem Foto eine deiner Waffen zu sehen ist: Um so besser.
Freie Bürger tragen Waffen – Sklaven nicht!
Teile diesen Beitrag und lass eine Welle durch Facebook schwappen. 
Ein Hinweis noch: Bitte das Foto öffentlich posten, sonst können es nur deine Facebook-Freunde sehen.

Ich bin echt gespannt, wie viele wir zusammenbekommen!

Entgegen meinen Gepflogenheiten wünsche ich an dieser Stelle noch kein schönes Wochenende. Etwas später kommt hier nämlich noch ein kurzer Beitrag zur EU-Wahl …

7 Antworten zu “Wochenrückblick 21/2014

  1. Pingback: Wochenrückblick 22/2014 | dagarser

  2. Die Aktion mit dem Hashtag ist ja schön und gut, aber einer wie ich, der keinen Zugang zu diesem Medium hat, ist leider aussen vor 😦
    Könnte vieleicht jemand zwischendurch den aktuellen Stand melden wieviele sich daran beteiligen ?

    Übrigens, in meinen Schützenverein gibt es viele Mitglieder die keinen Zugang zu diesen elektronischen Medien haben. Deshalb läuft mein Drucker oft heiß und habe enormen Papier- und Tintenverbrauch um diesen Personen solche Aktionen und Beiträge über und für den legalen Waffenbesitz näher zu bringen.
    Fazit : es ist schön digital vernetzt zu sein, aber man sollte an die Mitbürger denken, die das nicht können. Und das sind genau die, die von den öffendlich/rechtlichen Medien hinters Licht geführt werden, ganz zu schweigen von der, angeblich freien, Presse !

    Das mal so nebenbei und schönen Gruß von der Waterkant 🙂

    • So wie ich das überblicke hat sich bislang ein gutes Dutzend Leute an der Hashtag-Aktion beteiligt. Ist nicht die Welt, die Aktion läuft aber auch noch keine 24 Stunden, von daher ist da noch viel Luft nach oben.

      Das Problem mit den wenig informierten, weil nicht „vernetzten“, Waffenbesitzern kenne ich natürlich leider nur zu gut. Da wird aber weiterhin Eigeninitiative gefragt sein, sprich wie geschildert den Drucker zum Glühen zu bringen – wie anders soll man die Information denn unters „internetlose Volk“ bringen?

      Das Netz bietet eben die Möglichkeit, (nahezu) gratis Infos zu verbreiten, in Druckform ist das für private Anbieter nicht zu stemmen.

      Was seriöse, periodisch erscheinende Nachrichten in Druckform zu den Themen Waffenbesitz und Waffenrecht betrifft, da fallen mir spontan nur die IWÖ-Nachrichten ein, da bekommen aber auch nur die Mitglieder (logisch, die finanzieren das ja auch) die komplette Version in die Hand. (Wobei die kompletten IWÖ-N auch als pdf im Netz stehen, siehe http://www.iwoe.at)

      Flugblatt-Aktionen, Flyer, eine Zeitschrift – alles kein Problem, das könnte man mit Inhalt und Information ohne Ende befüllen. Aber wer finanziert’s?

  3. Es ist kein Versuch.Lt.Medien und anderen Europakritischen ist die FPÖ
    bereits ins NAZI-Eck gestellt worden.Weil ich gesagt habe als Alternative
    die FPÖ zu wählen – wurde ich von einigen gleich als NAZI abgestempelt.
    Wahrscheinlich weil ich 1938 geboren wurde und Adolf heiße.Nebenbei :
    Mein Großvater und mein Vater hatten auch den Vornamen Adolf.Aber so
    wird man von der heutigen Gesellschaft eingestuft – ich muss mit dieser
    „Erbsünde“ leben..

    • Ach was!
      Denken Sie sich einfach den Spruch, den ich schon einmal gepostet habe:
      „Trost gibt Dir in vielen Dingen, Ritter Götz…, eh‘ scho‘ wiss’n“!

  4. Die Stimmungsmache der Medien gegen FPÖ und andere Europakritische ist kaum zu ertragen, insbesondere der ständige Versuch, die FPÖ ins NAZI-Eck zu drängen.
    Ich empfinde das als widerliche Propaganda. Leider wird das nicht ausreichen, um die Wahl anzufechten.

  5. Pingback: Wochenrückblick 21/2014 | GunNews

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