Wochenrückblick 29/2014

In der vergangenen Woche habe ich eine Rede des „virtuellen Präsidenten“ der USA vorgestellt, auf den Beginn der Zeichnungsfrist der Petition „Mehr Sicherheit durch ein liberales Waffenrecht“ hingewiesen und einen Link zu der Pressekonferenz, bei der diese Petition vorgestellt wurde, veröffentlicht:

  • In den USA gibt es einen konservativen Publizisten namens Bill Whittle, unter anderem hat er die Kunstfigur eines „virtuellen Präsidenten“ geschaffen, als der er sich zu verschiedenen Problematiken so äußert, wie man es sich von einem echten konservativen Politiker nur wünschen könnte! Auch zum Thema „Waffenbesitz“ gibt es ein Video von Bill Whittle, sogar eine virtuelle „Rede zur Lage der Nation“ – absolut sehenswert, am Sonntag habe ich das vorgestellt und für all jene, die mit Englisch womöglich etwas auf Kriegsfuß stehen, das Transskript ins Deutsche übersetzt. Die Rede ist halt leider wirklich zu gut, um wahr zu sein!
  • Am Dienstag war es so weit: Die von Martina Schenk eingebrachte parlamentarische Petition „Mehr Sicherheit durch ein liberales Waffenrecht“ wurde auf der Webseite des Parlaments veröffentlicht, seither kann man als österreichischer Staatsbürger dort diese Petition auf elektronischem Weg mit seiner Stimme unterstützen. Meiner Meinung nach sollte das wirklich jeder Waffenbesitzer tun, aber auch sonst jeder, der auf Bürgerrechte Wert legt und bereit ist, einmal über den Tellerrand zu blicken. Immerhin sollen ja möglichst viele Stimmen zusammenkommen, deshalb habe ich nicht nur hier darauf hingewiesen (und werde das auch weiterhin tun!), sondern habe auch einen Brief geschrieben, in dem die dieser Petition zugrundeliegenden Problematiken ausführlich erläutert werden – schließlich sollen auch nicht-Waffenbesitzer erfahren, wie gerade in diesem Bereich das Recht durch den Staat mit Füßen getreten wird! Diesen Brief habe ich am Dienstag mit veröffentlicht, er darf gerne verwendet und verbreitet werden – so wie ich es auch schon bei zahllosen Kontakten getan habe. Zu finden ist das unter „Die Petition ist online!
  • Wer noch unschlüssig ist, ob er diese Petition zeichnen soll oder nicht, wer sich noch nicht ganz im klaren ist, worum es dabei eigentlich geht, dem kann geholfen werden: Schließlich wurden die Gründe für diese Petition vorige Woche bei einer Pressekonferenz durch Abg. z. NR Martina Schenk und IWÖ-GenSek Dr. Georg Zakrajsek klar und deutlich dargelegt! Seit Donnerstag ist diese Pressekonferenz nun auch online nachzusehen, das war mir natürlich auch eine kurze Meldung wert: Pressekonferenz zur Petition

Ich sehe es schon kommen, manchen werde ich hier mit dieser Petition auf die Nerven gehen! Wenn es so sein sollte, dann kann ich es aber nicht ändern – das ist viel zu wichtig, um nicht dauernd darauf hinzuweisen! Über 1.800 Unterstützungserklärungen wurden bisher abgegeben, es müssen aber noch viel mehr werden!

Kurz dazu: Es gibt keine „magische Grenze“ an Unterstützungserklärungen, die es zu erreichen gilt. Das alles dient, wie es auf der Webseite des Parlaments so schön heißt, „der Abbildung der politischen Interessenlage und hat für die Beratungen im Nationalrat informativen Charakter„.

Heißt übersetzt: „Interessiert das eigentlich irgendwen?“ Und ich finde schon, daß uns das gefälligst zu interessieren hat!

Deshalb hier nochmals die Zeichnungsmöglichkeit der Petition:

Unterschrift_gif

Nochmals mein Brief zur Petition zum Download und zum Verbreiten: Brief_Petition

Und neu, falls jemand das bspw. am Schießplatz durch Aushang bewerben möchte:

Wichtig_pet

Wenn alle mithelfen, dann wird diese Petition ein großer Erfolg werden!  Sie wird bis zur nächsten Sitzung des Petitionsausschusses laufen, voraussichtlich wird das am 17. September sein. Bis dahin sollte doch einiges zusammenkommen!

Ich wünsche ein schönes Wochenende!

5 Antworten zu “Wochenrückblick 29/2014

  1. Schade, daß ich als Deutscher diese Petition nicht unterstützen kann.

  2. Ernest Wimmer

    Habt ihr schon die Querschüsse gelesen?Das ist ja ungeheuerlich,daß wir Jäger,Waffenpaßinhaber u.s.w.TERRORISTEN sein könnten.Dagegen müssen wir entschieden vorgehen.Bin schon neugierig,wie sich Herr Dr.Lebersorger dazu äußert?Und die ÖVP?

    • Ja, das ist wirklich ein starkes Stück!

      Dem Dr. Lebersorger gefällt das sicherlich nicht, die Frage ist nur, ob und wie er sich „dazu äußern“ darf – nicht vergessen, der größte LJV ist jetzt ja auch offiziell „verpröllt“…

      Und was soll die ÖVP, von der das ja kommt, sagen: „Verdammt, jetzt seid’s uns drauf’kommen!“?

      In einer Demokratie würde so eine Enthüllung zumindest zu einem Köpferollen im Innenministerium führen, eigentlich wäre auch ein Ministerrücktritt fällig. Bei uns wird nix passieren …

  3. Pingback: Wochenrückblick 29/2014 | GunNews

  4. Ich habe heute mit meiner Stimme diese Pedition auch unterstützt.

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