Man lernt nie aus!

Schkorpion

Interessante Waffe (Screenshot von orf.at)

Da hat sich die Polizei wieder einmal etwas geleistet: Bei einer Verkehrskontrolle ist den mit einer Laserpistole bewaffneten tüchtigen Beamten ein 34-jähriger Türke ins Netz gegangen, der nicht nur zu schnell und betrunken unterwegs war, sondern zudem auch noch eine Maschinenpistole unter dem Beifahrersitz deponiert hatte! Ja gibt’s denn sowas!

Der Bericht auf orf.at zu diesem Vorfall liefert ein paar interessante Details, wirft aber auch Fragen auf:

  • Der Türke gab demnach an, „große Angst um seine Sicherheit“ zu haben und deshalb eine Waffe zu benötigen. Leider geht aus dem Bericht nicht hervor, wer den armen Mann solcherart in Angst und Schrecken versetzt hat.
  • Auch wird gar nicht hinterfragt, welche „Bezugsquelle“ dem armen Osmanen die gewünschte „Pistole“ nicht liefern konnte, sodaß dieser förmlich gezwungen war, die Maschinenpistole „auf einem Kirtag bzw. Volksfest in Linz“ zu kaufen – „inklusive Munition“, versteht sich. Ich lehne mich jetzt einmal aus dem Fenster und behaupte, daß besagte „Bezugsquelle“ wahrscheinlich eher nicht dem Waffenfachhandel zuzuordnen sein wird.
  • Der Artikel liefert auch keinen Hinweis darauf, wie eine solche Schreckenstat nach der Einführung des Zentralen Waffenregisters überhaupt möglich sein kann – wurde das denn nicht extra eingeführt, um derartige Vorfälle zu verhindern?
  • Interessant auch, daß der Kulturbereicherer lediglich „auf freiem Fuß bei der Staatsanwaltschaft angezeigt“ wurde. Nimmt doch einigermaßen wunder, zumindest Flucht- und Verdunkelungsgefahr sollte man in diesem Fall annehmen können bzw. müssen.

Faszinierend sind aber auch die Angaben zur sichergestellten Waffe: Laut Foto handelt es sich dabei augenscheinlich um eine tschechische „Skorpion“ (Original: Škorpion), in der Presseaussendung der LPD Salzburg ist von Munition im Kal. 7,65mm die Rede, also müßte es sich um eine Skorpion Mod. 61 handeln. Der ORF schreibt aber von einer „Maschinenpistole vom tschechischen Typ ‚Schkorpion‘ “ (s. Foto oben). Die kannte ich bisher noch nicht, muß ich zugeben. Aber man lernt halt nie aus …

22 Antworten zu “Man lernt nie aus!

  1. Pingback: Wochenrückblick 37-38/2014 | dagarser

  2. Warum der türkische Mitbürger Angst um seine Sicherheit hat liegt doch klar auf der Hand.
    Gerade in Österreich (und offensichtlich speziell im Raum Linz) ist die Ausübung von Sitten und Gebräuchen der Muslime durch die einheimische Bevölkerung stark beeinträchtigt, ja sogar gefährdet, wie z.B. dieser Fall hier zeigt:
    http://www.fpoe-ooe.at/mieterin-erhaelt-staubsaug-verbot-wegen-abendgebet/
    Man stelle sich vor, das noch mehr Abendländer auf die Idee kommen zu Zeiten des Abendgebets zwischen 17 und 18 Uhr die Wohnung zu reinigen oder laute Geräusche auf z.B. der Toilette von sich zu geben.
    Da die Polizei und sonstige Ordnungskräfte sich ja nicht um alles kümmern können, ist es nur recht und billig, wenn sich der ein oder andere einen ensprechenden „Meinungsverstärker“ zulegt.
    Also etwas mehr Toleranz bitte gegenüber anderen Religonsausübern, bevor sich noch mehr bedroht fühlen 😉

  3. Da hat die wunderbare, uns von der EU-Diktatur aufgezwungene, „Waffen-Registrierung“ auch wieder viel genützt. Kommissar Zufall hat die illegale Waffe erfasst. Aber dem Muselmanen wird ja, außer dem erhobenen „Du-du“ Finger ja nichts passieren. Wenn das ein einheimischer Österreicher gewesen wäre, würde er sofort festgenommen, in U-Haft überstellt und nach kurzem Prozess zu einer lang dauernden Haftstrafe verurteilt werden.

    • Es wird doch für das Innenministerium ein Leichtes sein, den Vorbesitzer der MP festzustellen: Sie brauchen ja nur auf den Knopf des Zentralen Waffenregisters zu drücken.

  4. Was für ein unnötiges Kaliber…

  5. Das ist ganz sicher nicht der einzige Osmane in Österreich der eine illegale Waffe besitzt.Hat sich hier in Vorarlberg bereits in der Vergangenheit gezeigt.

  6. Wenn eine Information, nicht mal eine Anzeige, einen Legalwaffenbesitzer betreffend bei der Behörde eingelangt wäre, so hätte sich die Kobra umgehend bei diesem eingefunden mit allen Detail eines Einsatzes und so fort. Aber dem Muselmanen darf man ja nicht zu nahe treten, er hat sich ja schon angepasst, die 1,6 Promill zeugen davon !

  7. Spaß beiseite. Handelt es sich überhaupt um eine „Maschinenpistole“? So viel ich mich erinnern kann war die Skorpion so ca. bis um die 70er im Waffenhandel erhältlich da sie zu den Faustfeuerwaffe (Kat. B) zählte. Die Begründung war, so weit ich mich erinnern kann, daß sie nicht für Dauerfeuer eingerichtet war, sondern einen sogenannten Schußzahlbegrenzer hatte. Man konnte zwar Feuerstöße machen, aber eben nur bis zu einer bestimmten Schußanzahl. Als so ein Exemplar auf den Tisch eines Beamten gelandet ist hat er sie, knapp vor seinem Ohnmachtsanfall, auf die Liste der verbotenen Waffen gesetzt.
    Eine habe ich damals, bevor sie verboten wurde, bei einem Waffenhändler selbst gesehen. Da mich aber die Skorpion eigentlich nie interessiert hatte, bin ich mir nicht ganz sicher, ob meine Erinnerungen korrekt sind.

    • Es gab tatsächlich eine Skorpion, die nur Einzelschuß abgeben konnte und damals genehmignungspflichtig war. Wurde auch so verkauft auf WBK. Der besagte Türke hat aber sicher nicht so eine gehabt. Am Kirtag wird sie aber sicher mit Dauerfeuer angeboten.

  8. Zitat: ‘Schkorpion’

    Dann sag ich einfach: „ORSCHF.“

  9. Ich bin ja des Tschechischen nicht mächtig, aber könnte dies die phonetische Schreibung sein? Es würde den Fehler nicht kleiner machen, aber zumindestens die Entstehung erklären.

    • So wird’s wohl sein. Aber bei „Schkorpion“ tun einem jedenfalls die Augen weh!

    • Gemäß den Transliterationsregeln wäre die Schreibweise Schkorpion (Škorpion) korrekt, wenn die erforderlichen (diakritischen) Zeichen nicht zur Verfügung stehen. Das tschechische „š“ entspricht dem deutschen „sch“. Auch wenn es für uns etwas befremdlich aussieht. Und die Namensgebung dieser Waffe erfolgte nun mal in tschechischer Sprache: Samopal vzor 61 Škorpion …

  10. …..also du hast ja rein gar nichts übrig für Mundart. Aus geheimen Quellen war auch zu erfahren, daß der Muselmane gerade einen der neuen Deutschkurse besucht – neue Rechtschreibung und diese läßt eben viel zu, Kreativität sollte gefördert werden.
    Aber vielleicht war er ja nur auf dem Weg zu einer türkischen Hochzeit…
    oder auf dem Weg zur Registrierung….aber in einem hat er Recht!
    So eine Schkorpion unter dem Sitz, erhöht die Sicherheit enorm…

  11. „…Der ORF schreibt aber von einer “Maschinenpistole vom tschechischen Typ ‘Schkorpion’ …“
    Vielleicht ist uns der ORF doch voraus und es ist ein Schpagin-Skorpion-Verschnitt, daher Schkorpion! Es gibt ja auch die Krokogatoren, eine Kreuzung zwischen Krokodil und Alligator! (ggg)

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