Monatsarchiv: Februar 2015

Was tun gegen Terrorismus?

Man kann es sich einfach machen, so wie die österreichischen Sicherheitspolitiker und einfach nichts machen, den Kopf in den Sand stecken und die Gefahren herunterspielen. Die Rechnung dafür werden wir bald präsentiert bekommen.
Man könnte aber auch etwas tun. Gar nicht so schwierig.
Den wahren Kern des Terrorismus zu erkennen, ist einfach – es ist der Islam. Von nirgendwo sonst geht heute die Gefahr aus. Wer das nicht erkennt, ist ein Trottel – schlimmer noch – eine Gefahr für die Gesellschaft, vor allem dann, wenn ihm politische Macht gegeben ist.
Aber wenn man weiß, woher der Terrorismus kommt, ist auch die Bekämpfung nicht mehr so schwer.
Wir brauchen all die modernen Überwachungsmethoden nicht. Überflüssig bei diesen Steinzeitmenschen. Solide alte Polizeiarbeit würde genügen. Der Ermittler, der die Szene kennt, der sich im Volk bewegt wäre am Platz und nicht Sesselfurzer, die vor ihrem Bildschirm sitzen, Mittagspause machen und pünktlich nach Hause gehen wollen.
Man müßte nur wissen, wo die Angriffe erfolgen. Das weiß man aber auch. Denn mit einiger Phantasie könnte man das leicht erkennen. In Frankreich war es nicht schwer, in Dänemark auch nicht und es wäre auch bei uns nicht kompliziert.
Und eines: Man müßte die Kerle erschießen, bevor sie jemanden erschießen und nicht erst nachher.

Richtig gehandelt

Alltäglich: In Graz ist ein Juwelier überfallen worden. Drei Täter, bewaffnet, haben eine Menge Schmuck geraubt. Ging ganz schnell und niemand ist verletzt worden.
Kommentar der Polizei im ORF Steiermark:

„Zum Glück haben die Angestellten und auch der Chef des Hauses richtig reagiert. Sie haben keine Gegenwehr geleistet, dadurch ist auch niemand verletzt worden“, so der Polizeisprecher Maximilian Ulrich.

Wenn das die Ansicht der Polizei ist, daß man dann richtig reagiert, wenn man keine Gegenwehr leistet, dann schauen wir gut aus in unserem Land.
Frage: Wo war denn die Polizei? Wo war das Gewaltmonopol? Gibt es einen Ersatz des Schadens, wenn der Staat seine vornehmste Aufgabe, nämlich den Schutz seiner Bürger, seiner Steuerzahler nicht leistet? Und: wer hat dem Herrn Polizeisprecher diesen Blödsinn eingegeben?
Das ist eine beispiellose Verhöhnung der Opfer, wenn man als einzigen Vorschlag von unserer Staatsmacht empfohlen bekommt, man möge sich bei Raubüberfällen nicht wehren.
Macht endlich etwas gegen die Verbrechensflut und verschont uns bitte mit dummen Ratschlägen!

Der Staat gegen die Trafikanten

Früher waren die Trafikanten so etwas wie Staatsdiener. Briefmarken, Stempelmarken, KFZ-Steuermarken und Gerichtskostenmarken haben sie verkauft. Und das Tabakmonopol gab es schließlich auch noch. Irrsinnig verdient haben sie nie, aber doch sicher.
Das hat sich alles aufgehört. Das Geschäft mit den Marken gibt es nicht mehr, nur die Briefmarken noch und das ist mehr als bescheiden. Und die Zigaretten werden immer teurer, die Verdienstspanne immer geringer. Außerdem führen unsere Politiker einen völlig verblödeten Kampf gegen das Rauchen. Tatsächlich will man damit nur gewisse Politaktivisten beruhigen und Raucher-Blockwarte aufmunitionieren.
Trotz allem sind die Trafikanten immer noch ein interessantes Geschäftsfeld für Schmalspur-Ganoven. Überfälle häufen sich, der Sicherheitsapparat tut überhaupt nichts dagegen, kann ja überhaupt gegen das Verbrechern nichts tun, außer blöde Sprüche in den Medien absondern lassen.
Also ist wieder einmal eine Trafik überfallen worden, der Täter wurde aber dank des Mutes und der Initiative der Verkäufer verjagt. Die trottelhafte Meldung eines gut gebrieften Polizeisprechers dazu wird in den Querschüssen separat thematisiert.
Aber der wahre Skandal: auch die Trafikanten bekommen keinen Waffenpaß mehr. Freilich – im Geschäft selber genügt eine WBK, aber anscheinend haben die Bürokraten in den Waffenbehörden nicht die geringste Ahnung davon, wie sich der Betrieb in einer Trafik abspielt. Zigarettenautomat befüllen (außerhalb des Geschäfts) Ansichtskarten- und Zeitungsständer betreuen (auch vor dem Geschäft) und schließlich der Weg von der Trafik nach Hause, wenn man zusperrt.
Aber diese Bürokraten haben ja vom wirklichen Arbeiten überhaupt keine Ahnung und von dem Betrieb einer Trafik schon gar nicht.
Also – kein Waffenpaß für Trafikanten mehr. Früher gab es das noch, aber die Zeiten ändern sich und wie wir alle wissen, ist es ja bei uns in den letzten Jahren sehr viel sicherer geworden. Zumindest ist das die Ansicht dieser lebensfremden Sesselfurzer.
Die Trafiken sind wichtige Kommunikationszentren. Man sollte diese Funktion nützen. Gegen unsere Sicherheitspolitiker und für die Sicherheit.

Ich lasse mich beraten

Von der Gerti Senger in der „Krone bunt“. Natürlich nicht über Sex. Da weiß ich wahrscheinlich genug. Nicht so viel wie die Gerti, aber ausreichend.
Aber in der Ausgabe vom 8.2. schreibt sie, daß der Sex als Tabu von anderen Tabus ersetzt wird, beispielsweise vom Essen. Die Prediger der gesunden Ernährung, die Propagandisten des Grünzeugfressens und die Hohepriester der Veggie-Religion haben längst dem Platz der katholischen Onanieverhinderer eingenommen.
Aber einen Aspekt hat die Gerti nicht ins Spiel gebracht: Die Waffenphobie, die Hoplophobie. Je freizügiger über Sex und alles was dazugehört, berichtet werden darf, je mehr alle Spielarten einer perversen Sexualität angepriesen werden dürfen, desto mehr steigt die hysterische Furcht vor Waffen, wobei hier natürlich nur die legalen Waffen gemeint sind.
Jede Zeit hat ihr Tabu. Und wie es scheint, braucht unsere Gesellschaft irgendein Tabu um zu funktionieren. Jetzt sind es halt die Waffen, die Sportschützen und die Jäger. Pech gehabt.

Das Bundesheer in die Ukraine?

Natürlich eine Schnapsidee, der allerdings Kurt Seinitz, ein „Krone“-Kolumnist wie es scheint etwas abgewinnen kann. Auf seinem Mist ist das nicht gewachsen, aber die UNO denkt darüber nach und so etwas ist immer gefährlich.
Vom Golan haben wir unsere Leute zurückgeholt. Laut Seinitz konnten sie ihre Mission nicht mehr erfüllen. Als Geiseln genommen und wie Seinitz schreibt „hätten sie sich sogar erschießen lassen müssen“.
Ich bin anderer Ansicht. Unsere Soldaten haben sich nicht als Geiseln nehmen zu lassen und erschießen lassen müssen sie sich schon gar nicht. Sie sind Soldaten, sie sind bewaffnet und sie können zurückschießen und wenn es taktisch richtig ist, sollten sie sogar zuerst schießen.
Und wer unsere Soldaten nicht richtig ausrüstet und sie nicht richtig instruiert, ist fehl am Platz.

Es gibt Scheinasylanten!

Wirklich. Bis jetzt hat die Politik das immer abgestritten. Jetzt aber sind laut „Krone“ sogar die Frau Innenminister und der Landeshäuptling Pröll draufgekommen. Und, wie es heißt: „Sie machen Druck!“
Fragt sich nur auf wen machen sie denn Druck? Wer hat denn diese Leute bisher im Land gelassen, sie großzügig alimentiert, ihnen alles bezahlt und alle von ihnen begangenen Straftaten heruntergespielt und geduldet? Wer war denn das?
Waren das nicht diese beiden Herrschaften und noch andere, zum Beispiel der Herr Integrationsminister? Waren das nicht diese Verräter am eigenen Volk?
Und jetzt kommen sie drauf? Jetzt fordern sie, man möge diese Menschen zurückschicken? Nachdem sie die alle eingeladen und gehätschelt haben?
Steht Euch schon so das Wasser bis zum Hals?
In Wirklichkeit steht uns das Wasser bis zum Hals, meine lieben Politiker!

Der Liebling aller Schwiegermütter im Irak

Kurz war bei den Kurden. Er wurde umjubelt und von den Kindern geherzt. Wieder ein paar Punkte mehr auf der Beliebtheitsskala. Er verspricht, einen Beitrag zu leisten. Klar. Das wird wieder ein schönes Stück Geld kosten, Geld, das wir in Österreich nicht haben, fließt in den Irak. Was dort damit passiert, wissen wir nicht und wir werden es wahrscheinlich nie erfahren.
Und was der Ausflug gekostet hat, werden wir auch nicht erfahren. Vielleicht auch besser so.