Noch etwas zum Rauchen

Wenn das Rauchen in Lokalen verboten wird, ist der ganze Aufwand, den die Gastronomen gehabt haben, umsonst. Das heißt – umsonst nicht, aber vergeblich. Der Gesetzgeber schert sich aber darum nicht, sondern wird aller Voraussicht nach ein rückwirkendes Gesetz erlassen. Das wäre zwar nach der in einem Rechtsstaat üblicherweise gepflogenen Gesetzeskultur verboten, wir haben aber keine solche Kultur mehr. Beim Waffengesetz erleben wir das ja bei jeder Novelle.
Jetzt hat einer dieser Polit-Gangster die Idee gehabt, man möge den Wirten gestatten, die verlorenen Investitionen „abzuschreiben“. Wunderbar. Was ist aber, wenn der Wirt gar keine Gewinne gemacht hat, von denen er das abschreiben kann?
Na gut. Bleibt er eben sitzen auf seinen Investitionen. Ist unseren Politikern so etwas von wurscht. Und wahrscheinlich den Wählern auch. Die werden halt wieder die ÖVP wählen. Selber schuld.

3 Antworten zu “Noch etwas zum Rauchen

  1. ….breites Unwissen über finanztechnische Zusammenhänge, ist ja nicht nur unter Abgeordneten verbreitet, aber bei denen ist das wurscht – zahlen tue eh die Trotteln die realwirtschaftlich Arbeiten und das sind mittlerweile nur noch etwa 20% der Bevölkerung !!!!
    Dirk Müller, ein Name den man kennen sollte, beschreibt das als die Umverteilung von fleissig nach reich – dank des Zinseszins-Systems.
    Lokale in welche ich gehe, haben gute Nichtraucherzonen und ich daher kein Problem.
    Der wahre Grund ist aber der: Wir haben derzeit eine ausgebildete Ärztin als Krankheitsminister und dieser sind die Zahlen bekannt, welche da zeigen, die Steuereinnahmen aus dem Tabak, decken bei Weitem nicht die Krankheitskosten, durch den Tabak.
    Also…..wo hab ich das schon einmal gehört, das mit den privaten Gewinnen und den durch Steuern gedeckten Verlusten???
    Als der Tabak noch Staatsmonopol war, da war das alles nicht so wirklich ein Problem.
    Da muss der Verlust schon gewaltig sein….und die Spendenkoffer der Lobby eben nicht mehr gross genug….

  2. Auch bei den nächsten Wahlen werden SPÖ und ÖVP wieder gewählt
    und oben schwimmen – die FPÖ wird gemeinsam wie immer
    auf’s Abstellgleis gestellt und die Grünen,die NEOS und das TS
    können erneut als Opposition nicht Paroli bieten.Die Zukunft
    sieht wirklich mit diesen Politikern nicht rosig aus.Das Volk ist nicht gescheiter geworden und wählt sich selber kaputt – es wird sich leider nichts ändern.

    • „Das Volk“ kann nicht gescheiter werden, wenn schon die meisten Lehrer falsch ausgebildet werden – oder sagen wir, nur systemerhaltend.
      Wir müssen uns selbst kümmern, bevor wir zu Kümmerern werden.
      Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten!
      Horst Seehofer sagte: Jene die gewählt werden, haben nichts zu sagen und jene, die etwas zu sagen haben, wurden nicht gewählt.
      Solange es mehr Maden im Speck gibt, welche von uns als Speck gut leben, wird sich nichts ändern.
      Es gäbe heute durch Internet Mittel – halt vorläufig noch, sich zu vernetzen und denen einzuheizen – siehe Pegida u.ä., aber das erfordert, seinen Arsch zu heben und nicht vor dem Fernseher zu motschgern….

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