Ein Ratschlag für Mikl-Leitner

Die Panzer sind noch nicht da, der Hubschrauber auch noch nicht geliefert. Frustration macht sich breit im Innenministerium. Bei den Panzern haben wir ja selber unsere entsprechende Industrie, die wirklich gutes Gerät erzeugt hätte, kaputt gemacht, auf Milliarden an Erlösen verzichtet und unzählige Arbeitsplätze zerstört. Kann man halt nichts machen. Unsere Politik ist friedlich aber deppert.
Jetzt stehen wir da und müssen die gepanzerten Fahrzeuge, die sich unsere Innenministerin so sehr wünscht, teuer aus dem Ausland kaufen. Auch schon wurscht. Unser Staat ist ohnehin schon bankrott, da kommt es auf das auch nicht mehr an.
Aber inzwischen haben wir das Zeug noch immer nicht. Bei den Panzern könnte ich mir aber eine Zwischenlösung vorstellen, die nicht nur billig, sondern auch sinnvoll wäre:
Also: Unser Schwiegermutterliebling (wann kommt denn die Frau Innenminister in die beneidenswerte Lage, sich um einen Schwiegersohn umschauen zu müssen?) hat ja wie wir wissen dereinst für die ÖVP den Wiener Wahlkampf geführt. Eine gigantische Pleite, wie sie noch nicht da war. Macht aber nichts. Inzwischen ist alles vergessen und der Altstudent ist Jung-Außenminister geworden.
Manche aber erinnern sich: In dem besagten Wahlkampf ist die ÖVP-Gurkentruppe mit einem wirklichen Hummer-Geländewagen herumkutschiert, schwarz und mit der gelungenen Aufschrift: „Geilomobil“. Und der müßte doch noch irgendwo herumstehen. Kaufen wird das Ding ja kein vernünftiger Mensch.
Und das wär doch was für das BMI! Gepanzert ist der Wagen ja auch gleich, ein paar Kevlar-Matten in die Türen und los geht’s! Natürlich müßte man das „Geilomobil“ überpinseln. Macht sich nicht so gut bei den Terroristen. Vorschlag: „Johannamobil“ oder „Allahu akbar!“, damit gleich jeder weiß, was gespielt wird.
Für meine Idee erwarte ich mir natürlich nichts. Ein kleiner Orden vielleicht, kostet nichts. Und nicht einmal die Frau Minister müßte ihn mir anstecken. Einer vom Verfassungsschutz würde genügen. Der Herr Direktor Gridling wäre mir ganz recht.

7 Antworten zu “Ein Ratschlag für Mikl-Leitner

  1. – ML – Politorgan mit keiner Ausbildung oder Erfahrung im Exekutivbereich
    – Ihre zur Seite gestellten Beamten – Hand und Fußküsser von der obersten bis zur untersten Ebene/man braucht sich nur das Anbiedern der Beamten bei ihren Dienststellenbesuchen ansehen
    Klar ist für mich, dass mit dem vorhandenen Angebot an Politikern in allen Bereichen keine ernsthafte Bedrohung abzuwenden sein wird.
    Hervorragend zu gebrauchen sind sie allesamt aber als Märchenerzähler, Münchhausen, Rückgrat/DarmAkrobaten und manchesmal auch als Alleinunterhalter. Moralisch ist ihnen auf jeden Fall jeder einfache und nicht fürstlich entlohne Staatsbürger/in überlegen.
    Also, was soll sich in unserm Land zum Besseren wenden?
    Nachsatz: obwohl wir alle durch das Wahlverhalten diesen Zustand herbeigeführt haben.

  2. Die verlogenen und sinnlosen Überlegungen der Politiker zum Thema Terrorabwehr sollte doch einmal einer durchleuchten!
    Es ist doch so:
    – zuerst läßt man die potentiellen Terroristen ins Land und dann will man einen Anschlag mit Panzer oder Hubschrauber verhindern?
    – da lacht ja jeder Karl May Leser.
    Ein Anschlag kann damit nie und nimmer verhindert werden.
    Einzig und allein ein bewaffneter Bürger kann sich selbst schützen.
    Wären die Redakteure die in Paris bewaffnet gewesen, hätte es weniger Tote gegeben.
    Das selbe gilt für den Supermarkt der Juden.
    In Israel zB hat jeder der sich und die Seinen beschützen will, eine Waffe bei sich. Nur diese Maßnahme ist sinnvoll.
    Andere Überlegungen und Vorschläge zählen nicht. Der sogenannte „Beschützer“ kommt immer von irgendwo und daher zu spät.

  3. …ich finde, man sollte auch diese EU-Austrittsinitiative unterstützen, denn darin liegt größtenteils die Misere, quer durch die Themen…

  4. …der Fairness halber: In Österreich wurde nie ein für solchen Einsatzzweck geeignetes Fahrzeug gebaut – außer man verwendet Radpanzer, aber die stehen ohnehin beim Heer umher…oder 40 Jahre alte Schützenpanzer….
    Auch IVECO stehen beim Heer umadum, die geeignet sind. Man verwendet diese sehr sinnvoll bei Auslandseinsätzen.
    Hubschrauber kann man nie genug haben, denn schnelle Schwerpunktbildung ist entscheidend.
    Noch billiger wäre eine durchgehende Bewaffnung der Bevölkerung, der Milizsoldaten, so wie in der Schweiz, ein heißes Pflaster für jede Art von Angreifern – nur über den Zaum schaun…
    Aber alleine die Regelung, Polizisten und Soldaten, Jägern, den privaten Waffenpaß zu verweigern, ist verrückt.
    Tatsache ist, man ist an Sicherheit der Menschen in diesem Land kaum interessiert, eher an der Sicherheit der Machthaberklasse.
    Daß diese Anliegen nur die FPÖ und Team Stronach unterstützt, ist mittlerweile klar.

  5. Vor nicht all zu langer Zeit starb ein Beamter der Cobra. Bei einem gefährlichen Einsatz. In einen angeleasten und naturgemäss ungehärteten Fahrzeug. Was sagte das Ministerium damals?
    Panzer und Hubschrauber machen schon Sinn. Wenn es eigentlich zu spät ist. Das ist so, wie mit meiner Dienstwaffe. Wenn man Gefährder frei agieren lässt, die Aufklärung schläft und ich selbst nicht in Condition Yellow bin, steigt die Wahrscheinlichkeit sie zu brauchen exponential an.
    Ich bin schon dafür, dass die Exekutive alles norwendige Gerät auch fürs Grobe erhält, aber es wäre effizienter den Anfängen zu wehren. Dazu kommt, dass der Erstkontakt wohl durch einen Beamten oder ein Funkmittel aus dem Bezirk erfolgt. Also durch jene die gleichzeitig kaputtgespart werden.
    Wie deppert muss man sein, um in eine Führungsposition zu kommen?

  6. Mein Ratschlag an ML ist ein einfacher. „Geh!“

  7. Natürlich werden ausländische Produkte bevorzugt: Da lassen sich die Gelder für die Parteienfinanzierung nicht so leicht nachvollziehen.

    Man könnte jetzt schon Wetten darauf abschliessen, daß wir in einigen Jahren wieder einen ÖVP-Politiker auf der Anklagebank sitzen sehen werden. Nur wird er dann nicht Strasser heissen, sondern einen anderen tragen.

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