Der Staat gegen die Trafikanten

Früher waren die Trafikanten so etwas wie Staatsdiener. Briefmarken, Stempelmarken, KFZ-Steuermarken und Gerichtskostenmarken haben sie verkauft. Und das Tabakmonopol gab es schließlich auch noch. Irrsinnig verdient haben sie nie, aber doch sicher.
Das hat sich alles aufgehört. Das Geschäft mit den Marken gibt es nicht mehr, nur die Briefmarken noch und das ist mehr als bescheiden. Und die Zigaretten werden immer teurer, die Verdienstspanne immer geringer. Außerdem führen unsere Politiker einen völlig verblödeten Kampf gegen das Rauchen. Tatsächlich will man damit nur gewisse Politaktivisten beruhigen und Raucher-Blockwarte aufmunitionieren.
Trotz allem sind die Trafikanten immer noch ein interessantes Geschäftsfeld für Schmalspur-Ganoven. Überfälle häufen sich, der Sicherheitsapparat tut überhaupt nichts dagegen, kann ja überhaupt gegen das Verbrechern nichts tun, außer blöde Sprüche in den Medien absondern lassen.
Also ist wieder einmal eine Trafik überfallen worden, der Täter wurde aber dank des Mutes und der Initiative der Verkäufer verjagt. Die trottelhafte Meldung eines gut gebrieften Polizeisprechers dazu wird in den Querschüssen separat thematisiert.
Aber der wahre Skandal: auch die Trafikanten bekommen keinen Waffenpaß mehr. Freilich – im Geschäft selber genügt eine WBK, aber anscheinend haben die Bürokraten in den Waffenbehörden nicht die geringste Ahnung davon, wie sich der Betrieb in einer Trafik abspielt. Zigarettenautomat befüllen (außerhalb des Geschäfts) Ansichtskarten- und Zeitungsständer betreuen (auch vor dem Geschäft) und schließlich der Weg von der Trafik nach Hause, wenn man zusperrt.
Aber diese Bürokraten haben ja vom wirklichen Arbeiten überhaupt keine Ahnung und von dem Betrieb einer Trafik schon gar nicht.
Also – kein Waffenpaß für Trafikanten mehr. Früher gab es das noch, aber die Zeiten ändern sich und wie wir alle wissen, ist es ja bei uns in den letzten Jahren sehr viel sicherer geworden. Zumindest ist das die Ansicht dieser lebensfremden Sesselfurzer.
Die Trafiken sind wichtige Kommunikationszentren. Man sollte diese Funktion nützen. Gegen unsere Sicherheitspolitiker und für die Sicherheit.

7 Antworten zu “Der Staat gegen die Trafikanten

  1. Raubüberfall auf Juweliergeschäft in Linz
    ……..Die beiden Täter nahmen die Juwelen aus dem Tresor und erbeuteten auch einen Revolver samt Munition.
    Es ist schon ein beruhigendes Gefühl, im Besitz einer Waffe zu sein!!!!
    Daher Waffen nur jenen Personen zugänglich machen, die geschult, sie nach Möglichkeit bereit halten und mental auch zum Gebrauch bereit sind. Ich allerdings habe bei unzähligen Gelegenheiten die Erfahrung gemacht, dass es gesünder ist, die Nähe zu so manchem Waffenbesitzer zu meiden.

  2. Hm – man könnte aber auch auf eine Art einbremsen , in dem den
    . unkündbaren Arbeitsplatz , in einen (ASVG-Versichertenarbeitsplatz)
    Arbeitsplatz wandelt und jenen Leistung bezogen und Fachorientierten Arbeitsplatz wandelt. Das heißt : Der Beamte muss eine fachliche Ausbildung in der Handhabung mit Waffen aller zivile Kategorien sein eigen nennen und was sehr wichtig ist , Er muss seinen Wehrdienst abgeleistet haben und kein Wehrdienstverweigerer oder Zivildienstleistender gewesen sein. Weiteres müssen alle Anordnungen von “ Bezirkskaisern “ die nicht im Bundesgesetz verankert sind sofort zurück gezogen und der Unterzeichner dieser Anordnungen , wegen Zuwiderhandlung gegen ein Bundesgesetz (Waffengesetz) Disziplinär geahndet und seiner Postverwendung entzogen werde. Er darf in so einem Falle NICHT MEHR , eine Kompetenz in gesetzlicher Richtung erhalten. Sollte ein Polizeibeamter , der außer Dienst ist und trotzdem sich verpflichtet fühlt , bei einer augenscheinlichen Straftat einzuschreiten verletzt werden , da im ja der Waffenpass ministeriell Untersagt wurde , somit Einsatz ohne Waffe verletzt werden , so sind jene Minister und Beamte , die dieses Gesetz – Erlass erarbeitet haben zu voller Entschädigungsleistung ( Krankheit-Invalidität – Arbeitsunfähigkeit – Todesfall) heran zu ziehen und nicht der Staat. Den hier setzen Parteifuzis ihre privaten Meinungen , gegen die Sicherheit jedes Einzelnen ein.

  3. ….früher haben die Tschick dem Staat viel Steuern gebracht, heute kostet es viel mehr, als es bringt, weil eben besonders viele ärmere Leute, nicht ohne Tschick und Saufen auskommen, davon krank werden und so eben das Krankheitssystem stärker belasten.
    Der Alkohol ist ja in der Politik selbst sehr beliebt, bei Grün eher der Joint – teurer, aber man hat es ja…
    Ich plädiere schon bald für „gar nicht mehr wählen“, denn pflanzen kann ich mich selbst auch…
    Steuerverweigerung könnte die Herrschaften aufwecken – mit dem Weckruf, Hallo, wir wollen für Steuern Leistung sehen…aber dann bin ich aufgewacht.

    • Die grosse Gruppe der Nichtwähler hilft, dank der Wahlarithmetik, die Schwachmaten von SÖVP an der Macht zu halten.

  4. Meinen beiden Vorkommentatoren kann ich nur beipflichten!

  5. Tankstellenbesitzer,Taxilenker und Trafikanten bekommen heute sehr
    selten oder überhaupt nicht mehr einen Waffenpass.Es wird argumentiert,
    dass ein Tankwart in der Tankstelle und ein Trafikant im Geschäft und nicht beim Auffüllen des vor dem Lokal befindlichen Zigarettenautomates überfallen wird – und in den Räumlichkeiten genügt eine WBK.Die Tageslosung soll man von einer konz. Geldtransportfirma abholen lassen. Einem Taxifahrer nützt eine WBK überhaupt nichts,der fährt wehrlos durch die Nacht.Soviel wie überhaupt nicht ist die Sicherheit unserer Bürger unseren Sicherheitspolitikern wert !

  6. Es gibt sicher viele Trafikanten, auch viele Leute, welche diese Trafikanten und ihre Betriebe mögen, die diese rot-grün-schwarze Schand-Politik, die ihnen den Lebenssaft nimmt, gewählt haben. Und da liegt der Anfang des Übels. Man sollte halt dieser Politik niemals trauen und schon gar nicht ihr Macht zu solchen Schandtaten geben. Bei der nächsten Wahl sollten man das schon bedenken…

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