Bei uns in Oberösterreich

Da ist ein Ehepaar in einem Bauernhaus überfallen worden. Vier junge Burschen waren das. Woher die gekommen sind, das darf man raten, wird aber nicht so schwer sein.
Die Eheleute wurden bedroht, gefesselt, geknebelt und total ausgeraubt.
Dann ist die Polizei gekommen. Die Gefahr war vorbei, die Räuber waren ja schon weg, man wird sie auch kaum finden und wenn, wird ihnen außer einer Anzeige auf freiem Fuß nichts passieren. Österreichische Sicherheitspolitik vom feinsten.
Aber: Es gab auch einen Waffenschrank und darin waren Sammlerstücke, die nach Aussage des Opfers nicht mehr funktionstüchtig waren. Den Räubern waren sie zu schlecht, sie haben davon nichts mitgenommen, haben wahrscheinlich was besseres.
Aber die Polizei war eifrig. Sie hat die Waffen alle mitgenommen, beschlagnahmt und außerdem die Opfer angezeigt. Angeblich war der Waffenschrank nicht rechtskonform.
Mir fehlen die Worte und das kommt nicht oft vor.
Da werden alte Leute brutal beraubt und dann kommt die Polizei, nimmt den Opfern auch noch was weg und zeigt sie an.
Gangster in Uniform, wie es scheint. Helfer der Verbrecher, die beim Herrn Keiblinger in die Schule gegangen sein dürften.
Also wenn jetzt nicht endlich etwas passiert, wenn man nicht endlich unsere Sicherheitspolitiker davonjagt, dann wird irgendetwas passieren. Irgendwann einmal.

18 Antworten zu “Bei uns in Oberösterreich

  1. Jetzt redet auch schon die Melonenpartei kräftig mit : Außen grün und
    innen rot.

  2. Es gibt kein einbruchsicheres Behältniss – nur ein einbruchhemmendes…

  3. @ kamamur,
    liegt wahrscheinlich wieder im Ermessen des Beamten….

    • Ja,werter Adolf Z. Aber Ermessen des Beamten hindert bei den entsprechenden Voraussetzungen nicht, einen Bescheid anzufechten. Und wie Tecumseh aufzeigt ist Wissen um die Grundbegriffe im Waffengesetz bei den jetzigen Vollzugsorganen mehr als angebracht. Für mich interessant wäre, ob es im Bereich des Salzkammergutes (zu beachten ist, ich habe oder hatte nie ein Naheverhältnis zum Salzkammergutler) einen rechtsfreundlichen Vertreter gibt, der so wie seinerzeit Richard oder aktuell Dr. Z. (Franz Schmidt nicht zu vergessen) äußerst bewandert im Waffenrecht ist.
      Ansonsten kann ich nur empfehlen, immer wieder die Wirrnisse bei der Auslegung des WG und die Schikanen, denen die rechtmäßigen Waffenbesitzer ausgesetzt sind aufzuzeigen und richtigzustellen.

  4. VwGH Erkenntnis-GeschZl. 99/20/0437-Entscheidungsdatum 27.1.2000
    zu …. eine nicht hinreichende Verwahrung:
    – Ob die im Einzelfall gewählte Verwahrungsart als sorgfältig bezeichnet werden kann, hängt von objektiven Momenten ab(vgl. Erkenntnis v. 7.5.1998,Zl.98/20/0083)
    -…Der Verwaltungsgerichtshof hat dazu bereits ausgesprochen, dass bei Vorhandensein einer der üblichen technischen Sicherheitsvorkehrungen entsprechenden Absperrung eines Wohnhauses(bzw.einer Whg) zur Sicherung der Waffe vor fremdem Zugriff durch Gewalt gegen Sachen, also unabhängig von den Erfordernissen des § 3 Abs. 2 Z 3 und 4 der zitierten Verordnung, es nicht in jedem Fall zusätzlich eines entsprechenden ein-oder aufbruchsicheren Behältnisses bedürfe(vgl. Erkenntnis v. 21.Okt. 1999, Zl. 99/20/0321.
    Sollten dazu neuere Erkenntnisse bestehen, ersuche ich um kurzen Hinweis.

  5. Bei unserer heutigen Judikatur überlegt sich so mancher
    – einen soliden,ehrlichen Beruf auszuüben – oder ob er die Verbrecherlaufbahn einschlagen soll.

  6. Wird ein Täter gefasst und es kommt zu einer Gerichtsverhandlung –
    bekommt dieser kostenlos einen Pflichtverteidiger – das Opfer muss
    jedoch seinen Anwalt selbst bezahlen.So schaut’s aus.

  7. elmar peschetz

    In einem Witz , auf die Frage von Androsch : “ Bruno , warum bewilligst Du fürs Gefängnis , Schwimmingpool – Farbfernseher und für den Kindergarten keinen Farbfernseher ? Da Antwortete der Weiße Bruno : Hannes – in den Kindergarten können wir nicht mehr kommen , aber politisch ins Gefängnis jederzeit! Wie wahr -wie wahr ! Solange wir solche Politiker haben , haben Verbrecher es leicht. Oft fragt man sich , ist dies Blödheit die Lage nicht ztu begreifen – oder Beteiligung an einer „Sache“ , den Geld stinkt bekanntlich nicht !

  8. Also, interessant zu wissen wäre was man ihm bezüglich „nicht gesetzeskonformer“ Aufbewahrung vorwirft….
    grüsse sousek

  9. Zum Verfassen eines Kommentars bin ich nicht mehr gekommen, mir ist die Galle hochgekommen. Was können wir tun um diese Brut loszuwerden?

  10. Das ist stark! Das ist nicht zu glauben! Da bleibt auch mir die Luft weg!!! Ist das nicht der letzte Beweis, daß nach dem Motto „Täterschutz geht vor Oferschutz“ gehandelt wird??? Ich glaube, den amtshandelnten Polizisten ist aber da weniger ein Vorwurf zu machen! Das Problem stinkt „vermutlich“ weiter oben, sehr weit oben! Und natürlich beim schlafenden Wählervolk!
    Übrigens, was ist ein „Rechtskonformer Waffenschrank“??? Wie sieht der aus??? Kommt da bei einem unbefugten Öffnungsversuch der Kopf eines Wacheorgans aus einem Fenster, wie bei einer Kuckucksuhr???

  11. Josef Eichelmann

    Die rot-grün-schwarze Politik, linkes Justizsystem und vorauseilender Gehorsam seitens der Polizei bringt diese Ergebnis. Aber die eigentliche Ursache für dieses Unrechtsgeschehen sind die Wähler dieser Politik- es sind sicher auch viele Opfer von Verbrechen darunter, welche diese Politik gewählt haben- dumm gelaufen- das nächste Mal besser machen, liebe Bürger- auf jeden Fall diese rot-grün-schwarzen Verräter bitte in die Wüste schicken, dann wirds sicher besser und gerechter…

  12. Ernest Wimmer

    Diese Polizisten sollen sich einmal das Waffengesetz anschauen und wenn sie es nicht verstehen,dann soll es ihnen `wer erklären! Diese Vorgangsweise ist unerhört und sollte rechtlich und moralisch entschieden verfolgt werden! Wo ist unsere kritische und unabhängige Presse?
    Das ist eine Sauerei! Das nächste Mal werden die Opfer noch bestraft dafür,daß sie sich ausrauben,malträtieren und was weiß ich noch ließen!

    • „Diese Polizisten sollen sich einmal das Waffengesetz anschauen und wenn sie es nicht verstehen,dann soll es ihnen `wer erklären!“

      Wie wahr! Anlässlich einer Verwahrungskontrolle habe ich bei der Besichtigung einer Fausfeuerwaffe das Magazin herausgenommen, den Verschluß zurückgezogen und in das Lager geblickt!
      Darauf der Beamte. „Hab’s sas leich g’lod’n??? Ich sagte: „Nein, aber das mache immer so, wenn ich eine Waffe in die Hand nehme. Und im Übrigen darf ich zu Hause meine Waffe sehr wohl geladen haben!“
      Das wollte er mir einfach nicht glauben! Ich verwies auf das Waffengesetz, das machte aber keinen Eindruck auf ihn!
      Die weitere Überprüfung wurde korrekt durchgeführt.

  13. ….ja, manchmal fehlen sogar mir die Worte.
    Wenn man schon nichts Gescheites vollbringt, dann wenigstens was Blödes, scheint da die Devise zu sein – irgendeinen Erfolg braucht man ja und einen Grund fürs Dasein.
    Wenn ich so etwas höre, dann denke ich, es muß viel zu viele Polizisten geben, denn sonst hätten die für solch eine Scheiße überhaupt keine Zeit.
    Gratulation, Herrschaften, so macht man sich beliebt, vor allem bei der ländlichen Bevölkerung…

  14. War wohl der Rayon vom Salzkammergutler.

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