Wes Brot ich eß – des Lied ich sing

Ein alter Spruch, der auch heute noch seine Gültigkeit behalten hat.
Viele von uns haben sich gewundert, warum in der Vergangenheit die Landesjagdorganisationen das ZWR gar so bejubelt haben, warum man weniger die Interessen der Jäger sondern mehr die Interessen der Regulierer in Brüssel vertreten hat.
Und bei der Bleifrei-Diskussion wurde ein ähnlich übles Spiel gespielt. Die Jäger haben sich hier nur wenig und auch schlecht vertreten gefühlt – sie hatten leider recht. Man wollte über die Jäger einfach drüberfahren und fast ist es gelungen, würden nicht besonnene Weidmänner und die IWÖ aufgetreten sein.
Zufällig wirft man einen Blick in die Transparentdatenbank, wo unter anderem auch die Agrar-Förderungen der EU ersichtlich sind.
Da kriegt zum Beispiel Agrarmarkt Austria 2,310.000 €, die Genußregion 3,150.000 €, auch die Biene Österreich wird mit 1,500.000 € bedacht.
Wer sich das Geld einsteckt, kann man sich denken.
Aber noch etwas wird dort veröffentlicht: Die Österreichischen Jagdverbände kriegen von der EU 548.000 € geschenkt. Ist doch schön?
Und das mag manche Fragen beantworten.

8 Antworten zu “Wes Brot ich eß – des Lied ich sing

  1. k.k. Gewehr- und Pistolen- sowie Luftdruckgewehr- als auch die Pistolenschützen – vielleicht ebenfalls die Fischer – bestehen auf
    Blei und nicht auf Weicheisen Herr Minister.Sie und die Grünen
    haben wirklich ein mentales Problem.

  2. ….und noch was zur EU:
    Macht euch schon einmal mit dem Begriff DYSTROPIA vertraut – er ist die Zukunft in dieser EU,,,

  3. …wie schon einmal erwähnt, halte ich Weicheisenschrot auf Wurftaubenständen in sensiblen Regionen, das Grundwasser betreffend sinnvoll, aber das wäre es dann schon. Ob es dann noch wirtschaftlich ist, ist eine andere Frage.
    Jede andere Jagdmunition ist schon aufgrund der Menge ein ökologischer Aprilscherz, welchen sich ein paar besoffene Grüne zum Jägerärgern ausgedacht haben. Einige, sonst durchaus seriöse Waffenhandelsvertreter sind halt dann auch auf diesen Zug aufgesprungen, wohl wissend, welch Unsinn das ist.
    Militärisch auf bleifrei umzusteigen, hätte eine charmante Note – ich sehe unsere grünen Oberschlaumeier schon in heftigen Diskussionen mit Nato usw. aber bitte auf Video, ich möchte etwas zu lachen haben…
    denn man böte denen vermutlich abgereichertes Uran als Ersatz an – könnte man ja auch einmal jagdlich einsetzen….verstrahltes Wild, Nachsuche mit Geigerzähler…
    Soweit so blöd.
    Zur EU fällt mir nur mehr eines ein: AUSTRITT
    Volksbegehren im Juni glaube ich…

    • Es ist ein Trugschluss zu meinen, das Bleischrot das Grundwasser bzw. die Umwelt belasten würde. Blei hat die chemische Eigenschaft, zu oxidieren, sobald es den Elementen ausgesetzt ist.

      Das beutetet, das sich an der Oberfläche eines Bleischrotes eine Oxidschicht bildet, die den weiteren Austritt von Blei in die Umgebung unterbindet, bis diese beschädigt wird und sich an eben jener Stelle eine neue Oxidschicht bilden kann.

      Hat schon einmal einer der hier Mitlesenden von einer Bleivergiftungswelle in London, England, in den letzten paar hundert Jahren gehört? Man möge sich einmal mit dem Schießstand Bisley, England befassen. Dieser wird seit hunderten Jahren von Militär und Zivilisten als Schießstand genutzt. Die solide Geschossbleischicht dort muss meterdick sein.

      Und liegt im Trinkwassereinzugsgebiet von London…

      Habe die Ehre.

  4. Jetzt weiss ich warum die hohen Jagdfunktionäre nichts für ihre Zwangszahler machen. Sie sind damit beschäftigt, wie man die EU-Subventionen verprassen kann.

    Mit 548.000 € kann man schon einige Exkursions- und Kongressreisen in ferne Länder abdecken. Das muß natürlich genau überlegt werden. Wie soll da noch Zeit zum Arbeiten bleiben?

    Währenddessen wird ein Waffenpassverbot vom Verwaltungsgerichtshof für Jäger verhängt und mit den Nachtzielfernrohren für die Schwarzwildjagd bewegt sich auch weniger als nichts. Aber das ist ja nicht so wichtig!

  5. Trotzdem bin ich der Meinung,daß,wenn die Jagdverbände europaweit ihre kritische Meinung zu „bleifrei“äußern,sich die EU nicht leisten kann,ihre diesbezügliche Förderung der Jagd einzustellen.Man muß nur mit einer Stimme sprechen,aber das ist schon allein in Österreich eher schwer!

    • Im Gegenteil unser Herr Landwirtschaftminister will jetzt einspringen, das Bleiverbot in der EU einzubringen. Die Nordländer sind in der Zwischenzeit ja wieder davon abgegangen. Da bleibt aber gottseidank noch immer der Herz-Jesu-Musterschüler Österreich.

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