Aquis submersus

Jetzt wird es lateinisch. Das ist ein Titel einer Novelle von Theodor Storm und heißt, daß jemand ertrinkt.
Das passiert im Mittelmeer ständig. Viele Menschen verlieren da ihr Leben. Sie wollen alle nach Europa, zahlen den Schleppern viel Geld dafür. Europa – richtigerweise Österreich und Deutschland, andere Länder nicht – ist das Ziel dieser Menschen, dort gibt es Quartier, Geld, milde Richter, schmeichelweiche Polizei, Gelegenheiten zu schnellem Verdienst. Das lockt und bringt den Tod für einige und für viele ein schönes Leben.
Und manchmal passieren auch Verbrechen. Da haben muslimische Migranten andere ins Meer geschmissen. Das waren Christen und die sind ertrunken. Das aber interessiert unsere Medien nicht wirklich.
Der „Kurier“ bringt den Bericht, ganz klein, auf der Seite 7. Der Bericht nimmt genau soviel Platz ein wie der danebenstehende, der getitelt ist: „Geraubte Geckos fliegen nach Hause“. Zwei Geckos waren das, genau zwei. Wieviele Christen ertränkt worden sind, erfährt man nicht.
Ist auch nicht so wichtig. Die Geckos sind genau so wichtig. Zumindest für den „Kurier“.

6 Antworten zu “Aquis submersus

  1. elmar Johann Peschetz

    Die Kirche selbst könnte auf ihren immensen Besitztümern mit leerstehenden Häusern und Klöstern , in denen nur mehr minimale Besetzung von Mönchen und Nonnen vorhanden ist und sind . Emmens viel Flüchtlinge aufnehmen und versorgen. Wen man bedenkt , das die Diozöse Wien über 40 Millionen Euro an flüssigem Vermögen hat – aber von Spenden an Flüchtlinge oder länger Aufnahme und Unterbringung erzählt Landau oder der Kardinal nichts. Aber sich in die Staatspolitik einmischen , das kann unser Herr Kardinal Schönborn doch. Er hat kein Recht dazu , die Kirche soll vor der eigenen Türe kehren. Nächstenliebe ,wie sie die österreichische Bevölkerung bei Spendenaktionen zeigt ist der Kirche fremd. Man hortet die Schätze (Gelder-Besitztümer) lieber im Verborgenen.

  2. ….besonders spannend finde ich all diese Heuchler vor jeder beliebigen Kamera – von Caritas bis Nachrichtensprecherinneninnneenn.
    Das Angebot von denen, einige der Flüchtlinge bei sich im Haushalt aufzunehmen und in ihrem Swimmingpool baden zu lassen, das fehlt.
    Der Papst hätte sicher Platz in den vatikanischen Gemäuern und die Innenministerin sicher noch ein bis zwei Zimmer frei – bei sich zu Hause, versteht sich.
    Australien hat exterritoriale Camps errichtet – und siehe da, plötzlich kamen keine mehr….

  3. Claudia Roth konnte dieses Spektakel natürlich auch nicht unkommentiert lassen, sie meinte, Europa müsse endlich eine professionelle Seenotrettung etablieren.
    Nun, das hat Europa bereits, aber diese Institution ist für Notfälle gedacht und nicht um den Schleppern die Arbeit zu erleichtern.
    So ähnlich sah das auch einer ihrer Kollegen aus der Politik aber statt ihn argumetativ zu widerlegen, meinte sie nur, dass sie das wütend machen würde – toben darf Graf Warula ja bis ihr Stammhirn Polka tanzt aber das ist ihr privates Vergnügen, in der Politik haben solche Kaschperlimitationen nichts verloren.

    Wer das Geld für die Flucht nach Europa aufbringen kann, ist nicht notleidend und will nur zu uns, weil er den Hals nicht vollkriegt.

    Die echten Opfer von Verfolgung, Folter, Krieg und welcher Greuel auch immer, kommen niemals in den Genuss einer Schlepperbande, denn die werden schon vorher ermordet, vergewaltigt oder als Kindersoldaten rekrutiert.

    Um die Problematik zumindest einzudämmen bedarf es einer Verbesserung der Zustände vor Ort und nicht des Ausbaus eines Transitsystems, welches es den Reichen der Armen ermöglicht, günstig nach Europa zu schippern, um dort künftig in der sozialen Hängematte zu schmarotzen – diese Parasiten will hier keiner und gegen diese richtet sich auch der Protest der Massen.

    Der Krieg und das soziale Gefälle müssen verschwinden, dann haben die Drittweltländer auch eine Chance auf Souveränität und Wiederaufbau der zerstörten Strukturen.

    Mittels pathetischer Phrasen der berufsrempörten Altachtundsechziger und deren dekadenzbesoffen-genitalobsessiven Nachkommen lässt sich allenfalls ein neuer Biosupermarkt im Villenviertel errichten aber keine konsequente Hilfe für Kriegsopfer bewerkstelligen.

    Wer Schlepperbanden apologetisiert oder euphemisiert, steht auf einer Stufe mit Massenmördern.

    • Ich meinte natürlich „Graf Warzula“.

    • Nein! Da muss ich widersprechen!!!

      Claudia Fatma Roth hat recht!!!
      Wir brauchen einen PROFESSIONELLEN SEENOTDIENST!!!
      Einen Dienst der die Besatzer… ahm Flüchtlinge … an Bord nimmt, deren Schiff/Boot versenkt und die Besatzer … ahm Refutschis sofort wieder nach Afrika zurückbringt….

  4. Musleme die Christen ins Meer werfen suchen dann bei Christen um
    Asyl an.Es ist nicht zu fassen.Europa soll sich ein Beispiel an Australien
    nehmen : Dort sind die Tore dicht gemacht worden – es werden keine
    Flüchtlinge mehr aufgenommen – und so ertrinkt auch keiner mehr wie
    im Mittelmeer.

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