Der Wolf – eine Willkommenskultur der besonderen Art

Seit einigen Jahren wandert der Wolf aus osteuropäischen Ländern in den Westen ein. Besonders in deutschen Bundesländern wird er oft gesichtet. Seitdem ist ein regelrechter „Hype“ auf diesen „Neusiedler“ ausgebrochen. Biologen, Naturschützer und mittlerweile alle Behörden die damit zu tun haben, begrüßen seine Zuwanderung. Schneller als für jede andere Tierart wurden sofort Programme für seine „Integration“ gefordert und genehmigt. Wie Pilze aus den Boden schießen, gab es auf einmal Wolf-Experten (war der Wolf nicht 120 Jahre lang bei uns ausgerottet?) Wolf- Beobachtungsstationen und unzählige Wildkameras. Von freiwilligen Naturschützern und (auch) Jägern flächendeckend eingesetzt (eine Kamera die die Privatsphäre eines Verbrechers verletzt ist natürlich verboten!) Soweit, so nicht gut…denn der Wolf wird von den Naturschützern, incl. den Grün/Linken, als Heilsbringer der Wildregulierung in unseren Wälder angesehen. Sicher. Natürlich, eh klar.

Schwachsinn !

Es mag sein, daß ein Predator (Raubtier) seine Nahrung (Beute) so schlägt, wie er es zum Überleben braucht, so muß man aber auch den Aufwand sehen. Man schaue einfach den Menschen an. Er hat gelernt, Tiere zu horten und zu züchten, statt jagen zu müssen.
Das Raubtier aber muss immer auf Effizient achten. Lohnt sich ein Angriff auf eine wehrhafte Beute, oder suche ich mir etwas, was leichter zu überwältigen ist.
Wie ein Raubtier in freier Natur seine Beute macht, wurde in etlichen Filmen gezeigt. Die Frage ist nur: unter welchen Umständen?

Kommen wir wieder auf den Punkt: der Wolf als Wildregulatur.

Schaut er auf die Wildschweine? Sicher nicht, zu wehrhaft . Auf Schalenwild ? Hin und wieder, wenn sich die Gelegenheit bietet. Kleinzeug wie Brut pflegende Vögel und ihr Gelege wird gerne mitgenommen. Jungtiere, alte, kranke und verletzte Tiere sind auch leichte Beute.

Doch wie der Mensch, wird auch ein Tier irgendwann bequem. Warum abrackern, wenn ich mich kostenlos und ohne Probleme bedienen kann. Ich denke da nicht nur an eingepferchte Schafe, Gänse, Hühner….. ahnungslos spielende Kinder.

Und schon sind wir bei meinem nächsten Lieblingsthema.

Egal in welcher abgelegenen Gegend, wird jeder Trittsiegel sofort als Wolfsspur identifiziert und in den Medien bejubelt.
Nach einem Massaker unter Herdentieren (überwiegend Schafe) müssen Naturschützer und das Landesministerium erst DNA Proben nehmen und prüfen, um sicherzustellen ob es wirklich ein Wolf war – oder nicht streunende Hunde – um die geschädigten Tierhalter zu entschädigen.

Noch Fragen liebe Leser?

Wie immer. Gefahren die schon im Haus sind, werden von Politik und Gutmenschen verharmlost, während dessen das Dach schon brennt. Aber das kennen wir ja schon aus anderen Bereichen.

Übrigens ist der Wolf nur der letzte der jetzt bekannten „Neusiedler“ die zum Problem werden (können). Ich denke da auch an Waschbären, den Wolfshund, amerikanische Krebse, den Riesen-Bärenklau und Schadinsekten aus dem Asiatischen Raum. Die Liste von unerwünschten „Bereicherern“ ist leider endlos.
Aber bleiben wir bei den Wölfen. Immer öfters wird darüber berichtet, daß sich Wölfe nicht an das Schemata von dem scheuen und Menschen meidenden Wildtieren halten. Allgemein von den Tierschützern nur als verhaltensauffällig bezeichnet. Wenn ein Mensch sich so benimmt, wird er aus dem Verkehr gezogen und entsprechend bestraft. Bei Wildtieren sollen wir aber den „Kopf“ hinhalten? Beispiele der Invasoren gibt es zur Genüge. Wildschweine, die die Gärten verwüsten, Füchse, die selbst in Städten unterwegs sind. Von Waschbären möchte ich gar nicht erst reden.

Doch der Wolf wird heilig gesprochen. Er ist eine Bereicherung. Bis, ja bis er zum Problem wird.
Nur, wie lange wollen unsere Naturschützer und Gutmenschen noch zusehen? Bis es das erste Kind erwischt? Klar, logisch dann ist das ein Einzelfall. Dann kommt es wieder zu einen „Einzelfall“
…und nochmal… und leider schon wieder…

Erinnert mich immer an unsere Wahlen die uns unserer Volksverräter, sorry, unsere Volksvertreter, bescheren und immer erklären : alles ist gut !

Und nun bitte Nachdenken liebe Leser. Eigentlich habe ich gedacht daß wir die Steinzeit lange hinter uns gelassen haben…

5 Antworten zu “Der Wolf – eine Willkommenskultur der besonderen Art

  1. Richard hat am 1.5. Geburtstag!
    Trinken wir ein Glas auf ihn und gedenken wir seiner!
    ER BLEIBE UNVERGESSEN!!!

  2. Ich bedanke mich bei Dr. Zakrajsek für das veröffentlichen meines Beitrags.
    Seit dem schreiben hat sich in meinem Bundesland Niedersachsen letzte Woche zum Thema Wolf wieder einiges ereignet. Berichtet wurde tatsächlich im Fernsehen, aber nur im Regionalprogramm NDR/Niedersachsen.
    “ Drei tote Wölfe aufgefunden. Zwei sind (angeblich) überfahren worden, der andere in einen Teich ( wie er zu Tode kam wurde nicht berichtet) “

    “ Innerhalb wenigen Tagen wurden zwei Frauen, die mit ihren Hunden spazieren gingen, von einen Wolf (wieder Einzelgänger, kein Rudel!) angegriffen. Obwohl die Frauen, wie von den Wolfflüsterer immer propagiert, schreiend, brüllen und mit den Armen wedelnd auf den Wolf zugegangen sind, hat er die Hunde angegriffen aber nur leicht verletzt“

    Aber das sind natürlich wieder nur Einzelfälle…

    Warum ist der Wolf, wie uns immer erzählt wird, nicht scheu und meidet den Menschen? Kann es sein dass der Wolf bemerkt hat das ihm bei uns nichts passiert, selbst wenn er „frech“ wird?
    Aber das kennen wir ja schon von anderen „Einwanderern“…..

  3. Wenn er irgendwann ein Kind anfällt ist es ein „Einzelfall“ und das müssen wie aushalten. Irgendwie kommt mir das bekannt vor…

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