DAS GRIECHEN-DRAMA

ist kein Drama. Es ist das logische Resultat aus Dummheit, Unanständigkeit und Präpotenz.
Dummheit der EU zuerst. Bei allen Gelüsten nach Größe und Macht – es ist unverantwortlich, die Südländer mit dem wirtschaftsstarken Nordeuropa in einen Topf zu werfen. Ganz Griechenland ist ungefähr doppelt so stark wie München, und die Tante Fifi kann ja auch nicht mit dem Bill Gates mithalten. Das erstens.
Und zweitens – damit kommen wir zur Unanständigkeit: Griechenland hat sich bekanntlich mit getürkten Zahlen in den Euro-Raum geschummelt, was man in Brüssel gewusst, aber geduldet hat. Naja, die Machtgelüste, Sie wissen. Brav aufgerüstet haben sie, die Griechen, alles auf Pump natürlich, den wir mit unseren „Hilfsgeldern“ zahlen. So ungefähr über 216 Milliarden sind’s unterdessen (beim größten Schuldenschnitt der Nachkriegszeit von mehr als 53% im März und im November 2012). Dazu kommt das altbewährte „kleine Kuvert“, seit Generationen wird an der Steuer vorbei agiert.
Und dann wählen sie den Herrn Tsipras, der ihnen das Blaue vom Himmel verspricht. Dass Linke nicht wirtschaften und sich selten benehmen können, ist bekannt, weshalb uns nicht wundert, dass der Herr Tsipras die Geldgeber beschimpft, einfach vom Verhandlungstisch aufsteht und geht, um daheim ein Referendum anzuzetteln. Die seltsame Bürokratie dort billigt das. Keine Vorbereitung, keine Aufklärung, ein manipulativer Wahlzettel, niemand weiß genau, worum es eigentlich geht. Dieses Pseudo-Referendum hätte sofort für ungültig erklärt werden müssen. Aber nein. Fest gehirngewaschen vom Herrn Tsipras geben sie also den Gläubigern eine schallende Ohrfeige.
Und feiern.
Der Herr Finanzminister wird gegangen („tritt zurück“) und das arme Grie-chenvolk wird mit der „Würde“ auf Trab gehalten, die es jetzt wieder hat. Die Geldgeber sind entsetzt. Außer den Linksextremen und der Frau Le Pen, die das alles „demokratisch“ nennt, weiß niemand weiter.

Wenn man zuerst die Banken schließt und erklärt, die Geldgeber wären schuld daran und am Tag nach dem NEIN wird alles Geld wieder da sein, dann ist der Ausgang des Referendums klar: eine Folge der Lügen dieses präpotenten, unanständigen und verlogenen Herrn. Das Volk weiß offenbar nicht so genau, was es getan hat. Gerade die Jungen ohne Job und ohne Zukunft, die mehrheitlich gegen den Sparkurs gestimmt haben, die hätten es wissen müssen. 50% sind arbeitslos.

Vielleicht sollten wir noch ein paar Zelte aufstellen für die Griechen, die wohl bald ihr Land verlassen müssen. Ob sie umlernen, Linksextreme nicht mehr wählen (Rechtsextreme auch nicht), ob sie lernen, was Schulden sind und dass jeder anständige Mensch sie zurückzahlt, ob sie die kleinen Kuverts endlich abstellen, das …
ist eine andere Frage.

Elisabeth Haselauer (vormals killercat)

8 Antworten zu “DAS GRIECHEN-DRAMA

  1. Die Unvernunft wird siegen – und man greift den Hellenen wieder
    unter die Arme.

  2. Ernest Wimmer

    Bin ganz auf Linie mit diesem Artikel:nur, daß die Le Pen die Vorgangsweise dieser ultralinken Chaoten gutiert??

  3. georg zakrajsek

    Ich freue mich auch! Wir werden allmählich die Seite auf neue Beine stellen.

  4. +s in Hellas

  5. Lernen wir halt Griechisch:

    Ochi = Nein zum Transfer von unserem Geld nach Griechenland
    Kali nichta, Hella = Gute Nacht Griechenland

  6. ….da gibt es sehr viele Interessen und sehr viele Spieler – und alles sozusagen auf „unsern Schmäh“ – sprich Geld….und der kleinen Leute.
    Raus aus dem Schweinestall EU – jetzt ist es zwar teuer, aber später wird es nicht billiger – Prost Mahlzeit….

    • Alle reden vom „Grexit“ .. ist natürlich Blödsinn…. die EU läßt doch Griechenland nicht gehen… der Ami hats verboten!

      Wer dringest den EU Verein verlassen sollte sind WIR!

      AUTEXIT ist das Wort der Stunde!

  7. Ich freue mich sehr, wieder etwas von Ihnen zu lesen! Noch dazu, so einen hervorragenden Beitrag!

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