Tagesarchiv: 3. November 2015

Angela Merkel: Waffenverkäuferin des Jahres

Was selbst dem aktuellen Residenten der Pennsylvania Avenue 1400 und Träger des gleichnamigen Titels in den USA nicht gelungen ist, hat Angela Merkel mit dem von ihr herbeigerufenen Strom an kontrollbefreiten Tütentouristen geschafft. Die Waffenverkäufe in Österreich, dessen Waffengesetz den Ankauf von Schußwaffen zu Zwecken des Selbstschutzes (noch) erlaubt und deshalb bei Linksliberalen und Gutmenschen als „rückständig“ verschrieen ist, explodieren förmlich. Produktionsserien namhafter Hersteller wie z.B. Glock (der alleine für die österreichsiche Nachfrage Doppelschichten fahren muss, ein bisher einmaliges Ereignis in der Firmengeschichte) sind schon verkauft, noch bevor die Rohmaterialien an das Werk geliefert werden.

Im „progressiven“ Deutschland hingegen versuchen nur mehr unbedarfte Amokläuferanwärter sich nach halbjähriger Wartezeit mit verfälschten Nachweisen bei legalen Waffenfachhändlern mit für die Schießstände ihrer Vereine untauglichen Tatmitteln einzudecken. Danach fällige Eintragungen werden deutlich überbewertet und deren Fehlen beim Waffenamt geflissentlich ignoriert. Schließlich ist man vollauf damit beschäftigt, völlig ungefährliche Jäger und Sportschützen hinsichtlich der Verwahrung – möglichst kostenpflichtig, bitte schön – zu kontrollieren. Längst schon hat die organisierte Kriminalität entdeckt, dass über den Eigenbedarf hinaus importierte Ostware sich zunehmend gewinnbringend an den sonst so gesetzestreuen Deutschen Michel verscherbeln lässt. Zumindest an jene, die persönlich aufgrund Erfahrungen in sogenannten sozialen Brennpunkten aus dem Dornröschenschlaf erwacht sind und sich um ihre Sicherheit sorgen. Jetzt gleich sofort, nicht erst nächste Ostern.

Nur bei der Logistik hat Frau Merkel gepatzt. Das Embargo gegen Russland macht die Nachlieferung von kurzen Dopelflinten mit außenliegenden Hähnen – im gar nicht so wilden Westen nach ihrem Einsatz auf Postkutschen „Coachgun“, im südlichen Italien hingegen aufgrund ihrer Verwendung gegen Wölfe auf zwei und vier Beinen „Lupara“ genannt – schwierig, zumindest auf legalem Wege. Dabei sind diese sehr praktisch, lassen sie sich doch geladen aber mit entspannten Federn lagern. Und je nach Einsatzzweck die passende Ladung nach Spannen des entsprechenden Hahns auswählen. Aber vielleicht springen ein paar findige Lieferanten ein, die die in Marseille aus Containern herausfallenden AK47-Klone um die dort üblichen 700 EUR (oder waren das USD? Könnte aber bald keinen Unterschied mehr machen) auch bei uns feilbieten. Soll viel mehr Spass machen und die Munition dafür ist – noch – vergleichsweise billig, besonders nach Engpässen aufgrund eines Fabrikbrandes in Tschechien (das als Zielland eher unbeliebt ist, was auf Gegenseitigkeit beruhen dürfte).

Vor diesem Hintergrund dürfte auch die Misere mit den Waffenpässen – sämtliche Anträge erregen derzeit die ungebrochene Heiterkeit der Behörden, lassen sich solche doch leichtens mit sogenannten „Erkenntnissen“ der (Landes)Verarschungs.. äh .. Verwaltungsgerichte abschmettern – über kurz oder lang irrelevant werden. Spätestens dann, wenn es wahrscheinlicher (und gefährlicher) wird, sich ohne Waffe von importierten freiberuflichen Fachkräften auf den stark nachgefragten Gebieten islamischen Steuerrechtes bzw. islamischen Strafvollzugs erwischen zu lassen, als mit Waffe von (dann ohnehin mehr um die Sicherheit der eigenen Familie besorgten) im Inland festangestellten Ordnungshütern. Zumal die Erfahrung zeigt, dass mitgeführte Schusswaffen in den allermeisten Fällen erst am charakteristischen Geräusch der warmen Delaborierung erkannt werden.

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