An das Team „Auslandsjournal“ vom 11.11.2015

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich gehöre keiner politischen Partei an, besitze keine Waffe und bin Soziologin.
Aber ich bin auch Österreicherin.

Als solche bin ich entsetzt über den im Betreff genannten Beitrag. Gerade Sie in Deutschland sollten wissen, mit welchen Gefahren das unkontrollierte Durchwinken zehntausender Fremder pro Tag verbunden ist und woher die „Willkommenskultur“ kommt, die wir auszubaden haben. Jeder meiner Studenten kann Ihnen schon im 1. Semester sagen, wieso der Ankauf von Waffen in Österreich steigt und was dahintersteckt. Es ist jedoch ebenso üblich wie dumm, alle, die so ein Vorgehen samt der damit verbundenen Rechtsbrüche nicht goutieren, in die rechtsextreme Ecke zu schieben.
Und besonders apart ist es, dieses Phänomen von einem Journalisten erklären zu lassen.

Herrn Dr. Zakrajsek kenne ich persönlich und finde es schlicht unverschämt, ihn coram publico als „rechts außen“ zu bezeichnen.
Es wäre schön, würden Redakteure endlich lernen, was Studierende schon zu Beginn ihrer Studien lernen müssen: Ausgewogenheit und präzise Recherche.

Univ.-Prof.Dr. Elisabeth Haselauer

11 Antworten zu “An das Team „Auslandsjournal“ vom 11.11.2015

  1. Der Wandel des Jornalismus zur Journaille ist fast völlig vollzogen.
    Es ist entsetzlich und erschütternd. Und die wenigsten im Lande sind sich darüber im Klaren/merken es !

  2. Hochgeschätzte Fr. Doktor
    Sie machen mit Ihren Worten Mut – sozusagen ein Hoffnungsschimmer in einer tristen Zeit – Danke.

    • Ich kann mich „kamamur nur voll anschließen!
      Ich freue mich sehr, daß unsere Katze wieder im Blog ist!
      Alles Gute und Gesundheit, liebe Katze, wünscht Ihnen
      Tecumseh
      Bleiben Sie uns recht lange erhalten! Wir brauchen Sie, unseren Doktor und alle, „die guten Willens“ sind, in dieser …. Zeit!

      • Lieber Tecumseh
        Zuerst einmal freut es mich, wenn im Sinne von Richard weiterhin dieser Blog von Leben erfüllt wird. Mir zeigt dies, dass noch nicht aller Tage Abend ist und dass Hoffnung auf massiven Widerstand gegen das „Kommende“ besteht.
        Wenn auch viele die Chancen zB.(Petitionen)ungenützt verstreichen haben lassen, sei es aus Bequemlich/Dämlichkeit oder Unwissenheit so bin ich frohen Mutes, dass Dr. Z. auch weiterhin seine Sache wie gehabt hervorragend meistern wird. Auch ihm sei mein Dank gewiß.
        Um mich allerdings den Glückwünschen an „Katze“ anschließen zu können müsste ich dies erst verstehen (altersbedingt brauche ich für manches schon länger oder Hilfe).
        Abschließend noch einen lieben (Staatsschutz)gruß an glockzilla, von dem man nur ab und zu (zB.erstaunlich) zu lesen bekommt. Und ganz besonders grüße ich noch meinen wertgeschätzten, steiermärkischen Pensionskollegen Franz S.

        • Danke für Ihre Worte!
          Zu Ihrer Frage. Katze hat den obigen Artikel verfaßt. und Katze deshalb, weil sie einmal den Blog „Killercat“ betrieben hat und sich selbst in ihren Kommentaren bei querschuesse.at so nennt. Da habe ich mir Mut genommen und sie auch so angesprochen. Ich wollte ihr damit nur meine Verbundenheit zeigen. Ich hoffe, sie ist mir dafür nicht böse! Leider betreibt sie ihren Blog nicht mehr, was ich persönlich sehr bedaure!
          Ich freue mich aber jetzt um so mehr, daß sie in den Blogs dagarser und querschuesse wieder präsent ist! Mit ihren Beiträgen und Kommentaren trifft sie immer den Nagel auf den Kopf und spricht mir damit aus der Seele!
          Weil Sie Ihr Alter angesprochen haben, nun ich bin auch keine 20 mehr!
          Ich bin Jahrgang 1942! Tragen wir also unsere Jahre mit Würde!
          MfG und
          VIRIBUS UNITIS! (Das brauchen wir in dieser Zeit!)

          • Danke für die Aufklärung, aber wie ich schon sagte – ich verstehe manches nicht gleich. Killercat war mir aber sofort ein Begriff. Nicht ganz so gereift aber trotzdem sicher, dass die „Alten“ noch so einige Überraschungen parat haben werden vertraue auch ich auf Ihren Wahlspruch V.U.

  3. Werte Frau Doktor,
    es ist schön, daß heute noch jemand Ausgewogenheit und Sorgfalt bei den Medien fordert.
    Traurigerweise wird man Sie ignorieren, bis es zu spät ist.

  4. Danke für das Eintreten für eine ausgewogene Berichterstattung,die es leider fast nicht mehr gibt!

  5. …..und sich niemals gemein machen….aber das lernen die heute nicht mehr.
    Der Seitenhieb auf „rechts“ist fixer Bestandteil westlicher Medien im Dienst der Nato.
    Gerade sehe ich die Bilder aus Paris. Na endlich hat auch Paris sein 9/11 und darf Truppen aussenden.
    Nach den USA, wird man endlich auch in Europa Kriegsrecht einführen.
    Paris ist ja auch eine waffenfreie Zone – ruhiges Nachladen ist da schon drinnen – es sollte ja effizient sein – Gratulation!
    False flag läßt grüßen….

  6. Univ.-Prof.Dr. Elisabeth Haselauer
    Ich danke Ihnen für diesen Beitrag!!!
    VIRIBUS UNITIS!

  7. Wahre Worte einer aufrechten Österreicherin.

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