Schlagwort-Archive: Gesellschaft

Blanker Hohn

Scan aus "Heute" vom 06.10.2014

Scan aus „Heute“ vom 06.10.2014

Gestern waren im durch Werbung finanzierten Gratisblatt „Heute“ wieder ein paar „alte Bekannte“ abgebildet – nämlich die hier schon unter „Wie das Bundesheer spart“ vorgestellte Militärhundeführerin, ihr Hund, der Gardist und der UNO-Soldat. Den Sanitäter, den Pionier und den Piloten haben sie offensichtlich schon eingespart, dafür strahlt eine Vater-Mutter-Kind-Familie mit den verbliebenen Soldaten um die Wette. Auch schön, vor allem der dazugehörige Slogan: „UNSER HEER sorgt für Ihre Sicherheit!“ Wie beruhigend. Weiterlesen

Operation „Geldverbrennung“

Darf man einem Bericht des Nachrichtenmagazins „profil“ Glauben schenken, dann steht im Zuge der „Heeresreform“ neben der Strucker-Kaserne in Tamsweg, der Hadik-Kaserne in Fehring, der Frundsberg-Kaserne in Vomp und der Pontlatz-Kaserne in Landeck auch die Radetzkykaserne in Horn vor der Schließung. Kasernenstandorte sind – neben ihrer militärischen Bedeutung – immer auch wichtige Pfeiler des Wirtschaftslebens einer ganzen Region: Das Heer schafft hier Arbeitsplätze, sowohl direkt als Arbeitgeber, als auch indirekt durch die Stärkung der heimischen Infrastruktur. Weiterlesen

Der Nazijäger vor Gericht

hakenkreuz_durchgestrichen (1)Am 18. April 2013 hat der Autor und Herausgeber der „Querschüsse“, Dr. Georg Zakrajsek, in einem seiner Artikel den Justizsprecher der „Grünen“, Mag. Albert Steinhauser, als „eher einen Nazi als einen Kommunisten“ und als „braven Lehrling des SS-Reichsführers“ bezeichnet. Offensichtlich war Steinhauser damit nicht einverstanden und hat Zakrajsek deshalb geklagt, die erste Verhandlung vor dem Landesgericht für Strafsachen in Wien am 20. August 2013 endete allerdings mit einem Freispruch für den Publizisten. Weiterlesen

Wochenrückblick 37-38/2014

Seit dem letzten Wochenrückblick habe ich von einem mit einer MP bewaffneten Türken berichtet, ein lesenswertes Interview mit einem deutschen Psychologen vorgestellt, (leider) wieder einmal Zwistigkeiten unter deutschen Waffenbesitzern kommentiert, an einem Tag gleich dreimal die parlamentarische Petition „Mehr Sicherheit durch ein liberales Waffenrecht“ thematisiert und schließlich die (rhetorische) Frage gestellt, wie gefährlich die legalen Waffenbesitzer denn eigentlich sind: Weiterlesen

Wie gefährlich sind die Waffenbesitzer?

Wenn man den Gegnern des legalen Waffenbesitzes Glauben schenkt, dann geht von jenen, die – behördlich überprüft und mittlerweile ja auch mehr oder minder flächendeckend registriert – Schußwaffen zur Jagd, zur Ausübung des Schießsports, zur Selbstverteidigung oder aus Sammlerzwecken besitzen, eine gewaltige Gefahr aus. Schließlich weiß ja nicht zuletzt dank der qualitativ hochwertigen Medienberichterstattung inzwischen auch (bzw. besonders) der dümmste Idiot, wie tückisch und unberechenbar seelenlose Objekte aus Stahl, Holz und Plastik, respektive deren Besitzer, sind. Weiterlesen

Und noch einmal die Petition

Aktuelle Aussendung des Parlaments, Parlamentskorrespondenz Nr. 808 vom 17.09.2014: Weiterlesen

Und die Petition geht doch weiter!

Heute vormittag habe ich angekündigt, daß mit der Behandlung der parlamentarischen Petition „Mehr Sicherheit durch ein liberales Waffenrecht“ im zuständigen Ausschuß die Frist zur Unterstützung dieser Petition zu Ende gehen würde. Gerade habe ich aber telefonisch von der Abgeordneten zum Nationalrat Martina Schenk, auf die diese Initiative zurückgeht, erfahren, daß die endgültige Behandlung der Petition vertagt wurde, bis eine Stellungnahme des Innenministeriums dazu vorliegt. Weiterlesen